Das Taubenritual

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Helsinki: Otava, 2003, Titel: 'Harjunpää ja pahan pappi', Seiten: 440, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2006, Seiten: 317, Übersetzt: Stefan Moster

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Ein Serienmörder versetzt Helsinki in Angst und Schrecken. Während der sympathische Kommissar Harjunpää fieberhaft ermittelt, hat der Killer bereits die nächsten Opfer im Visier, diesmal hat er ein besonders grausames Tötungsritual geplant. Wird Harjunpää die Morde verhindern können? Erst muss er herausfinden, wer die Person auf den Polizeivideos ist, die vermutlich das erste Opfer vor die U-Bahn gestoßen hat. Die Zeit läuft, die Bombe tickt.

Das Taubenritual

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Letzte Kommentare:
04.03.2011 22:06:31
Ahotep

Nachdem ich von „der einsame Mörder“ ziemlich begeistert war, bin ich von „das Taubenritual“ in gleichem Maße enttäuscht:-(
Ein verblendeter (?) Theologe treibt sein Unwesen in der U-Bahn von Helsinki, hält sich selbst für einen Erdgeist, der der Erdgöttin opfern muss indem er scheinbar wahllos Personen vor die Züge stößt; schließlich reicht das allein nicht mehr aus, nein, ein „großer Urknall“ muss her, mittels Dynamit sollen gleich Dutzende getötet werden….Klingt verrückt? Ist es auch…und wer sich bis jetzt nicht davon abschrecken lässt, der wird sich spätestens beim Lesen die Haare raufen, denn den größten Teil des Romans füllen Seiten mit absolut unverständlichem lateinischem Kauderwelsch und Beschreibungen irgendwelcher magischer Rituale – und das auch noch ohne dass dem Leser die Überzeugungen jenes Verblendeten irgendwie plausibel gemacht werden könnten oder auch nur annähernd erläutert werden würden.Da werden Tauben geopfert, magische Zeichen mit den Händen fabriziert, Flüche ausgesprochen, Personen „markiert“ und mein Favorit: Seelen in Steine eingefangen, die dann nach und nach zerschmettert werden - und somit stirbt dann auch der Mensch(Tja, erster Logikfehler, wenn es so einfach ist zu töten und zu opfern, wozu muss er die Leute noch vor die U-Bahn werfen oder mittels Dynamit ermorden?)Nun denn, auf jene Art und Weise gelingt es jenem Theologen, zunächst das Mädchen Leena, ein hässliches Entlein, und den Jungen Matti, Scheidungskind und Mobbingopfer zu „verhexen“, an sich zu binden und er plant sie für seine Zwecke, seinen Urknall, zu missbrauchen…Und hier wird das Buch zum ersten und einzigen Mal interessant, denn Joensuu gelingt es gut, das Seelenleben dieser Kinder darzustellen, zu zeigen, wie sehr sie ihre jeweiligen Situationen bedrücken, belasten und auch prägen.
Schwerpunkt dabei ist das gestörte Verhältnis zwischen Kindern und Eltern, die ihre jeweiligen Probleme auf diese übertragen.Da ist zum Einen Mattis Mutter, die ihren Hass auf Mikka, Mattis Vater an ihren Kindern auslässt und sie mobbt, regelrecht aus dem Haus ekelt, und auch Mikkas Eltern, die in dessen Kindheit dermaßen aufeinander losgingen, dass die Kinder eingreifen und dabei selbst um ihr Leben bangen mussten.
Das sind sehr intensive, ergreifende, da durchaus auch reale Szenen….die im Buch aber leider völlig zusammenhanglos eingeschoben werden – ebenso wie plötzliche Passagen über die Gefühlswelt ungeborener Babys.Die Ermittlung, die „Mörderjagd“, nimmt nur einen verschwindend geringen Teil ein und ist im Grunde nicht erwähnenswert.Insgesamt wirkt das Buch sehr zusammengestückelt, wenig durchdacht, wirr und verstörend, es gibt kaum Handlung und noch weniger werden Handlungsmotive erläutert…für mich war es ein klarer Reinfall, leider.

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