Kleine Betriebsstörung

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Leipzig: fhl, 2011, Seiten: 224, Originalsprache

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Nel Arta entflieht ihrem »Transleben« in Berlin, um sich in Brasilien einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen. Die Klinik entpuppt sich allerdings als ein Hort krimineller Machenschaffen. Nur knapp kann sie entfliehen und sucht in São Paulo Schutz. Ohne Geld, ohne Gepäck und mit einem Flugticket, dass sie noch einige Wochen in der Fremde festhalten wird, muss sie bei neuen Bekannten untertauchen. Und gerät immer tiefer in den Strudel des Rotlichtmilieus.

Kleine Betriebsstörung

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Letzte Kommentare:
20.11.2013 10:01:20
RiaKlug

Tja, es ist ein Problem, dass die Klappentexte von den Verlagen geschrieben werden.
'Kleine Betriebsstörung' war meine erste
Veröffentlichung eines Langkrimis und mir war nicht klar, dass ich mich um den Klappentext kümmern muss, damit er nicht so kümmerlich ausfällt.
Ich hoffe, irgendwann wird es eine editierte Neuauflage geben, in der diese Sprachpanschereien vermieden werden.
Aber was soll man von einem Verlag erwarten, dessen Verleger mich coram publico bei einer Lesung aus 'Schnicksenpogo' fragte, wie und als was man denn die Protagonistin bezeichnen solle.
Ich habe mir inzwischen ein dickes Fell dagegen zugelegt. Es gibt Schlimmeres: Die strukturelle Gewalt gegen Trans*menschen.
Da könnte ich schreien.

19.11.2013 15:51:38
Output machine ZP696

Ja, schade, ich bin auf die Autorin aufmerksam geworden und hatte mich gefreut, dass sie sich selbst in keinster Weise auf ihrer Seite als "unnormale Frau" darstellt, also emanzipiert erscheint und jetzt lese ich hier bei der Buchbeschreibung gleich so übelst hannebüchen-rückschrittliche Wörter wie "Geschlechtsumwandlung" und "Transleben". Scheiße, hätte ich schreien wollen.Tja, wieder ein Stück klüger und enttäuschter.Ich dachte kurzzeitig tatsächlich, es gäbe irgendwo emanzipierte und aufklärerische Frauen, die mit missverstandenen Körpern geboren wurden.

12.08.2012 13:35:19
PMelittaM

Nel Arta ist transsexuell und reist, trotz Bedenken aus ihrer Selbsthilfegruppe, nach Brasilien um sich dort „umoperieren“ zu lassen. Als sie in der Klinik ankommt, stellt sie fest, dass Cristina, eine Freundin, mit der sie sich dort treffen wollte, bei der Operation verstorben ist. Misstrauisch geworden, forscht Nel nach und findet heraus, dass Cristina die Organe entfernt wurden. Sie flieht aus der Klinik und erlebt nun einige haarsträubende Abenteuer.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Nel Arta ist eine besondere Protagonistin ebenso wie das Transgender-Milieu ungewöhnlich für einen (Kriminal)Roman ist. Auch der Schauplatz Brasilien gefällt mir. Die Handlung wird aus Nels Sicht erzählt, wodurch man alles unmittelbar miterlebt, außerdem ist man so nie schlauer als Nel selbst. Der Autorin gelingt es, Nel als einen sehr vielschichtigen Charakter darzustellen.

Das Buch ist sehr spannend, man kann es kaum aus der Hand legen. Allerdings darf man auch nicht allzu empfindlich sein, es gibt einige deftige Sexszenen, wodurch es nur erwachsenen Lesern zu empfehlen ist.

Es handelt sich hier um den ersten Band mit Nel Arta, ein zweiter ist schon veröffentlicht, mindestens ein weiterer wird noch folgen. Ich werde diese auf jeden Fall auch noch lesen, ich freue mich schon darauf, zu erfahren, wie es Nel weiter ergeht.

07.06.2011 17:35:57
MiriamT

Wow, das ist ein ungewöhnlicher Thriller mit einem mehr als ungewöhnlichen Erzählstil. Zieht sofort rein, hält einen in Atem und lässt einen erst ein winziges bisschen aufatmen, wenn die Ich-Erzählerin Nel - keinesfalls ohne Blessuren - am Ende davonkommt. Verblüffend ist diese lebhafte, bildreiche, oft erschütternd plastische Sprache. Zumal sie eine Umgebung beschreibt, in der Sprache als Form der Verständigung weitgehend ausscheidet. Zum einen wegen der in den Ohren der Heldin fremden Laute (Portugiesisch) zum anderen wegen der steten Furcht, dass ihr nicht Freund sondern Feind zuhört. Die Szenerie im Haifischbecken Sao Paolo kommt skurril und oft entsetzlich und aber unbedingt glaubwürdig rüber. Ich fühlte mich ein wenig an "Alice in Wonderland" erinnert - mit dem gewaltigen Unterschied, dass Nel keineswegs träumt. Mit der lesbischen Transe Nel hat die Autorin einen völlig einen neuen Ermittler-Typ entwickelt, den es hoffentlich bald wieder umtreibt. Ich finde, dieses Debüt schreit geradezu nach einer Fortsetzung.