Die Scharfrichter

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • New York: William Morrow, 2003, Titel: 'The Kill Clause', Seiten: 388, Originalsprache
  • München: Knaur Taschenbuchverlag, 2006, Seiten: 635, Übersetzt: Ulrich Hofmann

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Es gibt keine Gerechtigkeit. Es gibt nur das Gesetz. Tim Rackley ist US Marshal in Los Angeles. Als seine sechsjährige Tochter brutal ermordet und der Täter wegen eines juristischen Formfehlers freigesprochen wird, gerät seine Welt aus den Fugen. Das Verlangen nach Rache wird übermächtig, und so schließt sich Rackley einer Organisation an, die sich das Ziel gesetzt hat, solche »Fehler« der Rechtsprechung zu korrigieren. Als skrupellose Mitglieder bei ihren Aktionen ein Blutbad anrichten, begreift Rackley, dass es eine Qual sein kann, sich zum Herrn über Leben und Tod aufzuschwingen

Die Scharfrichter

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Letzte Kommentare:
18.10.2019 17:30:17
leseratte1310

Die Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier der sechsjährigen Virginia, genannt Ginny, sind in vollem Gange, als die Nachricht kommt, dass Ginny brutal getötet wurde. Kurz darauf wurde der Täter gefasst und die Kollegen von Andrea Rackley ermöglichten es Tim Rackley, an den Täter heranzukommen und ihn zu töten. Doch Tim will keine Selbstjustiz, er will, dass dem Täter der Prozess gemacht wird. Doch wegen eines Formfehlers wird der freigesprochen. Außerdem sollte Tim das Bauernopfer bei einer etwas aus dem Ruder gelaufenen Verhaftung werden. Er wirft seinen Job hin. Dann tritt ein Mann an ihn heran, der eine Kommission vertritt, die „Fehler“ in der Rechtsprechung korrigieren möchte. Tim lässt sich darauf ein, weil die Regeln vernünftig klingen, doch auch hier läuft etwas mächtig schief und Tim versucht, zu retten, was zu retten ist.
Dieser Thriller liest sich gut und flüssig. Er ist aber auch typisch amerikanisch.
Es ist eine fruchtbare Nachricht, die die Eltern Dray und Tim erhalten. Jeder der beiden geht mit dem Schmerz und der Trauer anders um. Dadurch entfernen sie sich aber auch voneinander. Dray war der Meinung, dass Tim die Chance, den Täter zu töten, leichtfertig weggeben hat. Tim will nach dem missglückten Prozess einen anderen Weg einschlagen, stellt aber fest, dass er damit auch nicht glücklich ist. Er muss untertauchen und bald läuft einiges mächtig schief. Es gibt eine Menge Toter. Daher muss Tim die Kommissionsmitglieder stoppen, die dafür verantwortlich sind. Dafür aber braucht er die Unterstützung der ehemaligen Kollegen, ganz besonders die seines Freunde Bear.
Die Gedankengänge der Personen sind gut und ausführlich dargestellt. Manchmal war mir das sogar zu ausführlich. Trotzdem ist dieser Thriller spannend und das Ende hätte ich so nicht erwartet.
Ich bin gespannt auf weitere Bände mit Tim Rackley.

05.10.2013 17:55:13
Joe Nagel

Tim Rackley ist ein cooler Typ, der extrem unter dem Verlust seiner kleinen Tochter leidet. Der Roman bietet viel Action, gepaart mit einer gesunden Mischung aus Brutalität und immer wieder Gedanken an die ermordete Tochter.
Habe den Roman verschlungen und mir sofort die Folgeromane um US Marshall Rackley besorgt!