Sterbezeit

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • München: Goldmann, 2008, Seiten: 352, Originalsprache

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Drei Leichen bestimmen den Tag von Kriminalhauptkommissar Konstantin Kirchenberg: Ein Drogentoter, eine alte schwerkranke Frau und menschliche Knochen, die bei Renovierungsarbeiten gefunden wurden und Jahrzehnte alt sind. Kirchenberg lässt die Leichenteile unter anderem mit der Isotopenmethode untersuchen, einer neuen Technik der Rechtsmedizin. Die Ergebnisse der forensischen Untersuchungen führen Kirchenberg zu einer Familientragödie. Deren schreckliches Ausmaß wird ihm aber erst spät bewusst ...

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Letzte Kommentare:
24.07.2018 20:43:54
Rainer K.

Aufgrund der guten Kritik "Norbert Horst schreibt die derzeit besten Polizeiromane in Deutschland" habe ich das Buch gekauft. Leider kann ich diese Aussage absolut nicht verstehen. Der Schreibstil ist katastrophal, man quält sich durch das Buch, immer in der Hoffnung, dass es noch irgendwie besser wird. Habe dann nach 40 Seiten mit Freude das Buch entsorgt.

20.05.2013 19:50:02
Noire 113

Ich kannte Horst bis jetzt noch nicht. Es hat mich interessiert, was "preiswürdig" ist.
Ich bin in der Mitte des Buches und werde mich bis zum bitteren Ende durchquälen, obwohl mir der Stil gar nicht gefällt und ich die Handlung auch nicht besonders spannend finde.
In Zukunft wird die Preiswürdigkeit für mich aber ganz bestimmt kein Kriterium mehr sein!

04.08.2009 19:31:45
Conny78

Für mich war dieses Buch eine Offenbarung - allerdings eine negative. Der Stil ist nicht nur gewöhnungsbedürftig, er verleidet einem das Lesen. Auch der Plot ist mäßig spannend. Man wird das Gefühl nicht los, als habe der Autor sich von eigenem Erleben inspirieren lassen. Das ist zwar nicht verboten, doch sollte dabei der Spannungsbogen nicht verloren gehen.

04.06.2009 12:36:50
Gerd Schmidt

Ich bin in doppelter Hinsicht überrascht. Einmal, dass ich als Krimileser einen solch preisbehangenen Autor bisher nicht kannte und zweitens, dass mir als Germanist ein solcher Erzähler unbekannt war. Horsts Prosa ist mit keinem mir bekannten deuschsprachigen Autor vergleichbar. Sie ist knapp, konzentriert und ungeheuer dicht, ohne jedoch holprig zu sein, im Gegenteil. Sie hat in ihrer scheinbaren Kunstlosigkeit wunderbar poetische Elemente. Am Ungewöhnlichsten ist die Perspektive. Für mich eine Mischung aus personalem und Ich-Erzähler, ohne dass der Autor aber das "Ich" gebraucht, was eine faszinierende Wirkung hat. Das ist modernes Erzählen auf ganz hohem Niveau. Dass er mit diesem Stil spaltet, kann ich nachvollziehen. Elisabeth-George- und Donna-Leon-Fans werden Schwierigkeiten haben.
Für mich die Entdeckung der letzten Jahre. Freue mich auf die anderen Bücher.

03.06.2009 01:01:08
silvia_dreier

"Sterbezeit" war ein Geschenk von meiner Schwester, die selbst viel und gerne liest und Bücher normalerweise gut auswählt.
Hat sie sich von Kommentare wie: Norbert Horst ist eines der interessantesten Talente der deutschen Krimiszene oder N. H. schreibt die derzeit besten Polizeiromane in Deutschland täuschen lassen?
Schon nach den ersten 5 Seiten wollte ich hinschmeißen, habe dann doch noch bis Seite 36 durchgehalten,aber der Schreibstil geht für mich gar nicht!
Bei jedem Satz denke ich da kommt noch was, aber nein, 3 Worte und Punkt. Ich will ein Buch nicht nur wegen der Geschichte lesen sondern auch Freude an der Ausdrucksweise des Erzählers haben.
Norbert Horst nie wieder!

05.05.2009 20:47:45
frankphilipp

auch mein erstes von herrn horst aber auch mein letztes. gruselig was mit deutscher sprache als krimi bezeichnet werden kann.
ich jedenfalls habe einfach ständig worte vermisst und hatte nach 20 seiten keine lust mehr auf mehr ;-)
polizeiberichte lesen? warum wenns auch gute krimis gibt und die gehen nun mal über nen bericht hinaus... gott sei dank.

12.02.2009 00:14:18
ode

Mein erstes Buch von diesem Autor und ich bin begeistert! Kann mir gut vorstellen, dass Männer mit diesem Schreibstil besser zurecht kommen als Frauen! ;-)

Der Stil läßt vermuten, wie Polizeiberichte aussehen. Absolut authentisch.

Toller Fall, schöne Wendung, angenehme Prise Beziehung, schnell gelesen.

Sehr gut!