Blutadler

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • London: Hutchinson, 2005, Titel: 'Blood Eagle', Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2006, Seiten: 6, Übersetzt: Nathan, David
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2007, Seiten: 412

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Michael Drewniok
Ein schneckenlahmer, pseudoliterarisch gestelzter Designer-Krimi

Buch-Rezension von Michael Drewniok Mär 2006

In Hamburg geht ein Mörder um, der jungen Frauen auflauert, ihnen den Leib aufschlitzt und die Lungenflügel um den Hals drapiert: Er zelebriert ein frühzeitliches, "Blutadler" genanntes Opferritual, welches den Wikingern zugeschrieben wird. Ganz auf der Höhe der Zeit zeigt sich der Täter indes, wenn er seine Untaten per E-Mail kommentiert, die er als "Son of Sven" unterzeichnet. Er sendet sie direkt an Kriminalhauptkommissar Jan Fabel, der zum Leiter einer Sonderkommission ernannt wird, die den grausamen Morden ein Ende setzen soll, bevor die Medien der Polizei, der Justizbehörde und vor allem den örtlichen Politikern noch mehr Feuer unterm Hintern machen. An die Spitze dieser Meute setzt sich der ultrakonservative Konzernchef Wilhelm Eitel, dessen Sohn sich für den Sitz des Ersten Bürgermeisters der Hansestadt bewirbt.

Hauptverdächtiger im Blutadler-Fall ist ein ehemaliger Elitepolizist, der jetzt als "Geschäftsführer" für den Gangsterboss Ulugbay arbeitet. Bei näherer Betrachtung des Hamburger Rotlichtmilieus stellt sich indes heraus, dass sich dort seit einiger Zeit die ukrainische Mafia tummelt. Der Ex-Soldat Wassyl Witrenko unterwirft sich die örtliche Szene mit Terror und mit militärischer Gewalt. Der Bundesnachrichtendienst hat bereits ein Auge auf diese Aktivitäten geworfen. Eines der weiblichen Opfer gehörte zu seinen Spitzeln.

Während "Son of Sven" weiter mordet, beginnen Männer, die sich als nordischer Gott Odin maskieren, Frauen zu kidnappen, zu vergewaltigen und zu töten. Gehört "Son" zu ihnen oder rüsten hier wirrköpfige Neonazis für Ragnarök? Fabel sieht sich zwischen allen Fronten: Seine Vorgesetzten fordern rasche Aufklärung, die Presse sitzt ihm im Genick. "Son of Sam" rückt ihm immer näher auf die Pelle. Der Hauptverdächtige fällt einem Mafiamord zum Opfer. Anscheinend gibt es keine andere Möglichkeit als neue Morde abzuwarten und zu hoffen, dass der Täter einen Fehler macht, doch diesen Weg mag der sensible Fabel nicht gehen. Er sucht die Konfrontation mit "Son of Sam" - und er wird sie finden ...

Thriller aus dem Literatur-Baukasten

Wir basteln uns einen Thriller für die Bestsellerlisten der westlichen Welt. Dazu nehme man:

  • einen genial-irren Serienkiller, dem in Sachen blutiger Grausamkeit tatsächlich noch eine neue Variante eingefallen ist;
  • geheimbündlerische Munkelmänner mit Wurzeln in einer Geschichte, die mit der historischen Realität wenig bis gar nichts zu tun hat, sondern sich primär von Fantasie und Dan-Brown-Theaterdonner nährt;
  • richtig fiese, vertierte Mafiosi, hier wahlweise aus der Türkei sowie Russland stammend;
  • gemeine Terroristen, die womöglich schon den nächsten Wolkenkratzer ins Visier nehmen;
  • moralisch verkommene Schlipsschurken aus Politik & Hochfinanz, die verwickelten Verschwörungen frönen, wobei dem deutschen Schauplatz entsprechend & geradezu unverzichtbar die Nazis mitmischen;
  • einen grüblerischen Polizisten mit Außenseiterstatus, der dienstlich und privat tüchtig in die Zange genommen wird, doch unverdrossen seinen Weg geht;
  • allerlei unverzichtbare Randchargen: der abgebrühte Pathologe, die schöne Psychologin, der ausgemergelte Drogenfreak ("Hansi"), der publicity- & machtgeile Politiker, der berufsparanoide Geheimdienstler, der schöngeistige Gangsterboss ... Die Liste ist lang, furchtbar lang - allerdings nicht halb so lang wie sich dieses wüste Garn bei der Lektüre zieht.

"Blutadler" ist ein Erstlingswerk, das alle Fehler aber keine Tugenden eines Debüts aufweist. Der Plot ist hanebüchen, die Handlung tritt auf der Stelle, wird spannungsarm und ungemein lahm entwickelt. Hamburg wirkt wie eine Filmkulisse. Der Verfasser gibt vor sich in der großen Hafenstadt auszukennen. Trotzdem lesen wir über ein fremdes, totes, unwirkliches Hamburg, dessen Geografie und Geschichte sich ein Ortsfremder betont sorgfältig angeeignet hat, ohne indes das Wesen der Stadt und ihrer Bewohner erfasst zu haben.

Pathos & peinliche Phrasen

Die Sprache ist gestelzt, der Stil umständlich. Das mag zum Teil der Übersetzung anzulasten sein. Eindeutig auf das Konto des Verfassers gehen freilich die endlosen, schulbuchhaft beschreibenden Passagen, in denen uns Russell über Orte und Ereignisse aufklärt, die für das Geschehen nur am Rande oder überhaupt nicht relevant sind. Dazu begeht er die Todsünde einen simplen Thriller auf Biegen & Brechen zur feuilletontauglichen "Literatur" aufwerten zu wollen. Er übt sich in philosophischen Betrachtungen über Gott und die Welt und kreist ausgiebig um ein Deutschland, dessen Bürger sich Tag & Nacht ihre Köpfe über die Last der eigenen Geschichte zerbrechen: "Es ist nicht leicht, Deutscher zu sein ... Zehn Jahrhunderte der Kultur und der Leistung waren Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts durch zwölf Jahre, in denen sich das unbeschreiblich Böse durchgesetzt hatte, in den Hintergrund gedrängt worden. Jene zwölf Jahre hatten für die Welt und für die meisten Bürger des Landes den Kern dessen definiert, was es heißt, Deutscher zu sein. Nun konnte man ihnen nicht mehr trauen, und sie selbst konnten einander nie mehr Vertrauen schenken." (S. 192) "Third Reich"-Plattheiten, andere Phrasen dieses und noch größeren Kalibers und moralinsaure Klagen über den moralischen Bankrott der Zivilisation ziehen sich durch das gesamte Werk.

Während man darüber nur den Kopf schütteln und sich ärgern kann, sorgen Russells grundsätzlich schiefe Aphorismen wenigstens für Heiterkeit: "Mittlerweile lag ein kräftiger Keil traumlosen Schlafes zwischen Fabel und den Ereignissen des Vortags." (S. 100) ist ein schönes Beispiel für ein Bild, das man sich für das geistige Auge einmal vorzustellen versuchen sollte ...

Wie viele melancholische Kommissare braucht die Krimiwelt?

Ein halber Schotte in Hamburg, einer Stadt, in der es ständig regnet und "baltische Winde" eiskalt blasen - das ist Johann Rätsel, nein, Verzeihung: Jan Fabel, der überaus fähige, aber an der Schlechtigkeit der Welt verzweifelnde Polizist, der dienstlich wohl gelitten und privat ein netter Mensch aber dennoch Außenseiter ist, der nicht mitmischen mag im Spiel um Macht und Geld, dem offenbar jede/r heutzutage verfallen ist. Weitere Klischees langweilen durch Anwesenheit, wie das eben so ist, wenn eine Figur nicht mit der Feder sondern mit dem Quast gezeichnet wird.

Wenn Fabel einmal so richtig leiden will, dann fährt er zur nahe gelegenen NS-Gedenkstätte Neuengamme und lässt in seinen Gedanken Nazi-Rohlinge auf wehrlose KZ-Insassen einprügeln. Auf solche plumpe Weise suggeriert Russell einen gedankentiefen Protagonisten, der doch eigentlich nur mit intellektuelloiden Grämlichkeiten nervt, während ein Kommissar Wallander oder Inspector John Rebus sehr viel überzeugender und vor allem unterhaltsamer auf politische und gesellschaftliche Schwachstellen hinweisen. (Immerhin bleibt Fabel trotzdem die Zeit einer attraktiven Kollegin näher zu kommen, was natürlich weiteren Stoff für Bedenken liefert.)

Romanpersonal aus Schießbude & Geisterbahn

"Böse" Deutsche sind - erkennbar schon am Namen - Vater und Sohn Eitel, der eine als Mischung aus Krupp & Hugenberg dargestellt, der andere ein Junior-Hitler mit ordentlichem Riss in der Hirnwaffel. Das organisierte Verbrechen gibt sich entweder ehrbar und globalisiert (Rotlichtzar Yilmaz sammelt deutsche Dichter in Originalausgaben) oder wirkt wie aus Dschinghis Khans Steppe importiert (Witrenkos & seine wilde Horde). Nahtlos ins schräge Bild fügen sich die Schlapphüte des Bundesnachrichtendienstes, die hier gemeinsam mit dem Bundesgrenzschutz zur schier unkontrollierbaren paramilitärischen Separatmacht mutieren und testosterongeschwängerte Untergrundattacken gegen allerlei Staatsfeinde reiten.

Dann lässt Russell auch noch marodierende Neu-Wikinger auftreten, die ich mir - die Lektüre dieses Buch fördert solche obskuren Vorstellungen - seltsamerweise nur in einer Art Ku-Klux-Klan-Kutte mit Hörnerhelm auf dem Schädel vorstellen kann. "Son of Sven" plagt uns immer wieder mit Ausschnitten aus einem Blog für Serienkiller; man muss seine gemailten Worte wohl so interpretieren, weisen sie doch die für diese moderne Kommunikationsform allzu oft typische, d. h. pagageienplapprige Informationsdichte auf. Anders gesagt: "Son of Sven" hat uns bzw. Jan Fabel nur jenen hohlen Humbug zu verkünden, den wir schon aus den Mündern viel zu vieler Möchtegern-Lecters hören mussten.

Nein, dieser "Blutadler" ist eine lahme Ente, die nie vom Boden hochkommt. Bleibt zu hoffen, dass der Verfasser im nächsten Jan-Fabel-Abenteuer Stoff, Schauplatz und Figur besser in den Griff bekommt. In dieser Hinsicht zeigt sich Craig Russell übrigens ganz als Schriftsteller des 21. Jahrhunderts: Damit sich die Recherchearbeit auch lohnt, plant er gleich sechs Hamburg-Fabel/n. (Band 2 liegt übrigens bereits vor und wird den Titel "Brother Grimm" tragen, Band 3 schreibt Russell gerade.) Medientrommeln, Werbung und das Wissen um den Krimileser als Gewohnheitstier wird für den Erfolg schon sorgen ...

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Letzte Kommentare:
28.02.2018 14:49:01
Nathan-Fan

Dass das Hörbuch unterhaltsam & spannend klingt, muss wirklich an meinem Lieblings-Vorleser David Nathan liegen (als normales Buch hätte ich es womöglich nicht zu Ende gelesen...). Aber es treffen einfach ZU viele Klischees & Problematiken aufeinander. Manches ist wirklich an den Haaren herbeigezogen: man zeige mir einen türkisch-stämmigen Mafiaboss, der Erstausgaben deutscher Romantiker sammelt & seinen Sohn Johann nennt, b damit er besser integriert ist. Selten so gelacht! 😉
Da merkt man, dass Russell nicht in Deutschland lebt...
Habe aber auch den 2. Teil aber trotzdem noch gehört 👍

13.05.2016 17:08:53
Andreas Axt

Selten habe ich so einen Dreck gelesen - Nein, ich meine nicht den Plot, nicht den Schreibstil und auch nicht die Übersetzung. Zumindest der Plot ist schlecht genug - allein es gibt Schlimmeres! - Nein, ich meine diese ungeheuerlichen pseudo-politischen Klischees, die sich durch das ganze Buch ziehen. Da sind erst mal die Türken, alle lieb und gut und so gebildet. Wer in Neukölln oder Kiel-Gaarden wohnt kann das nur bestätigen!?
Auf der anderen Seite sind wir umgeben von bösen Nazis um und um, dass man sich gar nicht mehr retten kann. da werden auch mal Leute die gegen Einwanderung sind automatisch zu Neonazis. Jawohl, und natürlich sind die bösen Mordbuben auch alle aus dieser Schublade, nachdem sie es versuchten zuerst den lieben Türken und dann den Ukrainern in die Schuhe zu schieben.
Meine Wertung: Mülleimer

03.11.2012 15:41:47
dkastens

nun ja, die Kritik des Herrn Drewniok ist schon ein bisschen hart - immerhin ein Debüt-Roman, aber ebenfalls: nun ja, leider liegt nicht eben falsch.

Ich will nichts wiederholen von dem, was gesagt wurde, da es ja ausreichend ist, aber mir sei der hinweis auf den titel des buches und dem dahinter liegenden vorgang gestattet. Das Phänomen des blutadlers ist in der nordischen Überlieferung keineswegs wirklich gut dokumentiert, es entstammt den Island-Sagas aus dem 13. bis sogar 15. Jahrhundert, beruht in mindestens zwei Fällen auf nachweislichen Übersetzungsfehlern und ist wissenschaftlich umstritten. Möglicherweise ein nie ausgeführtes, aber auf Menschenopfer lange vor der so genannten Landnama zurückweisendes Ritual. Im übrigen bedeutet das ritual sow ie es hier beschrieben wird, ähnlich den herausgerissenen Herzen bei mesoamerikanischen Völkern, den sekundenschnellen Zusammenbruch des Organismus. Die Qual besteht im Rippenbrechen und hier zum dritten Mal: nun ja, auch das sichrlich schlimm genug.
Fazit für mich: schludrig recherchiert, Herr Russell.

22.04.2012 19:43:36
Soundfiles61

Die Story ist beliebig. Leider langt dem Autoren Craig Russell, kein "gut gemachter Mord" (bitte nicht falsch verstehen - Mord ist niemals wirklich gut). Ein psychopatischer Serienmörder langt da nicht. Also schnell noch ein paar Nazis dazu, eine Prise Russenmafia, einen Hauch vom "Alle Türken sind kriminell" Klischee. Auf der anderen Seite, einen deutsch-schottischen Hauptkommissar, eine deutsch-jüdische Kollegin (bisschen viel NCIS gesehen).NaJa...
Am meisten stört mich als Hamburger jedoch die schlechten Ortkenntnisse (ich hatte oft Tränen vor lachen in den Augen) Beispiel: "Fabel fuhr auf der Ost-West-Straße (hieß 2005 schon Ludwig-Erhard-Strasse) und bog in die Reeperbahn ein (das ist die Verlängerung, da fährt man einfach geradeaus und biegt nicht ab).während Fabel in die Große Freiheit einschwenkte...und bog in die Davidstrasse (also wenn man von der Großen Freiheit abbiegt, kommt man in die Simon-von-Utrecht-Strasse, die Davidstrasse liegt an der hafenseitigen Zeile der Reeperbahn. Fabel hätte also nur links abbiegen müssen und nicht rechts in die "Grosse Freiheit".) Es gibt keinen Winterhuder Stadtpark, Die Zentrale der Commerzbank in Hamburg ist am Neß und so weiter und so weiter

05.02.2012 08:31:03
Kom_Ombo

Ein sehr politisch und geschichtsträchtiger Thriller, dessen Morde in den Hintergrund treten als der Autor anfängt, über Korruption in den eigenen Reihen, Gangsterbosse, die sich gegenseitig umbringen, einem alten Nazi und (Blut-) Rituale, zu erzählen. Dadurch ging alles andere unter und es wurde beschwerlich, dieses Buch weiterzulesen. Das Ende, welches kein richtiges Ende war, lässt viele Fragen offen.

01.01.2012 23:00:18
Esther P.

also, so schlecht wie einige es hier abtun ist dies buch wirklich nicht. ich hab es gelesen und mich weder gelangweilt noch geärgert darüber daßich es gelesen habe. die geschichte deutet zuerst auf einen stinknormalen serienmörder hin, die geschichte entwickelt sich dann aber zu einem roman der im organisierten verbrechen endet. manches geht einem beim lesen sicherlich gewaltig auf den keks, zb dass sich der komissar in die deutlich jüngere psychiologin verlieben muß etc, den kram hätte man auch weglassen können. aber ansonsten ist das buch gut, der autor hat hintergrundwissen was polizeiarbeit und gerichtsmedizin angeht.
von mir gibt es 71% für dieses buch.

26.10.2011 09:38:42
goldtoepfchen

Also ich kann mich der Kritik eben so wenig anschließen, wie einige Kommentaristen. Da ich es als Hörbuch "zu mir genommen" habe, fand ich den Spannungsbogen sehr gut gehalten (mag aber auch am Erzähler David Nathan liegen). Die Vielschichtigkeit der später zusammenlaufenden Geschichten, auch die nähere Beleuchtung der Personen fand ich sehr interessant und unterhaltsam. Craig Russell liegt mir als Autor und dies ist nicht mein letztes Hörerlebnis von ihm.

08.12.2010 15:49:26
M.Reinsch

Das Buch selbst habe ich eigendlich nur wegen dem Zusammenhang zu Wikingern gekauft (eins meiner stärkeren Interessengebiete), aber einem guten Thriller bin ich eigendlich nie abgeneigt.
Nach dem ich die ersten 20 Seiten gelesen hatte, war ich nicht mehr bereit das Buch weg zu legen (nun ja schlafen musste leider sein).
Was zu Anfang als etwas holperige Geschichte beginnt, reißt einen langsam aber sicher in seinen Bann und man will nur noch die 1-2 Seiten des gerade begonnen Kapitels zu Ende lesen...
Erstaunlich sind die Ortskenntnisse des Autors, die sehr detailiert und stimmig sind. So auch sein Schreibstyle - man befindet sich in der Geschichte!
Sicher ist es nicht der "Ultimative Thriller", aber mehr als Unterhaltsam ist er auf jeden Fall!
Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und haben Tiefgang, nicht nur ein Hauptprotagonist, sondern eine "Ermittlungsgruppe".
Die Geschichte ist spannend und hat einige unerwartete Wendungen, so dass eigendlich keine Langeweile auf kommt.
Kurz um ein Thriller den man gerne verschlingt und sich auf die Nachfolgebände (es gibt nun schon Zwei) freut!
Über en Inhalt kann gerne Jemand anderes schreiben - ich für meien Teil will immer selbt erleben was der Autor so zu sagen hat (bzw. gibt es ja Buchcovers :) )

04.08.2010 14:40:41
Alexander

Also ich weiß ja nicht, was Hrn. Drewniok
geritten hat, dass er das Buch so schlecht bewertete. Doch ich finde er übertreibt. So schlecht ist "Blutadler" nicht. Der Thriller ist spannend bis zur letzen Seite, wirkt fundiert recherchiert, hat Tiefgang und gut beschriebene Schauplätze. Gut, manche Figuren sind arg klischeehaft. Da wären die hübsche Psychologin zu nennen, die sich natürlich in den Haupthelden verliebt und auch der ukrainische Obergangster Witrenko wirkt eher wie ein Bondschurke als wie ein realistischer Großgangster. Ich würde das Buch mit 75 Grad bewerten.

05.07.2010 13:44:56
isa

langatmig, langweilig mag nicht unbeding treffend sein - als nicht hamburg fand ich es ehrlich gesagt teilweise prima beschrieben und habe gerne die ein oder andere zeile mehr gelesen. die mega spannung fehlte, aber immerhin war genug da um den erstling von craig russell an 3 tagen zu lesen. band 2 werde ich auf jeden fall lesen

16.05.2010 18:22:02
Nadl

Habe das Buch gerade ausgelesen. Ich bin auch etwas zwie gespalten. Fand die Grundstory des Buches ganz gut, allerdings die Handlung teilweise zu detailliert. Der Spannungsbogen war leider nicht gut aufgebaut, so dass ich Anfangs überlegt habe, das Buch zur Seite zu legen. Da ich das bisher aber bei keinem Buch gemacht habe, habe ich mich auch hier entschieden es zu Ende zu lesen. Und das war auch ganz gut so, denn im dritten Teil, klärt sich einiges auf.

25.03.2010 12:08:24
Steve

Es gibt nicht nur zwei Meinungen zu diesem Buch. Ich zumindest bin zwiegespalten. Einerseits bietet das gesamte Buch nichts, was mich aus den Socken haut. Andererseits hat es aber auch so gut wie keine langatmigen Stellen. Da kenne ich ganz andere Bücher, die hier sonstwie in den Himmel gelobt werden, aber sich Kapitelweise mit "Nebenschauplätzen" befassen.

Das Buch ist recht flüssig zu lesen (trotz der angeblichen schwachen Übersetzung), einige schlechte Formulierungen fallen dabei eigentlich kaum ins Gewicht.

Da ich mir "Wolfsfährte" auch besorgt hatte, werde ich es auch lesen, und das ohne jede Scheu.

Der erste Craig Russell ist zwar kein Meisterwerk, doch aber ein engagierter Roman ohne großartige Mankos. Langeweile jedenfalls kommt nicht auf ...

25.01.2010 13:51:26
ralph

Hab das Buch gerade duch und kann den sehr negativen Originalkommentar hier nicht nachvollziehen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und niemals langatmig. Als Hamburger ist die Handlung in der eigenen Stadt auch reizvoll und gut ausgestaltet. Daß man einige beschriebene Wegstrecken so nicht fahren kann, ist einem nicht einheimischen nachzusehen.

10.01.2010 13:26:22
Detlev W.

Arbeite selber in der "Branche" und kann nur sagen, dass hier -wie auch z.B. in den Wallander-Romanen- das Leben der Kollegen in und mit diesem Beruf sehr sehr gut dargestellt wird. Viele beruflich betroffene Leser, die sich mit diesen Romanen beschäftigen fühlen sich verstanden und können sagen:"Ja, genau so ist es". Ob dass nun die Unzufriedenheit mit der Obrigkeit oder die familiären Situationen wiederspiegelt. Es ist so wie Russell es schreibt. Kompliment

03.12.2009 22:42:35
H. G. Müller

Ich fand das Buch nicht so gut.Er will angerufen werden und schaltet dann das Telefon aus weil er einen ZWEIERABEND anstrebt.Er befreit Anna vom Dienst, denkt aber nicht daran, ihr einen Posten mitzugeben.Er ist Teamleiter hat aber nicht nötig seinen Kollegen reinen Wein einzuschenken und taucht auch mal ab,Er rennt nach draussen und anstatt nach Hilfe zu telefonierfen stellt er sich hin und wartet auf die Explosion.

02.06.2009 11:08:20
et-juergen

Mir hat das Buch recht gut gefallen. Insbesondere, nachdem ich vorher "Wolfsfährte" gelesen hatte, der doch ziemlich öde war. (Tja, Freunde machen es möglich, dass man dann das erste Buch doch noch liest...)
Jedenfalls liest sich Blutadler dadurch spannend, da so viele verschiedene Dinge im Hintergrund passieren, die natürlich unbedingt aufgedeckt werden wollen. Man will einfach wissen, wie die Dinge zum Blutadler gehören. Deswegen liest man es zu Ende, wo dann auch mal echte Spannung erscheint. Dass Blutadler ein Designer-Krimi ist, stört mich herzlich wenig, Hauptsache es macht Spass.

Übrigens die Gründe, warum der BND da auftaucht, sind schlicht falsch. Ein Blick auf die Webseite des BND verrät, dass es ein Auslandsgeheimdienst ist. Hier hätte der Autor den Bundesverfassungsschutz anbringen sollen, der sich um Rechts- und Linksextremismus und Terrorismus kümmert. Aber beide, BND und Bundesverfassungsschutz, untersuchen nicht die organisierte Kriminalität. An dieser Stelle ist wohl einiges durcheinander gekommen. Naja, es musste eben unbedingt ein Geheimdienst her und da klingt ja BND schon fast wie CIA und dann wird das Buch wirklich zum Designer-Krimi.

14.04.2009 14:38:58
Kylling

Moin! Ein Buch, das man zu Ende lesen kann, aber nicht muss. Prinzipiell gefallen mir Geschichten, die an Orten spielen, die ich kenne. So auch diese. Was allerdings doch ziemlich nervt, ist die miese Übersetzung. Es klingt so, als schreibe Russell, Engländer oder Amerikaner, selbst auf Deutsch. Leider misslungen und total hölzern. Ewige Wiederholungen à la "der Türke machte dies und das", "der Russe ging hier und dort hin" schmälern das Lesevergnügen leider erheblich.

19.03.2009 15:23:46
Florian Kruse

Dieses spannende Buch macht richtig Spaß! Ich lebe seit über 10 Jahren in Hamburg und erkenne die Stadt im Buch wieder.
Die Story ist vielleicht aus litraricher Sicht kein Meisterwerk und bedient verchiedene Kliesches, aber Sie ist spannend und kurzweilig.
Ich frage mich welches Problem Herr Drewniok mit diesem Autor hat. Er sollte sich mal die Mühe machen und dieses Buch im Original lesen!

06.02.2009 11:57:48
Henriette

In diesem Krimi geht um Ritualmorde in Hamburg mit diversen Verstrickungen in der Polizei, Mafia, Wirtschaft. Die Geschichte ist hier sehr vielseitig, aber man kann alles sehr gut nachvollziehen.
Der Hauptprotagonist Kriminalhauptkommissar Jan Fabel ist als Mensch und auch als Chef nett, aber auch mit Macken dargestellt. Sympathisch. Selbst das Team um Jan Fabel ist so dargestellt, dass man sich alle gut vorstellen kann.
Die einzelnen Abschnitte sind mit Überschriften (Ort und Zeit) versehen. Das fand ich sehr hilfreich. Die Ortsbeschreibungen haben mir gut gefallen. Ich bin ja selber aus Hamburg und liebe diese Stadt. Daher gefallen mir die Beschreibungen auch oft sehr gut.
Das war ein Krimi nach meinem Geschmack. Super spannend geschrieben. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch durch, ohne abzuflachen. Allerdings ist das kein Buch für schwache Nerven.

02.01.2009 11:10:39
Sabine, HH

Mir hat das Buch, ebenso wie "Wolfsfährte" sehr gut gefallen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in HH lebe und mir die Orte des Geschehens sehr gut vorstellen kann. Ich werde den Inhalt des Buches jetzt nicht wiedergebeben, das wurde ja schon zur Genüge getan.
Nur soviel: ich fand Blutadler sehr spannend geschrieben und gehöre hiermit zum Teil derjenigen, die sich hier positiv äußern.

13.07.2008 01:22:26
Luna

Ok, ich fasse mich kurz: Ich fand das Buch aus den unterschiedlichsten Gründen wirklich gut. Alle sind hier im Vorfeld bereits genannt worden. Aber: Ich habe das Buch im Original gelesen, die Übersetzung habe ich nach 30 Seiten in die Ecke gepfeffert...

06.07.2008 12:47:12
antoenchen123

über dieses Buch gibt es ja eigentlich nur 2 Meinungen, die es toll finden und die die es schrecklich finden, dawischen gibt es nicht viel. Ich bin Vielleserin und lese solch ein Buch in diesem Seitenausmaß zwischen 2 und 10 Tagen je nach dem wieviel Zeit ich habe an diesem Werk habe ich mich ganze 2 Monate ! rumgequält, die erste hälfte war grauselig, ich muß aber fairerweise sagen die 2 te Hälfte brachte ein bißchen Spannung auf, diese haufenweise Handlungstränge die dann doch auf eine Handlung bzw. Verstrickung zusammenlaufen, waren für mich äußerst ermündend. Auch das Personen z.B. Sohn und Vater Eitel über eine ganze Zeit eine wichtige Rolle in dem Buch spielen, deren Vorleben im genauesten auseinandergenommen wird, man später zwar erfährt sie hatten was damit zu tun aber was genau ? Die Personen werden einfach beiseite gestellt als hätten sie mit dem ganzen nichts mehr zu tun, warum mußte ich mich als Leser dann seitenweise mit Ihnen beschäftigen ? Also für mich wars nichts aber da die Meinungen bei diesem Buch ja total auseinandergehen sollte da wohl jeder seine Erfahrung selbst machen.

17.03.2008 17:02:41
buchblock.com

„Blutadler“. So heißt das Erstlingswerk von Craig Russell. Wenn man es liest, mag man kaum glauben, dass es sein Debut ist. Es ist sehr gut und spannend geschrieben, es gibt einen Hauptcharakter mit klaren Zügen und es gibt eine anständige Handlung, aber …

Bei „Blutadler“ geht es um einen Serienmörder, der seine Opfer mit einem Ritual tötet, das auch die Wikinger anno dazumal verwendeten. Ihnen wird dabei der Rücken aufgeschnitten, und danach die Rippen beidseitig zur Seite geklappt. Das Ritual wird durch das herausziehen der Lunge komplettiert.

Jan Fabel, ein Deutscher Polizeibediensteter mit schottischer Mutter leitet eine Gruppe von Hamburger Polizisten, die sich mit den Mordfällen befassen und nach dem Täter fahnden. Gleich zu Beginn liest man eine eindeutige E-Mail mit dem Absender „Son of Sven“. Recht schnell erkennt man, dass dies kein einfacher Fall wird. Deshalb begeben sich die Polizisten rund um Fabel in verschiedene Richtungen, bis man auf die Türkische Mafia stößt.

Neben Fabel gibt es noch einige andere Charaktere, die jedoch eher farblos bleiben. Selbst den halb-schotten lernt man, bis auf ein paar Details, kaum kennen. Zunächst geht eigentlich alles Schlag auf Schlag, man könnte meinen, dass Russel seine Energie gleich am Anfang raussprudeln lässt. Man hat zwei Leichen. Beide nach dem Blutadler-Ritual ermordet. Und man hat bereits innerhalb der ersten 40 Seiten einen Verdächtigten. Ein Ex-Polizist, der nun die Fronten gewechselt hat und angeblich für die Türkische Mafia arbeitet.

Plötzlich kommt ein zweiter Handlungsstrang dazu, der sich mit Mafiagruppen aus der Türkei und aus der Ukraine (die später auch noch dazu kommt) befasst. Als Leser weiß man nicht wirklich, was man damit anfangen soll, liest aber weiter um es vielleicht zu erfahren. Bis zur Mitte des Buches leben also die zwei Handlungsstränge so vor sich hin. Inzwischen fängt auch die Mafia an zu Morden, jedoch angeblich aus ganz anderen Motiven, die man nur scheinbar erfährt.

Für ein Debut ist dieses Buch eigentlich ganz solide geworden. Der Autor schreibt flüssig und vor allem spannend. Was mir nicht so gefällt, ist, dass er zig Polizei-Bereiche und deren Abkürzungenerwähnt. Man stößt hierbei etwa auf MEK, GSG-7 und noch etliche andere, die ich mir ehrlich gesagt nicht mal gemerkt habe. In manchen Sätzen kommt man sich geradezu wie in einem FANTA 4 Song vor, und am Ende ist man nicht viel schlauer als am Anfang des Satzes

Alles in allem kann man jedoch sagen, dass sich Craig Russell - der übrigens selbst Schotte ist und ebenfalls als Polizist gearbeitet hat – sich sowohl über Hamburg (er hat eine Zeit lang dort gewohnt) als auch generell über Deutschland und dessen Geschichte ausgezeichnet bescheid weiß.

Viele Leute sagen, dass sich Russell bei seinem ersten Buch übernommen hat. Ich bin nur bedingt dieser Meinung. Natürlich verwirrt dieses Buch zeitweise, da es quasi 1 ½ Handlungsstränge gibt. Meiner Meinung nach fehlt dem Buch lediglich etwas mehr Struktur, ansonsten ist es ein guter, aber ausbaufähiger Stil.

30.01.2008 14:06:00
Stefanie

Ich lege eigentlich fast nie ein Buch weg, ohne es komplett gelesen zu haben. Blutadler ist aber sehr in Gefahrt so zu enden.

Ich habe mich von Anfang an gefragt, wieso ein britischer Autor einen "Thriller" schreibt der in Hamburg spielt. Es ist mir immer noch nicht klar geworden.

Ich finde das Buch unfassbar langweilig und das sich der Autor nicht entscheiden kann, ob die Tochter von Jan Fabel Anna oder Gaby heißt, hilft nicht dabei mir das Buch und den Autor sympathischer zu machen.

15.06.2007 20:06:25
Teasy

Moin! Ich habe sas Buch "verschlungen"! Ich fand es gut recherchiert und ziemlich spannend! Ja das Ende war für mich auch unbefriedigend. Allerdings wird der "Knoten" (auchf nachfrage beim Autor) gelöst.

Endlich mal ein herrlicher Krimi der in Deutschland speilt!

Im übrigen wird der Charkter der Hauptdarsteller im folgendem Buch immer stärker herausgearbeitet.

Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen!

19.01.2007 08:36:55
Sunny

Also ich muss schon auch sagen, dass ich zu den Personen gehöre, denen "Blutadler" sehr gut gefallen hat, genauso wie "Wolfsfährte"...
Ich fand beide Bücher total klasse und warte schon gespannte auf die nächsten Teile :)

06.04.2006 11:14:35
Helga

Ich gehöre wiederum zur anderen Seite, mir hat es sehr gut gefallen.

Eine unglaublich interessante Geschichte um grausame Rituale, die keine Leerläufe und eine durchgehende Spannung aufweist. Sie ist sehr kompakt und vielschichtig, mit vielen Verzweigungen, die in alle möglichen Bereiche übergreift, aber trotzdem nie unübersichtlich wird. Ein fantastischer Aufbau, mit vielen hervorragend eingeflochtenen realen Ereignissen, die ich sehr informativ fand. Trotzdem ist es nichts für Zartbesaitete, da die extrem brutalen Morde doch sehr detailliert dargestellt werden.

Die Personen, vor allem das Team um Jan Fabel, sind alle sehr sympathisch und flexibel. Es läuft alles in geregelten Bahnen und nichts ist chaotisch oder überzogen.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und auch das spannende Ende schreit schon nach dem nächsten Band.

20.03.2006 18:05:55
sazi

Ich bin auch reingefallen. Ich hab ab Samstag nachmittag versucht, mich über den quälend langsamen Anfang zu retten, weil ich irgendwo aufgeschnappt hatte, daß es lahmsch anfängt, sich dann aber steigert.

Sagen wir so: Das Buch liegt seit heute morgen (Montag) da, wo alle meine "Rohrkrepierer" enden: Auf dem Stapel für den Flohmarkt.
Nach 70 Seiten hielt ich meine Zeit für zu wertvoll...
Verquarzt, die Erzählweise - übrigens liegt das wohl nicht an der Übersetzung, weil ich es im Original lesen wollte...

Und wenn ich die Krimi-Couch-Wertung so lese, dann bin ich froh, was mir da alles an verkorksten Existenzen erspart geblieben ist...

20.03.2006 15:28:18
Franziska

Thomas Harris lässt doch seinen "Hannibal" im gleichnamigen Roman durch eben diese blutadrige Wikinger- Lungen- Lege- Technik einen Jäger ins Jenseits befördern, wenn ich mich recht entsinne. Also das mit "einen genial-irren Serienkiller, dem in Sachen blutiger Grausamkeit tatsächlich noch eine neue Variante eingefallen ist" stimmt dann wohl doch nicht, ist aber ein weiterer Beweis für Russells Bestseller- Inspirations- Quellen.

16.03.2006 12:14:04
Florian

Ein Komissar der kaum merklich schottische Wurzeln hat soll hier den großen Helden mimen... Aha...

Dieses ist nur der Anfang einer Reihe von schlecht eingebauten und unnötigen Details mit denen der Autor seine Leser quälen will. Russell konstruiert eine unheimliche Dichte an Formulierungen die ihr Ziel nicht treffen sonder besser gesagt trefflich umschreiben. Bei manchen Passagen würde man ihm eine Schreibblockade wünschen, doch die tritt erst ein, wenn der erste halbwegs anständige Spannungsmoment kommt, nämlich der Showdown. Ein sehr knappes Schlußkapitel, das den bis dahin dürstenden Leser nicht befriedigen kann.

Die Idee der Geschichte ist der klassische Serienmörder mit politisch-religiösem Hintergrund, nicht schlecht aber unspektakulär.

Die Charaktere sind mehr als flach, nicht einmal Jan Fabel wird stärker herausgearbeitet. Im Endeffekt handelt es sich um Namen, die miteinander kommunizieren, ohne sich voneinander zu unterscheiden.

Ein derartig schwaches Buch ist mir lange nicht mehr untergekommen. Schwache Charaktere, schwache Handlung, undetaillierte Polizeiarbeit, schwafeliger Schreibstil und Spannungslosigkeit sollten in roten Lettern auf den Einband gedruckt werden, damit niemand auf den Klappentext hereinfällt.