Der Totenmeister

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • London: Michael Joseph, 2007, Titel: 'King of Swords', Originalsprache
  • München: Goldmann, 2009, Seiten: 608, Übersetzt: Heike Steffen

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Lars Schafft
Gewaltig

Buch-Rezension von Lars Schafft Jun 2008

Miami, Florida. Wir befinden uns in den frühen 80-er Jahren, und Amerikas Sonnenstaat ist zu dieser Zeit alles andere als ein Ort für sonnige Gemüter: Kubaner überschwemmen Miami genau so wie Koks. Auf den Straßen herrscht blutiger Krieg und die Platzhirsche schrecken vor keiner Gewalt zurück. Mittendrin: Cop Max Mingus und sein schwarzer Kollege Joe Liston, dessen Gewissen im Gegensatz zu Mingus´ blütenweiß ist. Im alltäglichen Kampf mit der MTF, der Miami-Task-Force, einer Eliteeinheit der Polizei, und ihrem großen Widersacher, Solomon Boukman, dem ungekrönten König der Unterwelt, bekommt es das ungleiche Duo, das aber wie Pech und Schwefel zusammenhält, zu allem Übel noch mit einem äußerst skurillen Mord zu tun. Die Leiche, stark verwest im Zoo Miamis aufgefunden, trägt nämlich eine Tarot-Karte im Magen. Abgebildet ist der "König der Schwerter", gleichzeitig Namensgeber für Stones Roman (im Original "The King of Swords"). Die Spur führt Mingus und Co. in eine Schattenwelt, in der dunkle Magie und Voodoo eine größerer Rolle spielen, als es ihnen lieb sein kann.

Der Totenmeister zieht aus mehreren Gründen in seinen Bann. Zum einen gelingt Stones "Kniff", seinen zweiten Roman um Max Mingus etwa fünfzehn Jahre früher anzusiedeln als Voodoo, ganz hervorragend: Wie ein Schatten steht über der Handlung, was der Leser aus Voodoo bereits weiß. Dass Max Mingus nicht für ewig ein Cop bleiben soll und dass Oberbösewicht Solomon Boukman irgendwie sein finsteres Treiben weiterführen wird. Das gibt nicht nur Raum für Spekulationen während des Lesens, sondern sicherlich auch für den ein oder anderen weiteren Mingus-Thriller in der Zeit zwischen den frühen 80ern und Mitte der 90er.

Zum anderen ist der Plot ums Duo Mingus-Liston erfrischend neuartig für einen doch recht reinrassigen Hardboiled, der ein wenig an James Ellroys Los Angeles erinnert. Miami assoziiert der Leser nicht nur dank Sonny Crockett und Ricardo Tubbs aus Miami Vice mit bunten Farben und einem Schuss Exotik. Mit weißen Anzügen, kombiniert mit rosa Hemden, hat Der Totenmeister glücklicherweise wenig zu tun. Nick Stone verschmiert dieses Bild mit roher Gewalt, Korruption in allen Kreisen und einem ordentlichen Kleckser Mystik, vor allem durch den legendären Erzfeind Solomon Boukman und seine Voodoo-Praktiken.

Last but not least: Stones Szenen und Stones Sprache sind lebendig, pointiert, bildhaft und mit originellen wie anschaulichen Bildern gespickt (man stelle sich nur einen Zigarette rauchenden Gorilla vor!), die manch bluttriefende Szene fast in ein aberwitziges Licht tauchen:

 

"Sie fanden sechs Leichen [...] Sie sahen so aus, als drohten sie abzuheben und aus dem Zimmer zu schweben, hoch über das Haus in den Himmel über Miami."

 

Der Totenmeister ist einerseits ein Hardboiled, wie in Kenner schätzen, auf der anderen Seite aber auch auf seine Art neu im Sinne von besonders spritzig, bissig, böse und hinterhältig. Nick Stones zweiter Roman belegt eindrucksvoll, dass am Second-Novel-Syndrome nichts dran sein muss. Der Totenmeister ist kraftvoll, Gewalt beschreibend wie gewaltig, ein wenig durchgeknallt und auch mit seinen knapp 600 Seiten ein Reißer, der zudem noch streckenweise tiefgründig daherkommt. Ein starker Autor mit einem äußerst starken zweiten Werk.

Der Totenmeister

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Letzte Kommentare:
11.04.2013 08:42:14
Hans Brehm

Habe nach Voodoo und Totenmeister nun auch Todesritual gelesen. Leider enthält die Story viel zu viele Wiederholungen der vorhergehenden Bücher. Die Story kommt zu kurz. Die "Vorliebe"von Max Mingus für falsche Entscheidungen scheint etwas übertrieben. Nun zum Positiven: der Stil von Nick Stone ist wirklich hervorragend. Selbst weniger spannende Passagen lesen sich flüssig und man ist "ratzfatz" beim nächsten Kapitel. Insofern eine spannende/entspannende Lektüre. Kein Fehler das Buch zu lesen, aber auch kein Muss.

22.08.2012 22:53:47
Kinsey

Gefiel mir besser als erwartet, nachdem ich von "Voodoo" angesichts des hiesigen Hypes etwas enttäuscht war.
Insgesamt eine gute, gut und glaubwürdig erzählte Geschichte. Jede Menge an Hintergrundinformation in Bezug auf Haiti und Voodoo-Kult. Da schreibt jemand, der weiß, wovon er redet.
Ein bißchen fühlte ich mich an James Ellroy erinnert - immerhin sind die 80er-Jahre inzwischen Zeitgeschichte - aber das soll kein Negativ-Kritikpunkt sein, im Gegenteil. Den Autor werde ich im Auge behalten.

23.07.2010 15:10:31
Alexander

Ich weiss ja nicht, ob die Welt einen Mix aus den Südfloridaromanen der 80er von Elmore Leonard, Ian Flemings "Leben und sterben lassen", James Ellroys düsteren Polizeiepen und "Miami Vice" braucht? Doch ich fand das Buch ganz gut. Auch wenn es manchmal ein bißchen sehr an die Polizeiromane von James Ellroy erinnerte und ich eine Actionszene auch ein bißchen vom 2006er Miami Vice-Remake abgekupfert fand. Das Thema, haitianische Gangster, war eigenständig und noch ziemlich unverbraucht, der Schreibstil flüssig und genügend Tiefgang hatte die Geschichte auch. Stones Erstling "Voodoo" fand allerdings besser und auf weitere Geschichten um Max Mingus und Soloman Boukman freue ich mich auch schon. Meine Wertung wäre 80%.

03.11.2009 18:56:08
Summerherekid

Totenmeister ist ein echter Schmöker. Der Roman bietet eine solche Fülle an Ideen und Storylines, dass es eine wahre Freude ist. Genau dieser Überfluss macht den Roman zu einem echten Meisterwerk

Sicher, man sollte nicht unerwähnt lassen, dass es auch so manche Schlampigkeit und Ungereimtheit in der Geschichte gibt, manche Dinge sehr aufgesetzt wirken und vieles vor Klischees trieft.

Dass der Totenmeister trotz dieser Mängel ein echtes Erlebnis ist, verdankt er seinem Detailreichtum, den vielen liebevoll und genauestens gezeichneten Charakteren und den vielen Geschichten in der Geschichte. Darüber hinaus beweist Nick Stone, dass auch in einem hard-boiled Krimi der Humor nicht aussen vor bleiben muss.

Insgesamt also ein echtes Lesevergnügen.

17.08.2009 15:20:08
André aus Köln

Ich habe soeben den "totenmeister" durchgelesen und komme zu dem Schluss, dass die Erwartungen größtenteils erfüllt wurden. Allerdings überraschte es mich auch zunächst, dass die Handlung nicht NACH sondern VOR "Voodoo" handelt. Das Ende des Erstlingswerkes kündigt ja eigentlich genau dieses an..Aber umso interessanter ist es, die Hauptfigur Max Mingus und Joe Liston, der in Voodoo eher eine Nebenrolle spielt, kennen zu lernen. Schließlich weiß man ja im Vorfeld schon einiges über die Personen etwa 15 Jahre später und weiß daher, dass der Spuk noch nicht vorbei sein kann..Stone hat ein unglaubliches Talent, die Schauplätze und vor allem die Charaktere sehr bildhaft und originell zu beschreiben.. Ich sag nur: Carmine Desamours und seine Mutter, "Bonbon" und natürlich Solomon Boukman.. Zum Verschlingen gut geschrieben; auch wenn ich "Voodoo" wegen der haitianischen Atmosphäre noch besser fand..

15.07.2009 20:34:25
swigl88

Der Totenmeister ist ein gutes Buch aber nicht der Knaller!

Mein Interesse wurde vor allem durch Voodoo bzw. den darin vorkommenden, geheimnisvollen Solomon Boukman!

Voodoo konnte bei mir vor allem durch dei ungewohnte Umgebung und einem roten Faden in der Geschichte Punkten.

Ich finde auch im Totenmeister wird der rote Faden recht gut gesponnen, allerdings mit vielen Unterbrechungen.

Hätte Hr. Stone das Buch auf 400 Seiten gekürzt und diese rein dem Fall um Boukman gewidmet hätte das Buch vielleicht eingeschlagen wie eine Granate.

Die ewigen "sinnlosen" Dialoge stören mit der Zeit. Diese schaffen immer wieder langatmige Phasen.

Weiters finde ich bei diesem Buch die Umgebung wieder sehr interessant. Bei diesem Autor habe ich permanent ein wirkllich scharfes Bild im Gedanken und kann mir alles sehr gut vorstellen.
Es gibt auch Autoren wo man krampfhaft versucht ein Bild im Kopf zu formen, aber es funktioniert nicht. Hier ist dies anders.

Weitere Pluspunkte gibt es für die Hauptcharaktere, welche perfekt in die Geschichte passen und authentisch übermittelt werden.

Gutes Buch, leider teilweise zu langatmig.

Freu mich schon auf Band 3! Mein Interesse wurde zweifelsfrei geweckt!

Von mir solide 82° => empfehlenswert

07.07.2009 15:54:53
Thurgood

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was so viele an "Der Totenmeister" stört.
Vielleicht bin ich ja genügsamer oder weniger anspruchsvoll im Bezug auf meine Leselektüre - wobei ich das stark bezweifel.

Wie dem auch sei. Ich fand "Voodoo" damals gut. Es hat mich nicht umgehauen, aber es war spannend, eine ungewohnte Umgebung (Haiti) und ein recht cooler Protagonist. Von daher war es klar, dass ich den zweiten - bzw. zeitlich gesehen den ersten Teil - auch lesen würde.

Und was soll ich sagen? Ich war, bzw. bin, schwer begeistert!
"Der Totenmeister" hat Tempo, Witz, Gewalt und - zumindest meiner Meinung nach - interessante und (natürlich nur zum Teil) liebenswerte Charaktere.
Vor allem aber Tempo! Klar gibt es den ein oder anderen Hänger, wenn sich Stone vielleicht etwas zu lange mit den Vorgeschichten einiger Nebencharaktere beschäftigt, aber das ist absolut zu verzeihen, wenn man das einem Gebotene im Gesamten betrachtet.

Ich kann dieses Buch ohne Einschränkung weiter empfehlen und gebe sehr sehr gute 91°!

PS.:
Während in "Voodoo" hin und wieder vom grausamen Bookman die Rede war, fand ich das stets etwas lächerlich. Irgendwie erschien mir die Person wie eine Karikatur.
Nach "Der Totenmeister" ist dem nicht mehr so. Das ist 'n harter Hund und ich freu mich auf Teil drei, der dann ja logischer Weise nach "Voodoo" spielen wird.

Im Übrigen find ich die These von Bio-Fan, dass Stone nicht gewußt hätte, wie es nach "Voodoo" weiter gehen soll, etwas lächerlich. Es ist doch heute üblich, ein sogenanntes "Prequel" rauszuhauen, bevor man eine breits angerissene Story zu Ende erzählt.
Ich gehe stark davon aus, dass Stone schon vor dem Schreiben von "Voodoo" einen groben Handlungsstrang und Figuren im Kopf hatte und lediglich den Mittelteil dieser Story - aus dramatugrischen Gründen? - zu erst veröffentlicht hat.

Eine J.K. Rowling hatte z.B. auch schon den größten Teil des Harry-Potter-Plotts im Kopf, bevor der erste Teil erschien. Das ist doch normal... nur so sind verworrene und spannende bücherübergreifende Handlunsgstränge zu spinnen und nachzuvollziehen.

Aber egal!
"Der Totenmeister" ist mMn ein herausragender Thriller! Egal ob die Story realisitsch, plausibel oder eben nicht sein mag. Das Buch ist gut, spannend und liest sich wie aus einem Guss. Was will ich denn mehr als ( *vorsicht Ironie* anspruchsloser ) Thriller-Fan.

07.07.2009 15:54:26
Thurgood

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was so viele an "Der Totenmeister" stört.
Vielleicht bin ich ja genügsamer oder weniger anspruchsvoll im Bezug auf meine Leselektüre - wobei ich das stark bezweifel.

Wie dem auch sei. Ich fand "Voodoo" damals gut. Es hat mich nicht umgehauen, aber es war spannend, eine ungewohnte Umgebung (Haiti) und ein recht cooler Protagonist. Von daher war es klar, dass ich den zweiten - bzw. zeitlich gesehen den ersten Teil - auch lesen würde.

Und was soll ich sagen? Ich war, bzw. bin, schwer begeistert!
"Der Totenmeister" hat Tempo, Witz, Gewalt und - zumindest meiner Meinung nach - interessante und (natürlich nur zum Teil) liebenswerte Charaktere.
Vor allem aber Tempo! Klar gibt es den ein oder anderen Hänger, wenn sich Stone vielleicht etwas zu lange mit den Vorgeschichten einiger Nebencharaktere beschäftigt, aber das ist absolut zu verzeihen, wenn man das einem Gebotene im Gesamten betrachtet.

Ich kann dieses Buch ohne Einschränkung weiter empfehlen und gebe sehr sehr gute 91°!

PS.:
Während in "Voodoo" hin und wieder vom grausamen Bookman die Rede war, fand ich das stets etwas lächerlich. Irgendwie erschien mir die Person wie eine Karikatur.
Nach "Der Totenmeister" ist dem nicht mehr so. Das ist 'n harter Hund und ich freu mich auf Teil drei, der dann ja logischer Weise nach "Voodoo" spielen wird.

Im Übrigen find ich die These von Bio-Fan, dass Stone nicht gewußt hätte, wie es nach "Voodoo" weiter gehen soll, etwas lächerlich. Es ist doch heute üblich, ein sogenanntes "Prequel" rauszuhauen, bevor man eine breits angerissene Story zu Ende erzählt.
Ich gehe stark davon aus, dass Stone schon vor dem Schreiben von "Voodoo" einen groben Handlungsstrang und Figuren im Kopf hatte und lediglich den Mittelteil dieser Story - aus dramatugrischen Gründen? - zu erst veröffentlicht hat.

Eine J.K. Rowling hatte z.B. auch schon den größten Teil des Harry-Potter-Plotts im Kopf, bevor der erste Teil erschien. Das ist doch normal... nur so sind verworrene und spannende bücherübergreifende Handlunsgstränge zu spinnen und nachzuvollziehen.

Aber egal!
"Der Totenmeister" ist mMn ein herausragender Thriller! Egal ob die Story realisitsch, plausibel oder eben nicht sein mag. Das Buch ist gut, spannend und liest sich wie aus einem Guss. Was will ich denn mehr als ( *vorsicht Ironie* anspruchsloser ) Thriller-Fan.

22.06.2009 14:47:01
Bio-Fan

"Augen zu und durch"- diese Devise entwickelte sich bei mir während der Lektüre dieses Buches. Okay, einen gewissen Unterhaltungswert möchte ich dem Buch nicht absprechen, nur darf man eben nicht so genau hinschauen, was Nick Stone sich da zusammengereimt hat.
Das "Second Novel - Syndrome" ist ein verbreitetes Phänomen, wenn ein Autor nach dem grossen Erfolg seines Erstlings unter Zeitdruck, einen Nachfolger zu präsentieren, sich in einem unausgereiften Schnellschuss ergeht. Für mich hat es den Anschein, dass Nick Stone noch keine zündenden Ideen für seinen Protagonisten Max Mingus in der Zeit nach "Voodoo" hatte, somit eine Art Resteverwertung betrieben hat, diese in einem Konglomerat von Personen und Szenen aus Mingus`Vergangenheit zu verknüpfen versucht.

Was darf´s denn bitte sein ?

Ein bisschen Cop-Krimi im Sinne von James Ellroy ? Die Themen werden angerissen, nur fehlt die Atmosphäre und das Personal wirkt unecht.
Dazu eine Prise Florida-Klamauk (Aberwitz ?) a la Carl Hiaasen und jede Menge Voodo-Budenzauber ?

Das wäre ja alles noch akzeptabel, wenn nicht die vielen Ungereimtheiten wären, die mir von der Eingangsszene an sauer aufgestossen sind. Das ist kein solides Handwerk!
Mit mehr Sorgfalt und mit mehr Konzentration auf das Wesentliche hätte es eine spannende Geschichte werden können, denn Stone ist ein guter Erzähler. Aber so gibt es von mir nur bescheidene 50 Grad,

12.06.2009 15:15:13
pescheg

Ein richtig guter Thriller mit idealer Länge, dichter Atmosphäre und guten Hauptfiguren. Gewaltig, wie die Dramatik gegen Schluss zunimmt und das Entsetzen immer weiter um sich greift. Ich teile die positive Beurteilung der Krimicouch.

Einzig die Tatsache, dass man aufgrund von Voodoo bereits das eine oder andere über den Ausgang weiß, ist nicht so toll. Ich empfehle, zuerst Voodoo und danach den Totenmeister zu lesen. Aber die Reihenfolge ist relativ nebensächlich. Was überzeugt, ist der Autor, der etwas von der Sache versteht und es schafft, das Miami der 80er Jahre auf überzeugende und mitreißende Weise aufleben zu lassen.

11.06.2009 18:18:39
mo

Dieses Buch ist wieder ein absoluter Treffer von Nick Stone! Das Thema Haiti ist neu und faszinierend und ich hofffe recht bald mehr davon zu lesen. Gerade die detaillierten Schilderungen und Rückblenden helfen, die Spannung aufzubauen und den Leser bei der "Stange" zu halten. Hab das Buch vor 1 Jahr auf Englisch und jetzt auf deutsch noch einmal gelesen. Eine würdige Fortsetzung von Voodoo.

09.06.2009 09:10:50
11mg

Ich habe das Buch leider ab Seite 220 nicht mehr weitergelesen und aus der Hand gelegt, obwohl ich mich so auf Teil 2 (bzw. Teil 1) gefreut habe. :-( Dazu muss ich sagen, dass dies vielleicht das 3. Buch in den letzten 10 Jahren Thriller-/Krimilesen ist, dass ich nicht zu Ende gelesen habe.

Ich finde es prinzipiell sehr gut und herausvordernd, wenn Autoren die Protagonisten, Orte und diverse Rückblenden bestimmter Personen detailiert beschreiben und somit eine gewisse Tiefe dem Ganzen geben: bei diesem Buch ging mir dies jedoch eindeutig zu weit.

Personen werden stückweise in die Geschichte eingeführt und mit seitenweise Hintergrundinformationen gefüttert, so dass leider der Plot vollständig in den Hintergrund gerät. Spannung wird keine aufgebaut und der sogenannte rote Faden verliert an Farbe und wirkt zerschnitten.

Ein weiterer Punkt der mich leider auch stört ist der, dass das mir aus Vodoo gewonnene Bild von Max Mingus hier komplett verzerrt wird: in allem zu extrem und dadurch recht unglaubwürdig.

Schade eigentlich, da meiner Meinung nach N. Stone einiges drauf hat. Vielleicht aber versuch ich es in ein paar Monaten nochmal...

18.05.2009 21:59:53
tinMar

Stone schreibt wirklich gut, aber wie schon erwähnt, mindestens 150 Seiten weniger und das Buch wäre wirklich spannend. Mann quält sich so durch und hofft immer, wird es mal besser?
Leider kommt diese Art immer mehr in Mode, warum?
Ich versteh es nicht.
Bei Ken Follett möchte ich auch bei 1000 Seiten keine Seite vermissen.

10.05.2009 16:01:02
Aira66

Voodoo fand ich ein tolles Buch.
Ein frischer Schreibstil, eine spannende, ungewöhnliche Geschichte und ausgeprägte Charakter.
Davon ist im Totenmeister leider nur noch der Schreibstil geblieben.

Ich möchte es nicht wirklich als schlecht bezeichnen, aber frisch und spannend ist für mich dieser Voodoo-Plot, durchzogen von alten Verschwörungsgeschichten und Korruptionen, gemixt mit viel Blut und Folter ganz und gar nicht.

Dazu kommen einige überflüssig, langatmige Rückblenden und ein sehr vorhersehrbarer Handlungsstrang.

Schade.
Aber ich bin trotzdem gespannt auf ein weiteres Buch von Stone.

02.05.2009 17:36:32
Krimi-Tina

Unglaublich! Nick Stone hat es geschafft nach Voodoo noch einen draufzulegen. Der Totenmeister ist ein unglaubliches dichtes Buch. In vieler Hinsicht. Das ist die schonungslose Schilderung der Brutalität des organisierten Verbrechens. Die ausführliche und nachvollziehbare Darstellung der moralischen Kämpfe oder eben auch Nichtkämpfe seiner Protagonisten. Der sich dramatisch zuspitzende und immer persönlicher werdenden Konflikt zwischen Mingus und Boukman. Die ungemein detailreiche und farbige Darstellung der Schauplätze, die einem hier genauso wie in Voodoo das Gefühl geben, vor Ort zu sein.
Erübrigt sich fast zu sagen, dass die Story nicht nur eine furiosen Auftakt bietet, sondern durchgängig mitreißend spannend bleibt. Und die Charaktere detailliert und tief sind. Simples schwarz-weiß gibt es bei Nick Stone nicht, annähernd jede Person hat ihre Schatten-. und Sonnenseiten. Ok, die Ausnahmen sind Boukman und Eva Desamours, weshalb die auch etwas weniger glaubwürdig wirken.
Der Totenmeister gefällt mir sogar noch einen Tick besser als Voodoo, aber beide Bücher sind für mich die bisher größten Highlights dieses Jahres. 98°

21.04.2009 10:49:11
Knetkobold

Merkwürdig, dieser Hype um die beiden Nick Stone Bücher. Durch KC auf den Autoren aufmerksam geworden habe ich letztes Jahr Voodoo und nun den Totenmeister gelesen. Für beide Romane könnte ich ähnliche Kritiken schreiben :

Positiv fällt ins Gewicht :

Der Schriftsteller kann was ! Eine außergewöhnliche Schreibe weitab von der typischen amerikanischen Schreibschule - läßt sich sehr angenehm lesen. Leider macht der Autor zwei entscheidene Fehler, die die Story zu langatmig machen :

1. Ständige Rückblenden stören für meinen Leserhythmus den Spannungsaufbau

2. Jeder neu in die Handlung eingeführte Protagonist wird über 20 - 30 Seiten (teilweise auch über Rückblenden) charakterisiert, zugegebenermaßen schriftstellerisch sehr gekonnt gemacht, um ihn in die Handlung einzuführen - auch das bringt den Plot nicht vorwärts.

Fazit :
Der Totenmeister war mir (ähnlich wie Vooodoo) zu zäh und langatmig. 150 - 200 Seiten weniger hätten dem Roman sicher gut getan. Ich habe mich ab Seite 300 doch etwas quälen müssen, um den Schmöker zu Ende zu bringen.

Leider reißt der interessante Schreibstil da nicht mehr allzuviel raus. Daher von mir nur 50°

20.04.2009 21:44:54
schnauzel

Ich kann mich der Meinung von Stefan83 nur anschließen!!!
"Voodoo" ist auch ein absolutes Lieblingsbuch von mir. Nick Stone hat mit dem "Totenmeister" noch richtig einen oben raufgesetzt ,ich bin begeistert!!!
Spannend und flüssig von der ersten bis zur letzten Seite. Allerdings ist der "Kaiser" zum Schluss irgendwie auf der Strecke geblieben...
Aber trotz alledem ist "Totenmeister" das , was Stone verspricht!!!
Hammer Thriller!

schnauzel

16.04.2009 15:42:58
Stefan83

Nick Stones zweiter Streich um Max Mingus tritt ein schweres Erbe bei mir an, denn "Voodoo" gehörte mit Abstand zum Besten was ich im Jahre 2007 gelesen habe. Verständlich, dass mich vor Beginn der Lektüre besonders eine Frage beschäftigt hat: Kann der Nachfolger, der zeitlich gut 15 Jahre vor "Voodoo" spielt, die hohen Erwartungen erfüllen, die ich ihn setze? Ich mach es kurz: Er kann. Und wie.

Diesmal katapultiert uns Nick Stone ins das Miami der frühen 80er Jahre. Max Mingus und sein Partner Joe Liston sind die besten Detectives in einem Schmelztiegel verschiedenster Kulturen und Religionen. Auf den Straßen herrscht Krieg und Drogen schwemmen tonnenweise in eine Stadt, welche mit den Flamingobesetzten Grünflächen und dem Glamour aus der Serie "Miami Vice" nichts gemein hat. Stattdessen verrecken Junkies auf der Straße, kontrollieren Banden ganze Viertel, gelten nur die Gesetze der Gewalt. Der moralische Kompass der Polizei gerät in diesem Wirrwarr aus Bestechung und Pflichtbewusstsein vollends durcheinander. Wer ist gut, wer böse? Die Grenzen scheinen zu verschwimmen, Misstrauen gegenüber allem das vorherrschende Gefühl zu sein. Floridas ehemaliges Rentner- und Touristenparadies droht sich endgültig in eine Hölle zu verwandeln und Solomon Boukman, sagenumwobener Anführer einer Bande haitianischer Einwanderer, um den sich Mythen und Legenden ranken, ist im Begriff sie zu kontrollieren. Seine Gegenspieler: Die Elite-Polizeieinheit Miami Task Force, der auch Mingus und Liston angehören.

Als die beiden während der Ermittlungen an einem Mordfall feststellen, dass Voodoo-Zauber mit im Spiel ist (in den Leichen wird die Tarot-Karte mit dem "König der Schwerter" gefunden) und im Zuge ihrer Nachforschungen der Name des geheimnisumwitterten Boukman fällt, stechen sie in ein Bienennest.

Vorneweg: Voodoo und Schwarze Magie bilden auch diesmal nur das lose Gerüst für diesen Thriller und spielen lediglich eine zweitrangige Rolle. "Der Totenmeister" ist in erster Linie ein konventioneller Krimi, der jedoch den Leser mit einer düsteren Grundstimmung und einem derartigen Maß an Boshaftigkeit konfrontiert, dass man zwischenzeitlich das Schlucken vergisst. Nicht nur, dass Stone dem Buch mit mehr als 600 Seiten beinahe epische Ausmaße verleiht, auch der Handlungsrahmen scheint für die Leinwand prädestiniert.

Schon der Beginn lässt Schaudern, geht auf Konfrontation mit dem Leser, schlägt ihm in die Magengegend. Seit James Ellroys Werken ist mir nicht mehr eine solch finstere Atmosphäre begegnet, seit Cormac McCarthy wurde mir nicht mehr ein so apokalyptisches Amerika präsentiert. Stones Sprachgewalt und seine stimmungsvollen Beschreibungen heben die Qualität der Story nicht nur weit über den Durchschnitt, sondern liefern endgültig den Beweis, dass der Autor zu mehr als einer Eintagsfliege fähig ist. Es ist der Anfang der Hass-Beziehung zwischen Solomon und Max Mingus, welche bereits in "Voodoo" angedeutet wurde, und möglicherweise der auch in Deutschland lange überfällige, gelungene Start in eine hoffentlich sehr langlebige Reihe.

Insgesamt ist "Der Totenmeister" ein knallharter, aber anspruchsvoller Kriminalroman, der Spannung im eigentlichen Sinne zwar aufgrund seiner Länge nicht immer versprühen kann, dennoch aber von Anfang bis Ende fesselt. Ein dunkles Meisterwerk, mit dem sich Nick Stone endgültig in die erste Liga schreibt.

14.04.2009 16:25:06
mase

Es ist irgendwie ein seltsames Gefühl, wenn alle Leser bis dato begeistert vom Totenmeister sind und selbst hat man überhaupt nichts mit ihm anfangen können.

Schreiben kann der Stone. Auch bei „Vodoo“ habe ich mich am Schluss gefragt, warum ich eigentlich zu Ende gelesen habe. Einlullen tut mich der Stone. Und so habe ich es bis Seite 200 geschafft, bis ich seinem Bann entfliehen konnte. Gut und flüssig Geschriebenes genügt mir nicht, wenn vorne Thriller draufsteht.

Der Stone erzählt über Miami, über die Protagonisten, jeder Spitzel und jeder Verdächtige bekommt 30 Seiten geschenkt und der Plot kommt nicht in die Puschen. Da lässt er sich seitenweise darüber aus, warum der Max auf schwarze Frauen steht, obwohl er noch nie eine Weisse hatte. Und übrigens zählen Latinas, wenn sie schwarz sind, nicht zu den Weissen.
Hm. Ja, auch das war nett zu lesen.

Als sich die „Saga“ dann der Korruption, der Politik und der Selbstjustiz der Polizei zuwendet, war für mich Schluss. Da kann der Stone nicht wirklich was dafür, das ist einfach ein No-go-Thema für mich. Sonst würde ich den Totenmeister wohl noch immer lesen und warten.

12.04.2009 17:28:52
Anja S.

Das hier ist die Vorgeschichte zu dem wunderbar spannenden Haiti-Thriller "Voodoo". "Der Totenmeister" ist ebenfalls ausserordentlich spannend geschrieben, ohne Laengen, gut zu lesen, mit interessanten, vielschichtig dargestellten Figuren. So zB Carmine, der als Zuhaelter arbeitende, nichtsnutzige Sohn der geheimnisvollen Voodoo-Priesterin Eva Desamours, der am Ende ueber sich hinaus waechst und Mitleid mit einer ehemaligen Prostituierten und ihren Toechtern zeigt, ein Wesenszug, der ihm vorher voellig fremd war.

09.04.2009 22:01:22
sue82

Ach was soll ich noch zu dem Buch sagen. Es wurde schon vieles erwähnt, zu dem nichts hin zu zu fügen wäre. Das Buch ist, wie sein Vorgänger klasse. Spannend, gut geschrieben, flüssig und die Figuren sind stimmig. Selbst Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet. Auf seinen 630 Seiten kommt keine Langeweile auf, stattdessen wechselt sich die Gewalt, innere Zerrissenheit und Humor miteinander ab. Ich kann dieses Buch wieder uneingeschränkt empfehlen. Von mir gibt es, wie schon bei Voodoo, 95°.

05.04.2009 21:02:03
Sonny

Auf kaum eine Buchveröffentlichung habe ich in letzter Zeit mehr gewartet, als auf den Totenmeister. Und ich wurde nicht enttäuscht. Hier stimmt mal wieder fast alles.
Stone schafft es, dass auf über 600 Seiten keinerlei Längen aufkommen. Er verwendet ausreichend Zeit auf die Beschreibung der Protagonisten. So werden die inneren Kämpfe und die Handlungen von beispielsweise Max und Joe sehr gut nachvollziehbar. Einzig Eva und erstaunlicherweise Boukmann kamen mir etwas zu blass weg. Die Story selber besticht durch den regelmäßigen Wechsel zwischen Brutalität, einer Prise Humor, solider Ermittlungsarbeit (heutzutage irgendwie witzig, wenn es in einer Behörde nur eine Person gibt, die einen Computer bedienen kann), Moralfragen und einem Ausflug in die Welt des Mystischen. Letzteres ist Teil der Handlung, aber dennoch dreht sich nicht alles darum. Es ist viel mehr ein kleiner Einblick in eine uns völlig fremde Kultur/Religion.
Unterm Strich gibt´s von mir einen kleinen Punktabzug im Finale, den „Kaiser“ betreffend. Da hätte ich mir mehr erwartet, egal in welche Richtung.
Bleiben, wie beim Vorgänger Voodoo, 98° gute Unterhaltung.

30.03.2009 21:47:49
Frank

Max Mingus ist zurück. Beziehungsweise wird uns hier die Vorgeschichte zu "Voodoo" erzählt.
1981:
Max ist zusammen mit seinem Partner Joe Cop in Miami. Die Stadt hat nichts von der Glitzerwelt die man gemeinhin aus TV-Serien kennt, die Verbrechensraten sind hoch, die Polizei kaum von den eigentlichen Verbrechern zu unterscheiden, der Ort ein Schmelztiegel der Kulturen.
Der bei "Voodoo" erwähnte Solomon Boukman kontrolliert die Stadt. Legenden und Mythen ranken sich um ihn und seine Brutalität.
Stone nutzt wie im "Vorgänger" auch hier die Religion des "Voodoo" und die Zerrissenheit des Hauptprotagonisten (Mingus) um eine (jederzeit) spannende Geschichte zu erzählen, die einiges über den Charakter des Max Mingus verrät. Die Grenzen zwischen "Gut" und "Böse" verschwimmen häufig, die Moralfrage wird des öfteren gestellt.
Das eigentliche Highlight des Romanes aber ist eine Nebenfigur - Drake, Max Informant - hier merkt man, dass Stone auch durchaus eine humorvolle Ader hat.
Das bisher beste Buch des Jahres - folglich auch die volle Punktzahl.
100%.

26.03.2009 01:29:52
Thomas71

Ein tolles Buch. Stone macht nicht den Fehler, Max Mingus nach einem blutigen Beginn immer tiefer durch Ströme von Blut waten zu lassen, sondern setzt nach einem doch verhältnismäßig unappetitlichen (aber eindrucksvollen, beinah poetischen) Anfang mehr auf die Spannung, die sich zwischen den handelnden Personen aufbaut. Das Hauptaugenmerk liegt dabei neben der Geschichte um den haitianischen Obergangster Solomon Boukman in den moralischen Anfechtungen, denen sich Max Mingus (zu dieser Zeit noch ein Star der Polizei von Miami) und sein Partner Joe Lisdon auf dem Weg nach oben auf der Karriereleiter stellen müssen. Max Mingus, in diesem Buch 16 Jahre und einige Zeit im Knast jünger als noch in Voodoo, gibt dabei auch sehr überzeugend den Cop, dem nach Jahren des Kampfes auf der Strasse der Idealismus und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft abhanden kommt, dessen moralischer Kompass trotz einiger Irrwege aber noch immer deutlich nach Norden zeigt. Für mich jedoch der eigentliche Star der Geschichte ist die Stadt Miami, die so gar nichts mit dem 80er-Jahre-Chic der berühmten Fernsehserie Miami Vice zu tun hat sondern als sterbende, oder zumindest sehr kranke Stadt einen eigenen morbiden Charme ausstrahlt, wobei hinter jeder Straßenecke oder in jedem Büro der Tod lauern könnte. Ich jedenfalls hoffe, dass Nick Stone die Geschichte um Max Mingus bald weitererzählt...

05.03.2009 21:29:47
Val der Ama

Hervorragend! Die Geschichte spielt 16 Jahre vor "Voodoo", schon das ist eine interessante Ausgangslage. Das Buch ist spannend, brutal, hat viele sarkastische, ja witzige Passagen: ein echter Pageturner. Tipp: Ich habe das Buch im amerikanischen Original gelesen (wollte nicht auf die Übersetzung warten) und aus Neugierde das erste Buch gleich anschliessend auch noch. Es lohnt sich, Nick Stone schreibt frech, sein lockerer Schreibstil ist ein Vergnügen.