Wolfsfährte

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • London: Hutchinson, 2006, Titel: 'Brother Grimm', Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Nathan, David
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2008, Seiten: 397
  • Hamburg: Hamburger Abendblatt, 2010, Seiten: 388

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Mysteriöse Verbrechen beunruhigen die Hamburger Bevölkerung, und nur eines scheint die Opfer miteinander zu verbinden: Bei allen finden sich Hinweise darauf, dass der Täter sich gezielt an den Märchen der Gebrüder Grimm orientiert. Hauptkommissar Jan Fabel versucht verzweifelt, hinter das Motiv des Täters zu kommen. Zeitgleich sorgt ein Buch für Furore, in dem der Autor die Behauptung aufstellt, einer der Gebrüder Grimm sei ein Serienmörder gewesen, der nach Motiven der von ihm und seinem Bruder gesammelten Märchen Gewaltverbrechen begangen habe. Konfrontiert mit realen Verbrechen, zugleich aber auch überzeugt von der Kraft der Mythen und Märchen, müssen Jan Fabel und sein Team nach allen Regeln der Kriminalistik vorgehen, um dem raffinierten Täter das Handwerk zu legen.

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Letzte Kommentare:
10.09.2017 18:14:03
Mike

Hamburg als Schauplatz - das war schon mal toll, denn leider kommt diese Stadt in der modernen Romanliteratur viel zu selten vor. Die Ortsbeschreibungen waren sehr genau, das ist ein großer Pluspunkt. Allerdings finde ich auch, daß aus den Menschen in dieser Stadt mehr heraus zu holen ist - da kam zu wenig norddeutsch-hanseatisches, besser hamburgisches rüber. Daß so etwas geht, beweist Connelly stets bei allen Bosch-Romanen, in denen er die Seele von Los Angeles durch die Figuren leben läßt. Der Plot von "Wolfsfährte" ist in sich stimmig, die Handlungsstränge werden logisch und nahtlos aneinandergefügt. Etwas weit her geholt schien mir gelegentlich die Motivbasis - vielleicht sehe ich das als Germanist etwas anders als andere; natürlich ermöglicht interpretatorische Freiheit die im Roman ausgebreitete Deutung Grimm´scher Arbeit. Aber in der Wissenschaft findet man dafür keine wirklichen Belege. So "negativ" sieht man die Arbeit der Gebrüder Grimm dort nicht, im Gegenteil, die Bearbeitung der Sammlung wird weitestgehend als Bereinigung der mündlichen Überlieferungen gewertet (beispielsweise von häufigen sexuell sehr anrüchigen Anspielungen). Wie dem auch sei, die Einordnung der Motivlage muß jeder Leser für sich selbst entscheiden, aber ganz sicher ist die Idee originell und tatsächlich mal was ganz anderes - sie unterscheidet sich doch sehr grundlegend von den sonst üblichen Mordmotiven in Krimis. Insgesamt ein sehr bemerkenswertes Buch, die Detailkenntnis polizeilicher Kleinarbeit verblüfft zusätzlich (im positiven Sinne).

17.03.2013 12:39:40
Beelzebub

Also das positive zuerst. Die 394 Seiten lassen sich zügig und ohne Probleme lesen.
Die Figuren wirken stimmig. Was ich leider eher schade finde. ist die Tatsache, d. in diesem Werk eine Menge Schleichwerbung plaziert wird. Wohlbemekt, ich habe nichts gegen die namentliche Benennung von Marken. Aber müssen diese auch noch kursiv und von der Schriftgröße abweichen? Dies hinterlässt einen faden Beigeschmack.

Hamburg wurde gut in Szene gesetzt. Aber mal ehrlich wer spricht seinen Vorgesetzten stets mit seinem vollem Dienstgrad an ?

Im Großen und Ganzen ein netter Krimi.

04.07.2012 12:26:18
Solitaire

Auch ich habe "Wolfsfährte" nach "Brandmal" gelesen und muss sagen, dass es ein flüssig geschriebener Thriller mit gut recherchiertem Inhalt ist, der einfach beim Lesen Spaß macht und den man regelrecht verschlingen kann.

An Jan Fabel und sein Team kann sich der Leser gut gewöhnen, der wahre Protagonist ist wie auch im ersten Jan-Fabel-Krimi nach wie vor Hamburg.

29.02.2012 09:21:22
myra

Superspannender Thriller. Der Täter ist von den Grimmschen Märchen besessen.
Er musste sie als KInd auswendig lernen und wurde für den kleinsten Fehler aufs schwerste bestraft.
Er bringt seine Opfer in Bezug zu den Märchen.
Doch wer ist der grausame Täter?
Jan Fabel und seine Kollegen tappen lange im Dunkeln.
Und das Finale toppt noch mal alles, es ist sehr grausam.
Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und es hat uns allen gut gefallen.

01.01.2012 22:54:06
Esther P.

für dieses buch habe ich ganze zwei tage gebraucht, ich hab es nach dem blutadler gelesen, und muß sagen daß es mir deutlich besser gefallen hat.
die internen kenntnisse des autoren was polizeiarbeit und gerichtsmedizin angehen merkt man hier nur all zu deutlich. die handlung liest sich sehr fließend, langeweile kommt keine auf, dialoge sind weder zu lang noch wirken die mitwirkenden unglaubwürdig.
die morde im bezug zu den grimm\'schen märchen sind mal eine abwechslung im vergleich zu den sonst ewig wiederkehrenden mordmotiven wie eifersucht, gier oder sexualverbrechen. das ende des buches hat zwar die ein oder andere frage noch offen gelassen, aber das ist okay, denn so kann sich der leser auf seine art nochmal mit dem buch befassen und sich die ein oder andere antwort selber geben.
85% von mir für dieses buch.

08.12.2010 15:45:13
M.Reinsch

Da ich sein erstes Buch "Blutadler" verschlungen hatte, setzte ich mich sofort mit dem zweiten Buch in meine "Schmökerecke"...
Wieder ist der Kenntnisreichtum des Autors in Sachen Hamburg und Polizeiarbeit sehr hervor zu heben!
Diesmal ist die Story leider etwas undurchsichtiger und der Handlungstrang (bzw. die Beteiligten) nicht mehr ganz so klar ausgefeilt. (Gut vielleicht habe ich mich zuviel auf die Paralellität zu den Märchen gefreut und auf mehr Details zu den Hauptpersonen).
Der Thriller ist sehr lesenswert und zieht einen schnell in seinen Bann, hat aber nicht das Potential des Ersten.
Leider geht der Autor nun nur noch stark auf den Hauptermittler ein (Tiefgang), da fehlt mir etwas die wunderbare (aus dem ersten Buch) Vielschichtigkeit des gesamten Ermittlerteams.
Der Story fehlt irgendwie das "geheimnisvolle/unheimliche" von Blutadler, zu schnell sind Täter bei der Hand - wobei der Plot hervorragend ist!
Aber wie beschrieben, hinkt dieses Buch (für mich) etwas hinter Blutadler her...
Zum Inhalt selbst will ich wiederum nichts schreiben, einen Thriller will man selbst genießen und "Wolfsfährte" kann mann wirklich genießen!
Ich für meinen Teil freue mich auf "Brandmal" Mr.Russels 3tes Werk...

20.09.2010 16:34:23
Alexander

Ich fand den zweiten Roman aus der Jan-Fabel- Reihe ebenfalls ziemlich gut. Mr. Russell beherrscht sein Handwerk eben. Der Roman hatte ein interessantes Thema und war wie der erste Jan Fabel auch spannend bis zum Schluss. Der Mörder hat mir eher Leid getan als Angst eingeflößt, obwohl die Morde teilweise
schon ziemlich grausam waren. Auch wie der Autor quasi mit dem Thema Grimm´s Märchen gesspielt hat, fand ich ziemlich bemerkenswert. Störend waren nur die Melancholieanfälle von Fabel und das der Autor zu glauben meint, jeder Deutsche hätte wegen der Zeit von 1933 bis 1945 irgendwelche Komplexe. Gut diese Zeit war nicht die ruhmreichste in der deutschen Geschichte, doch wie der Autor manchen Protagonisten Ballast deswegen aufläd, fand ich zu dick aufgetragen. Meine Bewertung: 75 Grad.

07.06.2010 12:40:22
felinette

Origineller Plot, sympathischer Ermittler, zwielichtige Verdächtige – die „Wolfsfährte“ hat ohne Zweifel ihr Potenzial, zumal sie auch noch im wunderschönen Hamburg spielt. Und da muss ich dann leider doch ein paar Minuspunkte verteilen – der Lokalkolorit kommt meines Erachtens einfach nicht rüber, auch die Figuren bleiben letztlich etwas zu blass. Da wäre, denke ich, mehr zu holen gewesen. Der packendste und emotionalste Moment ist dem Autor mit dem Selbstmord drogenabhängigen „Rabenmutter“ gelungen: Da war die Verzweiflung so spürbar, dass sie sich dem Leser mitgeteilt hat. Ich hätte mir mehrere solcher „dichten“ Momente gewünscht.

22.04.2010 11:05:14
Steve

Habe das Buch nun durch...naja, eine Woche hab ich (neben Arbeit etc) dran gelesen. Keine Bestleistung, aber es zeigt wohl, daß es keine Langeweile aufkommen ließ.So muß ich sagen, daß ich das erste Buch als nicht so spannend empfand. Dazu ist es dem Übersetzer wie ich finde gelungen, fesselnder vom Englischen ins Deutsche zu übersetzen. Im ersten Buch hinkte das ein wenig. Die Tatorte und die Szenen wurden wieder sehr gut beschrieben, die Geschichte an sich enthält auch viel Einfallsreichtum.Lediglich die ständigen Anspielungen (im ersten Buch noch penetranter) auf die deutsche Geschichte öden echt an. Daß der Name "Adolf" für den Hund schon recht dämlich gewählt wurde merkte ja bereits jemand an. Daß eine Hexe nun "speziell jüdische Züge" auf gewissen Karikaturen zu haben scheint, und daß dies das grauenhafteste Bild seien soll, was Fabel jemals sah, ist schon ziemlich einfältig.Dazu kamen die beiden neuen Akteure, Henk und der Klatt. Letzterem fehlt ab Hälfte des Buches son bissl die Erwähnung. Herangezogen wurde er ja zur Hilfe, er spielt aber irgendwie keine Rolle mehr.Zum Ende hin ist auch son bissl ne Schwachstelle zu finden. Das "Meisterwerk" des Bösewichts entpuppt sich dann doch als relativ einfallslos und vorhersehbar, fand ich...Nichtsdestotrotz ein starkes Buch, besser als das erste (was trotz der "tollen" Kritik hier auf dem Portal soo schlecht nun auch wieder nicht war), mehr Spannungsmomente, in sich geschlossener.Ein toller Fabel-Krimi. "Brandmal" wird geordert, soviel steht fest.

04.04.2010 14:09:56
realsatiriker

Craig Russell kommt bei der Krimi Couch insgesamt ja eher nicht so gut weg, allerdings frage ich mich nach dem Studium von "Wolfsfährte": warum ?

Der Plot ist gut durchdacht, Kommissar Fabel ein sypathischer Ermittler und noch dazu spielt die Geschichte in einer der schönsten Städte der Welt.

Einziges subjektives Manko war, dass der Versuch Hinweise auf den Täter eher subtil wirken zu lassen leider fehlgeschlagen ist. Ab Mitte des Buches wusste man worauf es hinausläuft...

Sicherlich kein Meisterwerk, aber ein gut zu lesender Krimi.

KC: 78 °

10.01.2010 13:31:33
Detlev W.

Einfach Super. Die Beschreibungen der einzelnen Darsteller, die verschiedenen Lebensumstände. In jedem Fall noch eine Steigerung zum ersten Buch, welches aber auf jeden Fall zuvor gelesen sein sollte. Teile des zweiten Buches lassen immer mal eine Rückblende auf Buch 1 zu.
Wer sich in den beschriebenen Gegenden auskennt, bzw. um die vorhandenen beschriebenen Örtlichkeiten weiß, wird sich dort zukünftig vielleicht etwas vorsichtiger bewegen...

13.09.2009 08:31:37
Rapunzel

Ein feiner Krimi. Das Lesevergnügen gestaltet sich wie eine Sprirale. Am Anfang des Krimis ist alles noch im Lot, die Geschichte dümpelt entspannt dahin, man fragt sich unweigerlich, wohin das ganze noch führen wird. Dann steigert sich das Geschehen immer mehr.

Die Handlung wird zur Achterbahnfahrt und zum Schluß konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Interessante Gebr. Grimm Perspektiven und deren "Urdeutschen Märchen" von einem Schotten, der über Hamburg schreibt und mich zwischendurch doch sehr zum Schmunzeln bringt, ob seiner durchschimmernden britischen Denkweise.
Mich hat diese Erzählweise mitgerissen und ich werde mir auch die anderen Bücher von C.R. noch reinziehen.

22.10.2008 23:28:28
Michelle

Das Buch ist zwar hinreichend spannend und die Morde sind auch plastisch dargestellt, aber es fehlt das "Herz". Die Beschreibungen von Hamburg und Umgebung lesen sich so steril und trocken wie in einem Reiseführer und Charakterzeichnungen finden nur sehr rudimentär statt. Das Ganze wirkt irgendwie leblos. So als wäre dieses Hamburg, was Russell beschreibt nicht von dieser Welt. Positiv zu bewerten sind immerhin der flüssige Schreibstil und die kurzen knackigen Kapitel. Logiklöscher vermag auch Russell nicht zu vermeiden. So wird letzten Endes nicht jeder Handlungsstrang befriedigend aufgedröselt.

70 Punkte sind allemal drin.

13.07.2008 21:28:41
Katharina

Ich habe das Buch mit der Erwartung, dass es spannend und packend sein würde, gelesen. Allerdings finde ich im Nachhinein, dass es eher öde und nicht wirklich ausgearbeitet war. Ich habe bereits viele Bücher gelesen, die mit einer schwächeren Idee durch die Ausarbeitung glänzen konnten, aber bei "Wolfsfährte" war leider das Gegenteil der Fall: Aus dieser Idee hätte man ein großartiges Buch machen können, doch es ist bei einer schnöden, kleinen Story geblieben, die nicht wirklich unter die Haut geht und packt. Selbst mit meinen sechzehn Jahren musste ich bei dem Buch gähnen und mich zum weiterlesen zwingen, daher verstehe ich auch leider nicht, wie Erwachsene das Buch packend finden konnten... Fazit: Wenn man eine Unterhaltungsstory braucht, dann hat man hier etwas. Wenn man etwas gutes lesen möchte, dann bitte weitersuchen.

17.03.2008 16:53:42
buchblock.com

Erinnern Sie sich noch an die Grimm’schen Märchen? „Schneewittchen”, „Hänsel und Gretel”, „Dornröschen” und wie sie alle heißen. Irgendwie waren sie ja schon unheimlich, oder?
Nachdem Sie „Wolfsfährte” gelesen haben, werden Sie sie noch unheimlicher finden - versprochen!

Wir begleiten Jan Fabel und seine Truppe bei ihrem zweiten großen Fall. Die Geschichte beginnt, als die Leiche eines Teenagers am Blankeneser-Strand gefunden wird. In der Hand des Mädchens finden die Ermittler einen Zettel mit einem Namen darauf. Der Name der Leiche?

Nachdem immer mehr Morde passieren, wird klar, dass es sich - wie schon bei „Blutadler - um einen Serienmörder handelt. Bei jeder Leiche findet man ein Stück Papier mit einer Nachricht darauf.

Just zur selben Zeit, als die Morde beginnen, kommt ein Buch heraus, worin es um Jakob Grimm geht. Er lässt seine Märchen Wahrheit werden und geht auf Menschenjagd.

Im Team von Fabel finden einige personelle Wechsel statt und es beginnt zu menscheln. Auch in Fabels Privatleben ist nicht alles so wie es sein soll. Seine Mutter erleidet einen Herzinfarkt, doch neben dem Fall findet er nur wenig Zeit, sich um sie zu kümmern. Außerdem will er endlich seine Beziehung mit Susanne vertiefen, doch auch hier gibt es Komplikationen.

„Wolfsfährte” (Orininaltitel übrigens „Brother Grimm”, welchen man ruhig so ins deutsche Übersetzen hätte können) ist, im Gegensatz zu „Blutadler”, schon um einiges strukturierter.

Was positiv auffällt ist, wie umfangreich der Leser über die Märchen der Gebrüder Grimm informiert wird. Hierzu liest man einige Monologe von Herrn Weiss, einer Figur in dem Buch, die jedoch alles andere als langweilig ist. Auch erfährt man, was aus dem Blutadler-Mörder passiert ist und wie die einzelnen Personen vom Fabel-Team damit umgehen.

Auffallend ist, dass sich die Sprache etwas geändert hat. Sie ist zunehmend vulgär und nicht selten liest man das F-Wort. Was man davon halten soll, sei allerdings jedem selbst überlassen.

Schon im Blutadler hat man gemerkt, dass Russel öfter auf die Geschichte Deutschlands eingeht. Das ist zwar bei „Wolfsfährte” nicht so oft der Fall, aber dennoch. So kommt beispielsweise ein aggressiver Hund namens „Adolf” vor. Vielleicht sollte sich der Autor wesentlicher auf die Hauptgeschichte konzentrieren, denn irgendwann ziehen auch die Nazis nicht mehr. Unbedingt besser wird der Plot durch die ständige Erwähnung dieser ohnehin nicht.

Was aber durchaus gefällt, ist die Erwähnung aktueller Themen. So wird Bezug auf den Kannibalen von Rothenburg und den U-Bahn-Schubser genommen. Man erkennt also, dass der britische Autor sich immer noch mit Deutschland beschäftigt. In seinem Dankesschreiben steht auch, dass er regelmäßig deutsche Zeitungen liest.

Fazit: Lesbar ist es, auch wenn man nie wirklich daran hängen bleibt. Eine Steigerung zu „Blutadler” ist vorhanden, jedoch eine überschaubare.

29.02.2008 19:28:43
Alina

Hallo,
ich habe gerade das Buch aus der Hand gelegt. Es war super spannend und hat mich so gefesselt, dass es nur schwer aus der Hand zulegen war.
Da ich auch in Hamburg wohne, war es natuerlich nochmal ne Nummer spannender solch einen Thriller zu lesen, weil man mit vielen dieser Orte doch vertraut ist.
Mein Fazit ist, dass es aufjedenfall ein grossartiges Buch ist, was man unbedingt mal lesen sollte..:)
Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten und es ist selbst auf den letzen 20 Seiten noch so spannend, dass man es nicht aus den Haenden legt.
Viele liebe Gruesse und noch viel Spass beim Lesen!

22.05.2007 13:48:42
Krimifan

Hallo,
ich kann nur zustimmen, dieser neue Fall war super spannend und thematisch sehr interssant, da ja eigentlich jeder diese Märchen selber in der Kindheit gelesen hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Insgesamt viel besser als das erste Buch von Craig Russell!

LG

04.05.2007 11:17:42
Helga

Was soll ich sagen, es ist kaum zu glauben, aber mir hat dieser zweite Fall noch viel besser gefallen. Sehr schön finde ich, dass, wie schon im ersten Fall, auch hier die Karten von Hamburg in den Buchdeckeln und die übersichtlichen Überschriften der einzelen Kapiteln beibehalten wurde, das ist einfach unglaublich hilfreich.

Eine hervorragende Idee und eine unglaublich fantastische Umsetzung der Märchen, noch dazu wo ein Märchen bzw. Mord mit dem nächsten in Verbindung steht. Ein sehr guter Aufbau vom Anfang bis zum Ende, mit vielen Verzweigungen, vielen Möglichkeiten, aber immer übersichtlich und flüssig.

Was mir besonders gut gefällt ist, dass zwischendurch immer wieder Reales mit einfließt, vor allem auch über Hamburg, was ich sehr informativ finde. Auch die Beschreibung von Städten, Häusern und Räumen wird schön beschrieben, ohne den Lesefluss zu stören.

Die einzelnen Personen sind charakterlich auch sehr gut dargestellt, ebenso das Team um Jan Fabel, welches mir schon sehr ans Herz gewachsen ist. Auch die persönliche Seite von Jan Fabel kommt dabei nicht zu kurz. Die Geschichte ist einfach spannend bis zum Schluß, das Team hat alle Hände voll damit zu tun, um diese Morde aufzuklären und trotz der vielen Wendungen fließt alles wunderbar ineinander.

26.03.2007 13:49:41
Fu

Halli Hallo,
ich hab die englische Version von Wolfsfährt ("Brother Grimm") gelesen und muss sagen, dass das Buch mich wirklich gepackt hat. Ich bin nicht so der Fan von Büchern, aber dieses war echt super. Leider muss ich sagen, dass ich mir die Verknüpfung zum wahren Serienmörder etwas komplexer gewünscht hätte, doch ansonster bin ich ganz zufrieden.
Zur englischen Version wäre noch zu sagen, dass es relativ leicht zu verstehen war - für einen Schüler der 12. Klasse - und kann das Buch zur Übung für ein englisches Sprachgefühl empfehlen.

Bin nun auch am überlegen, mir "Blutadler" zuzulegen.

Gruß

19.01.2007 08:29:37
Sunny

So jetzt bin ich es nochmal. Inzwischen hab ich auch das Buch "Wolfsfährte" durch und muss sagen, total klasse Buch, genauso wie "Blutadler" auch. Nur was mich ein bisschen stört ist, dass man bei dem Buch "Wolfsfährte" nicht erfahrt, was denn nun mit der verschwunden "Paula Ehlers" passiert ist... Wird sie noch gefunden, wird sie nicht gefunden in der geheimen Beckerei? Das hätte man noch weiter schreiben können, aber ansonsten, echt klasse Buch

11.01.2007 18:21:16
Sunny

Hi. Also ich bin noch nicht ganz durch mit "Wolfsfährte" aber habe "Blutadler" auch schon gelsen und dieses Buch ist einfach genial und "Wolfsfährte" ist bis jetzt auch schon echt total genial und ich warte schon auf die nächsten Teile.... :)