Im Zeichen des Roten Hahns

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Graz: Vehling, 2004, Seiten: 136, Originalsprache

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Wolfgang Weninger
Alte Römer und steirischer Wein, mörderisch verpackt

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Dez 2004

Wir befinden uns im Jahre 170 nach Christi Geburt. In der römischen Provinz Norikum befindet sich das Munizipium Flavia Solva, in dem Statthalter Titus Tiberius die Fäden in der Hand hat. So lange, bis er Besuch des zwielichtigen Händlers Gaius Magnus erhält. Der mit allen Wassern gewaschene Kaufmann und Gauner findet heraus, dass ein Schmied für den Cäsaren Marc Aurel wertvolles Bronze verarbeiten soll. Das muss er natürlich haben. Um seine Flucht zu sichern, setzt er Flavia Solva den Roten Hahn aufs Dach, doch der Brand bringt Gaius Magnus kein Glück, sondern den Tod.

1834 Jahre danach. Major Benjamin Kold ist in Leitring, einer kleinen Gemeinde nahe der südsteirischen Stadt Leibnitz, zu einem Seminar im Retzhof eingeladen. Im Retzhof findet die steirische Landesaustellung 2004 statt, die sich mit der Geschichte der Gegend seit der Römerzeit beschäftigt. Deshalb sind außer Gendarmen und Polizisten auch hochgradige Wissenschaftler zugegen. Unter ihnen ein gewisser Professor Klein von der Universität Bamberg, der eine anerkannte Koryphäe auf dem Gebiet der Römerkunde ist. Er glaubt in Maurc Aurels Werk "Selbstbetrachtungen" einen Hinweis auf das Bronze in unmittelbarer Nähe der noch heute existierenden Ortschaft Flavia Solva gefunden zu haben.

Natürlich läuft Klein unserem trinkfesten Major über den Weg. Doch die beiden haben nicht lange Zeit ihre feuchtfröhlichen Diskussionen zu führen, den der Professor verschwindet spurlos ...

Helmut Gekle hat seinen bislang letzten Roman rund um den Grazer Major Ben Kold veröffentlicht. "Im Zeichen des Roten Hahns" ist eine Auftragsarbeit, die anlässlich der steirischen Landesausstellung 2004 im Retzhof geschrieben wurde. Wer die Trinkfestigkeit von Major Benjamin Kold und Helmut Gekle kennt, den verwundert nicht, dass die Grazer Brauerei Puntigam als Sponsor für dieses Buch aufgetreten ist.

Dennoch hat der Vehling Verlag versucht, an der Drucklegung zu sparen und diesen Roman im DIN A5-Format verlegt, weshalb die Geschichte um Ben Kold und den Bronzemord auch nur 134 Seiten beträgt, was im ordentlichen Taschenbuchformat mindestens die Hälfte mehr wäre.

Der Autor hat sich mit der Story rund um die geschichtsträchtige Gegend sehr intensiv befasst und seine Recherchen in eine eigene Geschichte römischer Herkunft verpackt, die als Grundlage für die einigermaßen spannende Erzählung aus der Südsteiermark dient, bei der aber naturgemäß die Streitfrage um gekelterte Steirertrauben oder Gehopftes aus den Traditionsbrauereien nicht außer Acht gelassen wird.

Wer die bisherigen vier Krimis rund um den Grazer Kripobeamten gelesen hat, wird zwar alle bekannten Figuren erkennen, aber auch am Schreibstil feststellen, dass sich bei diesem Buch eine gewisse Seriosität in die Geschichte stiehlt, die Gekle, der ansonsten lieber seinem satirischen Schreibverlangen frönt, bislang nicht unbedingt anzumerken war. Dies tut dem kurzweiligen Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch, den Gekle hat auch in diesem Buch einen deutlichen Hang, die Personen zu überzeichnen und schreiberische Seitenhiebe auf den Autor Wolf Haas auszuteilen.

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