Das Haus in den Dünen

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Leer: Leda, 2008, Seiten: 400, Originalsprache

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Jörg Kijanski
Detailverliebte Ermittlungen, aber dennoch kurzweilige Unterhaltung

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Jan 2008

Wilhelmshaven, August 2000. Das Wangerland kommt nicht zur Ruhe. Erst vor einigen Wochen stand die Kriminalpolizei mächtig unter Druck, da es ihr zunächst nicht gelingen wollte, den sog. "Wangerlandmörder" zu fassen. Nach dessen Festnahme war Kommissar Trevisan erst einmal urlaubsreif und flog nach Griechenland, doch kaum ist er zurück, wartet schon der nächste Serientäter, dem die Presse bereits den Namen "Feuerteufel von Wangerland" verpasst hat. Immer wieder brennen abgelegene Gebäude bis auf ihre Grundmauern nieder und nie hinterlässt der Täter eine Spur. Lediglich ein Bibelzitat finden die Ermittler an den Tatorten.

Nun soll also Trevisan mit seinem Team den Feuerteufel jagen, denn bei seinem jüngsten Brandanschlag auf ein Lagergebäude im Hafen gab es einen Toten. Ein der Polizei bekannter Obdachloser hatte sich offenbar den falschen Platz für seine Nachtruhe ausgesucht. Oder sollte es sich um einen gezielten Mordanschlag handeln? Womöglich ein Streit aus dem Obdachlosenmilieu in dem das Brandopfer höchst unbeliebt war?

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, drehen sich aber im Kreis. Da wird nachts nach seiner Rückkehr aus Spanien der Fernfahrer Hans Kropp beim Abstellen seines LKW förmlich hingerichtet. Ein Schuss in den Oberschenkel, ein Schuss in die Nierengegend und zum Abschluss ein gezielter Kopfschuss aus unmittelbarer Nähe. Notgedrungen teilt Trevisan seine Mannschaft auf, denn zunächst geht die Suche nach dem Serienbrandstifter vor. Dies ändert sich jedoch, als ein weiterer LKW-Fahrer auf ähnliche Weise erschossen wird...

Zwei (Ermittlugns-)Schritte vor, drei zurück.

Ulrich Hefners neuer Roman aus der Martin-Trevisan-Reihe Das Haus in den Dünen bietet einen ebenso hervorragenden wie detailverliebten Einblick in den Arbeitsalltag der Polizei. Hefner, selbst Polizeibeamter, weis wovon er schreibt und der Leser bzw. die Leserin merkt dies auf jeder Seite. Fast könnte man meinen, den Ermittlungen in Echtzeit beizuwohnen. Wen derartiges Klein-Klein bei den Routineüberprüfungen stört, ist womöglich mit anderen Romanen besser beraten, dennoch gelingt es Hefner mit erfrischender Leichtigkeit nie langatmig oder gar langweilig zu werden. Es ist schon spannend zu beobachten, wie sich Polizeiermittlungen immer wieder ein paar Zentimeter vorwärts bewegen, um dann plötzlich wieder einen empfindlichen Rückschlag zu erleben.

Angenehmes Verhältnis zwischen Krimiplot und Privatleben des Protagonisten.

Dass man der Handlung gerne folgt und kaum geneigt ist, das Buch aus der Hand zu legen, liegt aber auch daran, dass trotz allem einiges passiert. Mehrere Brandanschläge werden verübt und auch die Mordserie nimmt immer größere Ausmaße an. Dass dies an den Ermittlern nicht spurlos vorüber geht ist verständlich und so erscheinen einige Probleme im privaten Bereich vorprogrammiert. Dies betrifft auch Trevisan, der nach der Trennung von seiner Frau mit seiner neuen Bekannten Angela einen Neuanfang plant. Gemeinsam mit seiner in der Pubertät befindlichen Tochter Paula soll so etwas wie intaktes Familienleben entstehen. Doch leider hat Angela ganz andere Pläne, denn sie setzt ihren Lebensschwerpunkt nicht im familiären Bereich, sondern in ihrem Beruf. Unvorstellbar für Trevisan, dass Angela wegen eines neuen Jobs ausgerechnet nach München ziehen will, also ans andere Ende von Deutschland.

Einige ordentlich gestrickte Blindspuren führen nicht nur die Ermittler in die Irre, so dass erst gegen Ende des Romans ein Gesamtgefüge ersichtlich wird. Dieses ist ordentlich geplottet einschließlich der auf dem Buchrücken bereits vorweggenommenen Zusammenführung der beiden Ermittlungsstränge. Bliebe einzig die Frage, warum ein Buch, welches 2008 auf den Markt kommt, im Jahr 2000 spielt?

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Letzte Kommentare:
02.07.2010 23:02:10
Peter Prüfer

Dies war mein dritter Krimi von Hefner: es gibt weit Bessere!! aber auch erheblich Schlechtere!
Hefner kommt an einen "Eifelkrimi" von Berndorf nicht heran und der Witz (der einen Krimi auch zum Lesevergnügen macht) eines "Kluftinger" fehlt ganz. Außerdem wurde das Buch zum Schluss etwas oberflächlich und auf der Suche nach dem Ende schlichen sich sachliche Fehler ein. So hat ein vor neunzehn Jahren Fünfzehnjähriger (also zur Zeit der Handlung 34 Jahre alt) einen Sohn, der in Marburg Jura studiert. Kann ja wohl nicht sein!!!
Als Krimi-Unterhaltung ohne besondere Ansprüche geht der Roman gerade so durch!

11.03.2009 17:27:03
Jarom

Das Haus in den Dünen ist ein spannender und unterhaltsamer Kriminalroman und hat nur wenig mit den eher langweiligen und spröden Heimatkrimis zu tun, die es sonst noch auf dem Markt gibt.
Insgesamt hat mich das Buch sehr gut und auch kurzweilig unterhalten und ich werde bei Gelegenheit wieder zu einm Hefner greifen.

23.12.2008 00:31:40
benchen02

DAS HAUS IN DEN DÜNEN!! Nett zu lesen, aber manchmal schon recht langweilig und sehr konstruiert!! Herrn Hefner mit Mankell zu vergleichen-da fehlen mir die Worte!!! Ich lese sehr gerne deutsche Krimis und Thriller, also daran liegt es in keiner Weise!!! Es gibt einige sehr gute deutsche Autoren die können ihr Werk wesentlich spannender, logischer und fesselnder "rüber bringen"!! Schade, habe nach dem Grad der Bewertungen, sowie den Kommentaren wesentlich mehr erwartet!!

25.07.2008 16:08:36
Andi

In gewohnter Manier lässt Ulrich Hefner seinen friesischen Polizeikommissar in Wilhelmshaven und der Umgebung ermitteln. Mord und Brandstiftung ist das Thema und plötzlich entdeckt man aus scheinbar zusammenhanglosen doch die schwachen Konturen einer Verbindung werden dennoch offenbar. Ich finde, ein durchaus gelungenes und unterhaltsames Plot. Durchaus lesenswert und spannend

02.06.2008 12:14:04
william

Wenn die Sprache nur einigermassen mit der Story mithalten könnte, dann wären Hefner's Romane sehr ansprechend, aber sie sind halt sprachlich ziemlich mager. Hefner mit Mankell zu vergleichen ist schon recht dreist und für mich nicht nachvollziehbar.

Immerhin kann so ein Krimi einem die Zeit vertreiben, aber KEIN Krimi zum 2mal lesen.

02.06.2008 12:13:10
william

Wenn die Sprache nur einigermassen mit der Story mithalten könnte, dann wären Hefner's Romane sehr ansprechend, aber sie sind halt sprachlich ziemlich mager. Hefner mit Mankell zu vergleichen ist schon recht dreist und für mich nicht nachvollziehbar.

Immerhin kann so ein Krimi einem die Zeit vertreiben, aber ein Krimi zum 2mal lesen.

30.05.2008 17:02:28
Pumsmogul

Ich kann Lissi Stegner nur voll zustimmen: Bei Hefners Romanen handelt es sich durchgängig um Altpapier. Fade Sprache, langweilige Handlung, öde Dramaturgie. Dieses Werk hat alles, was man für einen Flop braucht - weg damit ins Krematorium. Apropo Lobhuddeleien: Da gab es doch hochrangige Bewertungen eines Autors namens Ulrich Hefner, die auf unkorrekte Weise bei der Krimi-Couch plaziert worden war und die dann von Krimi-Couch zurückgenommen wurde. Ein Schelm wer Böses dabei denkt...

08.05.2008 04:55:27
Jan

Ich finde. dass es nur ganz wenige Kriminalromane gibt, die so dicht an der Wirklichkeit geschrieben sind, wie die meines Kollegen Ulrich Hefner.

Ich habe nun schon alle Bücher von ihm gelesen und kann deswegen behaupten, dass sie tatsächlich sehr unterhaltsam und spannend geschrieben sind. Ich finde auch die Sprache für diese Krimis passend.

Für mich ist jedenfalls wichtig, dass man die Schritte der Polizei auch nachvollziehen kann. Es gibt genügend Krimis, auch im Fernsehen, da tappt der Kommissar lange im Dunkeln, bi ihm dann schließlich irgendwie eine Erleuchtung kommt. Bei Trevisan ist dies jedenfalls nicht der Fall.

29.04.2008 06:21:17
Lissi Steger

Also, ich werde das Gefühl nicht los, dass sich einige Autoren eigene "Lobdudler" unterhalten, die ihre Werke hochloben. Denn anders ist es nicht zu erklären, dass ein Roman, so grottenschlecht wie der von Hefner, so in den Himmel gehoben wird.
Mein Fazit: Geschrieben in der Sprache eines Hauptschülers, "schiefe Bilder", Klischees - Altpapier.

19.04.2008 14:56:51
Anny

Super, wirklich mal wieder eine spannende und runde Sache an diesen tristen und verregneten Frühjahrstagen. Hat mir wieder mal sehr gut gefallen, der dritte Roman von Hefner.

Für alle, die was spannendes suchen, ist das buch zu empfehlen

04.04.2008 17:57:29
Lieselotte Herrmanns

Das Haus in den Dünen entspricht wieder einmal voll meinen Erwartungen. Hefner schreibt Polizeiromane, die so dicht an der Wirklichkeit sind, dass man meinen könnte, er schreibt reale Geschichten. Alles fügt sich am Ende zusammen, wie ein großes und spannendes Puzzle.
Ich habe bereits alle "Hefners" gelesen und als nächstes nehme ich mir mit Freude seinen neuen Thriller vor, der Anfang dieses Monats im Bertelsmann-Club erschienen ist. Zumindest gibt es darüber auch schon ein paar sehr ansprechende Kommentare, so dass ich mich bereits auf die Buchlieferung im Mai freue.

Schade an seinen Krimis ist nur, dass sie so kurz sind - und ich so schnell durch bin.

22.03.2008 10:57:07
tina

ich habe das buch gerne gelesen, ich fand es sehr spannend und unterhaltsam.
das buch kann ich durchaus auch weiterempfehlen. es ist eine gute geschichte.

10.03.2008 21:49:44
Wolfgang Englert

Spannend, interessant und unterhaltsam.
Dies war mein Fazit, nachdem ich das Buch "Das Haus in den Dünen" gelesen hatte.
Keinen Moment der Langeweile - im Gegenteil. Ich hatte ständig das Bedürfnis weiterzulesen und schlang das Buch innerhalb kürzester Zeit regelrecht in mich hinein.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und hoffe, dass Martin Trevisan bald wieder einen interessanten Fall zu lösen hat.

23.02.2008 17:03:10
marilu

Herr Breitenfeller

ich muss mich schon etwas wundern, zuerst kritisieren sie ein buch anhand eines auszuges, der da irgendwo im internet herumschwirrt - und dann rudern sie plötzlich wieder zurück. Aber nicht, ohne dem autor noch einmal eine einzuschenken und nochmals einen negativen eindruck zu hinterlassen.
Vom ansehen würde ich mir nicht zutrauen, ein buch zu kritisieren - oder haben sie eine buchhandlung in der nähe, die ihnen die bücher zur ansicht und zum lesen mit nach hause gibt und sie dann wieder zurücknimmt. kann es vielleicht sein, dass hefner ihnen einmal den füherschein abgenommen hat???

falls ihre buchhandlung bücher zur ansicht (und dabei zum lesen) verleiht, dann lassen sie es mich wissen, da wäre ich auch gerne kunde. ich jedenfalls habe es gekauft und werde es lesen. es war ja ab dem 22. lieferbar - dem tag ihres eintrages.

23.02.2008 14:17:28
marilu

Herr Breitenfeller

ich muss mich schon etwas wundern, zuerst kritisieren sie ein buch anhand eines auszuges, der da irgendwo im internet herumschwirrt - und dann rudern sie plötzlich wieder zurück. Aber nicht, ohne dem autor noch einmal eine einzuschenken und nochmals einen negativen eindruck zu hinterlassen.
Vom ansehen würde ich mir nicht zutrauen, ein buch zu kritisieren - oder haben sie eine buchhandlung in der nähe, die ihnen die bücher zur ansicht und zum lesen mit nach hause gibt und sie dann wieder zurücknimmt. kann es vielleicht sein, dass hefner ihnen einmal den füherschein abgenommen hat???

falls ihre buchhandlung bücher zur ansicht (und dabei zum lesen) verleiht, dann lassen sie es mich wissen, da wäre ich auch gerne kunde. ich jedenfalls habe es gekauft und werde es lesen. es war ja ab dem 22. lieferbar - dem tag ihres eintrages.

22.02.2008 17:54:57
Tim Breitenfellner

Jetzt, da ich das Buch in Händen hatte (ich habe es nur zur Ansicht bestellt), muss ich sgen, dass es dem Lektorat nun doch noch gelungen ist, die größten "Grausamkeiten" aus dem Text (Leseprobe bei den "Polizeipoeten") zu entfernen. Was übrig geblieben ist, das ist nicht lesenswert und führt dem Leser nur allzu klar vor Augen, wie schwer sich der Autor mit der Schilderung von Stimmungen und Gefühlen zu tun scheint. Klingt mir alles viel zu hausbacken.

17.02.2008 12:27:08
Mia

Ich habe bisher von Herrn Hefner alle drei Romane und auch die Krimisammlung gelesen und fühkte mich insgesamt sehr gut unterhalten. Der erste Roman war ein historischer Roman aus dem Bauernkrieg. Die Sprache war darin eine ganz andere, als in seinen Kriminalromanen. Ich werde mich auch den dritten Trevisan-Krimi kaufen, denn wie gesagt, ich finde seine Geschichten spannend und erhielt, gemessen an dem Preis, einen entsprechend unterhaltsamen Gegenwert. Ganz anders wie bei vielen, zum Teil hoch gelobten Autoren, die sich in den Beststellerlisten tummeln. Da gab es erst vor kurzem eine hochgepriesene Autorin, die einige Preise für ihre Krimis erhielt. Nachdem cih diese aber geselen hatte, konnte ich das nicht verstehen. Deswegen werde ich mir auch den neuen Hefner gönnen, wenn es ihn denn gibt, denn zur Zeit ist er noch nicht lieferbar.

08.02.2008 09:48:38
Tim Breitenfellner

Vom "Haus in den Dünen" habe ich eine Leseprobe - eingestellt bei www.polizei-poeten.de - "verköstigt". Was ich da lesen konnte, das war schon deutlich weniger als das, was man an Aufsätzen von Schülern im Deutsch-Leistungskurs vorgesetzt bekommt. Ich habe den Autor angeschrieben und kann nur hoffen, dass das Buch nochmals - bzw. überhaupt - lektoriert worden ist. Der Text ist überfrachtet mit Temporafehlern, hinkenden Vergleichen, schlechten Formulierungen und faslch verwendeten Metaphern. Hier einige Kostproben aus dem Kapitel "Spiekeroog, Mai 1981:
"Das Feuer schwemmte die Schreie der Dämmerung davon ..."
Ein Feuer, das was wegschwemmen kann??
"Feuer bedeutete Wärme und Reinheit zugleich. Es war vielleicht nicht das Maßgebliche aller Elemente, . . ."
Ein typisches Beispiel für einen Tempusfehler. Abgesehen davon, dass - rein semantisch - der Satzteil: "Es war vielleicht nicht das Maßgebliche aller Elemente .", nur pures, sinnloses Gesülze ist, ist "war" hier schlichtweg falsch. Feuer ist eines der Elemente und seine Eigenschaften gehen nicht verloren, wenn der Hefners Roman zu Ende ist, sie bestehen fort. Also muss hier lauten: "Es ist vielleicht . . ."
"...während er sich unter Schmerzen wandte."
Das Präteritum von winden lautet: wand, Herr Hefner!
Weiter aus dem Kapitel "Jahre später, im Süden:
"Und nach dem Essen würde sie in ihrem Zimmer
verschwinden, . . ."
Natürlich müsste der Autor hier schreiben: ".auf ihr Zimmer verschwinden", wenn er sich schon der Umangssprache bedienen möchte. Apropos, an dieser Stelle wollte ich den Unsinn schon in die Tonne hauen, las aber dann doch noch weiter, und: Es kam noch schlimmer!
"Paps lag schon seit Jahren in seinem kühlen Grab auf dem Westfriedhof und ruhte sich von einem harten und arbeitsreichen Leben aus."
Das ist doch der Brüller, oder? Ein Toter - Paps - ruht sich in seinem kühlen Grab auf dem Westfriedhof von seinem arbeitsreichen Leben aus. Ausruhen - in einem Grab? Und nachdem Paps sich endlich ausgeruht hat, steht er wieder auf und feiert die Party beim jüngsten Gericht mit (wo sind die Smiles!!!) So, wohlgemerkt, schreibt ein Autor, der nebenbei noch Kurse für kreatives Schreiben gibt.
"Schließlich zerbrachen die Wolken und der Regen ergoss sich über die Stadt."
Abgesehen davon, dass nur feste Stoffe "zerbrechen" können, muss es - so ganz nebenbei bemerkt, Herr Hefner - heißen: ..."ergoss sich über der Stadt."
"Ein Werbegeschenk, hatte sie gesagt. Veronika brachte oft Dinge mit nach Hause, die ihr von einem Vertreter geschenkt worden waren."
Werbegschenke - das enthaltene Verb "schenken" impliziert es bereits - sind immer kostenlos.
"Sie gehörte einer Generation an, die noch den Kampf ums
Überleben erlernen musste."
Natürlich musste sie lernen, wie man in Kriegszeiten überlebt, aber letztlich musste sie diesen Kampf FÜHREN!!!, damit sie schließlich überleben konnte. Erst, wer gelernt hat, einen Kampf zu führen, der kann ich auch führen, Herr Hefner!
Dann tadelt der Autor, der den Krieg selber nur vom Hörensagen kennt, auch noch:
"Ihre Generation starb langsam aus und die jungen Leute von heute hatten längst vergessen, wie es ist, wenn man hungert und wenn man friert."
Ich denke, da hätten sich noch viele weitere grammatikalische "Leckerbissen" finden lassen, aber ich konnte einfach nicht mehr weiterlesen.
Mein Fazit: Zerebraler Schwachsinn auf Vorschulniveau. Wer, bitte, bzw. wie, kann jedmand der so grottenschlecht schreibt, wie Hefner, gute und packende Kriminalromane schreiben. Meine Vermutung lautet: Entweder sind die Lobpreisungen seiner Leser getürkt, oder die Leser können nicht deutsch.
Na, hoffentlich hat der Verlag den Schwachsinn lektoriert!

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