Der Sonntagsmann

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Norstedt, 2004, Titel: 'Söndagsmannen', Seiten: 311, Originalsprache
  • München: btb, 2007, Seiten: 344, Übersetzt: Holger Wolandt & Lotta Rüegger
  • München: btb, 2008, Seiten: 345

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Västerås in Schweden: Die Kommissarin Elina Wiik stöbert in den Akten und stößt auf einen ungeklärten Mordfall, der 25 Jahre zurückliegt. Elina nimmt die Ermittlungen auf und ist überrascht, woran sich so mancher Zeuge nach so vielen Jahren noch erinnern kann. Doch wer war die Tote? Und was wurde aus ihrem Baby, das seit dem Mord verschwunden ist? Elina Wiik bleiben für die Suche nach dem Mörder noch drei Wochen bis zum Ablauf der Verjährungsfrist - ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...

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Letzte Kommentare:
02.11.2013 11:28:53
Annette Traks

Ylva Marieanne Malmberg wurde vor 25 Jahren ermordet und ihre wenige Monate alte Tochter verschwand spurlos. Die übel zugerichtete Leiche der Frau wurde erst einige Zeit nach der Tat in einem Waldgebiet entdeckt, als offizielles Todesdatum der 1. Oktober 1979 bestimmt. Jedoch wurde der Fall nie aufgeklärt und irgendwann mangels weiterer Erkenntnisse ad acta gelegt.
Der seit kurzem pensionierte Kommissar Oskar Kärnlund war damals am Rande an den Ermittlungen beteiligt. Als er nun schwer erkrankt im Spital liegt, besucht ihn seine junge, engagierte Kollegin Elina Wiik. Ihr gesteht er, dass ihn der ungelöste Fall belaste, er es schwer verkrafte, dass der Mörder immer noch frei herumläuft.
Wieder im Büro, lässt die neugierig gewordene Elina sich sofort die alten Akten kommen und vertieft sich in sie. Aber es ist der 3. September 2004 und nach schwedischem Recht verjährt der Fall in genau 27 Tagen.
Nach so langer Zeit scheint die Aufklärung der Tat innerhalb dieser kur-
zen Frist unmöglich. Doch die Kommissarin will den Kampf mit der Zeit und gegen die Widerstände innerhalb ihrer Behörde unbedingt aufnehmen und den Täter finden.
Es gelingt ihr, viele Zeugen von damals ausfindig zu machen und erneut zu befragen. Dabei wundert sie sich, dass einige sich nach 2 1/2 Jahrzehnten nicht nur noch erstaunlich gut an die damaligen Ereignisse erinnern, sondern sogar wichtige Details erwähnen, die in den Akten nicht auftauchen.
Aber entsprechen sie auch der Wahrheit? Warum wurden sie damals verschwiegen? Oder wurden sie vielleicht bewusst von den Ermittlern unter- schlagen?
Der Countdown läuft und der Fall wird immer verzwickter …

In einem zweiten Handlungsstrang spielt die junge Kari Solbakken die Hauptrolle. Sie wurde einst unter mysteriösen Umständen adoptiert und ist nun auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei von ihrem Wohnungsnachbarn, dem wegen einiger Kleindelikte straffällig gewordenen Robert.

Resümee:
Eigentlich sind Skandinavien-Krimis nicht so mein Fall, und dieses Buch war auch eher ein Verlegenheitskauf.
Umso erstaunlicher, dass mich die Handlung von der ersten Seite an in
ihren Bann gezogen hat. Das liegt zum einen daran, dass der Leser der Kommissarin oft einen Schritt voraus ist – die Gründe hierfür zu nennen, wäre ein Spoiler -, was die Spannung ungemein erhöht, da man ständig mitfiebert.
Zum anderen treten während der Ermittlungen immer wieder unerwartete Wendungen ein, die die Sicht auf den Fall und die involvierten Personen verändern – die radikalste ganz am Schluss macht den Leser fassungslos.
Außerdem zieht Elina Wiik aus den Fakten einerseits derart brillante, andgaererseits aber auch so nahe liegende Schlüsse, dass der Leser sich fragt, warum weder die Ermittler vor 25 Jahren noch man selbst während der Lektüre darauf gekommen ist.
Fazit:
Obwohl ein Schwedenkrimi, war die Lektüre außerordentlich spannend.

12.02.2010 11:33:23
Marcel Ritzi

Im Gegensatz zum neuesten Krimi von Thomas Kanger fand ich den "Sonntagsmann" nur langweilig. Über die erste Hälfte des Buches kommt keine Spannung auf, bis es auf den letzten 100 Seiten ein wenig prickelt.
Teilweise liest sich der Roman wie ein trockenes Ermittlungsprotokoll. Die Personen, v.a. die Polizeivertreter, sind zu wenig lebendig geschildert.

31.01.2010 12:14:21
Ernst.G.CONRAD

Ich bin total begeistert eher durch Zufall habe ich mir diesen spannenden Krimi aus der Bücherei ausgeliehen da ich die "Skandinavier" sehr mag und Kanger zuvor nicht kannte. Beim Sonntagsmann sind eigentlich zwei Handlungen und es ist nicht einfach zu entscheiden was ist die Haupt- oder Nebenhandlung. Jetzt habe ich natürlich zu Kanger "Blut gteleckt" und ich werde selbstvrständlich auch die verbliebenen mir unbekannten Bücher in Kürze lesen

17.07.2009 16:52:39
sherlyholmes

Ich bin von diesem Krimi auch sehr begeistert. Der Autor schreibt über ein Verbrechen das lange zurückliegt und über eine Kommissarin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Verbrechen zu lösen. Aber das ist noch nicht alles. In Schweden gibt es für Mord Verjährung. Die Zeit wird für die Polizistin knapp, was dem Krimi die nötige Würze gibt.
Hinzu kommt eine Nebenhandlung, die genauso zielstrebig wie der Hauptstrang zum Ziel führt. Ständig wartet der Leser darauf, dass beide Stränge ineinanderlaufen.
Alles in allem ein spannendes Werk.

17.04.2007 15:52:49
Max

Ein großartiger Krimi aus Schweden. Die Geschichte ist clever konstruiert und durchweg nachvollziehbar, der Stil knapp und präzise, die Personen glaubhaft und menschlich abseits üblicher Krimi-Klischees. Sehr gelungen!

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

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