Keine Verdachtsmomente

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • London: Allison & Busby, 2007, Titel: 'No suspicious circumstances', Seiten: 351, Originalsprache
  • Berlin: Bloomsbury, 2009, Seiten: 347, Übersetzt: Anke & Eberhard Kreutzer
  • Berlin: Berliner Taschenbuchverlag, 2010, Seiten: 347

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Ines Dietzsch
Jane Bond & Super-Cat in geheimer Mission

Buch-Rezension von Ines Dietzsch Dez 2009

Sie hören auf die Namen Francis, Miss Maple, Mrs. Murphy und Tee Tucker – tierische Detektive, die seit Jahren in den Büchern von Akif Pirinçci, Leonie Swann, Rita Mae Brown und Co. mit kriminalistischem Spürsinn die Bösewichte zur Strecke bringen. Jüngst gesellte sich eine Perserkatze namens Gorgonzola zu den literarischen Helden auf vier Pfoten. Ihre Erfinder sind die vor 70 Jahren in Edinburgh geborenen Zwillingsschwestern Helen & Morna Mulgray. Keine Verdachtsmomente heißt der vorliegende Debütroman der Ladys, in dem allerdings nicht die Katze die Ermittlungsarbeit leistet, sondern die Tätigkeit ihres Frauchens als Drogenfahnderin bei Ihrer Majestät Zoll- und Finanzamt samtpfötig unterstützt.

 Operation Schottische Nebelsuppe

Deborah Jane Smith hat sich bei ihrem letzten Einsatz nicht gerade mit Ruhm bekleckert und wird deshalb von ihrer Londoner Dienststelle mit einem Auftrag nach Schottland entsandt. Die Eigentümer des White Heather Hotels an der schottischen Ostküste stehen im Verdacht, am schwunghaften Heroinhandel in der Gegend beteiligt zu sein. Unter den argwöhnischen Blicken der gestrengen Morag Mackenzie, mietet sich die Fahnderin im familiär geführten Haus ein Doppelzimmer, und muss sogleich in die Trickkiste greifen, um ihre tierische Begleitung trotz Haustierverbot ins Landhotel zu schmuggeln. Der Katze mit der besonderen Spürnase gelingt es rasch,  die Verstrickungen des Hotelbesitzerpärchens ins Drogengeschäft aufzuzeigen und DJ Smith muss nur noch die Beweise dafür finden und die Hintermänner entlarven. Sie observiert die gesamte illustre Gästeschar des Hotels und stolpert dabei schon bald über eine Reihe merkwürdiger Unfälle mit Todesfolge. Beinahe entgeht ihr im  Entdeckungseifer, dass sie sich selbst in tödlicher Gefahr befindet.

 Die sieben Leben der DJ Smith

Katzengleich bewegt sich die Romanheldin durch die Geschichte. Ich meine jedoch nicht die sanfte, anmutige Art durchs Leben zu streifen, wie sie einem Stubentiger eigen ist. Vielmehr stolpert und tolpatscht die Protagonistin durch die Story. Ihr passieren ständig kleine und große Missgeschicke. Einmal landet sie in voller Montur in einem Teich im Botanischen Garten, um beim Observieren nicht entdeckt zu werden - weithin sichtbar durch ein Fenster für alle Besucher im Stockwerk tiefer…

Ebenbürtig einer Katze ist die Fähigkeit der Heldin, sich nach jedem Ausrutscher oder Anschlag einmal kurz zu schütteln, und weiter geht’s mit ungedämpftem Aktivismus.

Ausgestattet mit schier übernatürlichen Kräften und mindestens sieben Leben trotzt die Fahnderin allen Gefahren. Dabei zeigt sie sich von wandelbarer Gestalt, beweist Einfallsreichtum und hat die Gabe, in die verschiedensten Rollen zu schlüpfen, wenn es die Situation erfordert.

Die Katze Gorgonzola bekommt neben ihrer besonderen Eignung als Drogenspürkatze noch das Talent einer Katzenkünstlerin aufs Fell geschrieben. In ihrem Nachwort verweisen die Autorinnen ungläubige Leser wie mich auf ein einschlägiges Werk zum Thema malende Katzen.

Ansonsten macht die Mieze im Buch das, was alle Katzen machen – fressen, schlafen, schnurren; und dies ist für den Krimi ziemlich nebensächlich.

Prädikat: unwichtig.

Keine Verdachtsmomente

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Letzte Kommentare:
06.08.2016 15:02:48
Mina

Kann man sich sparen. Besticht das Buch anfangs noch durch den typischen britischen Humor, wird es doch schnell langweilig und unübersichtlich. Vieles im Buch ist sehr an den Haaren herbeigezogen und höchst unglaubwürdig und da meine ich nicht nur die Fähigkeiten der Katze. Schade - Edinburgh und Firefox hätten besseres vwerdient!