Verdammnis

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Norstedt, 2006, Titel: 'Flickan som lekte med elden', Originalsprache
  • München: Heyne, 2007, Seiten: 752, Übersetzt: Wibke Kuhn
  • München: Heyne, 2008, Seiten: 765
  • Bergisch Gladbach: Schall & Wahn, 2009, Seiten: 8, Übersetzt: Dietmar Bär
  • München: Heyne, 2010, Seiten: 765

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Peter Kümmel
Harter Stoff in Wort und Tat

Buch-Rezension von Peter Kümmel Mär 2007

Kriminalromane im Stockholmer Journalistenmilieu kennen wir bereits durch Liza Marklunds Reporterin Annika Bengtzon. Bei Stieg Larsson ist es Mikael Blomkvist, der sich für das Magazin "Millennium" einsetzt. Als der Journalist Dag Svensson der Zeitschrift eine Story über Mädchenhandel und Prostitution anbietet, herrscht rege Betriebsamkeit in der Redaktion. Die Geschichte soll ganz groß rausgebracht werden. Blomkvist zeichnet verantwortlich für den Artikel, in dem auch hohe Beamte der schwedischen Gesellschaft namentlich angeprangert werden sollen, die in die Verbrechen involviert sind, und da muß alles lückenlos recherchiert sein, wenn man sich keine Verleumdungsklage einhandeln will. Gleichzeitig soll Svenssons Story als Buch erscheinen. Und außerdem verfasst Svenssons Freundin, die Kriminalistin Mia Bergmann, ihre Doktorarbeit zum gleichen Thema.

Die eigentliche Protagonistin neben Blomkvist aber ist Lisbeth Salander, einer der ungewöhnlichsten und widersprüchlichsten Charaktere der schwedischen Krimilandschaft. Lisbeth ist 26 Jahre alt und seit ihrem zwölften Lebensjahr in psychiatrischer Behandlung. Sie wurde für geschäftsunfähig erklärt und dem Anwalt Nils Bjurman zur Betreuung unterstellt, was dieser dazu nutzte, sie mehfrach zu vergewaltigen. Doch mit der Filmaufnahme einer Vergewaltigung hat Lisbeth den Anwalt in der Hand. Lisbeth zählt zu den besten Computer-Hackern des Landes und betreibt die Mathematik als Hobby. Derzeit versucht sie gerade, die Fermatsche Vermutung zu beweisen. Sie hat sich ein Millionenvermögen angeeignet, das sie unabhängig macht. Sie geht keinerlei Bindungen ein und hat ein hohes Gerechtigkeitsempfinden, was gelegentlich auch zu gewalttätigen Aktionen führen kann. Dieser kurze Absatz reicht jedoch bei weitem nicht aus, diese faszinierende Person wirklich treffend zu beschreiben.

Nach einem relativ langen, aber dennoch sehr unterhaltsamen Einleitungsabschnitt von fast hundert Seiten, der hauptsächlich dazu dient, seine facettenreiche Protagonistin Lisbeth Salander dem Leser vertraut zu machen, beschleunigt Stieg Larsson dann das Tempo auf höchste Stufe. Die Verbindung zwischen Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist resultiert aus einem Job als Researcherin, den Lisbeth vor Jahren für Mikael zu erledigen hatte und der zu einem kurzen Verhältnis zwischen den beiden führte. Seitdem aber hat Lisbeth jeglichen Kontakt zu Mikael abgebrochen, was dieser weder verstehen noch akzeptieren kann.

Zum echten Pageturner wird der Roman dann nach einem Drittel seines Umfangs, nachdem sowohl Dag Svensson und Mia Bergmann als auch Rechtsanwalt Bjurman einem Verbrechen zum Opfer fielen. Die Mordwaffe wird am Tatort gefunden. Auf ihr befinden sich die Fingerabdrücke von Lisbeth Salander. Obwohl keine Verbindung von ihr zu Svensson und Bergmann zu finden ist, beginnt nun eine Jagd nach der mit allen Wassern gewaschenen Frau, die sich ihren Häschern gut zu entziehen weiß. Blomkvist ist der einzige, der an Lisbeths Unschuld glaubt. Und die versucht er zu beweisen.

Eine Tragödie: Nur noch ein Krimi mit Salander und Blomkvist

Man muss ganz klar feststellen, dass die Handlung von Verdammnis konstruiert ist, wenngleich aber ganz exzellent konstruiert. Der allzu früh verstorbene Autor Stieg Larsson kannte sich als Journalist und Herausgeber eines Magazin bestens im Milieu der Story aus. Trotz des für einen Kriminalroman hohen Umfangs von 750 Seiten gelingt ihm ein ungewöhnlich dichtes Werk. Die gesamte Handlung ist so komplex, dass die obige Beschreibung nur einen kurzen Anriss geben kann.

Verdammnis ist sowohl in Wort als auch in Tat harter Stoff. Sowohl die zierliche Lisbeth Salander als auch ihre Widersacher fackeln nicht lange und Lisbeth weiß seit langem, daß nur der Stärkste überlebt. Auch in ihrer Wortwahl ist sie nicht zimperlich, Mikael hat von ihr den Spitznamen "Kalle Fucking Blomqvist" verpasst bekommen.

Die Spannung bleibt bis zum Abschluß auf Top-Niveau und der vielzitierte Spruch vom Buch, "das man nicht mehr beiseite legen kann", hat hier ausnahmsweise seine volle Berechtigung. Zahlreiche Fäden hat der Leser in wechselnden Orten und Perspektiven zu verfolgen, die sich nach immer neuen Wendungen und Überraschungen schließlich alle wieder verknüpfen.

Natürlich hätte ich jetzt die Möglichkeit und auch die Rezensentenpflicht, noch ein paar Kritikpunkte anzubringen, aber ich tue es nicht. Warum? Weil es für einen Kriminalroman die vordringlichste Aufgabe ist, spannend zu unterhalten. Und ich entsinne mich an kein anderes Buch, das es in den letzten Jahren geschafft hätte, mich derart in seinen Bann zu ziehen wie Verdammnis. Dass der Autor im furiosen Finalen recht dick aufgetragen hat, sei ihm aus dramaturgischen Gründen zugebilligt. Als größte Tragödie aber ist zu betrachten, dass der Autor erst posthum zu Ruhm als Krimiautor kam und sich die Leserschaft nur noch auf ein weiteres Werk mit Blomkvist und Salander freuen kann.

Verdammnis

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Letzte Kommentare:
24.01.2019 20:29:01
Gelegenheitsleser

Ich bin leider erst spät auf Larrsons Millenium-Triologie gestoßen, habe allerdings den ersten Teil sprichwörtlich verschlungen. Die Handlung war mir leider bereits durch den Film bekannt, was den Genuss aber nicht mindern sollte.

Voller Vorfreude begann ich mit dem zweiten Teil und war direkt zu Beginn der Ermittlungen enttäuscht:
Larrson beschreibt nach dem Doppelmord noch, wie Kriminaltechniker sich über "patterns" der Blutspritzer unterhalten und man bald wisse, wo genau der Täter zum Tat der Zeitpunkt stand. Und hier geschieht der Fehler, der den Lesegenuss doch empfindlich gestört hat: Lisbeth ist 1,50m groß und eine Ermordung mit einer Pistole hat den Vorteil, dass die Kriminaltechnik ziemlich genau die Größe des Schützen bestimmen kann. Dieser Aspekt würde nie erwähnt und hätte sehr schnell Salander als Schützen ausgeschlossen.

Bis zum Schluss hatte ich gehofft, der Täter sei selbst im Bereich 1,50 -1,65m groß, so dass es wenigstens Sinn ergeben hätte, Salander solange als Verdächtige zu betrachten, aber nein, der Täter war ein 2,05m großer Hüne...

Ein solch gravierender Fehler trübt den Lesegenuss dann doch gewaltig, auch wenn ich sonst kein Problem mit kleineren Fehlern habe oder aber auch dem hoch unwahrscheinlichen Ende. Es ist gut erzählt, spannend geschrieben und eine würdige Fortsetzung. Doch leider fußt der gesamte spannende Teil auf einer Jagd, die bereits nach einer standardmäßigen Untersuchung bereits beendet wäre. Schade

09.06.2018 11:05:35
Leserin

Ich habe alle Bücher von Larsson gelesen, als sie noch gar nicht bekannt waren als Buch oder Film. Sie haben mich sehr interessiert, weil sie sehr gut geschrieben sind und sehr sehr spannend. Ich habe mich gefreut über die Verfilmung und nach dem schrecklichen Tod von Larsson, habe ich das Folgebuch Verschwörung von Lagercrantz geholt.
Ich habe es noch nicht lesen können.
Ich spüre dass die damalige Freundin von Larsson sehr viel mit seinen Büchern zu tun hatte, er hat geschrieben aber sie hat auch ganze Arbeit geleistet. Tolles Team waren die beiden.

13.01.2018 15:20:59
Rainer Möller

Ich hab die Bücher von Larsson nicht gelesen, mich interessieren mehr seine Fans. Was geht in denen eigentlich vor? Glauben die auch, dass überall vergangene Verbrechen lauern, die aufgedeckt werden müssen? Identifizieren sie sich mit Salander (natürlich, jeder wäre gerne so reich und begabt - und vielleicht macht es vielen Fans auch Spaß sich vorzustellen, sie wären im Recht und dürften deshalb so brutal sein, wie sie immer schon mal wollten).
Irgendwie find ich es komisch, dass gerade im linken Schweden die (völlig angepasste) upperclass so fanatisch von den Linken gehasst und herabgesetzt wird, viel mehr als hier.

04.09.2016 21:56:02
Lafleur

Nachdem ich den 1. Band der Trilogie innerhalb weniger Tage ausgelesen hatte, habe ich mich mit großer Erwartung an den 2. Teil gewandt. Leider bin ich etwas enttäuscht, und finde, dass es Larsson nicht gelungen ist, an den 1. Teil – der wirklich grandios ist – anzuschließen.
Dieser Qualitätsunterschied ist vor allem im Inhalt zu finden. Was den Aufbau betrifft, ähnelt der 2. Teil seinem Vorgänger.

Kritikpunkt 1: Die sexuellen Erzählungen rund um Blomkvist – die ihn ganz schon unsympathisch machen – und Salander waren an manchen Stellen zu lange ausgeführt und es hätte nicht gestört, wenn Larsson mit einem Weglassen dieser Textstellen sein Buch um ein paar Seiten gekürzt hätte.

Kritikpunkt 2: Die Handlung, die ja ohnehin nicht sehr realitätsgetreu dargestellt ist, nimmt vor allem am Ende hinzu endgültig einen absurden Ausgang. Eine junge Dame, die in Körpergröße -und Gewicht eindeutig unter dem Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung liegt, schafft es gegen alles und jeden anzukämpfen und scheint jedes Mal erfolgreich zu sein … das klingt und ist nicht nur verdammt unrealistisch, sondern wurde von Seite zu Seite auch etwas störender.

28.12.2014 19:57:36
PMelittaM

Ein junger Journalist bietet der Zeitschrift Millenium eine brisante Geschichte über Mädchenhandel an. Als er ermordet wird und Lisbeth Salander, eine alte Bekannte Mikael Blomquists, Teilhaber von Millenium, verdächtigt wird, nimmt dieser die Ermittlungen auf.

Der zweite Teil der Millenium-Trilogie spielt einige Zeit nach dem ersten. Lisbeth hält sich zunächst im Ausland auf, diese Szenen haben mir gut gefalle n, Lisbeth in einem anderen Setting, hat etwas ... Wie im Vorgänger auch, erzählt der Autor aus verschiedenen Perspektiven, die wichtigsten sind Lisbeth und Mikael, aber es gibt auch noch einige andere. Mit Lisbeth hat Stieg Larsson eine der interessantesten Protagonistinnen geschaffen, die ich kenne, die Szenen aus ihrer Perspektive sind unglaublich gut geschrieben und machen einen großen Teil der Faszination des Romans aus.

Auch in diesem Roman packt der Autor wieder ein heißes Eisen an, hin und wieder hält man den Atem an, weil man kaum glauben mag, was man da liest. Das betrifft nicht nur das Thema Mädchenhandel und was damit zusammen hängt, sondern auch, was über Lisbeths Vorgeschichte zu Tage kommt.

Stieg Larsson erzählt sehr ausführlich, jeder Charakter erhält seinen eigenen Hintergrund, jede Thematik wird umfassend dargestellt – und dennoch ist der Roman nie langweilig, sogar Lisbeths Überlegungen zu Fermats Satz sind nachvollziehbar und interessant ausgeführt. Die Erzählweise ist zudem nicht nur sehr detailliert sondern auch sehr plastisch, Landschaften, Personen, Geschehnisse erscheinen vor dem inneren Auge: Kopfkino par excellence!

Die Handlung ist sehr komplex, löst sich aber logisch auf. Dieses Mal gibt es einen Cliffhanger, der einen baldmöglichst zum nachfolgenden Band greifen lässt.

Stieg Larsson ist in meinen Augen ein absoluter Ausnahmeautor, wie schade, dass er so früh gestorben ist, ich mag mir gar nicht vorstellen, welche erstklassigen Romane uns dadurch entgangen sind. Seine drei Romane sollte jeder gelesen haben, zumindest Genrefans kommen an dieser Trilogie nicht vorbei!

07.01.2014 12:13:03
meni77

Also die 49 Grad von Herrn Schafft und die 98 Grad von Herrn Kümmel sagen doch einiges über die Kritiker der Krimi-Couch aus!! Teil 1 und Teil 2 der Trilogie von Larsson unterscheiden sich im Schreibstil, Spannungsaufbau, etc. nämlich nicht im Geringsten. Es ist jammerschade, dass wir von Herrn Larsson leider nichts neues mehr lesen können, mit der Trilogie um Blomkvist und Salander ist ihm meiner Meinung ein absolutes Meisterwerk gelungen, welche durchaus noch weitere 800 Seiten dauern hätte können, ich kann eigentlich nichts kritisieren bei diesen drei Büchern, sie haben alles was eine gute Story braucht. Noch ein letzter Satz zu Herrn Schafft, wenn Teil 1 von ihnen 49Grad bekommt, dann muss ich mir einmal ein Buch kaufen, welches von ihnen 90 Grad bekommt um zu vergleichen, Herr Kümmel liegt voll in der Spur, Stieg Larsson verdient klare 98 Grad

12.03.2013 14:13:47
doberman

Ich habe vorhin diesen Kommentar gelesen von Herbert und bin ganz überrascht im negativen. Ich muß sagen, ich habe diese drei Bände verschlungen, ich konnte nicht mehr davon loskommen. Wir haben diese Bände zu dritt gelesen, ich war beim ersten Band an dritter Stelle, den zweiten Band habe ich schon an zweiter Stelle gelesen und den dritten ebenfalls. Ich bin immer wieder erstaunt wie Menschen auf solche Ideen kommen, wie in diesen 3 Krimis beschreiben. Nachdem ich die Bücher gelesen hatte, freute ich mich schon auf die Filme. Aber Filme sind immer "schlechter" als die Bücher. Deshalb lese ich, sofern ein Buch existiert, immer erst das Buch und schaue dann den Film. Aber die Filme haben mir auch gefallen. Die schwedische Version besser als die Verfilmung des ersten Teils als amerikanische Version.

11.01.2013 19:30:33
Stefan83

Ob es bei all den Lobeshymnen und überschwänglichen Bewertungen für Stieg Larssons „Millennium“-Krimis überhaupt noch einer weiteren positiven Rezension bedarf, kann sicherlich stark bezweifelt werden. Der Grund warum ich trotzdem meinen Senf hinzugeben will, ist die schlichte Begeisterung für diese drei Bände, welche mich über Tage beschäftigt und nachträglich beeindruckt haben. Dieses Privileg genießen zugegebenermaßen mehrere Titel in meinem (langsam ausufernden) Regal – es ist allerdings schon etwas her, dass ich über Stunden wirklich nichts anderes getan habe, als nur zu lesen. So hat mir, der ich im Hochsommer eher die Schatten des Balkons vorziehe, die Lektüre von „Verdammnis“ nicht nur einen gewaltigen Sonnenbrand eingebracht, sondern gleichzeitig auch für einen wohligen Schauder gesorgt, wartet der zweite Band um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander doch mit einem eiskalten, knallharten Plot auf, dessen düsterer Ton die Umwelteinflüsse des Sommers schlichtweg vergessen lässt. Larsson ist hier das gelungen, woran schon viele vor ihm gescheitert sind: Den Mittelteil einer Trilogie nicht als reinen Brückenschlag zum Finale zu schreiben und ihn dabei noch spannender als den Vorgänger zu machen.

„Verdammnis“ knüpft inhaltlich an die Vorkommnisse von „Verblendung“ an, spielt aber knappe anderthalb Jahre später. Die Redaktion der Zeitschrift „Millennium“ arbeitet zusammen mit dem jungen, engagierten Journalisten Dag Svensson an einem hochbrisanten Fall. Nach jahrelanger Tätigkeit im Untergrund des international-tätigen Mädchenhandels will dieser jetzt seine Informationen öffentlich machen. Ein Vorhaben, dass nicht unbemerkt zu bleiben scheint. Bevor es zu einem Druck in ihrer Zeitschrift kommt, wird Svensson tot aufgefunden. Offensichtlich ermordet. Als Hauptverdächtige gilt ausgerechnet Lisbeth Salander, die sozial schwer gestörte Hackerin, mit der Mikael Blomkvist seit Abschluss des Vanger-Falls keinerlei Kontakt mehr gehabt hat. Als nur wenig später auch noch deren gesetzlicher Betreuer Nils Bjurman ebenfalls umgebracht wird, läuft in Schweden eine gewaltige Hetzjagd an. Justiz und Medien stürzen sich auf die Morde. Und Lisbeth Salander ist plötzlich die meistgesuchte Frau des Landes.

Mikael Blomkvist setzt nun alles daran, Salander vor der Justiz zu finden. Er glaubt als Einziger an ihre Unschuld und beginnt nach Beweisen zu suchen. Die Spur kreuzt nicht nur bald die alten Recherchen von Dag Svensson, sondern führt auch tief in Salanders Vergangenheit ...

„Natürlich hätte ich jetzt die Möglichkeit und auch die Rezensentenpflicht, noch ein paar Kritikpunkte anzubringen, aber ich tue es nicht. Warum? Weil es für einen Kriminalroman die vordringlichste Aufgabe ist, spannend zu unterhalten. Und ich entsinne mich an kein anderes Buch, das es in den letzten Jahren geschafft hätte, mich derart in seinen Bann zu ziehen wie „Verdammnis.“ Dass der Autor im furiosen Finalen recht dick aufgetragen hat, sei ihm aus dramaturgischen Gründen zugebilligt. Als größte Tragödie aber ist zu betrachten, dass der Autor erst posthum zu Ruhm als Krimiautor kam und sich die Leserschaft nur noch auf ein weiteres Werk mit Blomkvist und Salander freuen kann.“ Das schreibt Krimi-Couch-Kollege Peter Kümmel in seiner Rezension aus dem April 2007.

Warum ich sie Wort für Wort übernehme? Weil er mir Wort für Wort aus der Seele spricht. Sicherlich, wenn man das Maßband anlegt, Plot und Sprache mit der Lupe beäugt, gäbe es einiges, was Anlass zu Kritik geben würde. Dass man darauf im wahrsten Sinne des Wortes aber scheißt, liegt daran, dass „Verdammnis“ zu lesen mit einem Rausch vergleichbar ist. Ein Rausch, durch den der Leser zu kühlen Analyse weder während noch unmittelbar nach der Lektüre fähig ist. Stieg Larssons Geschichte reißt einfach mit. Und wen juckt es, dass die Handlung konstruiert daherkommt und der Realismus zwischendurch auf der Strecke bleibt, wenn das so überragend und beeindruckend funktioniert wie in diesem Roman. „Verdammnis“ wartet mit einer Atmosphäre auf, die so dicht ist, dass man sie mit dem Messer schneiden kann. Ob in der Redaktion von „Millennium“ oder bei einem inoffiziellen Boxkampf der etwas anderen Art – als Leser steckt man mittendrin, erlebt Kopfkino vom Feinsten. Nichts an dem Buch wirkt dahin geschmiert oder überflüssig. Im Gegenteil: Jedes Wort des mit 750 Seiten nicht gerade schmalen Wälzers greift ins andere, jeder Satz trägt dazu bei, die unheimlich komplexe Handlung voranzutreiben. Und vorangetrieben wird man unwillkürlich.

Spätestens nach hundert Seiten tritt Larsson das Gaspedal durch, lässt den unterhaltsamen Beginn, welcher uns ein paar neue Facetten von Lisbeth Salander zeigt, hinter sich, und jagt den Plot nur so durch die Kapitel. Das Katz-und-Maus-Spiel von Verfolgern und Gejagten ist Adrenalin pur und wird uns mit drastischer, dreckiger Sprache regelrecht um die Ohren gehauen. Nachdem „Verblendung“, trotz einiger brutaler Momente, noch durchaus human daherkam, werden hier die Glaceehandschuhe endgültig ausgezogen. „Verdammnis“ ist vor allem eins: verdammt harter Tobak. Dass der Roman dennoch nicht zum rohen Haudrauf-Thriller verkommt, liegt am Fingerspitzengefühl des Autors. Immer wieder gönnt er den Figuren und uns kurze Pausen, hält kurz inne, wodurch der kommende Gewaltausbruch umso effektiver wird. Was Larsson, besonders im letzten Drittel, an Tragik und Dramaturgie abfackelt, ist einfach nur exzellent – das patronengeschwängerte Finale atemberaubend.

Sicher, es ist dick aufgetragen. Und ja, manches gar unmöglich. Aber der Effekt ist da und er heißt „Spannung“. Spannung bis zur letzten Seite, bis zum letzten Wort. Ich habe „Verdammnis“ mit schweißnassen, zitternden Händen und geröteten Augen zur Seite gelegt – fix und fertig … und tief, tief beeindruckt.

Stieg Larssons zweiter Band der „Millennium“-Trilogie ist so mit das Beste was ich im Genre des Kriminalromans bisher gelesen habe. Ein bitterschwarzer, durchgängig packender, berührender Trip durch die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele, der mich das frühe Ableben des Schriftstellers umso mehr hat betrauern lassen. Mag jeder diese drei Romane einschätzen wie er will – ich bin, verdammt nochmal, einfach nur begeistert!

06.09.2012 07:57:10
Mr.Crime

Ich habe die Bücher vor dem grossen Hype um Stieg Larsson gelesen. Und kann bestätigen, dass ich in den letzten Jahren kaum solche spannende Bücher gelesen habe, wie die der Stieg Larsson Triologie.
Der Vorgänger „Verdammnis“ war ein Wucht, dass der Autor noch nachlegen kann, und mit „Verdammnis“ einen darauf setzt, hat mich völlig überrascht.

Lückenloser Übergang von Band 1 zu Band 2. Das Buch ist zudem alles andere langweilig. „Verdammnis“ ist harter Stoff und sicherlich nicht jedermanns(frau) Sache. Es wird nicht lange gefackelt und die zierliche Lisbeth Salander, als auch ihre Widersacher fackeln da nicht lange. Denn sie wissen alle, nur die Stärksten können in diesem Spiel um eine korrupte schwedische Gesellschaft überleben. Die Handlungen werden in verschiedenen Teilen erzählt und am Schluss meisterlich zusammengeknüpft.
Starke Hauptfiguren, ein Sumpf aus krimineller Energie aber auch unheimlichen gruseligen Vergangenheit, machen diesen Roman einfach komplett.

Fazit: Der Thriller ist heiss und explosiv. Ich verleihe erstmals die Höchstnote. Diese habe ich bis heute nie vergeben und ist für dieses Meisterwerk absolut gerechtfertigt.

04.09.2012 12:11:43
Herbert

Ein so langatmiges und langweiliges Buch habe ich wirklich in meinem ganzen Leben noch nicht gelesen. Der Autor verzettelt sich - meiner Meinung nach - in detailreichen Beschreibungen von so ziemlich allem und jedem, seien es nun Personen, Begebenheiten, Dialoge usw. usw. usw.. die schlussendlich den Plot nicht weiter führen.

Ständig habe ich mich gefragt, wann passiert denn endlich mal was in diesem "Thriller". IRGENDETWAS und wenn es nur das unvermittelte Umstürzen eines Sacks Reis` gewesen wäre. ABER ES PASSIERT WIRKLICH AUF MEHREREN HUNDERT SEITEN NICHTS.

Mein Fazit:

Null Spannung, nichts Überraschendes. SCHLIMMER GEHTS NIMMER !

19.06.2012 13:19:08
Lietsch

Das war eines der langweiligsten Bücher überhaupt. Nicht lesenswert. Larsson beherrscht(e) sein Handwerk nicht. Es gelingt ihm kein Spannungsaufbau, das Buch lebt lediglich durch seine (viel zu hoch gegriffene) hohe Moral. Dafür trieft es vor politischer Korrektheit und einer progressiven Gesellschaftsentwicklung, wie der bekennende Kommunist Salander sie gerne gehabt hätte. Die Personen, ihre Motive und ihre Handlungen sind völlig eindimensional und klischeehaft dargestellt. Das ist bei andern Büchern auch der Fall, aber dadurch sind Larssons Bücher nicht besser. Es unterhält ein bisschen. Das ist alles. Aber kaufen? Schade um's Geld.

16.02.2012 21:25:53
SandraSchäfer

Stimme "Bornemann" zu!
Das Buch ist schrecklich langweilig und auch ich habs nicht fertig ausgelesen.
Allerdings fand ich, ehrlich zugegeben, die Sexszenen als einziges im Buch gut und "aufgeilend".
Die Thematik ist grundsätzlich schon durchaus interessant, die Umsetzung jedoch leider misslungen.
Kann das Buch nicht empfehlen.
Wenn ich einen tollem Autor empfehlen darf, dann schließe ich mit Richard Laymon ab!

03.02.2012 08:31:44
Bornemann

Das Buch ist total öde und vor allem auch sprachlich völlig daneben. Nach 250 Seiten habe ich es entnervt weggelegt und im Internet nachgeschaut , wie andere Leser darüber denken. Zum Glück bin ich mit meiner Meinung nicht allein - das ist kein Krimi , sondern kommt mir vor wie die Gewalt - und Sex -Phantasien eines Pubertierenden.
Ich habe das Buch in den Papiermüll befördert und mich gefreut , dass ich " nur "
3,55 € dafür bezahlt habe.

30.01.2012 20:47:13
goldmarie

Das Beste das ich seit Langem gelesen habe. Ich liebe salander und kalle.Hoher suchtfaktor.Sehr selten habe ich mich einer Romanfigur so nah gefühlt. Jammerschade das man nicht noch mehr von Larsson lesen wird. Da scheut ein nicht mal die Seitenzahl denn jede seite ist Unterhaltung und zeigt auch was möglich ist in dieser kranken Welt in nichts mehr ist wie es scheint.

28.01.2012 12:43:32
Marlies

Habe alle Bücher gelesen und bin total begeistert. Zu meiner Begeisterung habe ich mir nun noch die DVD's gekauft und freue mich schon riesig diese zu sehen. Von vielen Krimiautoren ist Stieg Larsson einer der Besten. Spannung pur. Kann ich nur weiterempfehlen. Diese Trilogie mit ihren Helden ist ein Muss für jeden Krimiliebhaber.

27.01.2012 21:33:14
Albin Kofler

Lese im Dänemarkurlaub, pro Woche ca. 1600- 2000 Seiten.Salander hatte ich in nicht mal 2 Tagen durch. Trotz normalem Tagesablauf. Fesselnd, hervorragend, Spannung am Band.Werde mir demnächst die neue Verfilmung ansehen, obwohl ich mir vor vielen Jahren geschworen habe, nach" Papillon", nach einem guten Buch darfst du dir den Film nicht mehr ansehen. Bin gespannt

04.01.2012 19:34:44
Sylvie

Habe die Filme gesehen und ich ärgere mich dass ich mich nie an die bücher rangetraut habe. Die Filme waren echt der Hammer, ich ärgere mich wirklich über meine ungerechtfertigte Vorsicht mit den Büchern.
Naja in 10 Jahren lese ich sie alle, dann werde ich die filme eventuell nicht mehr so vor augen haben.dein ein buch zu lesen obwohl man die filme schon gesehen hat ist nicht das gleiche wie umgekehrt!
Ich freue mich auf die Bücher!

28.10.2011 19:50:23
Mcduck

ich habe alle 3 Bücher gelesen und auch den Film.

Von beidem bin ich restlos begeistert. Es gab schon lange keinen Autor der mich so begeistert hat.

Ein absolutes Muss, diese Bücher, diese sollte man wirklich gelesen haben.

Schade, dass Stieg Larsson keine Bücher mehr schreiben kann! da er leider zu früh verstorben ist.

16.08.2011 16:30:52
Larissa*

Das Buch ist total klasse! Sobald ich den dritten Band gelesen habe, werde ich mir die Filem anschauen!
Der Stil, in dem das Buch geschrieben ist, ist einmalig! Die Spannung reißt einfach nicht ab!
Mir ist in dem Buch nur eine Ungereimtheit aufgefallen:
Lisbeth wird angeschossen und in ihr Grab gestoßen. Dabei liegt ihr Gesicht unten. Als sie wieder zu Bewusstsein kommt und sich ausbuddelt, tut sie dies, indem sie vor ihrem Gesicht die Erde wegschaufelt..allerdings liegt sie doch mit dem Gesicht nach unten, dass heißt, sie buddelt in die falsche Richtung und kann sich gar nicht ausbuddeln!
Ist das noch einem aufgefallen, oder habe ich etwas falsch verstanden?

28.06.2011 17:17:54
Caroline Schneider

Ich habe mittlerweile alle drei Krimis gelesen. Ausserdem habe ich die Filme mit Noomi Rapace gesehen und ich muss sagen: keine hätte die Lisbeth Salander besser darstellen können, so habe ich mir dieses Mädchen genau vorgestellt. Den Darsteller des Mikael Blomkvist finde ich ebenfalls sehr gut, nicht "zu" schön, und doch irgendwie speziell - ob Daniel Craig in diese Rolle passt - ich weiss es nicht. Das will nicht heissen dass ich diesen Schauspieler nicht mag, aber in dieser Rolle sehe ich ihn nicht. Die schwedischen Darsteller finde ich persönlich super, Stieg Larsson hat einen Schwedenkrimi geschrieben und vielleicht ist es ja so, dass es dazu auch die schwedischen Schauspieler braucht. Ob amerikanische Schauspieler diesen "Schwedentouch" hinbekommen wage ich zu bezweifeln.

20.06.2011 10:59:18
Melle

Einfach der Hammer, sowas gibts kein zweites Mal, super geschrieben, spannend und nicht zum weglegen. Man liest und liest.Inhaltsmässig sehr gut, zweiter und dritter Teil an die vorhergehenden Teile ohne Lücken angeschlossenJeder muss das gelesen haben, das ist einfach Pflicht und Kult. Spitzenmässig

03.06.2011 13:32:01
Mollet-Ambrus Éva

Einfach super, so ein Buch gibt es kein zweites Mal, einmalig spannend geschrieben. Man liest und liest und kann es nicht einfach weglegen. Inhaltsmässig sehr gut, zweiter und dritter Band schliessen lückenlos an die vorhergehenden Teile an. Die Trillogie sollte jeder gelesen haben, das ist einfach Pflicht und Kult. Ich kenne keinen anderen Autor der Sieg Larsson das Wasser reichen kann. Spitzenmässig

03.06.2011 13:28:40
Mollet-Ambrus Éva

Einfach super, so ein Buch gibt es kein zweites Mal, einmalig spannend geschrieben. Man liest und liest und kann nicht einfach nicht zum weglegen. Inhaltsmässig sehr gut, zweiter und dritter Band schliesst lückenlos an die vorhergehenden Teile an. Die Trillogie sollte jeder gelesen haben, das ist einfach Pflicht und Kult. Ich haben noch keinen anderen Autor der Sieg Larsson das Wasser reichen kann. Spitzenmässig

22.05.2011 20:14:39
Max Tesch

also ich habe zwar erst die ersten beiden Teile gelesen, aber dass ist die beste trilogie die ich je angefangen ahb zu lesen!
und wird sie auch immer bleiben! Bin schon richtig auf den dritten Teil gespannt ob der genauso gut und spannend geschrieben ist wie der erste und zweite! Und mir gefällt auch wir dir Personen immer genaustens beschrieben werden ein hamma geil!=D

31.01.2011 18:36:17
Müller Marianne

Einfach der Hammer, sowas gibts kein zweites Mal, super geschrieben, spannend und nicht zum weglegen. Man liest und liest.Inhaltsmässig sehr gut, zweiter und dritter Teil an die vorhergehenden Teile ohne Lücken angeschlossenJeder muss das gelesen haben, das ist einfach Pflicht und Kult. Spitzenmässig

26.12.2010 20:32:57
Kalleblom

Zu meinem Vorgänger:
Mit Verdammnis hast du zum 2. Teil gegriffen, den man zwar trotz Vorkenntnis des 1. Teils (Verblendung) verstehen kann, der aber viele Personen nur schemenhaft darstellt. Viele dieser Personen sind im 1. Teil der Triologie schon ausführlich eingeführt worden, weswegen häufig nur auf Geschehnisse des 1. Teils verwiesen wird, eine ausführliche Chrakterisierung jedoch ausbleibt. Hättest du mit Verblendung angefangen, hättest du dir wahrscheinlich ein anderes Urteil gebildet.

23.12.2010 07:51:42
rolandreis

Nachdem ja diese Triologie sehr gelobt wurde, hatte ich nun auch zu einem Band davon gegriffen. Aber ich teile das Lob bei weitem nicht. Die ersten 200 Seiten waren einfach nur stinklangweilig und ich fragte mich schon, wann das nun endlich mal ein spannender Krimi wird. Dann doch endlich mal Bewegung. Trotzdem sind mir einzelne Figuren wie Lis oder der blonde Hüne total überzogen und konnten mich nur wenig besgeistern. In Summe 750 Seiten, die ich wenigstens nicht kaufen musste, sondern aus der Bücherei leihen konnte.

06.11.2010 02:19:18
Karel_Vigo

Lese es gerade und bin kurz vorm Finale ...
... bin froh wenn ich\'s durch hab ;) ... Kalle Blomquist, Erika Berger und der Rest von Millenium gehen mir mit ihrem personifizierten Gutmenschentum und der Katalogliberalität mittlerweile total auf den S*ck ... , Lisbeth, zur Schweden Wonder - Women mutiert, hat als Charakter jede Glaubwürdigkeit verloren.

Es bleiben die Bösewichte, die aber eher kurz charakterisiert werden (und das bei 700 Seiten... werden halt zu viele Brote geschmiert, Kaffee aufgesetzt, Apple Powerbooks hochgefahren oder Billy Regale zusammengeschraubt ) und die ein oder andere Nebenrolle, die interessant werden könnten. Aber Larsson produziert letztlich eine Klischeefigur nach der anderen.
Die Story, wie im ersten Teil, überladen mit konstruiert wirkenden Handlungssträngen.
Daß ist zu viel Zufall auf einmal, wie oft sich da die Wege der handelnden Personen kreuzen. (erinnert an TV-Serien)
Und mit zu bemühtem Anspruch ...
Larsson bleibt zu weit weg von den wahren Opfern, um ernsthaft sozialkritisch zu sein, kommt aber aus der schwedischen Tradition nicht heraus es zu versuchen. Und sensationell, bzw harter Stoff ist daran gar nichts ...
... kaum ein Elend oder Schicksal macht er wirklich erlebbar (abgesehen von Mikel und Lissy\'s ewiger Selbstbespiegellung)
War der erste Teil noch ein netter, etwas zu ausschweifender, ÖPNV oder Strand Roman, fällt der zweite deutlich ab ... habe die Nase jetzt erst mal voll, vllt. darf man die auch nicht hintereinander lesen ;) ...Fazit: Wer Lust auf morbide Skandinavien Krimis hat, lieber Jo Nesbo lesen, der macht auf 200 Seiten weniger, doppelt soviel Spaß . und ansonsten das orginal:
Maj Sjöwall & Per Walhöö ... dann weiß man auch wo die Mankell\'s und Larsson\'s ihre "Inspiration" hergeholt haben :D Gruß Karel

26.08.2010 14:28:00
Nanami

Nach den letzten Kommentaren muss ich sagen, dass mir das Buch wahnsinnig gefällt. Auch wenn ich gerade noch beim Lesen bin. Das Buch zieht einen in seinem Bann und man kann nicht genug bekommen. Natürlich wird vieles weit ausgeschmückt, aber dafür kaufe ich mir doch ein Buch. Wenn man es kurz und knackig haben möchte -> schaut euch einfach den Film dazu an. Ich kann es nur weiterempfehlen und kaum erwarten es weiter zu lesen! Der Schreibstil von Stieg Larsson ist einfach nur gigantisch.

02.08.2010 08:54:59
Hörer

Grauenhafter Schreibstil, der mich an eine Aufzählung oder Einkaufsliste erinnert. Langweilige Handlung.Beim ersten Buch "Verblendung" hat mich das nicht so gestört, weil ich dessen Handlung wirklich sehr spannend fand, die mich wirklich gefesselt hatte.Ich muss dazu sagen, dass es sich um gekürzte Hörfassungen handelt. Wenn ich mir vorstelle, mich bei Verdammnis über mehrere hundert Seiten hätte quälen zu müssen, wäre das Buch entsorgt worden.Die arg realitätsfremd gezeichnete Super-Lissy stört mich nicht wirklich, kann mich aber wegen dieser Überzeichnung auch nicht wirklich begeistern.Das dritte Werk spare ich mir.

30.07.2010 11:46:43
Roman

OH MEIN GOTT...
Die ganze Trilogie hätte auch in ein 750 Seiten Buch gepasst, wenn man wie o. a. im Stil vom schwedischen Autorenpaar Sjöwall/Wahlöö geschrieben hätte. Kurz, Knackig und mit Aussage. Aber ca. 400 Seiten im Buch sind nur Buchdeckelfüller, langweilen und halten vom wesentlichen ab. OK, er wollte viel Geld verdienen, dies hat er Geschafft, aber leider verstarb Larsson zu früh. Zitat oben: Trotz des für einen Kriminalroman hohen Umfangs von 750 Seiten gelingt ihm ein ungewöhnlich dichtes Werk. -Zitat Ende Was hat der ganze Urlaub in der Karibik mit dem Buch zu tun? nichts. Und immer diese seitenlange abschweifen in Gedanken. Es macht es nur zäh. Zum erstenmal waren die Filme wesentlich besser als die literarischen Vorlagen.

FAZIT: Schaut lieber die Filme und lest in der gesparten Zeit ein GUTES Buch

10.06.2010 11:43:59
Lars Steger

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Also das Buch, nicht die Kritik.

28.05.2010 23:11:05
gloria

Vorab: Um einiges besser als der Vorgänger! (Die ersten 60 Seiten hätte ich vor langweile fast nicht überlebt und meine Freundin hat sogar ganz aufgegeben)
"Verdammnis" ist von Anfang an spannend und wirklich mitreißend. Es ist zwar oft etwas brutal und gewaltätig, da der Autor auf jedes kleinste Detail achtet, aber genau das macht das Buch auch zu einem Bestseller! Das Ende hat mich zwar etwas an einen schlechten Hollywood-Streifen erinnert, aber das ist auch das Einzigste das ich wirklich bemängeln kann. Überraschend (vorallem wegen des Vorgängers) gut gelungenes Buch und durchweg spannend!

28.04.2010 18:49:40
Ursula Madeddu

Habe die gesamte Trilogie innerhalb von wenigen Tagen gelesen. Einfach nur fesselnd und spannend, man möchte gar nicht mehr aufhören. Schade nur dass es keine Folgeromane mehr geben wird von Stieg Larsson. Es hätte mich brennend interessiert, wie die Geschichte mit Salander
und Blomquist weitergegangen wäre. Auch die Hörbücher finde ich hervorragend und fesselnd.

04.04.2010 20:54:36
sapkowski

In seinem neuen Fall versucht der Journalist Mikael Blomkvist Informationen über die Hintermänner eines besonders schweren Fall an Mädchenhandel zu bekommen.
Nachdem sein Kollege und Informant Dag Svensson zusammen mit seiner Lebensgefährtin Mia Bergmann getötet wird, steht Lisbeth Salander, Mikaels ehemalige Partnerin aus dem Vorgänger „Verblendung“ unter dringendem Tatverdacht.
Wie auch schon in seinen Vorgänger „Verblendung“ schafft es Stieg Larsson auch in „Verdammnis“ einen hohen Bogen an Spannung aufzubauen.
Dennoch dauerte es in „Verdammnis“ fast 550 Seiten bis die Geschichte richtig ins Rollen kam, was aber durch die restlichen 200 Seiten mehr als entschädigt worden ist.
Die Figuren Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander – ganz besonders Lisbeth Salander – sind einem nach dem ersten Teil „Verblendung“ schon sehr ans Herz gewachsen und in „Verdammnis“ fühlt man richtig mit den Zweien, vor allem, wenn es um Salanders Vergangenheit geht.
Larssons Sprache und seine außergewöhnliche Art zu schreiben schaffen eine besondere Atmosphäre und ziehen den Leser trotz einiger Langatmigkeit tief in ihren Bann.
Durch viel Unvorhersehbares überrascht Larsson den Leser immer wieder und schafft es gekonnt die Neugier und Spannung weiter aufrecht zu erhalten.
Die Millennium – Trilogie rund um Blomkvist und Salander ist ein einzigartiges Erlebnis, das jeder einmal genießen sollte! Ich freue mich auf das Finale, den dritten Teil „Vergebung“!

5 von 5 Sternen!

29.03.2010 11:01:58
Von Heyde

Auch wenn ich damit wohl ziemlich alleine stehe: Ich fand den ersten Band besser. Klar geht es in einem Krimi nicht unbedingt um irgendein realistisches Abbild: Aber die Figur der Lisbeth Salander als quasi unbesiegbares "Super-Woman" fand ich in "Verdammnis" dann doch etwas zu dick aufgetragen. An die komplexe Handlung, das Rätselhafte von "Verblendung" kommt "Verdammnis" meiner Meinung nach nicht heran. Im zweiten Teil dominiert ab der Hälfte des Buchs deutlich der Action-Effekt. Trotz der unbestreitbaren Spannung ist aber "Verdammnis" meiner Meinung nach keine raffinierte Story. Trotzdem werde ich mit einigem zeitlichen Abstand auch den dritten Teil lesen und hoffe, dass sich Larsson dort wieder auf die Stärken von "Verblendung" besonnen hat. Denn gerade, was die ohnehin als überzeichnet angelegte Figur der Lisbeth Salander angeht, gilt: Weniger ist manchmal mehr! Das gilt übrigens auch für sämtliche Ikea-Artikel und belegte Brote:-)

17.03.2010 21:02:27
Liane

LANGWEILIG!
Also echt, braucht kein Mensch.
Ich habe das Buch seit einem Jahr und habe es mit Mühe halb gelesen. Das Buch ist vom Hintergrund nicht schlecht und auch realistisch, aber die Idee wurde schlecht umgesetzt. Die story zieht sich einfach, ist oft zu detailliert und am Anfang sind nur die Sexszenen interessant. Eher für Gemütlichere Leser geeignet mit einer Portion Geduld- oder besser zwei. Trotzdem etmas Vergnügen!

24.02.2010 17:21:49
Klaus

An alle die das Buch nicht gut finden, o.k. Geschmäcker können verschieden sein.
Bleibt die Frage, warum ?
Es ist doch gut, wenn ein Autor sehr ins Detail (z.B. Kaffee trinken)geht, genaustens über die einzelnen Personen berichtet (z.B. Karibikstory zu Beginn).
Warum sollte alles nur auf den eigentlich Inhalt abzielen.Dann könnte man wieder kritisieren, daß alles ziemlich platt wäre (z.B. Mord, Tätersuche, Aufklärung des Mordes).
Mir zumindest hat Verdammnis sehr gut gefallen und ich hätte noch Stunden weiterlesen können.Die Story und die Charaktere fesseln einfach.und es wird wahrlich niemals langweilig.
Für Krimifans ein Paradies.97 %

31.01.2010 19:42:39
Dr. Watson

Kompliment an den Rezensenten von Krimicouch. Er hat völlig Recht. Natürlich könnte man das Buch zerpflückten, Ansatzpunkte dafür gäbe es wohl einige. Aber das wäre Unsinn. Verdammnis ist einfach spannend (nicht zu lang) und zeichnet vor allem eine faszinierende Frauen-Figur, die man in der Krimilandschaft sonst wohl eher kaum findet. Unbedingt kaufen oder ausleihen. Das Lesen geht von selbst.

25.01.2010 12:53:21
tedesca

Der zweite Teil der Reihe beginnt zwar ganz spannend, wobei ich mir im Nachhinein gedacht habe, dass diese Geschichte in der Karibik wirklich völlig unnötig war und zur eigentlichen Handlung nicht mehr beigetragen hat, als vielleicht ein weiteres kleines Licht auf die Persönlichkeit der Lisbeth Salander zu werfen.

Wie schon im ersten Buch schleppt sich auch hier die Geschichte sehr langsam dahin. Endlose Einkaufstouren, Listen, Beschreibungen... Und so viel Product Placement, dass man sich fragt, ob Larsson dafür bezahlt bekommt, dass er quasi jeden Schweden auf einem Mac scheiben lässt.

Auch dieses Buch zeichnet sich durch eine wirklich gute Sprache aus - im Vergleich zu vielen Amerikanern, wohlgemerkt, denn die Skandinavien-Krimis sind großteils sprachlich recht vernünftig, finde ich - und durch eine sehr gründliche Charakterisierung ihrer Figuren. Aber gerade das macht sie auch langatmig bis langweilig. Wenn man z.B. die Komplette Korrespondenz zwischen Blomkvist und Salander einmal zu lesen bekommt, wenn Mikael sie schreibt und ein zweites Mal, wenn Lisbeth sie liest, dann mag das wohl als Stilmittel durchgehen, trägt aber weder zur Handlung und schon garnicht zur Spannung bei.

In der zweiten Hälfte legt das Tempo dann ziemlich zu und mündet letztendlich in einem spannungsgeladenen Finale, das aber dermaßen an den Haaren herbeigezogen ist, dass man es fast bereut, so lange augehalten zu haben. Weniger wäre manches Mal einfach mehr...

Ich hab die ungekürzte englische Version gehört, gelesen von Saul Reichlin - phänomenal, wie dieser Mann lesen kann!

14.01.2010 11:43:30
pesiphil

Erstes Buch der Trilogie ohne Beschwerden durchgelesen.


Zweiter Teil begonnen und ich muss sagen, die Spannungskurve baut sich wieder mal langsam auf...das Buch zieht mich allerdings trotzdem wieder in seinen Bann.

Ausführliche Beschreibungen wie "Kaffee trinken", "die und die Möbel bei IKEA gekauft", ... sollten allerdings auch nicht nervig erscheinen, da man sich so eine viel genauere Vorstellung über die Personen und deren Handlungen machen kann.

Meines Erachtens hat gerade das den Vorteil, denn dadurch laufen diese Bücher "wie ein Film vor Augen" ab!

04.01.2010 14:12:42
dieschlaue

Den ersten Teil der Trilogie habe ich unter Qualen bis zum Ende gelesen (einem geschenkten Gaul...). Bei "Verdammnis" habe ich nach etwa einem Viertel entnervt aufgegeben. Die eigentliche Geschichte mit Mädchenhandel und der angeblich mörderischen Hetzjagd fängt gar nicht erst an. Stattdessen wird u.a. genau beschrieben mit welchen IKEA-Möbeln die Lisbeth ihre - natürlich - ganz tolle und wahnsinnig teure Wohung möbiliert und was sie sonst so einkauft. Zum Beispiel neue Silikonbrüste! Ständig bekommt man völlig überflüssige und uninteressante Informationen geliefert. Man könnte 3/4 der Seiten ausreißen, vielleicht wäre das Buch dann gut und spannend. Außerdem sind alle Personen unrealistisch. Die Frauen und Männer in dieser Trilogie wollen nie eine Beziehung, nur unverbindlichen Sex. Egal mit wem, aber natürlich am liebsten mit dem tollen Hengst Mikael Blomkvist.
Fazit: Bloß nicht kaufen! Was für eine Zeitverschwendung. Rätselhaft bleibt, warum so viele das Buch gut finden!

03.01.2010 14:17:57
tarik kaya

ich sag nur kaffe und belegte brote echt jedesmal wenn man davon liest ärgert man sich immer mehr als ob in schweden nichts auser das und pans pizza gegessen wird warum ich mir die mühe mache und über das essen dort schreibe weil der autor einfach das buch wie käse dahingezogen hat er steht auf , geht duschen denkt dann nach ob er kaffe trinken soll un noch viel mehr die geschichte an sich ist gut aufgebaut nur zu lange und an manchen stellen echt unrealistisch z.b jedes mal wenn man aufwirft das lis. häckerin ist wird nur neben bei erwähnt das sie das von kindheitstagen her kann usw.
fazit lesenswert ist es nur dann wenn man ein gemächliches buch lesen will in dem spannung einfach nur selten aufkommt

PS * alles extra kleingeschrieben *

17.12.2009 09:42:05
Pearl

"Verdammnis" ist ein spannender Krimi, die Beschreibung der Charaktere, auch wenn es sich um Nebenfiguren handelt, liefert ein gutes Hintergrundwissen und fügt sich gut in die Geschichte ein. Obwohl das Buch einen sehr langsamen Start hat, finde ich dennoch die ausführliche Erzählweise von unwichtigen Handlungen amüsant. Hätte es jemand anders geschrieben, so hätte man meinen können, es sei schlecht geschrieben, aber Stieg Larsson versteht es, auch unwichtige Details interessant darzustellen. Anders als im ersten Band wird Lisbeth Sallanders Fähigkeit im zweiten Band geradezu als phänomenal beschrieben, hier ist sie es, die die Hauptrolle übernimmt, und zwar eine, die trotz ihrer Merkwürdigkeit und vielleicht gerade deswegen, dem Leser sehr sympathisch erscheint.
Von dem Ende bin ich jedoch etwas enttäuscht. Was sich vorher als Höhepunkt ankündigt, nämlich zu erfahren, was "All das Böse" denn eigentlich ist, stellt sich ziemlich, obwohl schon schlimm, aber doch als zu unspektakulär heraus.

16.12.2009 22:01:20
Der Captain

Konstruiert, zäh, langatmig, humorlos. Fräulein Lisbeth ist tatsächlich Superwoman.oh je.Und wie oben schon gesagt, immer nur belegte Brote und Kaffee. Wenn das ein running gag sein soll, verstehe ich ihn nicht. Meiner Ansicht nach sind die ersten beiden Romane völlig überbewertet, den dritten lese ich gerade - erläßt sich etwas besser an.

Trotzdem: eine Drei plus, mehr nicht.

10.12.2009 14:00:57
Ticva

Auch dieses mal gab es wieder einen gemütlichen Einstieg, bei dem man Lisbeth Salander auf einem kleinen Teil ihrer Weltreise begleiten durfte.
In dieser Zeit beschäftigte sie sich fast ständig mit den großen Köpfen der Mathematik, wenn sie nicht gerade eine Ungerechtigkeit gerade bog.
Kaum kommt Lisbeth zurück nach Schweden, werden kurz hintereinander drei Figuren getötet und sie soll die Hauptverdächtige sein. So wird sie des Dreifachmordes beschuldigt und landesweit gesucht.
Nur Mikael Blomkvist, der ein Freund von zwei Opfern war und mit dem sie im ersten Band schon einiges erlebt hatte, glaubt trotzdem an ihre Unschuld.
Und somit beginnt eine rasante Geschichte von Mädchenhandel bis zu einem Auftragskiller, hinter dem sich noch ein großes Geheimnis verbirgt.

Auch in diesem Buch beschreibt der Autor manches sehr ausführlich, aber dabei wurde es mir nie langweilig.
Es gab aber auch wieder Situationen, in denen mehrere Dinge auf einmal passierten und ich erst einmal eine Pause brauchte, um alles richtig zu verarbeiten.
Der Autor hat auch für diesen Band wieder gut recherchiert und viele Fakten eingeflochten. So durfte man, wie oben schon erwähnt, einiges über die weltberühmtesten Mathegenies erfahren und in den Mädchenhandel eintauchen. Interessant zu erfahren war, wer alles hinter diesem Handel steckte und wer alles in der Bevölkerung mitmischte und -wirkte.

Die Spannung wächst zwar langsam, aber desto geballter breitet sie sich aus und je tiefer ich in die Geschichte eintauchte, umso gefesselter wurde ich von der Handlung.
In diesem Band ist Lisbeth Salander die Figur, um die sich im Grunde alles dreht. Und so habe ich mit ihr gebangt, gefiebert und mir immense Sorgen um ihre Freiheit gemacht. Stellenweise musste ich Pausen einlegen, weil mir ihr Schicksal, in das Lisbeth gedrängt wurde, einfach zu nahe ging. Das hat der Autor super geschafft!

Die Geschichte wird von ein paar wenigen aber wichtigen Figuren erzählt und die Charaktere werden gut dargestellt. Auch in diesem Teil wird dem Leser wieder etwas Neues über die beiden Protagonisten verraten. Ein alter Bekannter, der im ersten Band negativ auffiel, ist ebenfaflls wieder dabei, was mir persönlich sehr missfiel.

Der Countdown zum Ende war meiner Meinung nach relativ unspektakulär, aber dafür umso beeindruckender.
Da ging alles Schlag auf Schlag, immer im Wechsel zwischen verschiedenen Figuren, und dann war das Buch leider auch schon fertig.
Einen halben Stern Abzug gibt es für dieses abrupte Ende. So etwas mag ich persönlich überhaupt nicht.

Fazit:

Stieg Larsson hat auch mit diesem Roman bewiesen, dass er, auch nach seinem Tod, zu den größten Schriftstellern im Krimi/Thrillergenre gehört.
Ich vergebe hiermit vier bis fünf Sterne.

09.11.2009 09:41:37
Susannah

Schweden, Gegenwart. Lange Zeit ist seit dem Auftauchen von Harreit Vanger, der Rettung von Miakel Blomkvist durch Lisbeth Salander vergangen. Salander hat sich ins Ausland abgesetzt, immer ihren rechtlichen Betreuer und ehemaligen Peininger Bjurman im Blick. Mit einem Video, auf dem er sie vergewaltigt, hat sie ihn in der Hand. Doch nach vielen Monaten rährt sich Bjurman, sehr zum Unwillen Lisbeth Salanders. Auch der Suche nach dem Wie und dem Warum schliddert sie in eine abgründige Geschichte, die eng mit ihrer eigenen Vergangenheit verknüpft ist. Zeitgleich laufen bei Millenium die letzten Vorbereitungen für einen großen Medienskandal: ein Mädchenhandelring soll mit Hilfe von zwei Informanten aufgedeckt werden - doch als die Informanten tot aufgefunden werden, hat Blomkvist plötzlich andere Probleme: denn auf der Mordwaffe sind die Abdrücke von Lisbeth ...

BOAH! Was für ein gemeines Ende - wäre der dritte Teil nicht außer Haus, würde ich ihn sofort lesen. Larsson, der viel zu früh verstarb, hat wieder ein Meisterwerk hinterlassen - noch besser als Band 1, noch spannender, noch tiefer in den Abgründen der Seele wühlend. Ein Mädchenhändlerring, Freier aus Regierung, Polizei und Prominenz. Lisbeth auf ihrem einsamen Feldzug, eine junge Frau, die mehr Faszination ausstrahlt, als jede andere mir bekannte Romanfigur. Sozial inkompetent, gewalttätig, eiskalt - und doch dem Leser so nahe wie kaum eine andere Figur. Ein Jammer, dass es nur noch einen Roman mit den Beiden gibt - doch den werde ich zu gegebener Zeit genießen.

15.10.2009 14:53:29
NomisBlackPearl

Ein wirklich absolut geiles und spannendes Buch. Wer den ersten Teil gelesen hatt, wird dieses Buch fressen, es ist wirklich sehr sehr gut geschrieben und man fühlt und leidet bei der ganzen Geschichte wie in echtzeit mit. Echt hammerstark, und asolut zum weiterempfehlen. Tja jetzt werde ich mich voller Spannung und vorfreude dem dritten Teil zuwenden.

11.10.2009 23:21:09
Katrin

Die ersten 100 Seiten waren zu lange.
das Ende aber dann zu kurz, da hätte ich gerne noch etwas weitergelesen. Das Buch war ne Steigerung zu dem Vorgänger und sehr originell. Leider war es auch sehr langatmig geschrieben und man hätte 751 Seiten auch auf 400 Seiten kürzen können. Werde aber auch den dritten Band in dieser Triologie mit Freude lesen.

02.10.2009 15:32:59
jameizorro

Habe gerade den gestern (1.10.2009)angelaufenen Film gesehen. Brilliant, das beste was ich in letzter Zeit gesehen habe.

Die Kritik kann ich (noch nicht) nachvollziehen. Das nächste was ich machen werde ist, die drei Romane auch komplett zu lesen. Auf den nächsten Film, der im Febraur 2010 ins Kino kommen soll, freun ich mich schon heute.

16.09.2009 20:56:23
swigl88

Wie ein vor sich hinplätschernder Gebirgsbach!

Teilweise leider wirklich zum Einschlafen! Warum dieses Buch so hohe Bewertungen eingeheimst hat kann ich nicht nachvollziehen!
Meiner Meinung nach ist es nur teilweise spannend und lädt zum Weiterlesen ein! Über weite Strecken kommt man nur schleppend voran und dem Leser wird viel Ausdauer abverlangt um auch über 100 Seiten ohne nennenswertes Ereignis zu überstehen!
Was mir auch bei dem Vorgänger aufgefallen ist und mich regelmäßig während des Lesens auf die Palme gebaracht hat, ist das in den Büchern permanent belegte Brote verzehrt werden! Gibt es in Schweden nichts anderes oder leidete der Autor unter einem gestörten Verhältnis zu belegten Broten?

Außerdem finde ich das Ende sehr unrealistisch und überzogen! Lisbeth kann natürlich alles, aber muss man es so übertreiben! Der Autor hätte ihr auch ein Superman-Kostüm anziehen können und durch die Luft fliegen lassen!

Auch alles andere passt natürlich immer zufällig zusammen! (Ich kann natürlich an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn ich will natürlich nicht zu viel preisgeben!)

Es gibt schlechtere Bücher, aber nach dem Rummel und den Bewertungen dieses Buches und auch des Vorgängers bin ich schlichtweg enttäuscht!

Langatmig, wenig Spannung und unrealistisch!

63°

15.09.2009 15:27:25
Edi

"Verdammnis" - dieses Buch ist ein guter Krimi. Am Besten haben mir die Hauptfiguren "Lisbeth" und "Mikael" gefallen. Entäuscht wurde ich als ich den Kino-Trailer sah. Schlechter konnten Sie die Hauptdarsteller nicht wählen. Die kleine zierliche Salander die im Buch als introvertierte Punkerin (optisch nicht besonders ansprechend) beschrieben wird -> ist im Film eine Power-Hero-Frau, die kein Mann von der Bettkante stoßen würde.Mikael der im Buch als regelrechter Frauenschwarm beschrieben wird, sieht im Film nicht gerade appetitlich aus. :(
Ich werde definitiv beim Buch bleiben und den Film bojkotieren.

15.08.2009 14:10:00
yoorde

Ich bin froh das ich den Roman geschafft habe. Er hat mich enttäuscht.
Bis auf die gute Schreibe des Autors kann ich nicht viel gutes daran finden.
Der Roman ist zäh wie Leder. Erst nach gut 250 Seiten geht die Geschichte los und dann ist sie auch nicht so richtig spannend. Die Lösung ist weit hergeholt.
Ein paar hundert Seiten weniger hätten dem Roman gut getan.
Fazit: Zu lang, zu langweilig und irgendwie nicht richtig spannend.
Schade nach dem ersten Roman der Serie hatte ich mir mehr versprochen vom 2. Band.
Vielleicht werde ich irgendwann mal Band 3 lesen, aber nicht so schnell.

06.08.2009 20:06:48
Koivu

Auch im zweiten Teil knüpft Stieg Larsson an seinen tollen Stil vom ersten Band an. Das Duo Blomkvist/Salander erlebt seine zweite Geschichte und sie ist mindestens ebenso spannend, wie Teil Eins. Auch hier schafft es Larsson immer wieder, die Gedanken der Leser auf dem falschen Fuß zu erwischen und die Handlung in eine ganz andere Richtung führt, als man es sich je hätte denken können. Auch die Länge des Romans macht ihn nicht weniger lesenswert. Als Leser fiebert man dem Ende und der Auflösung entgegen und doch möchte man, dass dieses Erlebnis nie endet.

03.08.2009 17:09:02
MilleniumFan

Warum sind die Übersetzungen in Deutsch und Englisch so seltsam: The Girl with the Dragon Tatoo (Verblendung), The Girl who Played with Fire (Verdamnis), The Girl Who Kicked the Hornets\' Nest (Vergebung) und haben nichts mit den schwedischen Titeln zu tun? Ich habe den Film des ersten Bands in Finnland gesehen (in Schwedisch mit finnischen Untertiteln) und muss sagen, die Umsetzung war sehr gelungen. Ich kann allerdings nicht sagen, wie spannend es für jemand ist, der das Buch nicht gelesen hat. Der Leser kennt natürlich schon die teilweise verzwickten Wendungen. Da im Abspann das ZDF als Co-Produktion genannt wurde, befürchte ich, dass der Film/die Trilogie in Deutschland im Fernsehen läuft und nicht im Kino (vermutlich Samstagnacht wenn auch die Wallander Filme laufen). Eigentlich schade. Die beiden nächsten Folgen des Films sollen in Schweden auch dieses Jahr noch anlaufen. Genaues habe ich allerdings noch nicht herausfinden können.

09.07.2009 20:11:09
Malu

So wie alle (fast alle) sagen das der zweite Teil noch besser sein soll als der erste.das finde ich nicht. Das Buch ist gut geschrieben, keine Frage. Es ist spannend und fließend geschrieben, obwohl sich die ersten Seiten ein wenig ziehen. Aber der Schreibstil gefällt mir. Die Ermittlerin Lisbeth Salander gefällt mir immer besser.
Freu mich auf Teil 3.

07.07.2009 12:28:12
Moschi

Ich gebs ehrlich zu: Die ersten 300 - 400 Seiten habe ich mehr schlecht als recht gequält , den zwar ungewöhnlichen, aber auch teilweise sehr langatmigen Text zu lesen.
Dann ging aber echt die Post ab und die Geschichte fesselte mich bis zum Ende auf Seite 760.
Darum trotz negativer Anfangskritik: Leseempfehlung, aber etwas Geduld mitbringen.

03.07.2009 21:54:20
pescheg

«Verdammnis» ist atemberaubend und sorgt für wunderbare Lesenächste. Und Lisbeth Salander ist eine außergewöhnliche Figur, von der man gerne noch viel mehr lesen möchte.

Die Handlung ist überraschend und unkonventionell und verhält erst noch von A bis Z. Wer auf ausgefeilte Sprache und tiefgründige Gedankengänge steht, soll etwas anderes lesen. Wer aber ein paar Stunden voller Spannung will, soll zu Stieg Larsson greifen. Achtung: bei der Lektüre von Band zwei unbedingt bereits den dritten Band bereit halten...

03.07.2009 21:52:16
pescheg

«Verdammnis» ist atemberaubend und sorgt für wunderbare Lesenächste. Und Lisbeth Salander ist eine außergewöhnliche Figur, von der man gerne noch viel mehr lesen möchte.

Die Handlung ist überraschend und unkonventionell und verhält erst noch von A bis Z. Wer auf ausgefeilte Sprache und tiefgründige Gedankengänge steht, soll etwas anderes lesen. Wer aber ein paar Stunden voller Spannung will, soll zu Stieg Larsson greifen. Achtung: bei der Lektüre von Band zwei unbedingt bereits den dritten Band bereit halten...

27.06.2009 00:56:59
Melrose

Hallo,

ich habe den zweiten Teil dieser Reihe gerade ausgelesen und es hat mir supergut gefallen. Zwei drittel des Buches geben erst einmal eine ganze Menge Informationen an den Leser. Diese Informationen sind aber meiner Meinung nach überhaupt nicht langweilig . So kann man sich langsam in die Geschichte einlesen. Zum Glück habe ich den dritten Teil auch schon, den fange ich gerade an.

22.06.2009 11:37:18
Joshua Frick

GENIAL
Das buch ist schlichtweg genial. es ist einer der besten krimis aus dem norden, die ich kenne. das buch lässt einen nicht mehr los. es ist interessant, wie lisbeth salander sich beim Leser so beliebt macht und dass man blomkvists recherchen mehr glaubt, als den polizeilichen. stieg larsson kann die psyce total beeinflussen, die der leser während dem lesen bekommt und auf die meinung einfluss hat. super buch!

17.06.2009 09:27:34
snoozer

Wobei ja die Frage ist, wieso "dieschlaue" unter mir Band 2 liest, wenn sie Band 1 schon mit 0° bewertet. (Und Band 3 dann auch noch! Der natürlich auch 0)
Ernst nehmen kann man diesen Troll wohl kaum.
Schade, dass es immer wieder solche Leute gibt, die sich einfach nur wichtig machen statt helfen zu wollen

13.06.2009 10:31:23
AnnK

Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.Es ist noch besser als der 1.Teil!Von der ersten Seite an geht das Geschehen los und die Spannung hält bis zur letzten Seite an.Lisbeth Salander ist ein aussergewöhnliche Charakter und am Anfang des Buches ist es fast unerträglich alle Geschehnisse aus den verschiedenen Perspektiven zu lesen, nur nicht aus Lisbeth´s Sicht.Ber dann...kommt man dem Rätsel um Lisbeth nach und nach auf die Spur und erfährt viel über ihre Vergangenheit und vor allem viel darüber warum sie so ist wie sie ist und auf einmal ergeben viele Gegebenheiten aus dem 1.Teil einen Sinn.Spannung pur und ich werde jetzt sofort den 3.Teil lesen...

09.06.2009 16:32:36
mrzylinder

Diesen Teil der Trilogie finde ich nicht so gelungen, weil Larsson die Charaktere hier hoffnungslos überzeichnet, ja karikiert. Der Böse ist zu böse, der Gute zu gut, der Fiese zu fies, der Starke zu stark und Lisbeth ist intelligenter als alle Mathematik-Genies zusammen. Dadurch verliert das Buch an Glaubwürdigkeit und an psychologischer Substanz.

18.05.2009 15:26:46
zugroaster

Dieses Buch ist einfach der Knüller!
Anders als im vorherigen Teil geht es hier gleich von Anfang an zur Sache. Lisbeth versucht über Mika Blomquist hinwegzukommen und reist erstmal durch die Welt. In alter Handyman Jack Manier schafft sie ihre Probleme aus dem Weg. Doch kaum ist sie wieder in Schweden, versucht ihr alter "Freund" Nils Bjurman sie aus dem Weg zu schaffen und die Polizei sucht sie wegen Mordes.
Ansonsten geht es diesmal um Mädchenhandel und es werden einige Rätsel um Lisbeths Vergangenheit aufgeklärt. Alles in allem ein Buch das jeden Thrillerfan vom Anfang bis zum Ende fesselt. Wer dieses Buch nicht liest, verpasst etwas.

02.05.2009 21:45:06
Frecher78

Der Knaller.

Ich hab die komplette Trilogie von meiner Frau eher zufällig empfohlen bekommen und innerhalb von zwei Wochen, sobald etwas Zeit war, "gefressen". Besser geht´s nicht! Eine Schande, dass der Autor so früh verstarb.
Alle drei Geschichten sind im jeweiligen Ende vielleicht etwas überzogen, aber der Hintergrund und die Geschichte erscheinen erschreckend real! Das beste, was ich bis jetzt hatte! Und ich lese oft und viel. Lest alle drei Bücher und fangt beim ersten an!

20.04.2009 15:06:14
Stabbu

Super. Super. Super
Ich finde beide Bücher vom Anfang bis zum Ende total fesselnd, auch wenn ich beide Schlüsse etwas überzogen finde - das ändert allerdings nichts an der Qualität. Sehr erfrischend im Gegensatz zu diesen ganzen amerikanischen "Superhirn-jagt-Psychomassenmörder"-Geschichten, die immer nach dem gleichen Schema ablaufen.

08.04.2009 22:50:19
Maria-Luise

Ich habe auch Band 2 verschlungen. selten hat mich ein Krimi so fasziniert. Lisa und Mikael sind ein interessantes "Ermittlerduo". Auch die Nebenfiguren sind lebendig beschrieben.
Ich bin schon auf band 3 gwespannt. Ich kann diese reihe nur empfehlen, aber am besten freitags mit Band 1 anfangen, da hat man das Wochenende, weil man garantiert nicht aufhören kann weiterzulesen.

15.03.2009 18:18:27
Keera

Die Hauptanforderung an einen guten Krimi erfüllt dieses Buch mit Bravour - es ist absolut spannend. Darüber hinaus finde ich die Rahmenhandlung, sowohl was die Recherche um den "Handel" mit Prostituierten betrifft, als auch, was die Geschichte um Lisbeth Salander angeht, absolut interessant und gelungen.
Larssons Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, der häufige Szenenwechsel verwirrt nicht und trägt dazu bei, dass das Buch lebendig und interessant bleibt. Dass manches an der Geschichte ziemlich fantastisch und konstruiert ist, hat mich nicht im Geringsten gestört. Wenn ich nur Realität will, dann lese ich die Zeitung!
Dasselbe gilt für die Charaktere. Wenn es so gut gemacht ist, was soll es dann, dass Lisbeth zum "Supergirl" wird? Und der Frauentyp Mikael Blomkvist ist doch auch ganz nett, oder?
Ich freue mich jedenfalls auf die Lektüre von Band 3!

11.03.2009 11:42:09
Krimi-Eule

Wie die meisten meiner Vorschreiber habe ich die ersten beiden Bücher geradezu verschlungen und warte nun auf die Taschenbuchausgabe des letzten Bandes. Die schier unglaubliche Wendung am Schluss des 2. Buches - na und? Ist halt ein Roman. James Bond entkommt ja auch dem Krematoriumsfeuer.

Was mich jedoch stört: zum einen das ständige Product-Placement (gibts dafür auch einen deutschen Ausdruck? Schleichwerbung?). Dass Lisbeth sich mit IKEA einrichtet und einen Apple benutzt, mag ihren Lebensstil charakterisieren. Aber Zigaretten- und Mineralwassermarken sind nun wirklich nicht von Bedeutung.

Zum anderen: In wessen Verantwortung fällt es eigentlich, dass Lisbeth (26) und Mimmi (31) ständig als "Mädchen" bezeichnet werden? Ist es die Einstellung des Autors jungen Frauen gegenüber? Oder ist es ein Übertragungsfehler bei der Übersetzung aus dem Schwedischen? Dann hätte der Lektor eingreifen müssen.

Den vorangegangenen Berichten entnehme ich, dass der 3. Teil nahtlos an den 2. Teil anschließt. Prima - dann entfällt wohl eine lange Einleitung?

08.03.2009 22:48:58
falo_edor

Bei einigen Kommentaren glaube ich herauszulesen, dass sie den 1. Teil (Verblendung) nicht gelesen haben. Dieses Buch ist ein absoluter Kracher; aber nur, wenn man die chronologische Reihenfolge einhält. Verblendung - Verdammnis - Vergebung. Ansonsten kann es seine ganz besondere Atmosphäre nicht entfalten. Zu vieles wird vorausgesetzt oder nur kurz angerissen was im 1. Teil passiert ist.
Noch ein Tip: Bei Beendung der Lektüre muss Teil 3 bereits im Regal stehen. Sonst gibt es unangenehme Entzugserscheinungen

08.03.2009 17:18:18
Claus Gärtner

Stieg Larrson - "Verdammnis" ;-)
Schade, daß Lisbeth Salander so profan ums Leben kommt. An sich ein super guter Krimi, gute Schmökerbasis. Aber das Ableben von Fräulein Salander hatte ich mir weitaus spektakulärer vorgestellt.
Ich würde mir das Buch auf jeden Fall wieder kaufen...
MfG Claus Gärtner

25.02.2009 22:35:49
muprl

Ich schließe mich den Lobeshymnen meiner Vorredner absolut an. Nur für das doch recht überzogene und ein wenig unglaubwürdige Ende gibt es einen klitzekleinen Punktabzug. Das war ein bisschen zu viel "Superman" (bzw. -woman).
Trotzdem absolut hochklassig! Wie schön, dass es noch einen dritten Teil gibt!

25.02.2009 21:52:12
Amouna

Ich geb's zu, ich bin ein Lisbeth-Fan. Ich kann von ihr nicht genug lesen, auch wenn's ein Kochbuch von Lisbeth gäbe, würde ich es am Stück lesen wollen ... Der 2. Teil setzt "Verblendung" so fort, wie man es erwarten durfte, nun bin ich auf den 3. Teil gespannt und traurig, dass danach dann endgültig Schluß ist. Und auch hier gilt: Nur lesen, wenn wirklich nichts wichtiges ansteht. Bei mir kam ein Umzug dazwischen, was dann darin endete, dass ich lesenderweise zwischen Kartons saß und keine Zeit zum Auspacken mehr fand. Spitzen-Buch, von mir daher 100°!

01.02.2009 21:13:57
Rolf.P

Mit "Verdammnis" führt Stieg Larsson konsequent fort, was er mit "Verblendung" begonnen hat.
Mikael Blomquist und Lisbeth Salander haben schon im ersten Teil der Trilogie für Spannung der Extraklasse gesorgt. Dieses Buch geht aber noch darüber hinaus. Es startet (wie schon der erste Teil) vielleicht etwas behäbig, aber dann steigert sich die Spannung von Seite zu Seite.
Die Erzählkunst bringt den Leser soweit, sich regelrecht in die verschiedenen Charaktere hineinzuleben, abzutauchen in die Geschichte und das Buch erst aus der Hand zu geben, wenn die letzte Seite verschlungen ist.
Sein Talent, viele Fäden zu spinnen und sie am Ende doch logisch zusammen zu führen, stellt er auch dieses Mal wieder eindrucksvoll unter Beweis. In einer sehr spannenden Art und Weise führt Larsson den Leser ab und zu an der Nase herum, lässt ihn in seinen Gedankenspielen teilhaben und löst die Geschichte am Ende natürlich auf. Wobei ich sagen muss, dass gerade das letzte Drittel dieses Buches für immer neue Aspekte sorgt, die ich nicht geahnt hatte.
Wie auch der erste Teil ist das Ende dieses zweiten Teils unvorhersehbar. Starke Figuren und ein Sumpf aus krimineller Energie mit gruseliger Vergangenheit machen diese 750 Seiten zu einer explosiven Mischung, die auf den Leser so unwiderstehlich wirkt, dass mehrere schlaflose Nächte garantiert sind!
Für Quereinsteiger ist die "Millennium-Trilogie" übrigens gänzlich ungeeignet. Die Handlung baut aufeinander auf und in "Verdammnis" werden viele Details ausgeplaudert, die man vor der Lektüre von "Verblendung" definitiv nicht wissen sollte.

Also: Kaufen, Telefonstecker rausziehen, Türklingel abstellen und mit Mikael und Lisbeth auf Verfolgungsjagd gehen.
Ihr werdet es nicht bereuen!!!

28.01.2009 22:37:40
Kai80

Ich finde das Buch super!!!

Es hat meine Erwartungen, nach dem ersten Teil absolut erfuellt.

Sehr viel Spannung, insgesamt ein sehr fesselndes Buch.

Jetzt habe ich mit dem dritten Teil begonnen und bin gespannt ob Vergebung noch besser wird.Schade das es schon der letzte Teil ist!!!

Also ein muss fuer jeden Krimi bzw. Thrillerfan.

25.01.2009 12:02:50
Tempe

Ich finde das Buch sehr viel spannender als der erste Teil der Trilogie. Im ersten Teil wurde für meine geschmack zu viel erklärt, aber im 2 Teil dreht er voll auf und enthüllt geheimnisse das einem die spucke weg bleibt ;).
Ich freue mich schon auf den ditten Teil, wo Mikael und Lisbeth die ganze Sache in das richtige Licht rücken müssen :D

22.01.2009 16:41:08
megaman

Ich konnte es kaum erwarten, dass Verdammnis geliefert wurde. Ich hatte es direkt nach dem ich Verblendung ausgelesen hatte zusammen mit Vergebung bestellt. Wie in Verblendung war es eine mitreißende Story die mich fesselte. Ich stand unter Lesezwang und habe bis spät in der Nacht das Buch verschlungen. Am Ende merkte ich, das die Story in Vergebung eine Fortsetzung finden wird. Ich mag in sich abgeschlossene Bücher lieber. Aber es Gott sei dank hatte ich Vergebung gleich mitbestellt. Also habe ich direkt weiter gelesen, aus innerem Zwang. Normalerweise lese ich nicht 2 Bücher eines Autors hintereinander, sondern hatte vor, den neuen Pendergast zu lesen. Daraus wurde aber nichts. Langes schreiben kurzer Sinn, ein tolles Buch.

98° - hot, hot, hot

12.01.2009 12:31:37
Kasia

Nach dem ersten Teil habe ich direkt den Zweiten verschlungen.
Teilweise ertappte ich mich dabei, wie ich an meinen Fingern kaute, wenn es zu spannend wurde (mach ich sonst nur beim Fernsehen).
Die Bücher haben so viel Action und so viel Tempo, dass ich mich wirklich total reinsteigern kann.
Stieg Larsson verstand es wirklich den Leser süchtig nach seinem (Lese-)Stoff zu machen. Super-Buch!
Ich bin froh, dass ich Band 3 schon im Regal stehen hatte, denn die Geschichte in Band 2 hört mittendrin auf und geht dann nahtlos in Band 3 weiter.
Tolle Charaktere, sehr gute Geschichten.
Sehr spannend und teilweise sehr brutal.
Spitzen-Krimiliteratur. Empfehlenswert!!!

11.01.2009 13:07:53
Swen Piper

Eigentlich ist zu diesem Buch schon alles gesagt, respektive geschrieben worden. Im übrigen trifft die Kritik von Peter Kümmel trifft den Nagel auf den Kopf. Deshalb nur soviel: Stieg Larsson hat das Kunststück fertig gebracht, dass der zweite Teil der Salander – Blomkvist – Trilogie, den außergewöhnlich guten und spannenden 1. Teil (Verblendung) noch übertrifft. Wem diese Bücher nicht gefallen, mag definitiv keine Kriminalliteratur! Ich gebe erstmals 100°.

06.01.2009 14:10:30
Micklas

Diese Trilogie gehört zu den besten Krimis, die auf dem Markt sind.
Wer schon einmal in Stockholm war wird natürlich noch begeistertet von den Büchern sein - viele Kritiken hier würden sich auch erübrigen, wenn man die lokalen Gegebenheiten schon einmal gesehen hätte.
Ich habe alle drei Teile direkt hintereinander verschlungen und denke, dass die Bücher keineswegs zu langatmig sind.
Der Spannungsbogen ist enorm und, falls man nicht stückweise alle paar Tage nur ein paar Seiten gelesen hat, kann man einfach nicht mit dem Lesen aufhören.
Wenn man die Trilogie und das Leben Larssons vergleicht vermischen sich Realität und Fiktion sehr schnell.

Ganz klare Empfehlung

06.12.2008 12:38:31
Khany

So, Band Nr. 2 der "Millennium-Triologie" habe ich jetzt vor ein paar Tagen durchgelesen.
Nun überlege ich schon die ganze Zeit, was ich in meine Rezension schreiben soll.
Eigendlich könnt dich abtippen, was ich bei "Verblendung" schon geschrieben habe.
Da das aber nicht Sinn und Zweck ist, versuche ich jetzt mal was anders.

"Verdammnis" ist ein absolut geniales Buch!
Die Geschichte von Lisbeth ist endlich mal wieder eine Charakterzeichung, die ich lange vermisst habe. Sie ist so unglaublich facettenreich, da könnten sich so manch andere Schriftsteller mal ein hauchdünnes Scheibchen von abschneiden, dann würden ihre Figuren vielleicht nicht so platt und farblos wirken.

Die Story ist aufgebaut wie bei "Verblendung"
es dauert wieder reichlich lange, bis alles so richtig ins Rollen kommt.
Gestört hat mich das dieses Mal zwar etwas mehr, aber die Geschichte ist einfach zu spannend und interessant, als das man es hätte überfliegen -geschweige denn- weglegen können.
Am Ende des Buchers habe ich mich gefragt, ob ich nicht eigendlich zwei Bücher gelesen habe, denn der Anfang erschien am Schuß aus einem ganz anderen Buch zu stammen.
Auch wenn das 750 Seiten hat, ich habe mich am Ende verwundert gefragt:"was, schon zu Ende?" Selten war ein dicker Wälzer so kurzweilig.

Das halb offene Ende ist zwar nicht wirklich schön, aber alle Fragen zu diesem Buch sind ja am Schluß geklärt. Der Rest wird sich dann wohl in "Vergebung " auflösen.

Ich jedenfalls freue mich auf "Vergebung" und hoffe, daß das Buch ein würdiger Abschuß der "Millennium-Triologie" wird.

22.11.2008 23:09:23
petronella

Das erste Buch fand ich noch klasse, habe mir deshalb auch das zweite gekauft ... und war total enttäuscht. Langatmige Beschreibungen wechseln sich ab mit irrwitziger action, die in der bekloppten Wiederauferstehung einer totgeglaubten und schon beerdigten Lisbeth Salander gipfeln. Reisserischer gehts wohl nicht. Und das offene Ende ist sehr unbefriedigend. Ob ich wissen möchte, wie es weitergeht? Nein danke.

22.11.2008 22:11:22
Torsten

Das Buch wurde mir von mehreren Personen bestens empfohlen,so dass eine Erwartungshaltung entstehen mußte.Später war ich neutral und fragte mich-wie ein anderer auch -ob ich das gleiche Buch gelesen habe.Ich bin weiß Gott kein Schriftsteller,habe aber selten ein solch schlechtes Buch gelesen.Die Idee war super gut,die Umsetzung eine Katatrophe.Wer wissen möchte,wer wann zu welcher Zeit bei welchem Wetter gerade war,dann ist es natürlich lesenswert.Wem es nicht interessiert,braucht nur in der Mitte ca. 100 Seiten zu lesen,die wirklich spannend waren.Alles andere ist eine sinnlose Hinauszögerung um vielleicht mehr Seiten verfassen zu können.Wider Erwarten habe ich mir nun doch den 2. Teil gekauft,da ich denke oder besser hoffe,dass dies lesenswerter ist.Es kann doch kaum sein,dass ich eine der Wenigen bin,die dieses Buch,dem Schriftsteller ,eine negative Bewertung gibt.
Bei Interesse bildet Euch natürlich eine eigene Meinung.Ich persönlich würde meinen Freunden,Familie diese Buch nicht unbedingt empfehlen.

14.11.2008 22:45:33
Keera

Die Hauptanforderung an einen guten Krimi erfüllt dieses Buch mit Bravour - es ist absolut spannend. Darüber hinaus finde ich die Rahmenhandlung, sowohl was die Recherche um den „Handel“ mit Prostituierten betrifft, als auch was die Geschichte um Lisbeth Salander angeht absolut interessant und gelungen.Larssons Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, der häufige Szenenwechsel verwirrt nicht und trägt dazu bei, dass das Buch lebendig und interessant bleibt. Dass manches an der Geschichte ziemlich fantastisch und konstruiert ist, hat mich nicht im Geringsten gestört. Wenn ich nur Realität will, dann lese ich die Zeitung!
Dasselbe gilt für die Charaktere. Wenn es so gut gemacht ist, was soll es dann, dass Lisbeth zum „Supergirl“ wird? Und der Frauentyp Mikael Blomkvist ist doch auch ganz nett, oder?Ich freue mich jedenfalls auf die Lektüre von Band 3!

14.11.2008 09:55:55
theili

Wieso heisst dieser Band nicht Verdammnis- Teil 1? Das Buch hört ja inmitten der Ermittlungen auf! Man wird ja förmlich gezwungen den nächsten Band zu lesen.
Das Buch ist bis auf die viel zu langen dargelegten Sexvorlieben von Lisbeth Salander enorm spannend. Es ist erstaunlich wie es Stieg Larsson verstanden hat eine Handlung aufzubauen, die eine enorme Tiefe hat.

Nun ist auch endlich das Geheimnis um ALL DAS BÖSE gelüftet.

28.10.2008 12:40:21
HelgaR

Ungefähr 1 Jahr nach dem 1.Teil geht es nun wieder sehr weiter. Die Geschichte ist wieder enorm spannend und sehr interessant, allerdings auch sehr verzwickt und man muss schon aufpassen, damit man den Faden nicht verliert.

Mikael muss sehr tief in Lisbeths Vergangenheit dringen, um alles aufzudecken. Die Charaktere sind wieder ganz hervorragend, vor allem Lisbeth Salander, die ja mehr als eigenwillig ist und doch wieder hervorragend dargestellt wird.

Die Spannung kann wieder durchgehend gehalten werden und die Wege, die im Laufe der Geschichte eingeschlagen werden, sind auch sehr verschlungen. Ich freue mich jedenfalls schon auf den 3.Teil.

23.10.2008 19:15:21
FraPe

Das war mein erster, aber sicher nicht mein letzter Larsson-Krimi. Die vielen guten Kommentare brauche ich nicht zu wiederholen.

Wenn mich etwas manchmal etwas gestört hat, dann war es das Product-Placement, das ich in diesem Umfang bisher noch bei keinem Buch (es sei denn, es war ein Warenhauskatalog) gefunden habe. Warum ist es für die Handlung wichtig zu wissen, wie viel RAM ein Notebook hat? Und wie liest sich das nach vier Jahren, wenn zum Zeitpunkt der Drucklegung damit belegt werden soll, dass die Heldin auf der Höhe der Zeit war?

(Und nur am Rande: "Plötzlich klingelt das Telefon." ... das tut es bei mir immer, ohne sich vorher anzumelden. Liebes Lektorat, Du darfst ruhig etwas mutiger beim Streichen von Füllwörtern sein.)

12.10.2008 12:56:03
Gundi

Das Buch war spannend, mitunter aber langatmiger als "Verblendung". Auch hätte mir ein abgeschlossener Teil besser gefallen, so wie ja "Verblendung" eigenständig, aber doch mit der Geschichte des Nachfolgers verwoben ist. Sowohl Salander als Racheengel aller misshandelten Frauen, die es mit ihren 1,5 Metern mit mehreren Typen auf einmal aufnimmt, als auch Blomkvist als unwiderstehlicher Typ, dem jede Frau von ganz allein ins Bett fällt, sind reichlich übertrieben. Larsson vermittelt von einem Großteil seiner männlichen Protagonisten ein erschreckend mieses bis grauenerregendes Bild, prangert u. a. den Chauvinismus in allen Lebensbereichen an und vermittelt den Eindruck, dass die süßeste Rache an jeglichem Chauvischwein die Selbstjustiz ist. Das ist gar nicht so übel - jede Frau sollte ein bisschen Salander sein...

08.10.2008 21:07:37
Manfred

"Verdammnis" ist ein gutes Buch, kann aber leider nicht an das überragende erste Buch "Verblendung" anknüpfen. Es ist zwar durchweg interessant geschrieben; mir fehlt jedoch häufig etwas Spannung.

Das Ende fand ich enttäuschend. Hier fehlt ein Abschluss. Im Grunde ist das Buch ohne den dritten Teil der Triologie unvollständig.

05.10.2008 11:31:41
Phips

Das zweite Buch enttäuschte mich ebenso sehr wie das erste.
Ich lese gerade den dritten Teil weil ich es als Verschwendung empfinden würde, wenn ich es einfoch so liegen lassen würde.

Es ist schier langweilig wenn nur Nebenaktionen beschrieben werden, und kaum wichtige Gefühle belichtet werden.
Es geht immer nur um langweilige Nebensachen, die nichts mit der Geschichte zu tun haben.

Die einzige Spannung kommt auf, als Salander auf Zalatschenko und Niedermann trifft. Der Rest - pure Zeitverschwendung.

Wenn man das Buch kürzen würde um nur die Hauptaktionen lesen zu müssen hätte es maximal 50 Seiten..

26.09.2008 14:27:40
Marcel

Vom Erstling "Verblendung" war ich gefesselt, während ich die Fortsetzung "Verdammnis" schlichtweg langweilig finde. Sie kommt nicht im Geringsten an den Vorgänger heran, zu oft arbeitet der Autor mit Wiederholungen. Meiner Meinung nach wurde das Hauptthema des Mädchenhandels nur am Rande berührt. Schade. Ich werde den dritten Teil nicht mehr lesen.

24.09.2008 16:25:48
Anni

Hab mit vor ein paar Wochen Verblendung gekauft, da mich die positiven Rezensionen neugierig gemacht haben. Ich muss sagen, ich war absolut begeistert.

Verdammnis kann Buch eins aber nochmal um Längen toppen! Lisbeth Salander ist einfach herrlich. Man kann ihre Wut und ihren Hass förmlich spühren und auch Blomquvist ist sympathischer als in Teil eins der Reihe.

Was die IKEA-Werbung angeht... Wer schonmal in Stockholm war wird diese kleinen Anspielungen lieben. Ich für meinen Teil hab mich gefreut wie ein Schneekönig, als mein geliebtes Cafe 'Wayne' kurz vor Schluss nochmal erwähnt wurde.

Larsson Bücher sind wie Achterbahnen in Freizeitparks. Man rast mit atemberaubernder Geschwindigkeit durch die Geschichte, aber drumherum ist viel liebevolle, detailreiche Dekoration.

Ich fands spitze!!!

06.09.2008 13:46:00
Manu

Ein ausgezeichnetes Buch, welches aber ein paar Kürzungen durchaus vertragen hätte.
Im allgemeinen bin ich für gut ausgearbeitete Charaktere und gegen deutlich konstruirte Storylines.
Larsson kombiniert geschickt, lässt seinen Charakteren die benötigte Zeit um groß aufzuspielen - manchmal eben zuviel. Was mich aber nicht weiter stört. Lisbeths Genialität (psychisch wie physisch) erklärt Larsson perfekt, weshalb mir auch ihre teils unausgeglichenen Kämpfe eher Spass bereiten als Fragezeichen aufzuwerfen. Das Ende, hm... kam für mich etwas apprupt, da ich in der Bahn saß, etwas abgelenkt war und umblättern wollte (da befand ich mich dann bei der Leseprobe zu Verblendung). Trotz allem war der Schluss ziemlich exquisit.

In meinen Augen hat Larsson ein herrlich filmisches Gefühl für Szenenaufbau und Charakterentwicklung, was sich gerade in den action reicheren Szenen deutlich bemerkbar macht.

Auch die flinken Szenenwechsel sind für mich eher filmische Cuts und wirken somit perfekt ausgearbeitet.

Alles in allem freue ich mich schon wie ein Kind zu Weihnachten auf den letzten Band und kann nur sagen - Schade, dass es nicht weitergeht :)

MfG,
Manu

06.09.2008 13:40:20
KA

Ich empfehle den wenigen Lesern die die Bücher langweilig finden eine etwas anspruchslosere Literatur, mit 90 % der Bewerter halte ich diese Trilogie für das beste was Krimimäßig zur Zeit auf dem Markt ist, kaum zu toppen.
hier baut ein Buch auf das andere auf, jeder Plot ist sehr umfangreich, und doch nie langweilig, sondern Super-Spannend.

Die beiden Bücher von Simon Beckett " Chemie des Todes und "kalte Asche" sind
auch super spannend, und süchtig machend, aber nicht so umfangreich, versuchen sie es doch einfach damit mal, und machen sie nicht eine der besten Krimi-Reihen überhaupt schlecht, auch wenn sich über Geschmack streiten läßt !
KA

28.08.2008 15:57:01
blindfuchs

Wow, ich habe jetzt *Verdammnis* durch und bin hin und her gerissen.Einerseits geht Larsson konsequent den Weg den er mit *Verblendung* eingeschlagen hat weiter. Spannend erzählte Recherche gewürzt mit einer Prise Gewalt und Sex.Andererseits fand ich die Figur Salander im 2. Teil der Trilogie doch etwas zu stark überzogen. Larsson erklärt zwar warum Salander zu einer genialen, soziophatischen Kampfmaschiene wurde. Insgesamt finde ich aber ihre Persönlichkeit im Gegensatz zum 1. Buch eher unglaubwürdig.Egal - spannend wars allemal und das unglaubliche Finale passt da ganz gut dazu. ;-)Der von vielen bemängelte Prolog ist schon recht lang. Wahrscheinlich wollte Larsson aber auch "Quereinsteigern", die sein erstes Buch nicht kennen, den Einstieg in die Geschichte mit ihren aussergewöhnlichen Charakteren erleichtern. Das hat er in eine kleine Kurzgeschichte verpackt, die auf Grenada spielt. Ich habe schon Autoren gelesen die allein aus dem Stoff den Larsson für die Einleitung benutzt einen kompletten Krimi gemacht hätten.Es wird mir schwer fallen, während ich auf das 3. Buch warte, einen würdigen "Ersatz"-schriftsteller mit annähernd brilliantem Schreibstil zu finden.Fazit: Absolut lesenswert - eines der besten Bücher die ich bis Dato lesen durfte! 95°

23.08.2008 10:54:42
Kallisto73

Nach Verblendung habe ich nun Verdammnis gelesen. Und es ist das erste Mal, daß ich 100 Grad vergebe. Das Ende war zwar wirklich etwas sehr "positiv" konstruiert, allerdings ist es schon öfter in der Realität vorgekommen, daß man mit solchen Verletzungen handlungsfähig bleibt.

Meine für Verblendung abgegebene Kritik gilt auch weiterhin. Michael Crichtons schwedischer Bruder. Und die Übersetzung ist ausgezeichnet. Sprachlich gibt es nichts auszusetzen, ich habe auch nur einen einzigen Fehler gefunden, der allerdings in einem englischen Zitat auftaucht, also wohl von Larsson selbst gemacht wurde. Tippfehler o.ä. konnte ich in meiner Ausgabe nicht finden. Kompliment an den Verlag. Heute ist Vergebung dran, ich freue mich schon sehr.

21.08.2008 08:36:43
numerobis

Wenn man vom (meiner Meinung nach doch recht konstruierten) Ende mal absieht, auch die IKEA-Werbung mal beiseite lässt ein ungemein spannendes Buch.

Das Ende war doch etwas dick aufgetragen, aber das Buch ist an Spannung reich und der Autor und sein/e Übersetzer/in haben ein Buch gemacht wo es endlich mal wieder an der Sprache kaum was auszusetzen gibt.

19.08.2008 20:53:14
Tino H.

Nachdem ich Verblendung als einer besten Krimis/Thriller unserer Zeit bezeichnen würde, habe ich nur gestern auch Verdammnis zu Ende gelesen, oder man muss es fast so sagen wieder verschlungen: einfach klasse wie der Autor das Tempo erhöht und zum weiterlesen zwingt.

Dabei beginnt das Buch recht zurückhaltend, man spürt jedoch mit jeder Seite wie sich "etwas" für Blomquvist und Salander anbannt.

Im Finale wird teilweise dick aufgetragen, trotzdem hätte ich gerne noch weiter und weiter gelesen, ein kleiner Epilog wäre sicherlich auch schön gewesen, daher wird auch Larssons dritter Roman wohl bald "dran glauben müssen":)
Insgesamt bietet Verdammnis mehr Action&Ortswechsel, schärft dabei die beiden Hauptcharktere und entwirft auch dieses mal ein Gewirr von Vernetzungen,Wendungen und menschlichen Abgründen.

Es sei doch jedem ans Herz gelegt, Verblendung zuerst zu lesen,da man dann mit den Personen und deren Hintergründen besser zurecht kommt.
Insgesamt jedoch an Spannung nicht zu überbieten,daher: 99 Grad!

16.08.2008 17:44:19
vicky

Guter zweiter Roman von dem verstorbenen Autor Stieg Larsson.
Die Fortsetzung ist überaus gelungen, auch wenn mir "Verblendung" von der Geschichte her wesentlich besser gefallen hat und ich es auch spannender fand.
Mit Michael Blomquist und Lisbeth Salander hat Stieg Larsson für mich zwei tolle Romanhauptpersonen geschaffen.
Freue mich schon auf seinen letzten Roman "Vergebung".

03.08.2008 19:08:24
Miss Marple

Zu diesem hochgelobten Autor bin ich auf Grund der Krimi-Couch gekommen. In der Bibliothek ständig vergriffen, fing ich deshalb mit diesem, eigentlich 2. Band der Trilogie an. Die ersten Seiten (ca. 1/4) eher schleppend, kam dann doch die Steigerung. Inzwischen habe ich auch den 3. Teil durch, der von Anfang an spannend ist.

19.07.2008 09:37:04
Christiane34

Innerhalb kurzer Zeit hatte ich dieses mehr als 700 Seiten starke Buch zu Ende gelesen.
Und die schlaflose Nacht gestern hat sich wirklich gelohnt.
Wie schon einige anmerkten, beginnt dieses Buch lansgsam, aber es baut immer weiter die Spannung auf. Nach und nach erfaehrt der Leser von einem unglaublichem Plot. Es bleibt genug Raum um selber zu ermitteln, wenn man das so sagen kann.
Die Hauptfiguren, die sicher die meisten schon aus Larsons erstem Buch kennen, gewinnen an Austrahlung, nehmen sogar noch deutlichere Formen an. Sie werden beinah vertraut wie Freunde.
Je weiter man dem Ende kommt, desto schwieriger wird es das Buch zur Seite zu legen.
Nur soviel will ich verraten, der Hammer kommt...
Liesbeth Salander ist zu meiner persoehnlichen Heldin aufgestiegen. Sie ist sicher die Figur die die Geschichte traegt.
Empfehlen kann ich auf jeden fall, bevor man sich ans lesen macht, zuerst den ersten Teil zu lesen. So versteht man alles besser.
Ansonsten wuensche ich viel spass bei dem Buch.
Ich wuerde das Buch allerdings nicht mit in den Urlaub nehmen, es besteht die Gefahr das man sein Hotelzimmer nicht mehr verlassen kann.

14.07.2008 12:15:16
Jontev

Was soll man da sagen? Ich habe alle drei Bücher gelesen und bin restlos begeistert. Alleine die Auswahl der Hauptfiguren - insbesondere die der Lisbeth Salander - lässt einen dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist das Beste, das ichje gelesen habe und man kann diese Triologie nur wärmstens empfehlen. Absolute Spitzenklasse und gleichzeitig ein Drama, dass es damit abgeschlossen ist und es keinerlei Fortsetzungen geben wird. Prädikat Perfekt!

04.07.2008 12:51:09
Dennis89

Perfekt geschrieben und perfekt dargestellt! Das ist das erste Buch, was ich von Stieg Larrson als Autor gelesen habe und ich bin angenehm überrascht. Es ist SPANNUNG pur!!!

01.07.2008 18:02:00
Krimi-Fan

Der Titel hier ist falsch, es handelt sich nicht um "Verdammnis" sondern um "Verblendung" . Nun muss ich es noch irgendwie schaffen 150 Zeichen zu schreiben: blablablablablablablablabla

25.05.2008 12:44:24
SimonKn

Was für eine Enttäuschung. Ein total in die Länge gezogenes Buch wo aber auch gar nichts von dem übrig geblieben ist was das erste Werk von Larsson zum Pageturner gemacht hat. Und auch des Ende ist sowas von ungläubig das es einem so ziemlich die Freude auf den dritten Band nimmt. Das ich noch die 60% vergebe liegt einzig daran das mich die Lebensläufe der Hauptpersonen interessieren.

01.05.2008 14:10:22
Bio-Fan

Es gibt Bücher, bei denen man nicht möchte, das sie enden und solche, bei denen man froh ist, wenn man es geschafft hat. "Verdammnis" gehört für mich leider zu den Letzteren. Das mag zum Einen an der Länge von 750 Seiten liegen, aber ganz sicher an der Tatsache, daß Larsson fast jede Spannung vermeidet und sich auf Nebensächlichkeiten konzentriert, diese aber in epischer Breite auswalzt.
Ein völlig überflüssiger Prolog- sogar ganz bedeutungsschwanger mit einer Karte der Insel Grenada ausstaffiert- soll uns wohl deutlich machen, wie Lisbeth Salander "tickt". Und sie ist es auch, um die sich die ganze Story dreht. Larsson hat wohl schnell gemerkt, wer sein "Star" ist. Als Hauptverdächtige in drei Mordfällen wird sie nicht nur von der Polizei, sondern auch von ein paar Gangstern gesucht. (Zitat Klappentext: Eine mörderische Hetzjagd beginnt) wer´s glaubt.
Leider kann man in einem Leserkommentar nicht so genau auf Einzelheiten eingehen, ohne zuviel von der Story zu verraten -es sei soviel gesagt, daß sich die Ermittlungen als sehr langwierig erweisen, obwohl ein Weg zur Lösung sehr naheliegend ist, aber erst gegen Ende beschritten wird. Aber es wird nicht langweilig, denn zum Glück gibt es ja das geheimnisumwitterte "All Das Böse", das Lisbeth im Alter von 11 Jahren erfahren hat und welches von zentraler Bedeutung sein könnte. Ich benutzte hier den Konjunktiv, weil sich mir diese Bedeutung nicht erschlossen hat. Da ist so vieles aufgebauscht und überzogen-das mag darin gipfeln, daß Lisbeth als Gefahr für die Sicherheit des Landes dargestellt wird, weil ihre Vergangenheit mit dem mysteriösen "Zala" verknüpft zu sein scheint, der sich dann als kleiner Auftragskiller des sowjetischen Auslandsgeheimdienstes entpuppt.
Das Finale mutiert zu einem Absurditätenkabinett, das man sich wirklich reinziehen muß, denn da spart Larsson an nichts- von genetischen Defekten wie Analgesie, unerwarteten Verwandtschaften bis zu einer Fähigkeit, die bisher nur EINER erfolgreich praktiziert hat.
Aber bevor ich mich weiter aufrege, setze ich mich auf mein Ikea Sofa Modell "Karlanda", lege die Füße auf den Ikea Sessel Modell "Poäng". Der Espresso aus dem "Rolls Royce" der Espressomaschinen Modell "Jura Impressa X7" duftet. Während mein Apple Powerbook G4 Titanium hochfährt, schmiere ich mir ein paar Brote. (Um den letzten Absatz zu verstehen, muß man schon das Buch lesen :-D)

30.03.2008 14:26:27
Tina81

Nachdem mir Verblendung schon super gefallen hat, bin ich von Verdammnis auch einfach nur begeistert. Klasse story, wenn auch konstruiert. Die Charaktere Blomquist und Salander bekommen im zweiten Teil noch mehr Tiefe und man erfährt, welche Umstände dazu führten, dass Lisbeth Salander so ist, wie sie ist. Trotz der 750 Seiten verliert das Buch nie an Spannung und jede Seite bedeutet einfach nur Lesespaß. KLare Empfehlung von mir: 100°
Freu mich schon auf Vergebung!

19.03.2008 11:32:03
Schrodo

Nachdem ich Buch 1 des leider verstorbenen Herrn Larsson mit mindestens 95…98 % bewerten würde, bin ich von Teil 2 doch einigermaßen enttäuscht. Bis zu Seite 260 passiert im Grunde nix außer irgendwelchen Rückblenden und anderen (un)interessanten Dingen welche den Leser der Buch 1 kennt ziemlich wenig anmacht.
Aber ab 261 geht’s los in der bekannten Art und Weise des Herrn Larsson. Nichts ist so wie es scheint, man ahnt viel aber man weiss nicht. Am Schluß klärt sich dann alles fast auf, aber eben nur fast. Vermutlich muß ich Buch 3 auch noch lesen. Vielleicht haben die ja nach seinem Ableben aus Buch 2 noch schnell Buch 2 ½ und Buch 3 gemacht.
Und weil´s Herr Larsson ist und der nicht mehr lebt und weil er das Supergirlie Lisbeth Salander geschaffen hat und die echt cool ist und die ja eh jeder mag und das keiner versteht warum das bei den Schweden nicht so ist kriegt er von mir gerade noch
90%

18.03.2008 08:58:33
mylo

Einfach genial und Spannung pur. Salander und Blomkvist, zwei Charaktere die einfach hervorragend dargestellt wurden un d durch Ihre Gegensätze begeistern.
Steht dem ersten Teil in keinem Punkt nach, da ist man schon süchtig auf Teil3

100 Points

10.03.2008 20:18:34
shark

Lisbeth Salander - das moderne Aschenputtel.
Wer deswegen mit dem ersten Band nicht zurechtgekommen ist, sollte Verdammnis gar nicht erst anfangen. Ansonsten gilt, was schon "Verblendung" ausmachte - nach langem Anlauf eine außergewöhnliche Story. Diesmal ist die Handlung voll auf den 3. Teil zugeschnitten und für sich allein nicht schlüssig. Ob deshalb vorab schon eine Wertung von 98 Grad angemessen ist, wird man erst nach der letzten Seite von "Vergebung" wissen.

05.03.2008 16:24:22
Andreas Meyer

Nachdem ich das erste Buch gelesen habe musste das zweite her. Auch dieses Buch ist sehr interessant und spannend geschreiben, allerdings sind die ersten 200 Seiten doch sehr langatmig geschrieben. Dann geht es allerdings sehr gut weiter, der Schluss macht Freude auf den letzten Band.

04.03.2008 06:51:49
Angie0212

Nach dem ersten Band war es für mich ein unbedingtes Muss zu verfolgen wie es mit dem Ermittlerduo weitergeht.
Sehr gute Charactere, werden hier noch vertieft. Auch dieses Buch habe ich verschlungen.
Das Ende war so, dass man unbedingt den dritten Band nachschieben muss. Vorbestellt ist er schon, warte nun sehnsüchtig darauf ihn in Händen zu halten.
Dies ist die beste Serie, die ich seit langem gelesen habe - und ich lese viel

26.02.2008 20:07:17
kerstin600

Ich habe lange nicht so ein stinkendlangweiliges Buch gelesen. Absolut unspannend. Ich hätte das Buch auf wirklich jeder Seite ohne Bedauern weglegen können. Für mich 5°

26.02.2008 20:05:24
kerstin600

Ich habe lange nicht so ein stinkendlangweiliges Buch gelesen. Absolut unspannend. Ich hätte das Buch auf wirklich jeder Seite ohne Bedauern weglegen können. Für mich 5°

12.02.2008 17:22:56
Christiane

"Verdammnis" steht denke ich der "Verblendung" in nichts nach. Für mich zeichnen sich die Bücher dadurch aus, daß einen die Charaktere absolut mitnehmen. Ich konnte die Bücher nicht zur Seite legen, weil ich einfach wissen mußte, wie sie sich weiter durchschlagen. Ich habe mit ihnen gelitten, mich für sie über die zweifelhaften Ermittlungen und die Vorverurteilungen aufgeregt (ja - ich gebe zu, daß ich laut vor mich hin geschimpft habe).
Ich kann gar nicht sagen, daß ich die Thematiken übermäßig spannend oder außergewöhnlich finde. Mädchenhandel, Vergewaltigung und Vertuschung politischer Skandale sind einem normal informierten Menschen heute leider nicht neu. Die Spannung wird für mich über die Hauptfiguren an sich erzeugt, die mich einfach berühren. Ich kann mich nicht erinnern, wann mir ein Autor seine Figuren das letzte mal so nah gebracht hat.

08.02.2008 08:49:56
Allgaeuer

Thriller der besonderen Art. Stieg Larson
hat einen Schreibstil der sich schwer in Worte fassen lässt. Er schreib absolut flüssig und auch in etwas zähen Passagen schafft er es den Leser zu fesseln. Nach "Verblendung" wollte ich eigentlich auf die günstige Taschenbuchausgabe von "Verdammnis" warten und habe versucht ein anderes Buch zu lesen was sich nach "Verblendung" als sehr schwierig erwies, da Stieg Larson`s Schreibstil mich so in seinen Bann gezogen hat wie kaum ein anderer Autor zuvor. Also habe ich mir "Verdammnis" zugelegt und bin jetzt schon traurig darüber das ich nur noch knapp 100 Seiten zu lesen habe. Zum Glück muss ich auf den leider letzten Teil von Stieg Larson "Vergebung" nicht mehr allzu lange warten. Stieg Larson bekommt von mir 99,9°

28.01.2008 13:46:16
Thomas71

Wow. Nach "Verblendung" schafft es Stieg Larsson mit dem 2. Roman der Lisbeth-Salander-Reihe "Verdammnis" sogar noch, eine Schippe an Spannung und Dramatik nachzulegen. Ubd das, obwohl "Verdammnis" mit 750 Seiten den Umfang eines "normalen" Thrillers deutlich sprengt. Die Geschichte ist noch deutlich düsterer und brutaler als im Erstling, Lisbeth Salanders Vergangenheit im Mittelpunkt der Geschehnisse erklärt, wie es passieren konnte, dass eine hochintelligente junge Frau mit weit überdurchschnittlicher Intelligenz in eine Situation kommen konnte, in der sie als geistig behindert bzw. psychisch krank und nicht fähig, ohne Aufsicht zu leben, eingestuft wurde. Dazu kommt die Frage, ob Lisbethnicht möglicherweise doch in den Tod ihres Peinigers Bjurman verwickelt ist. Dass sie nichts mit den Morden an Dag Svensson und seiner Lebensgefährtin Mia zu tun haben kann, weil sie dafür kein Motiv hat, ist ja schnell klar, aber bei Bjurman sieht das schon anders aus.
Für mich stellt "Verdammnis" eine Steigerung zu "Verblendung" dar, die mich schon ungeduldig auf den abschliessenden Band "Vergebung" warten lässt. Leider wird es ja nach dem 3. Roman der Reihe keine weiteren Fortsetzungen mehr geben, da Stieg Larsson ja bereits relativ jung verstorben ist.

21.01.2008 13:22:23
Pumsmogul

Leider kann ich die ungeteilte Begeisterung, die "Verdammnis" von dem überwiegenden Teil der Krimi-Couch-Leser erfährt, nicht ganz teilen. Die Geschlossenheit der Handlung und fortwährende Spannungssteigerung die "Verblendung" aus der Masse der Bücher herausheben, ist im 2.Teil der Trilogie nicht gelungen. Zwar handelt es sich nach wie vor um einen erstklassigen Krimi, aber die Brillanz (ohne unnötige Längen) des ersten Teils hat "Verdammnis" nicht und man wird das Gefühl nicht los, dass der Autor sich des öfteren in etwas banalen, nicht zielführenden Schilderungen verliert. Etwas weniger wäre mehr gewesen...

14.01.2008 15:05:23
Kai-René

So stelle ich mir einen Krimi vor: Interessante, vielschichtige Charaktere, ein brisantes Thema mit aktuellem Bezug und eine Spannung die einen um den Schlaf bringt. Ich habe in der Masse der Krimis, die ich in den letzten jahren gelesen habe, kaum vergleichbaren Stoff gefunden. Gerade weil der Spannungsbogen langsam gespannt wird, gelingt es dem Leser sich noch intensiver mit den Charakteren (herausragend: Lisbeth) auseinanderzusetzen. Wenn dann die Story Fahrt aufnimmt wird die Umwelt auf das Nötigste reduziert. Die Zeit nach "Vergebung" wird schwer zu füllen sein.

10.01.2008 18:16:02
Kalle B.

Ich finde sowohl Verblendung als auch Verdammnis zwei wirklich gute Bücher, die das Lesen auf jeden Fall wert sind.
Zu dem geschilderten Problem der ersten 150 "zähen" Seiten. Mir ging es ähnlich, dass ich mich am Anfang etwas schwer getan habe, was ich allerdings nicht auf den Aufbau sondern vielmehr auf eine inhaltliche Komponente zurückführe: die Darstellung der sexuellen Spielereien nimmt an manchen Stellen ein Maß an, das nicht notwendig ist für das Vorantreiben der Handlung. Zwar ist zuzugestehen, dass dies durchaus als causa macher Entscheidungen herangezogen wird. Es entsteht jedoch der Eindruck, dass sich Larsson auch ein bisschen austoben wollte, wenn er beispielsweise über Frau Berger schreibt. Ab dem Zeitpunkt, an dem das Buch vom Frauenroman wieder in den Krimi einsteigt, ist es dann einsame Klasse.

24.12.2007 21:14:37
buchjunkie

Ich habe beide bisher erschienen Bücher mit größtem Lesevergnügen verschlungen. Mich haben auch die Einleitungen nicht gestört, fand ich notwendig und auch spannend. Meiner persönlichen Meinung nach waren diese Krimis die stärksten der letzten 3 Jahre- zumindest von denen, die ich gelesen habe. Und es waren viele...
Der dritte verspricht viel und wird es auch halten. ;-) Ganz sicher...
Zum Autoren kann ich nur sagen: Die Besten trifft es leider zuerst.
Ein großer Verlust für die Krimiwelt.

16.12.2007 12:11:38
Sonnschein

Wer durch *Verblendung* erst mal in Lisbeth´s und "Kalle`s" Bann gezogen wurde kommt um *Verdammnis* einfach nicht herum! Im Gegensatz zum ersten Band fand ich hier direkt in die Geschichte hinein und mußte mich nicht erst durch zähe 150 Seiten durcharbeiten.
Vor allem sehr interessant, wie Stieg Larsson den Plot des ersten Bandes weiterführt (z.B. Stichwort Bjurmann). Sehr spannend und fesselnd geschrieben, so dass man als Leser plötzlich selbst vor der Frage steht: Was hat Lisbeth gemacht? --> Wer es wissen möchte: Unbedingt LESEN!

Ein paar Seiten weniger hätten dem Buch vielleicht nicht geschadet, aber ich war froh um jede Seite die ich noch zu lesen hatte :-).

99° Grad von mir!

19.11.2007 08:18:07
mase

Verblendung hat mir etwas besser gefallen, weil es von der Thematik her einzigartig war. Wenn der Autor seine Bücher auf 400 Seiten beschränken würde, dann wäre er wohl auch in sämtlichen TopTen´s führend. Er schreibt aber lieber noch 300 Seiten Wischiwaschi und sogar das gelingt ihm irgendwie, ohne arg zu langweilen. Beeindruckend.

Am meisten muss ich Stieg Larrson aber für die Figur der Lisbeht Salander danken. Sie ist für mich die absolut schillernste und komischerweise auch sympathischste Protagonistin im Krimigenre.

09.11.2007 20:41:10
foxbooks

ich frage mich wie es sein kann, das der Schriftsteller seit 2004 tot ist, aber jetzt ein Buch nach dem anderen erscheint ?!
Darüber hinaus hat mir das Buch sehr gut gefallen !!

09.11.2007 12:25:02
JasminR

Hallo Petra,

mir ging es genauso wie dir. ich habe es allerdings darauf geschoben, dass ich immer nur eine kurze Zeit drüber bleiben konnte und das Buch dann zeittechnisch wieder weglegen musste.
Mittlerweile habe ich fast die 300-Seiten-Marke erreicht und muss sagen, dass es gerade super spannend wird.
Also... dran bleiben!!

Gruß,
Jasmin

03.11.2007 15:10:48
Petra D.

Also ich habe Probleme damit, die ersten 100 Seiten zu lesen. .da ich aber die begeisterten Kommentare sehe werde ich dabei bleiben. Ich versteh es auch nicht, aber ich komme in keinen "Fluss", obwohl ich das erste Buch verschlungen habe.
Ich finde den Anfang bis jetzt ziemlich zäh und (man möge mir verzeihen) langweilig, aber ich lese weiter in der Hoffnung, dass es mich noch packt

30.08.2007 11:23:32
Krimi-Tante

Verdammnis hat mir nicht so gut gefallen wie das Erstlingswerk. Aber das sind für mich wirklich nur Nuancen - im Großen und Ganzen ein prima Buch. Entgegen anderer Meinung fand ich gerade die ersten 100 Seiten klasse, Verblendung wird gekonnt weiter geführt. Lisbeth agiert, wie man sie auch schon aus Verblendung kennt, klasse! In der Mitte des Buches wurde die Handlung für mich zu wenig vorangetrieben, das Ende ist dann wieder fulminant, vielleicht ein bisschen übertrieben. Und irgendwie erinnert mich eine Person sehr stark an den "Beisser" aus James Bond...
Mein Fazit: Wer das erste Buch gelesen hat und gut fand, kommt bestimmt hier auch auf seine Kosten. Ich bin jetzt mal auf den dritten Teil gespannt, vor allem, weil ein bisschen was aus Verdammnis noch offen bleibt..

14.08.2007 22:55:04
Astrid

Einfach nur gut, die Charaktere werden ausgebaut und man fühlt sich mit Lisbeth und Mikael verbunden. Es macht Spaß, einen solchen Krimi zu lesen. Larsson war in Meister seines Fachs!

26.06.2007 06:49:16
August

Genau 97° Spannung und das ist wirklich sehr viel - ich habe einfach die Nacht durchgelesen und das Buch um 6 Uhr morgens weggelegt. Müde bin ich jetzt noch immer nicht.
Die fehlenden 3° rühren von der Konstruktion des Krimis her und betreffen die Person des "Bruders", die in dieser Form nicht unbedingt notwendig wäre. Er erinnert an die "Witzfigur" des Beißers zweier Roger Moore - 007- Filmchen.
Es gibt trotz der vielen Seiten keine Verschnaufpause und Länge.
Auch wenn die Computerkenntnisse und Boxfähigkeiten der Hauptfigur einem weiblichen James Bond nahe kommen, bleibt sie verletzlich, nicht immun für Misserfolge und menschlich. Menschlicher als ihre Widersacher.
Schade, jetzt warte ich nur noch auf einen Stieg Larson - Krimi...

16.06.2007 19:31:04
daniel

auch " Verdammnis " ist absolute Spitzenklasse !
Bereits wie bei " Verblendung " ist die Einleitung bis zum
eigentlichen Fall wieder lange ausgefallen, was mich jedenfalls
nur ein wenig störte ,weil es gut geschrieben war.
Wenn der Leser dann zum eigentlichen Fall endlich kommt
geht auf ca. 500 Seiten die Post ab ohne jede langweilige Passage.
Fazit: superspannend, super Charaktere ( vor allem Lisbeth )
und wendungsreich. " Verblendung " würde ich 95 % geben und " Verdammnis " 90 %, wobei sich die kleinen Abzüge nur
auf die zu langen Anfänge zurückführen lassen.
Ich freu schon wie ein kleines Kind auf den dritten und leider
letzten Band

10.05.2007 20:20:14
Monana

Ich habe dieses Buch verschlungen und kann ohne zu zögern behaupten das es wohl zu den besten Büchern gehört die ich jeh gelesen habe. Es ist super spannend und hat im Gegensatz zu so vielen andern Thrillern nicht eine einzige Durststrecke. Absolut empfehlenswert!

24.04.2007 10:26:23
Jürgen Uphoff

Kann jemand ein noch besseres Buch schreiben? Stieg Larsson hat es bewiesen. Auch wenn die Einleitung etwas zu lang geraten ist, soweist es den Weg durch eine spannende Geschichte mit einem grandiosen Schlußtiel. Schon jetzt bin ich gespannt auf den letzten Teil der Triologie. Also Band 1 und 2 kaufen und einem Lesefrühling steht nichts im Wege.

20.04.2007 19:57:34
Hannah

Für mich war es der beste Krimi, den ich seit langem gelesen habe, vorher natürlich "Verblendung". Ich kann es kaum abwarten, dass der 3. Band erscheint.
Der Roman hat einfach alles,was sich der Leser wünscht:-)
Ich werde jetzt Schwierigkeiten haben, etwas ähnlich Fesselndes zu finden.

15.04.2007 17:00:05
roberto51

Auf Empfehlung des Krimi-Couchs habe ich das Buch gekauft. Hatte am Anfang etwas Mühe, doch dann wurde die Geschichte immer besser und spannender. Dass eine so ambivalente Person wie L. Salander (ist die Nähe zu "Wallander" Zufall?) die Hauptrolle spielt, finde ich eine originelle Idee und gibt dem Ganzen zusätzlichen Pfeffer... Der Boxkampf zwischen dem ehemaligen Boxer und dem schwergewichtigen und (fast) unempfindlichen Verbrecher ist grossartig beschrieben. Alles in allem wirklich ein Buch, das man fast nicht mehr weglegen kann.

04.04.2007 18:38:15
Anne

So muss ein Krimi/Thriller sein! Intelligent, spannend, gesellschaftskritisch. Er ist nie zu lang - im Gegenteil - man hätte gerne dass er noch länger wäre! Wann kommt endlich Teil drei??

01.04.2007 23:30:41
mambo

Habe den ersten Teil Verblendung noch nicht gelesen, bin aber von Verdammnis begeistert. Das Buch ist sehr spannend aufgebaut, gut der Schluss ist wirklich ein bisschen wild, aber es ist ja eh nur Fiction.

31.03.2007 18:24:20
Baiba

Beim 2. Teil der Trilogie ist noch mehr als beim ersten Buch ein langer *Leseatem* vonnöten.
Der Handlungsaufbau vollzieht sich sehr wortreich und langwierig.
Bis die eigentliche Geschichte endlich beginnt und man als Leser endlich *Blut leckt* vergehen ca. 120 Seiten. Aber dann wird der Spannungsbogen gezogen!
Gerne ließ ich mich mitreissen durch die verschiedenen Erzählperspektiven und Handlungsstränge.
Zum pageturner wurde das Buch etwa nach der Mitte. Man fiebert mit Lisbeth Salander und will endlich herausfinden, was hinter *All dem Bösen* steht.

Das Ende war für meinen Geschmack aber zu dick aufgetragen (sprich: haarsträubend unrealistisch).

Ein interessantes Leseerlebnis, das aber nur für Liebhaber von lang und breit angelegten Geschichten geeignet ist.
Nichts für den fast-food-thriller-Liebhaber.