Hannibal

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • München: Heyne, 1999, Seiten: 6, Übersetzt: Hansi Jochmann, Bemerkung: gekürzt
  • München: Heyne, 2001, Seiten: 541
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2006, Seiten: 541
  • München: Heyne, 2013, Seiten: 541

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Peter Kümmel
Als anspruchslose Unterhaltungslektüre durchaus lesenswert

Buch-Rezension von Peter Kümmel Mai 2003

Sieben Jahre sind vergangen, seit Dr. Hannibal Lecter aus der Haft geflohen ist, sieben Jahre, seit FBI Special Agent Clarice Starling ihn im Hochsicherheitstrakt der Strafanstalt für geistesgestörte Straftäter inviewte. Im Austausch für Informationen über den Serienkiller Buffalo Bill mußte sie Dr. Lecter in Das Schweigen der Lämmer die Geheimnisse ihrer Seele offenbaren.

Seit dieser Zeit ging es mit ihrer Karriere beim FBI bergab. Ihr Gegenspieler im Justizministerium, die graue Eminenz Krendler, den sie damals ausgestochen hatte, will sie nach einer spektakulär mißratenen Razzia abservieren, da wird sie wieder auf den menschenfressenden Psychiater angesetzt, der sich, nachdem er 7 Jahre von der Bildfläche verschwunden war, plötzlich wieder brieflich meldet. Denn Clarice Starling ist die einzige, die ihn wirklich versteht.

Lecter hat sich mit neuem Gesicht als Kunstsachverständiger in Florenz niedergelassen, wo er seinen Genüssen für delikates Essen, exquisiten Wein und mittelalterliche Kunst ungehindert frönen kann. Dies jedoch weiß Clarice Starling noch nicht. Sie soll ihn finden. Und sie ist überzeugt, dies über Lecters Geschmacksvorlieben auch erreichen zu können.

Doch nicht nur die amerikanische Polizei sucht fieberhaft nach Hannibal Lecter. Auch der schwerreiche Mason Verger, eines seiner früheren Opfer, grausam verstümmelt, der nur noch von Maschinen und dem Wunsch, sich an Hannibal zu rächen, am Leben gehalten wird, verfolgt seine Spuren. Er hat ein Kopfgeld auf seine Ergreifung ausgesetzt und sich eine Rache ausgedacht, die Hannibals krankem Hirn in nichts nachsteht.

Das Treffen von Hannibal und Clarice findet schließlich statt, nur ganz anders als vom Leser erwartet und an Geschmacklosigkeiten kaum zu übertreffen.

Ich nehme an, dass ich mit meiner Meinung zu diesem Buch eine Aussenseiterrolle einnehme. Ich möchte jedoch vorausschicken, dass ich absolut nichts gegen dieses Genre habe und mir Ekelszenen (zumindest beim Lesen) nichts ausmachen.

Hannibal setzt jedoch das fort, was bei ´Schweigen der Lämmer´ schon begann. Gegenüber ´Schwarzer Sonntag´ und ´Roter Drache´, wo Hannibal Lecter seinen ersten Auftritt hatte, fallen diese Werke klar ab. ´Hannibal´ ist auf reine Effekthascherei ausgelegt und das ist für einen Thriller einfach zu wenig. Von Anfang an ist das Buch mit Szenen gespickt, die manch einem allein bei der Vorstellung den Appetit verderben können. So beginnt das Buch schon damit, dass einer Verbrecherin der komplette Hinterkopf weggeschossen wird. Und dies ist noch eine der harmloseren Szenen.

Das Buch kann fast originalgetreu als Drehbuch zu einem Film verwendet werden. Warten wir ab, wie die filmische Umsetzung einiger von Harris ausgedachten Perversitäten gelingt. Geöffnete Schädel, von Muränen abgefressene Nasen oder von Schweinen vertilgte Füße dürften aber wohl nicht jedermanns Sache sein. Jedoch hat der Roman auch angenehmere Seiten wie z.B. in dem Teil der in Florenz spielt. Die Schilderung der Stadt Florenz mit all ihren Schönheiten, aber auch korrupten Polizeibeamten und Politikern ist sehr interessant zu lesen.

Als anspruchslose Unterhaltungslektüre ist ´Hannibal´ für nicht allzu zart besaitete Gemüter jedoch durchaus lesenswert, da es sehr flüssig zu lesen ist. Und der Schluß lässt - ohne zuviel verraten zu wollen - mehr als erahnen, dass Thomas Harris bereits an einer Fortsetzung arbeitet.

Hannibal

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Letzte Kommentare:
27.03.2015 17:00:45
Daniela Bido

Ich finde das Buch genial. Der Film ist dagegen gelinde gesagt Müll. Grad das Ende ist vollkommen anders,als im Buch. So absurd es klingt, man mag Hannibal. diesen "stilvollen" Killer, der jene tötet, die es "verdienen". Der Rest ist just a matter of taste. Gut oder schlecht... muss jeder selbst entscheiden.

25.07.2012 17:22:07
manni

Ich habe noch einmal von "Hannibal rising" bis "Hannibal" alle vier Romane gelesen. Was für eine einzigartige,spannende Geschichte uns der Autor da erzählt. Die Ermittlungen liefen damals noch ohne technischen Schnickschnack, wie wohltuend. Harris war die Entwicklung seiner Hauptdarsteller wichtiger, einfach genial. Jetzt wird mir auch klar, warum ich vergeblich auf eine Fortsetzung warte, dazu mußte ich noch einmal die dramatischen letzten Kapitel von Hannibal verinnerlichen. Die Geschichte, so unglaublich und erschütternd das Finale auch ist, ist auserzählt.Bye-bye Starling!
90°!

07.02.2011 01:43:40
el_tacco

Sensationell, wie es des Autor schafft, die Hassperson in diesem Roman von Hannibal auf ein ehemaliges opfer Hannibals, Mason Verger, zu richten. Man hofft die ganze Zeit, dass Hannibal auf seiner ewigen Flucht nicht geschnappt wird und sein stilvollen Lebenswandel weiter leben kann.
Das Ende des Romans ist grandios. Völlig unerwartet.

Der Film ist ja schon gut gewesen. Aber dieses Buch verläuft gegen Ende des Buches in eine komplett andere Richtung.

von mir gibts 90°

21.12.2010 21:29:55
lolli

Ich finde dieses Buch athemberaubend. Von Anfang bis Haubtteil. Das Ende finde ich nicht mehr so gut. Thomas Harris stellt in diesem Buch Lecter als Freund von Clarice da. Was ich aber nicht weiter schlimm finde, denn dadurch ändert sich die Meinung vom Leser über Lecter. In den Bänden davor wurde er als grausahmer Killer dargestellt, doch nun entwickelt man sympatie für ihn. Im Buch hab ich mir manchmal gedacht, wie gemein kann man nur sein und damit meine ich nicht Lecter.
Insgesamt war dieses Buch gut gelungen.

10.12.2008 16:59:34
Evey

Ich hab vor kurzen das Buch das erste Mal gelesen und ich muss sagen:"Wie geil ist das denn?!" Vorher hatte ich nur den Film gesehen, den schon ganz gut fand, aber das Buch ist einfach ... besser? ...
Das trifft es zwar nicht ganz, aber nah dran. Es ist einfach spannend und macht Appettit auf mehr ;-)

01.11.2008 13:36:21
Khany

Es ist zwar schon ein Weilchen her, als ich Hannibal las aber dieses Buch ist mir wirklich im Gedächtnis geblieben.
Ich habe die ersten drei Teile (Roter Drache, Das Schweigen der Lämmer und Hannibal) der Reihe gelesen.

Dieses War der erste Streich, und der zweite folgt sogleich...

Hannibal war grauenvoll, lachhaft und die wohl schlechteste Fortsetzung, die Mr. Harris sich hätte ausdenken können.
Alle Protagonisten waren zu Karikaturen ihrer selbst verzerrt.
In "das Schweigen der Lämmer" waren Lecter und Starling brilliant gezeichnet und absolut echt.
Bei "Hannibal" hatte ich das Gefühl, daß Harris eigendlich ein ganz anderes Buch schreiben wollte, aber dazu gezwungen wurde die "Dr.-Lecter-Story" weiter zu schreiben. Lecter und Starling sind Komparsen im eigenen Buch geworden.
Alles dreht sich um Verger, seine BruderSchwester und die Sarden.
Von Dr. Hannibal Lecter und Clarice Starling ist auf weiter Flur nicht viel zu sehen.
Und sollte Dr. Lecter doch mal auf der Bildfäche auftauchen, dann ist er auf einmal handzahm wie ein Lämmchen.
Umgebracht wird nur noch der, der es auch verdient hat. Ansonsten bleibt er verdammt Farblos.
Starling taucht erst zum Ende so richtig auf. ...
Und dann sind wir beim Ende...

Wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe!

War das Buch schon schlecht, dann ist das Ende unterirdisch!!!
So einen verqueren, abstrusen Abschluß hätte ich von Mr. Harris nicht erwartet. Nicht wenn man vorher "Das Schweigen der Lämmer" gelesen hat.
Ich denke alle werden mir Recht geben, wenn ich sage, das Harris bei diesem Ende wohl neben sich gestanden haben muss oder das Ende der Friseur geschrieben hat.

Gott sei Dank! Nun ist's vorbei mit der Übeltäterei!

P.S. Hannibal Rising werde ich mir nicht mehr antun!

07.09.2008 18:26:47
sue82

Oje, ich fand das Buch einfach nur schrecklich. Die ersten beiden Bände um Hannibal Lecter waren spannend und flüssig geschrieben. Dieser Band strotzt nur so von unnötigen Seiten, die das Lesevergnügen dämpfen. Dem Buch hätte gut und gerne 200 Seiten weniger sehr gut getan.
Ich fand das Buch sehr langatmig und zu detailgetreu. Wobei ich das detailgetreu eher auf die ausufernden Beschreibungen über Florenz beziehe, da wäre weniger wesentlich mehr gewesen.
Der Ekelfaktor ist in diesm Buch sehr hoch. Das Ende hat mich so gar nicht überzeugt, da könnte man fast meinen der Autor lässt sich ein Hintertürchen offen um noch einen Teil zu schreiben.
Fazit: Für mich der schlechteste Teil. Mehr als 60° sind da leider nicht drin.

09.03.2008 15:53:25
Beatrice

Meiner Meinung nach sind Buch und Film einfach klasse.
Beides sind extrem spannend und haben ein hohes Suchtportential...
Ein Meisterwerk!
Die Spannung ist unwerfend, einfach sensationell!!!

09.03.2008 15:51:12
Beatrice

Meiner Meinung nach bist das Buch einfach toll.
Spannend bis zur letzten Seite.
Der Film kann den Buch nicht das Wasser reichen.
Aber in kurz und ganzen sind beides ein einziges Meisterwerk!

21.06.2007 08:55:07
carmestra

also, ich habe vor kurzen auch das buch gelesen und muss sagen, es ist gar nicht so schlimm, wie befürchtet, mal ganzabgesehen vom schluß! das musste nun wirklich nicht sein, das wurde im film besser gelöst. der film hat noch einen pluspunkt gegenüber dem buch: die musik ist super!^^

25.02.2007 00:27:58
michelle

Was ich nochmal erwähnen wollte: ich habe vor dreieinhalb Jahren hier einen Beitrag verfasst, ich zitiere:"... doch ich halte es dennoch für das große Pluspunkt des Films." Mal abgesehen davon, dass es natürlich der Pluspunkt ist, meinte ich natürlich das BUCH!! Nicht der große Pluspunkt des Films, sondern des Buches. Würd ja auch sonst gar keinen Sinn machen, das Ende des Films ist ja nicht romantisch. Das hat mich jetzt die ganzen Jahre beschäftigt, deshalb musste ich das nun endlich richtigstellen.
So, jetzt kann ich endlich wieder unbelastet mein Leben leben.

27.11.2005 21:28:24
Anke

Ich habe das Buch im Original gelesen, und dann in die deutsche Übersetzung geschaut. Die Übersetzung ruiniert das buch. Die Handlung ist schwer verdaulich und eher unglaubwürdig, aber die Art wie Thomas Harris Sprache benutzt, ist von einer unglaublichen Eleganz, an manchen Stellen ist er poetisch, an anderen brutal, aber immer packend. Das fehlt der Übersetzung total.

Als Thriller finde ich Hannibal nicht gelungen, als Literatur ist er sehr fein.

29.10.2005 20:22:48
jack daniel

arsch geil alter . fette scheiße. offene hirne , schweine die krüppel fressen. der typ ist ja noch kranker drauf wie ich.ich kann es kaum erwarten von hannibals kindheit zu erfahren. im dezember kommt ja das vierte hannibal buck behind the mask raus. was ebenfalls verfilmt wird.leider nicht mit anthony hokins in der rolle des hannibal. ciao leuts

16.07.2005 09:41:38
Honey

Eindeutig Harris\' schlechtestes Buch... Auch der Film hat mcih nciht besonders mitgerissen... Aber wer gern "Gräueltaten" und solche Sachen liest, kann es ja mal mit Hannibal versuchen. Das Buch ist nicht sehr anstrengend zu lesen. Würd ich aber nicht weiterempfehlen...

28.11.2004 16:47:12
Céline

Ich war ein wenig endtäuscht, als ich den Film gesehen habe. Ich habe das Buch in der Schule für einen Vortrag gelesen. Ich bin auch vom Buch nicht sonderlich begeistert, aber zumindest ist es besser als der Film.

24.10.2004 10:43:09
trine

in hannibal hat sich thomas harris wirklich nicht gerade mit ruhm bekleckert,dieses buch ist überhaupt gar nix im gegensatz zu roter drache und das schweigen der lämmer...nicht einmal die verfilmung ist besser...bin mir noch nicht so ganz sicher,was von beiden schlechter ist,der film oder das buch...

12.09.2004 09:41:59
Philipp Bergmann

Ich finde das Buch "Hannibal" sehr belustigend und zugleich auch sehr informierend, wie sich Dr. Lecter verhält und auch seine Gewohnheiten. (ausgelesener Wein ...) Auf jeden Fall ist das Buch Hannibal besser als der Film. Da es sich sehr schnell lesen lässt werden die nicht ganz so spannenden Szenen gut zu lesen.

30.06.2004 20:35:36
Martina

"Hannibal" ist das mit Abstand schlechteste Buch von Thomas Harris. Es ist stellenweise stinklangweilig, nur zum Schluss kommt wieder etwas Spannung auf. Kein Vergleich zu "Roter Drache", dem mit Abstand genialsten seiner Bücher. Auch "Schweigen der Lämmer" und "Schwarzer Sonntag" sind wesentlich besser als dieses Buch!!

26.05.2004 22:37:49
Cassandra

Ich habe alle drei Teile der Hannibal Lecter Trilogie gelesen. Hannibal ist mMn. der schlechteste Teil. Für mich liest sich dieses Buch wie schnell zusammen geschrieben. D.Schw.d. Lämmer war hoch brilliant. Lecter und Starling waren voll in das Geschehen einbezogen. In Hannibal hatte ich den Eindruck, daß sie nur noch Statisten im eigenen Buch sind. Zu sehr bezieht sich die Story auf Verger, seine Schwester und die Sarden. In Hannibal hat Lecter seinen mysteriösen bösen Charme verloren. Er ist zwar immer noch psychopathisch, aber zu lieb. Er bringt nur noch die um, bei denen es sich der Leser auch wünscht (genau, das schwein hat es verdient!).

Von dem Ende möchte ich nichts schreiben, nur so viel:
etwas noch abstruseres hat Harris sich wohl nicht einfallen lassen können.

16.05.2004 16:57:10
Robert

Ach ja, noch etwas.
Die Figur Hannibal Lecter verkörpert für mich alle Eigenschaften die Menschen allgemein besitzen sowohl die guten als auch die schlechten. Er zerfleischt seine Opfer wie ein primitives Tier, gleichzeitig hat er vorlieben für ausgezeichneten Wein u vorzügliches Essen. Er ist sehr gebildet hochintelligent, hat viel Charme und verfügt über ausgezeichnete Manieren, genießt es jedoch in den Kopf eines anderen einzudringen um sich dessen Verstand gefügig zu machen bzw es zu zerstören obwohl er auch oft wenn auch auf sehr beleidigende Art und Weise jemandem nur auf seine Fehler hinweist.
Er verabscheut die oberflächliche und verdorbene Gesellschaft und damit jeden der ein Teil davon ist. Gleichzeitig aber ist er selbst verabscheuenswürdig.
Lecter ist ein Mensch mit einer Fülle von GEGENSÄTZEN;EIN PROBLEM DAS JEDER MENSCH BEWÄLTIGEN MUSS NUR WISSEN VIELE ZUWENIG ÜBER SICH SELBST!!!

16.05.2004 16:15:59
Robert

Ich habe mir alle drei Filme der Hannibal Lecter Trilogie angesehen und kann mit größter Gewissheit sagen das Schweigen der Lämmer der bewegendste und rafinierteste Film der Reihe war. Sowohl die Schauspieler als auch der Regisseur haben viel dazu beigetragen das der Film extrem spannend und glaubwürdig wurde, ich konnte mich in diesem Film gut hineinleben, als währe ich teil des Geschehens. Was der Rote Drache angeht, habe ich mir 2 Versionen angesehen. Der erste Film hat den Titel "Blutmond", diese Verfilmung gefiel mir auch besser da es temporeicher und spannender gemacht wurde als die vor kurzem gedrehte Neuverfilmung welche von spitzen Stars nur so wimmelte. Leider konnten sie nicht verhindern das der Film Roter Drache zum Teil doch etwas langweilig wurde. Ohne Ralph Finnes und Antony Hopkins wäre der Film sicher den Bach runtergegangen. Edward Norton spielte seine Rolle viel zu "Brav" wobei ich überhaupt der Meinung bin das dies seine absolut schwächste Rolle überhaupt war.
Gelsesen habe ich von den drei Romanen leider nur "Hannibal". Übrigens war das buch 10 mal besser als der Film bei dem es am ende sogar eine Inhaltsabweichung gab von dem ich nicht viel halte.
Das Buch gefiel mir deswegen so gut weil man sich in die Hauptfiguren von Lecter u Starling sehr gut hineinversetzen kann.
Diese Geschichte erzeugte eine Welt die nicht nur düster brutal und verwirrend ist, sonder auch philosophisch und romantisch geprägt ist. Man könnte fast meinen das sich der Autor im Laufe der Zeit sich für die Romanfigur Hannibal Lechter mehr und mehr begeisterte und am Ende sich zur Gänze mit ihm verschmelzen ließ. Sicher hört es sich sehr komisch an wen ich behaupte das dass was er schrieb nicht irgendeine spannende Erzählung sondern seine Welt ist die er für sich schuf um seine Fantasien auszuleben.
Dazu ein kurzes Zitat von ihm bei seiner Dankausagung auf Seite 540-541:" ...Mir wurden die klügsten Beamten von der Strafverfolgung vorgestellt die in diesem Buch jedoch nicht als Figuren auftauchten. DIE BÖSARTIGKEIT ENTSTAND EINZIG UND ALLEIN MEINEM FUNDUS:MAN HAT MICH AN DAS WISSEN ÜBER FLORENZ UND DESSEN KÜNSTE TEILHABEN LASSEN UND HAT DR LECTER GESTATTET IN DEM PALAZZO SEINER FAMILIE ZU LOGIEREN.

17.04.2004 19:55:35
Mrs.Daniel Svensson

ja,kurzer kommentar: ich finde es etwas verwirrend aber höchst amüsant bzw. lächerlich, was taranting(kommentar zuvor) da geschrieben hat.
ich persönlich habe das buch nicht gelesen, aber den film um die 4mal gesehen. ich möchte anmerken, dass der frau am anfang nicht unbedingt der kopf weg geschossen wird. >pet< übertreibt das ein wenig. ich muss auch sagen, dass, wenn eine person weiß, worum es in dem schinken geht, es auch nicht lesen muss, wenn er/sie eben blutigere szenen nicht verkraften kann. jeder kann soweit den namen hannibal mit kannibalismus verbinden. es ist ja außerdem ein thriller. da ist dann evtl. doch mal mit der ein oder anderen "perversen" szene zu rechnen,oder? also ich persönlich sehe mir sehr gern solche filme an. allerdings gibt es ja auch gute und schlechte thriller oder horrorstreifen etc. sowie schlechte, und hannibal zählt da eindeutig zu den guten. nicht nur wegen der hochklassigen besetzung(hopkins...). außerdem sollte man auch nicht den psychologischen aspekt betrachten, der "roter drache" in nichts nachsteht. ich persönlich bin begeistert von den, wie pet sie nannte, "perversen" szenen. drehen sie erstmal sowas.

04.03.2004 15:39:08
Cornelia

Von den drei Büchern über Hannibal Lecter ist dieses eindeutig das schwächste, aber dennoch gut geschrieben und flüssig zu lesen. Also durchaus noch empfehlendswert, vor allem für die, die "Roter Drache" und "Das Schweigen der Lämmer" gelesen haben. Vom Film kann ich nur abraten, er wird dem Buch in keiner Weise gerecht.

20.10.2003 18:44:21
michelle

Das Schweigen der Lämmer ist auf jeden Fall besser, doch ich denke, dass auch Hannibal ein sehr gelungener Roman ist. Mir gefällt zwar der richtig böse Lecter besser, aber ich finde auch die in diesem Buch beschriebene, menschlichere Seite des Doctors sehr interessant. Das überraschende Ende ist natürlich völlig überzogen und wirkt, als hätte eine romantisch veranlagte 14-Jährige es geschrieben, doch ich halte es dennoch für das große Pluspunkt des Films.

15.09.2003 22:37:27
Swen Piper

Auch in seinem dritten Hannibal Lector-Roman gelingt es Thomas Harris, Hochspannung zu erzeugen. Nach sehr klischeehaftem Beginn entwickelt sich ein fesselndes Katz und Maus Spiel, dass seinen Höhepunkt in einem Showdown auf Mason Verger´s Farm findet. Der Rest des Buches ist leider völlig unglaubwürdig, kitschig und letztendlich auch überflüssig.

08.08.2003 15:17:32
Sternla

Ich hab durch Zufall mit dem Buch "Hannibal" begonnen, und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Noch bevor ich die letzten Seiten durch hatte, stand ich schon im nächsten Buchladen, um mir die weiteren Bücher von Harris zu besorgen. Kann nur sagen hervorragender Autor und ein spannendes Buch bis zum Schluss!!

03.08.2003 23:17:17
André

Ich fand das Buch auch durchweg genial und habe mir heimlich sogar gewünscht das lecter und starling zusammenkommen >:]
Aber trotzdem fand ich das Ende etwas traurig. Nicht nur weil Starling ihr komplettes Leben aufgab samt Freunde (Ardelia), sondern auch weil Starling nicht mehr sie selbst war und nur das Produkt Hannibals Therapie. Der Charakter in den man sich während des Buches so verlievt ist nicht mehr der selbe und sie wirkt wie ein Sklave (Lecter´s) dessen Verstand durch lecter vernebelt wurde.
Oder hab ich das Ende fehlinterpretiert? :/

14.07.2003 15:54:54
Anni

Ich schließe mich den anderen an, "Hannibal" ist, genau wie seine zei Vorgänger klasse geschrieben und spannend rübergebracht. Mir gefällt vorallem, dass mehr Clarice und Hannibal vorkommen sie sich treffen und so. Man kann dieses Buch nicht weglegen, es ist viel zu spannend, aber eine Frage hätte ich, ist "Schwarzer Sonntag" auch ein "Hannibalbuch", das verwirrt mich nämlich. Thomas Harris muss unbedingt ein neues Hannibalbuch schreiben, UNBEDINGT!!!!
Eure Anni(15)

10.04.2003 19:50:46
Christian

Ich finde Harris ist der Beste von allen er kann die Personen so gut interpretiern das ist WAHNSINN ich hab alle Bücher gelesen die waren alle spannend besonders Hannibal ich würde jedem dieses Buch empfehlen. By Rigo

05.04.2003 10:06:15
Sandro

Ich finde den Schluss von Hannibal sehr unerwartet aber passend und einfach nur genial. Alle Bücher von Harris sind sehr gut.

24.01.2003 15:36:50
Frontside_2002

Hi Dr. Lecter - Fans!
Das Buch ist einfach großartig, weil viel auf die Psyche Dr. Lecters eingegangen wird.
Thomas Harris schreibt auch in diesem Buch mit Liebe zum Detail, was einen total süchtig macht.
Der Film war eigendlich nicht schlecht, aber mit dem Buch nicht zu vergleichen.
Das Buch ist einfach spitzenklasse! Spannung u. psychische Abgründigkeit machen den Reiz des Buches aus.

02.01.2003 01:26:11
Patrick

Das Buch ist toll geschrieben und erfreut vorallem durch seine Genauigkeit. Vielen Lesern aber wird das Buch zu genau sein da man doch sehr gut mitlesen muss um alles zu verstehen.
Der Film lässt leider viele gute Teile wegfallen (Masons Schwester, Crawford) besticht aber den Leser des Buches genau durch diese Abweichungen und ist auch von Leuten die das Buch nicht gelesen ahben gut zu verstehen. Der tiefe Einblick in die Psyche Lecters als auch Starlings werden im Film nicht wiedergegeben, was in einem Film aber auch schwer möglich ist.
Für mich selbst ist das Buch im großen und ganzen besser, dasEnde des Films ist für mich aber schöner, da Starling nicht "zum Bösen" übergetreten ist, sondern auf der Seite der Guten bleibt, was die eindeutigen Trennungen von Protagonist und Anprotagonist noch erkennen lässt.

30.12.2002 13:26:25
Jonathan

Bei den Informationen über Thomas Harris steht, die Fortsetzung "Hannibal" konnte weder als Buch noch als Film die hohen Erwartungen erfüllen. Das ist meiner Meinung nach falsch! Gut, der Film war wirklich nicht gut, aber das lag nur daran, dass zuviel vom Buch abgeändert worden ist, vor allem der Schluss, welcher im Film einfach nur schlecht ist. Das Buch finde ich jedoch genial!!! Es ist die optimale Vortsetzung und ich hätte mir nichts besseres als Fortsetzung wünschen können! Dickes Lob an Harris
für dieses Buch!!!

20.12.2002 10:55:00
Birte

Diese Filme und auch Bücher sind super und kann nicht von ab, sie mir immer wieder anzusehen oder sie zu lesen. Aber ich würde sie wirklich nur denen empfehlen, die starke Nerven und einen starken Magen haben.

14.12.2002 19:16:08
Jessi

Hannibal ist eines der besten Bücher das ich je gelesen habe.thomas harris versteht es gut die gedanken, gefühle der Täter zu veranschaulichen.Hannibal,wie auch alle andere seiner Bücher bringen uns die Gedanken von ,Serienmörder, Psychopathen,deren Motive näher.
Der schluss des Filmes(der nicht annähernt so gut wie der film war)war sehr enttäuschend.hannibal ist eine sehr spannende Lektüre die sehr zu Empfehlen ist.

05.12.2002 15:36:09
Superbenji

"Ich muss gestehen, ich denke wirklich ernsthaft darüber nach ihre Frau zu verspeisen." Durch solche und ähnliche Zitate bleibt uns der wohl charismatischte Kannibale der Literatur ewig in bester Erinnerung. Das Buch Hannibal bietet in barockem Stil interessante Details der italienischen Stadt Florenz gemischt mit einigen heftigen, jedoch nicht übertriebenen Gewaltszenen. Hannibals Wesen und Charakter kommen jedoch nicht so sehr zur Geltung wie in den brillianten Vorgängern Roter Drache und Das Schweigen der Lämmer, denn Lecter strahlt hinter Gittern und im Dialog mit Will Graham, oder Clarice Starling mehr Diabolik aus, als er es in Freiheit je tun könnte. Trotzdem ein äußerst gut gelungener Psychothriller, dessen Ende wohl jeden überrascht.

29.11.2002 21:48:17
Melanie

Finde das Buch absolut spannend, konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Bin aber auch mit dem Film zufrieden was aber vor allem an der genialen Schauspielerkunst von Anthony Hopkins liegt. Harris ist ein genialer Autor.

10.11.2002 15:33:36
Dave

"Hannibal" ist eines der genialsten Bücher die ich je gelesen gelesen habe. Es gibt wenige Thriller die "Hannibal" das Wasser reichen können. Von der Verfilmung war ich allerdings ein wenig enttäuscht vor allem weil das Ende so verändert wurde.

28.10.2002 14:12:31
Sascha

Ich fand den Roman echt spannend, aber ich würde ihn nicht als würdiger Nachfolger zu "Das Schweigen der Lämmer" bezeichnen. Dazu ist "Hannibal" zu brutal und auch das Grauen, das im vorhergehenden Roman geschickt aus dem Inneren des menschlichen Denkens kam, wird offensichtlicher behandelt. Wer sich (wie ich) aber für die Psyche des Dr. Hannibal Lecters interessiert und über die drastischen Grausamkeiten des Tötens hinwegsieht, der bekommt spannendste Thrillerkost. Ich kann es nur empfehlen!

24.10.2002 19:42:34
Charlotte

mir persönlich hat dieses Buch sehr gefallen, allerdings denke ich, dass es Geschmackssache ist. Wer nicht, wie ich, sehr interresiert an Psychopathen und ihren taten ist, sollte das buch lieber liegen lassen.Außerst spannend!!!

22.10.2002 22:41:47
Hans Willy

Das ist sehr gut, kommt aber für mich nicht an die beiden Bücher davor nicht heran, zumal es für mich etwas unlogisch ist, das Starling ( leider nicht mehr Jody Forster - hätte es an Ihrer aber auch abgelehnt) und Lector ( Anthony Hopkins) sich in dem quasi finden, wie man am Schluß sieht und das Buch( Film) davor kennt.

08.10.2002 01:00:19
Christian

Die durchaus negativen kritiken à la "anspruchslos, plump und billig" kann man getrost vergessen. Das Buch hat nicht nur durch seine packende Erzählweise und teilweise miesen Höhepunkte einen glanzvollen Thrill-Wert, auch erfährt man viel über Dr. Lecter und dessen Vergangenheit. Dieses Buch lässt sie nicht merh los!!!

13.09.2002 10:06:50
Sabrina

Spannender, eiskalter Psychothriller mit einen Hauch von Romanze zwischen Lecter und Starling. Das Buch ein Meisterwerk von Harris.