Hannibal Rising

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2006, Seiten: 304, Übersetzt: Sepp Leeb
  • München: Heyne, 2008, Seiten: 349, Übersetzt: Sepp Leeb
  • Köln: Random House Audio, 2007, Seiten: 4, Übersetzt: Matthias Koeberlin, Bemerkung: gekürzt

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Lars Schafft
Ein banal-brutales Drehbuch - schwach!

Buch-Rezension von Lars Schafft Okt 2006

Es hätte das Highlight des Buch-Winters 2006 werden können und mit Sicherheit auch sollen. Thomas Harris, der Autor, der mit dem Kannibalen Hannibal Lecter wahrscheinlich den Serienkiller schlechthin auf literarischer Ebene erfunden hat, griff wieder zur Feder. Ein Prequel sollte es werden. Eine Art Biographie des von Sir Anthony Hopkins in Schweigen der Lämmer so abgrundtief-genial dargestellten Lecters, wie er vom cleveren Kind zur Menschen reißenden Bestie, wie Klein-Hannibal zum Groß-Cannibal geworden ist. Spannendes Thema, ist die Figur des hochintelligenten Mörders doch wirklich eine, an der sich ein Autor austoben kann. Hätte Thomas Harris das mal getan. Hannibal Rising ist kaum das Papier wert, auf dem der Roman gedruckt worden ist. Eine der größten Enttäuschungen seit Langem, ein gigantischer Flop.

Die Geschichte von Hannibal Rising ist so schnell erzählt wie Lecter das Blut an den Händen klebt: Der kleine Hannibal entstammt einem alten Grafengeschlecht und wohnt mit seinen Eltern, seiner Schwester Mischa und einem Stab von Bediensteten auf einer Burg in Litauen, die so heißt wie er selbst. Dann bricht der Zweite Weltkrieg aus, die Deutschen stehen vor den Toren und die Litauer kooperieren mit den SS-Schergen. Schließlich der große Angriff, der die Familie Lecter fast komplett auslöscht. Hannibal kann sich mit seiner kleinen Schwester retten, aber nur in die Hände von Kollaborateuren, die im tiefsten osteuropäischen Winter nicht minder leiden als die Geschwister. Nur dass Mischa - der Hunger auf allen Seiten ist groß - diese kalten Tage nicht überleben soll. Und Hannibal mit ansehen muss, wie sich die Kollaborateure seine Schwester gegenseitig zum Fraß vorwerfen.

Abscheulichkeiten des Zweiten Weltkriegs - und der Anfang allen Übels

Was auf den nächsten dreihundert Seiten geschieht, ist absehbar. Hannibal ist traumatisiert und nutzt seinen Intellekt zu einem blutigen Rachefeldzug von Litauen über Frankreich bis nach Kanada - bis auch der letzte der Kollaborateure sein - aus Lecters Sicht von Selbstjustiz - gerechtes Ende gefunden hat. Bis dahin spritzt das Blut, quellen Gedärme und ein Mord ist widerlicher als der nächste. Die Lecter-Romane waren zwar nie Stoff, aus denen feingeistige Träume geschmiedet worden sind, aber hier dient die Brutalität nur einem Effekt: dem Thrill. Und lässt doch erstaunlich kalt. Keine Tour de Force. Eine Farce de Torture.

Denn Hannibal Rising kann an keiner Stelle überzeugen, ein sprachliches Flickwerk, inhaltlich überraschungs- wie spannungsarm mit flachen Charakteren. Lecters Kriegs-Trauma muss für alles herhalten. Warum er jedoch selbst zum passionierten Menschenesser wird, kann der Leser sich nur zusammenreimen. Thomas Harris wirft nicht einen wirklich tiefgründigen Blick in Hannibals geschundene Seele, die Psycho-Erklärungen bleiben erschreckend oberflächlich. Dass es nebenbei um eine kleine Romance mit der Stiefmutter und um Beutekunst geht, bläht den Roman nur künstlich auf.

Alles, wirklich alles, wirkt wie mit der heißen Feder gestrickt. Mr. Harris, nun schreiben sie den Roman doch bitte endlich fertig, in ein paar Monaten ist Kinostart. Ziehen sich die Beschreibungen von Hannibals Kindheit wie Kaugummi gnadenlos in die Länge, erhöht Harris dann durch das fast schon einfallslose Aneinanderreihen der Mini-Kapitel die Frequenz, um am Ende die Puste zu verlieren.

Nein, in dieser Form hat die Welt nicht auf Hannibal Lecters Biographie gewartet. Harris hat mit Hannibal Rising eine große Chance vertan und lediglich ein Stückwerk von pseudo-historischem Roman abgeliefert, das zwar die Kasse klingeln lassen wird, das dem Kult um Hannibal the Cannibal allerdings schnell ein Ende bereiten könnte. Denn schlussendlich ist alles doch so herrlich simpel:

 

"Der kleine Junge Hannibal starb 1945 da draußen im Schnee bei dem Versuch, seine Schwester zu retten. Sein Herz ist mit Mischa gestorben. Sie wollen wissen, was er jetzt ist? Ich würde sagen, dafür gibt es noch kein Wort. In Ermangelung einer besseren Beschreibung werden wir ihn ein Monster nennen" (S. 303)

 

Hannibal Rising

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Letzte Kommentare:
17.04.2018 18:46:41
Jossele

Thomas Harris: Hannibal Rising

Ein richtig schlechter Thriller besteht aus einer ziemlich wahllosen Ansammlung von Grausamkeiten bzw. deren Beschreibung. Dieser Roman ist ein gutes Beispiel dafür und könnte glatt als Referenz dafür dienen, wie man es nicht machen sollte. Es passt in dieser Story so gar nichts zusammen. 20°

11.11.2013 10:59:46
quaker

Während die ersten beiden Teile (roter Drache, Schweigen der Lämmer) grandiose Bücher sind und Hannibal ein gutes Buch ist hat mich Hannibal Rising sehr enttäuscht. Ich bin irgendwie nicht in das Buch reingekommen und fand die ganze Geschichte einfach nicht sonderlich fesselnd. Definitiv ist Hannibal Rising das schwächste Buch aus dieser Reihe und ich würde es auch nicht weiterempfehlen.

07.01.2011 20:18:06
lolli

Ich finde dieses Buch super. Ich hab vor 5 Wochen angefangen die ganze Reihe zu lesen und bin jetzt endlich ganz fertig mit der Reihe. Ich finde sie toll.
Aber jetzt mal zum Buch. Ich finde dieses Buch gut gelugen, denn wäre ich Harris hätte ich es auch nicht viel anders geschrieben.
Die Art wie sich Lecter an den Mördern seiner Kindheit rächt ist fastzienierent bis zum Schluss. Man weiß einfach nicht was man von Hannibal halten soll im einen Moment ist er noch scharmant und "normal", im anderem wird er zum brutelen Killler.
Das Buch ist total mein Geschmack und toll geschrieben, was zeigt Harris hat das schreiben nicht verlernt!

04.04.2010 16:46:19
bene

Ich finde das Buch hannibal Rising sehr gelumgen. Bin sowieso Fan der lecter Tetralogie seit ich mit 12 das Schweigen der Lämmer gelesen habe. Wozu ist eigentlich das Zitat da oben gut? Auf S. 303 steht das nähmlich nicht!!??
Die ganze Buchreihe hat einfach was an sich was mich immer wieder fesselt. Außer hannibal. Das ist einfach zu kompliziert und unrealistisch.

30.01.2010 13:19:12
Samoa

Sachlich-nüchtern, klinisch-konzentriert und phasenweise extrem komprimiert erzählt der Autor die Jugendjahre von Hannibal Lecter.
Vieles wird der alleinigen Vorstellungskraft des Lesers überlassen, geradezu karg und blutleer wirkt es, wie er Hannibals „Rachefeldzug“ stellenweise beschreibt.
So sind es auch nicht diese seltsam „entrückt“ wirkenden Schilderungen seiner ersten Morde, sondern die dem zugrunde liegende „innere Vereisung“ Hannibals, die der Leser erahnt und die ihn schaudern lässt.
Ein noch in Kinderjahren hinzugezogener Psychiater diagnostiziert, dass Hannibals Gehirnhälften aufgrund eines Schädeltraumas möglicherweise vollkommen unabhängig voneinander arbeiten.
Und genau hierdurch wird dieser unglaubliche „Bruch“, diese eigentlich nicht nachvollziehbare Grausamkeit und Kaltschnäuzigkeit auf der einen, sowie die schillernde, hochintelligente Genialität dieses Figur Hannibal Lecters auf der anderen Seite erklärbar.
Einerseits ist er ein mit allen Sinnen geniessender Ästhet, ein kultiviertes, hochintelligentes „Wunderkind“, andererseits ein grausam-emotionslos wirkendes Monster.

Geschriebene Worte verweben sich in jedem Leser zu einer ganz eigenen, individuell geprägten Geschichte – das Buch, das ich die Freude hatte zu lesen, ergab eine 90° Wertung. Einzig die offen gebliebene Erklärung, weshalb Hannibal im Erwachsenenalter weiterhin (kannibalistisch) mordet, bedingte den „Punktabzug“.

…“ Hannibal wächst und verändert sich, oder vielleicht kommt auch nur das zum Vorschein, was er immer schon gewesen ist“. …
… „Er speiste allein, aber er war nicht einsam.
Hannibal war in den langen Winter seines Herzens eingetreten. Er schlief tief und fest und wurde nicht wie andere Menschen in seinen Träumen heimgesucht“. …

31.08.2009 22:09:26
Alexandra

Ich habe dieses Buch jetzt fast bis zur ersten Hälfte gelesen und frage mich, ob ich die zweite noch lesen will ...
Es wirkt auf mich lieblos zusammengestrickt, die Charaktere bleiben oberflächlich und seltsam leblos, trotz der geschilderten Greueltaten, die keine rechte Betroffenheit erzeugen können. Manches, z. B. die japanische "Stieftante", wirkt arg konstruiert, als hätte der Autor an den falschen Stellen in das Zutaten-Regal gegriffen.
Für mich maximal 20 Grad.

11.07.2009 01:59:30
Beny

Wer das Buch als einzelnes Werck sieht ist ein arner Ignorant wer behauptet es wäre aus der Hannibal Lector Reiher mehr heraus zuholen ein noch Größerer. Schade das du nicht mit denkst beim Kritiken schreiben Mia! Und wer auch noch sagt das Bcuhs ei unnötig tut mir fast leid ich meine wer es nich versteh will oder kann ist selbst schuld weil ich meine genialer kann man eine Vorgeschichte nicht erzählen und wer den lahmen Film der genauso schlecht ist wie der letzte der gedreht wurde da noch mit reinzieht hat man echt keine Ahnung . Wenn jemand sagt es sein nicht sein Geschmack das is dann etwas gänzlich andres wer sagt es sei ihm zu brutal alles schön und gut aber alles andre ist keine sachlich Kritik!

21.02.2009 11:06:52
Bijan T.

Nach unsäglichem Bestsellermüll (unglaublich, was für gähnend langweilige und handwerklich dilettantische Romane sich dort tümmeln) endlich mal wieder ein Buch, dass mich zu fesseln vermochte.
Thomas Harris hat das Schreiben nicht verlernt und liefert ein eigenständiges, stimmiges und sehr spannendes Buch über die Jugend des Hannibal Lecter ab.
Schön das es auch noch solche Bücher gibt, die es verdient haben einen Platz im heimischen Bücherregal zu finden.

21.02.2009 10:59:00
Bijan Tadayon

Nach unsäglichem Bestsellermüll (unglaublich, was für gähnend langweilige und handwerklich dilettantische Romane sich dort tümmeln) endlich mal wieder ein Buch, dass mich zu fesseln vermochte.
Thomas Harris hat das Schreiben nicht verlernt und liefert ein eigenständiges, stimmiges und sehr spannendes Buch über die Jugend des Hannibal Lecter ab.
Schön das es auch noch solche Bücher gibt, die es verdient haben einen Platz im heimischen Bücherregal zu finden.

20.01.2009 10:01:43
hannibal rising

Also zu erst ich finde dieses buch ist eines der genialsten werke das harris geschrieben hat naja mit solchen komentaren kann ich leider nichts anfangen ich finde ihr habt alle keine hobbys ihr opfer kinder wenn ihr wirklich daran interresieret wärt würdet ihr das buch auch gut finden ich habe mir das buch 2 mal durch gelesen habe alle teile gesehen und gelesen und ich verstehe nicht wie solch eine kritik enstehen kann wenn diese filme einfach nur so geiiil sind überlegt mal wer kommt schon darauf ein buch zu verfassen wo es so schön brutal zu geht dieser beschriebene kannibalismus ist einfach nur für manche leser eine befriedigung solche bücher wie harry potter oder herr der ringe sind die sinn losesten bücher die ich kenne na gut i´n dem buch gibt es auzch seiten die zu kritiesieren sind aber solch menschheit wie ihr seit kann ich nicht verstehen mann ey immemr diese assozialen ey.naja kommen wir zum schluss ich meine jedeer leser hat eine andere vorstellung uznd geschmak an büchern es gibt romane und thriller und ach waasa es nicht allles gibt und die leute die gerne hannibal lesen lesen halt gerne hannibal und dannn sollten leute wie ihr es denen leuten nicht vermiesen ich finde sowas echt abgrunttief .ja schade wennn menschen keine ahnung von sowas haben aber naja bb mann schreibt sich gel

08.01.2009 14:30:27
Mina Stockinger

Man kein ein Buch nicht gut nennen nur weil es einfach zu lesen ist.
Ich finde dises Buch wird zurecht verrissen, denn es ist oberflächlich. Die Erklärung er wäre dieser geniale Mensch und berühmte Person geworden, er würde Menschen umkbringen nur weil er seine zusah wie seine schwaster gefressen wurde ist unglaubwürdig. Es kann ein Teilaspekt sein, aber Harris schiebt Hannibals Kannibalendasein allein auf den 2ten Weltkrieg. Psychologisch wär da mehr rauszukriegen, das ist definietiv zu wenig. Dann wäre noch die lächerliche affäre mit seiner stieftanta und dieser Samuraikult. Hannibal trägt ein Katana durch die Gegend, hallo? Wo sind wir denn? Das ist nicht "House of flying daggers". Und die Idee mit der Maske war nicht schlecht aber leider nciht ganz passend.
Man fragt sich nun, warum hat er dieses Buch wirklcih geschrieben? Hatte er kein Geld mehr? Warum ist dieses Buch so lahm auf den Film zugeschrieben. Da braucht man keine Bücher mehr lesen, kann man sich doch nur mehr vor die Glotze haun.
Thomas Harris ist genial, ich streite das nciht ab, aber das letzte Buch hätte er sich sparen können.

09.08.2008 17:21:33
Harry Haller

Das Buch Hannibal Rising fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Es ist locker und spannend erzählt. Hannibal wurde mir immer sympathischer und ich war noch nie so auf der Seit eines Mörders wie in diesem Buch. Es erzählt von einem hoch intelligenten Kind und warum es das wurde, was es wurde. Ein Monster! Es ist eine Rachestory - ja und? Das ist der Graf von Monte Christo auch und alle sind begeistert. Der Film ist auch sehr gut, weil der Hauptdarsteller eine satanisch gute Version von Hanniball liefert und genauso aussieht, wie im Buch beschrieben.

27.05.2008 00:17:05
rumble-bee

Tja, enttäuscht war ich auch ein wenig. Vielleicht hat man sich ZU VIEL erhofft von diesem Buch...?
Es gab halt nicht diese intensive Beziehung zum jagenden Ermittler wie in den anderen Büchern.
Und eine Vorgeschichte ist notwendigerweise mehr erzählend-erklärend als spannend.

Ich hätte nur zwei Einwände, die ich wirklich gelten lassen würde.
1) Das Buch ist völlig offensichtlich auf eine Verfilmung hin geschrieben worden. Viele Szenen und Schnitte wurden nahezu eins-zu-eins übernommen. Man konnte sich wirklich den Regisseur vorstellen, der dem noch schreibenden Autor über die Schulter guckte...
2) Wie hier schon jemand sagte, war die Handlung vielleicht ein wenig damit überfrachtet, auch noch die zarte Liebe zur Stieftante und das Kunst-Thema mit aufzunehmen.

Insgesamt hat es sich sehr leicht lesen lassen, was mich zusätzlich ein wenig verwirrte. Durch den fast plaudernden Erzählton wirkte Vieles auf mich eben NICHT grausam, so komisch das auch klingt. Fast klinisch, der Erzählstil.

Na ja, falls ich mal alle 4 Bücher hintereinander lesen sollte, werde ich sicher feststellen, daß sie doch aufeinander aufbauen. Auf jeden Fall ist die Figur des Hannibal Lecter an sich völlig genial. Und Thomas Harris ist und bleibt ein guter Autor.

21.04.2008 09:12:45
Heinz

Also so schlecht und brutal wie hier rezensiert ist das Buch wirklich nicht.
Im Gegenteil, es liest sich recht flott und ist sehr kurzweilig. Da es aber als letztes der drei Teile erschien fehlt es klarerweise ein wenig an Spannung.
Warum Hannibal letztendlich zum Kannibalen wurde ist eigentlich piepegal,
aber vielleicht wollte er lediglich Gleiches mit Gleichem vergelten.

19.03.2008 10:47:57
cassandra bauer

Den Verriss kann ich auch nicht verstehen. Eigentlich hatte ich nicht viel erwartet, denn Hannibal hat mich eher enttäuscht - aber Hannibals rising schlug mich komplett in den Bann. Ich brauchte nur eine Nacht für das Buch und war nur der Meinung es sei zu kurz

19.03.2008 10:47:52
cassandra bauer

Den Verriss kann ich auch nicht verstehen. Eigentlich hatte ich nicht viel erwartet, denn Hannibal hat mich eher enttäuscht - aber Hannibals rising schlug mich komplett in den Bann. Ich brauchte nur eine Nacht für das Buch und war nur der Meinung es sei zu kurz

09.10.2007 13:03:59
gaudio

Harris at his best... an Harris reicht einfach niemand ran!!! Super, wenn auch viel zu kurz. Danke!
Die Verrise kann ich nicht verstehen. Wo liegt das Problem? OK, sonderlich spannend ist das Buch nicht, aber sehr smooth erzählt!

09.10.2007 13:03:37
gaudio

Harris at his best... an Harris reicht einfach niemand ran!!! Super, wenn auch viel zu kurz. Danke!
Die Verrise kann ich nicht verstehen. Wo liegt das Problem? OK, sonderlich spannend ist das Buch nicht, aber sehr smooth erzählt!

04.05.2007 14:23:06
Horst Bernatzky

Das Buch hält in meinen Augen was es verspricht, nämlich die Entstehungsgeschichte eines Psychopathen zu liefern.
Was Harris da auffährt ist nach meiner Ansicht recht plausibel. Die historisch belegten Kriegsgreuel, das wegen des Schwarzhandels mit Beutekunst auch plausible Wiedersehen Hannibals mit seinen Feinden, die innere Verrohung kombiniert mit einer Erziehung zum Edelbürger das alles ergibt ein stimmiges Bild, dass in der bösartigen Pointe mündet das der Held sein Überleben dem verdankt was er seinen Feinden vorwirft.

Harris konzentriert den größten Teil des Buches auf diese Entwicklung und so sind die besseren 3/4 des Romans vorbei bevor sich Hannibal den ersten seiner Feinde vornimmt. Danach spult er einen routinierten aber auch gekonnten Racheplot ab, der in seiner gestrafften Form ebenfalls ganz unterhaltsam ist.

Wenn man es mit anderem vergleicht ist Hannibal Rising weit über dem Durchschnitt anzusiedeln.

05.03.2007 16:06:14
Sebastian B.

Ich bin erst 15 jahre alt aber trotzdem hat mich schon die ganze Hannibal serie Fasszieniert. Doch jetzt den Anfang der ganzen Geschichte zu Lesen einfach unglaublich. Das beste Buch zurzeit.

05.03.2007 16:06:12
Sebastian B.

Ich bin erst 15 jahre alt aber trotzdem hat mich schon die ganze Hannibal serie Fasszieniert. Doch jetzt den Anfang der ganzen Geschichte zu Lesen einfach unglaublich. Das beste Buch zurzeit.

01.03.2007 12:22:38
Droenix

Ich vermisse in diesem Buch Antworten auf die Frage woher diese mentale Macht und seine Möglichkeit der Manipulation herrührt. Zu der Frage des Kanibalismuses findet sich im Buch eine Erklärung. Wie Hannibal zum Psychiater wurde und woher diese mentale Stärke herrührte, wird im Buch nicht erzählt.

28.02.2007 21:19:31
Christian

Ich bekam das Buch zum Geb. geschenkt und hab mich sehr darüber gefreut. Leider muß ich sagen dass es mich nicht so sehr gefesselt hat, wie ich mir das erhofft habe.
Das Buch fängt eigentlich sehr vielversprechend an, aber die Spannungskurve steigert sich leider nicht nach oben, sondern bleibt auf einem mittelprächtigem Niveau, welches sich auch zum Ende nicht mehr stiegert. SCHADE
Ja was ist das Buch -
Es ist nicht Fleisch - Es ist nicht Fisch.
Viele Grüße
Christian

27.02.2007 21:17:46
Johanna

Hallo!
ich habe vielmehr eine Frage in Bezug auf Hannibal Rising.....ich würde mich auch sehr über eine antwort freuen,falls mir die sjemend beantworten können sollte.Meine Frage ist,ob villeicht jmd weiss,was für eine art der Roman denn ist;also ob er zum beispiel ein Postmoderner ist.Wie gesagt,würde mich sehr über iene Antwort freuen.
danke schon einmal im Voraus!

21.02.2007 11:35:06
Christoph Dirksen

Um es kurz zu machen: Der (historisch) erste Hannibal-Roman ist gut!
Die extremen Verrisse sind in dieser Vehemenz ungerechtfertigt und haben wohl etwas von enttäuschter Liebe (Ja,Ja, früher war alles besser...).
Daß nicht 1 zu 1 erklärt wird, warum Hannibal nun dies oder das jemals getan hat, mag manchen verwirren, dient aber der Magie des Bödewichts.
Verwunderlich sind jedoch die Empörungen, es werde nicht der Kannibalismus des Dr. Lectors erklärt. Dabei hat der Kannibalismus mit dem traumatischen Nachkriegserlebnis, der Rache für die Schwester und der zynischen Menschenverachtung des Protagonisten ganz konkret zu tun: Die besondere Bedeutung des Verspeisens liegt in der höchsten Stufe der Erniedrigung des Opfers: Es ist nicht mal wert, eine menschliche Leiche zu sein, sondern gerademal gut genug als Futter für einen Menschen. Die faktische und totale Negierung des Menschlichen.
Insofern stellt "Hannibal Rising" selbstverständlich eine tiefenpsychologische Erklärung dar.
Lesen!

19.02.2007 20:44:31
Felix

Das Buch darf nicht mit den drei Vorgängern verglichen werden. Es handelt sich um eine andere Art von Geschichte und Figur als beim alten Hannibal. Auserdem zeigt es nur die ersten Schritte in die Dunkle Welt in der sich der Hannibal aus ,, das schweigen der Lämmer´´ befindet. Dazwischen liegt noch eine lange Entwicklung zu der Art von Intelligenz und Bosheit die man von Hannibal gewöhnt ist. Gerade weil sich die Psychoanlyse in diesem Buch so bescheiden hält wird Hannibal nicht völlig entmytologisiert. Ich bin der Meinung Hannibal sollte man mitlerweile sowiso als eine Figur der Pop-kultur sehen wie z.b spidermann oder Darth Vader. Bei letzterm finde ich es übrigens eher ein verbrechen seine Vegangenheit aufzudeken als im falle hannibal.
Hannibal rising ist nicht schlecht, es ist nur anders. Und darin liegt das schöne.
Mann kann hannibal ganz neu erleben!

19.02.2007 15:38:27
KOLUMBUS

hannibal war schon klassen schlechter als seine vorgänger,aber hannibal rising ist ein megaflop.laßt bloß die finger von dem buch.für das geld könnt ihr euch besser zwei taschenbücher kaufen.normalerweise lese ich recht flott,hier aber viel mir das zu ende lesen schwerer als bei allen pflicht lektüren in meiner schulzeit.ich möchte gar nicht wissen wie schlecht der film sein wird. ... das ist nur meine persnliche meinung und auch nur eine von vielen.sagt aber später nicht ich hätte euch nicht gewarnt.

16.02.2007 23:26:26
anniba

Ich weiss garnich was an dem Buch so schlecht sein soll ich hab das Buch so spannend gefunden das ich innerhalb 2 Tage durch war und fast nur mit dem Buch unterm Arm umhergegangen bin.
Anhand des Buches find ich es schon nachvollziehbar wie Hannibal zum Kannibalen wurde da die Stundien die er betrieb im Zusammenhang mit den schlimmen Ereignissen seiner Kindheit schon eine Veränderung des Geistes herstellen könnten.
Außerdem steckt ja in der gesammten Familie Lecter dieser Drang zur Gewalt wie man bei Hannibal dem Schrecklichen unschwer feststellen kann.
Ich finde die 19 Euro sind gerechtfertigt und kann jedem nur empfelen sich das buch zuzulegen!

21.01.2007 13:52:41
Benjamin Gundlach

Auf meine hohen Erwartungen folgte tiefe Enttäuschung. Was haben mich die ersten drei Bände gefesselt, doch jetzt wird dem Unerklärlichen, dem Dämonischen die Maske heruntergerissen. Und was verbirgt sich darunter? Naja, unterste Schublade Pseudo-Individualpsychologie, Semester 0.
Außerdem haben mich die schlechte Übersetzung und das mangelhafte Lektorat sehr gewurmt.
1946 ein DDR-Diplomatenfahrzeug in Litauen? Ojeoje, musste wohl wirklich ganz schnell auf den Markt gebracht werden, das Ding.

13.01.2007 13:31:44
d.xilef

SCHAAADE! Natürlich hatte ich mich sehr gefreut, als ich erfuhr, dass ein neuer "Hannibal-Roman" erscheinen solle! Gleichzitig frgte ich mich auch, ob es denn gut für die Figur Hannibal sei!
Leider habe ich Recht behalten!
Denn grade das mysteriöse, unbekannte hat doch Hannibal so sehr sympathisch gemacht!
Dies verliert er nun zusehens!
Auch die Psychologie, die ja die grosse Stärke in dem "Schweigen der Lämmer" ist, ist auf ein "Hobby-Psychologen-Niveau" gesunken!
Harris schadet seiner Figur mit jedem neuen Roman!
Thomas: denk Dir was Neues aus!
Dieser Roman hat den Beigeschmack von: schnell mit einem neuen Hannibal-Buch Kohle machen!
Enttäuschend!

11.01.2007 18:51:49
Thomas

Ehrlich gesagt verstehe ich die Verrisse nicht ganz. Natürlich sind kleine "amerikanische" Fehler im Buch, kein Autor aus den USA versteht europäische Kultur richtig. Dafür fand ich die Geschichte ausnehmend lesbar, man kann sie sogar weiter empfehlen (was ja nun bei dem wirklich blutrünstigen Vorläufer eher schwierig war). Zudem finde ich die Entwicklungsgeschichte des jungen Lecter nachvollziehbar angerissen - und insbesondere die Gegenüberstellung von subtiler Geisha-Erotik und seiner Entscheidung für den Feldzug sagt doch eigentlich viel aus. Die Geschichte lebt halt auch von literarischen Spannungsbögen, die manch einem langweilig oder als Füllsel erscheinen mögen, es aber nicht sind. Spillane hätte das anders geschrieben, Mankell auch - Harris hat es auf seine Art aber richtig gut gemacht, mir hat es von der ersten bis zur letzten Seite gefallen. Und, mal ganz ehrlich, kann es eine für uns Normalos verständliche Erklärung für einen kannibalischen Soziopathen geben? Eben.

09.01.2007 22:44:39
Petra

Ein spannender, supergeiler Roman für alle Hannibal-Fans. Ich bin HEISS auf den Film und HOFFE das Hannibal weiterleben darf und uns bald Neuigkeiten von Clarice und Ihmselbst erzählen wird!!!

21.12.2006 23:24:07
Manfred

"Das Schweigen der Lämmer" habe ich nicht erwartet und ehrlich gesagt, auch nicht erhalten.
Jetzt aber alles schlecht darstellen, finde ich auch stark übertrieben. Das Harris nicht für das wöchentliche Kaffeekränzchen schreibt, ist bekannt.
Das Buch beginnt am Ende des 2. Weltkrieges in Litauen, einem Land das nicht zur Ruhe kommen durfte. Der Alltag war hier voller Grausamkeit. Wer kein Freund der Nazis war und sich mit den Roten nicht gemein machen konnte, wurde verfolgt. Der ideale Rahmen solch eine Geschichte zu entwickeln, die nicht an den Haaren herbei gezogen ist und durchaus vorstellbar ist.
Von mir erhält das Buch ein "gut".

20.12.2006 15:38:00
Denis Peschel

Verdammt, was bin ich traurig. Hatte mir dieses Buch für 19.95 € gekauft und viel erwartet. Bekommen habe ich dafür weniger Platz in meiner Papiertonne. Wie oben schon erwähnt, verstehe ich nicht ganz, warum die im Buch beschriebenen Vorfälle Herr Lector zum Kanibalen machten. Es steckt ja wirklich sehr viel Potential in der Geschichte um Hanibal Lector, aber wie man dieses Potential so verschenken kann... unbegreiflich. Lasst euch nicht von dem edlen Cover und dem Namen des Autors blenden.
Spart euer Geld !

11.12.2006 12:37:21
Jürgen Uphoff

Schade, dass ich soviel Geld für soviel schlechtes Buch bezahlt habe. Aber wenn das die Jugend von Hannibal war, dann bleibt immer noch die Frage, warum wurde er Kannibale. Die kleinen Andeutungen werden ja wohl nicht der Auslöser gewesen sein. Auf jeden Fall hat sich das lange Warten nicht gelohnt. Da bleibt nur ein Fazit: Kauft dieses Buch nicht, wartet bis zur TB-Ausgabe, aber auch dann ist das Buch nicht besser geworden. Vielleicht sollte sich Th. Harris eine neue Figur erfinden, damit er wieder spannende Bücher schreibt. Diese ist definitiv langweilig. Lasst es im Verkaufsregal stehen, mein Rat.

09.12.2006 01:12:31
Ehemalige Lecter-Freundin

Ich bin ebenfalls enttäuscht. Seit dem Sommer habe ich auf dieses Buch gewartet und mich solange durch ähnliche Krimis durchgelesen, die ich alle nicht sonderlich gut fand. Daß dieser Hannibal-Band ein Flop werden könnte, war klar, als es hieß, das Drehbuch sei der Anlass für diesen Folgeband. Ich dachte schon, hoffentlich wird "Hannibal" hier nicht entmystifiziert...manche Geheimniss bleiben ja besser. Aber das Buch ist soooo schlecht! Es gab ja Momente, da war Lecter einem sogar sympathisch, z.B. als er schlechte Musiker "bevorzugte" oder eben durch die Schilderungen seines geradezu unheimlichen Gedächtnisses und seiner Zeichnungen. Aber hier: null Magie, ein aus dem Boden gestampfter grottiger Roman!

06.12.2006 14:44:57
Memphis Minnie

Ich schließe mich Lars Schafft an! Glücklicherweise habe ich mir das Buch nicht gekauft, ich hätte mich sehr geärgert. In drei Tagen war es weggelesen, und es hat mich völlig kalt gelassen. Darüber habe ich zuerst gestaunt, aber angesichts des hingerotzten Textes muss man sich denn wohl doch nicht wundern, wenn einen dieses Buch nicht berührt. Gestern habe ich im Radio eine Besprechung gehört, in der die Rezensentin meinte, Thomas Harris werde "von Buch zu Buch besser". Ganz im Gegenteil, meine ich!

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