Lavendel-Tod / Der Lavendel-Coup

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • München: neobooks, 2015, Titel: 'Bankraub auf Französisch', Originalsprache, Bemerkung: als Karin Uhlig
  • München: Knaur, 2019, Seiten: 240, Originalsprache, Bemerkung: vollständig überarbeitete Neuausgabe

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Ihr neuer Fall führt Molly nach Südfrankreich, in ein kleines Dorf in der Provence zwischen alten Olivenbäumen und den ewig singenden Zikaden. Dort soll sie die dunklen Machenschaften eines angesehenen Bankiers aufdecken. Doch zunächst hilft sie bei der Restaurierung einer alten Kapelle und findet dabei geheimnisvolle Zeichen in der Wand. Zusammen mit ihrem Freund Charles entschlüsselt sie die Botschaft und stößt auf ein altes Geheimnis um einen nie geklärten Bankraub. Doch dann gibt es einen Toten und die Jagd nach dem hundert Jahre alten Schatz wird zum Schlüssel für ein hochaktuelles Verbrechen.

Lavendel-Tod / Der Lavendel-Coup

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14.05.2019 10:34:17
wampy

Buchmeinung zu Carine Bernard – Lavendel-Tod

„Lavendel-Tod“ ist ein Kriminalroman von Carine Bernard, der 2019 bei Knaur TB erschienen ist.

Zum Autor:
Carine Bernard wurde 1964 in Niederösterreich geboren. Seit 2002 lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Deutschland in der Nähe von Düsseldorf.
Sie fotografiert gerne und geht in ihrer Freizeit Geocachen. Beim Erfinden von Geocache-Rätseln entdeckte sie ihre alte Liebe zum Schreiben wieder und nach einigen Rätselgeschichten rund um Molly Preston folgte 2015 ihr erster Roman.

Klappentext:
»Lavendel-Tod« ist die noch einmal vollkommen überarbeitete Neuausgabe des bereits unter dem Titel »Der Lavendel-Coup« erschienenen Werkes der Autorin.
Ein Fall von Wirtschaftskriminalität führt EU-Ermittlerin Molly Preston nach Südfrankreich, in ein beschauliches Dorf zwischen alten Olivenbäumen und den ewig singenden Zikaden. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf geheimnisvolle Zeichen an der Wand einer kleinen Kapelle. Mit der Unterstützung ihres Freundes Charles – seines Zeichens erfolgreicher Krimi-Autor – entschlüsselt sie die Botschaft und erfährt von einem nie geklärten Bankraub. Doch dann gibt es einen Toten, und auf einmal entwickelt sich die Jagd nach dem verschollenen Goldschatz zum Schlüssel für die Lösung ihres aktuellen Falls …

Meine Meinung:
Dieses Buch ist eine überarbeitete Fassung des ersten Romans um die junge EU-Polizistin mit Schwerpunkt Wirtschaftskriminalität Molly Preston. Man merkt dem Buch den Hintergrund der Rätselgeschichten deutlich an. Molly arbeitet undercover als Kunststudentin in der Provence bei der Restauration einer Kapelle. Sie ist eine taffe junge Frau, die mir manchmal etwas zu perfekt gezeichnet wurde. Sie verfügt über eine Reihe von Ressourcen, die sie bei ihrer Arbeit aus der Ferne unterstützen. Die Geschichte wird aus der Perspektive der jungen Frau erzählt, so dass man auch ihre Gedanken und ihre Gefühle miterleben kann. Molly agiert sehr selbstbewusst und bewahrt auch in kritischen Momenten die Ruhe. Manchmal wirkt es aber eher wie eine Aneinanderreihung von Rätseln, die die Ermittlungen prägen. Eine interessante Figur ist Kommissar Demoireau, der tief in der Provence verwurzelt ist und einen sehr sympathischen, aber auch kompetenten Eindruck hinterlässt. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und vermittelt ein Wohlfühlklima. Die ausführliche Beschreibung der Landschaft und der urlaubsähnlichen Atmosphäre prägen den Gesamteindruck. Die Auflösung der Kriminalfälle ist eher Zugabe.

Fazit:
Ein Wohlfühlkrimi mit einer sympathischen Ermittlerin und viel Urlaubsflair, dem es aber ein wenig an Zusammenhang fehlt. Ich vergebe drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten) und spreche ein Leseempfehlung für Rätselfreunde aus.

30.03.2019 11:32:16
leseratte1310

Molly arbeitet für eine streng geheime Abteilung der EU zur Aufklärung von Finanz- und Wirtschaftsspionage. Sie soll die Groupe BFC, ein privat geführtes Bankhaus, überprüfen, ob es zu Insider-Geschäften gekommen ist. So hat sie sich als Marie Bonnieux, Studentin der Kunstgeschichte, erst einmal einen Praktikumsplatz gesichert, bei dem eine kleine Kapelle in der Nähe von Mirocène restauriert werden soll. Dabei stößt sie unter dem Putz auf seltsame Zeichen. Das hat zwar nichts mit ihrem eigentlichen Job zu tun, aber sie ist neugierig und geht der Sache nach. Dabei erfährt sie von einem Bankraub ungefähr hundert Jahren, das geraubte Gold ist verschollen, und in der Kapelle liegt plötzlich ein Toter.
Dies ist mein erstes Buch aus der Reihe um die Ermittlerin Molly Preston, welches eine Neubearbeitung des Buches „Der Lavendel-Coup“ ist.
Die Gegend um Mirocène in der Provence ist sehr atmosphärisch beschrieben. Da kommen gleich Urlaubsgefühle auf. Dazu trägt auch die provenzalische Küche bei, denn die genannten Gerichte machen einem den Mund wässrig.
Die Geschichte ist sehr spannend und die Charaktere sind sehr gut und authentisch ausgearbeitet. Obwohl die sympathische Marie auf die Möglichkeiten ihrer Organisation zurückgreifen kann und manchmal auch ihren Freund Charles einspannt, ist sie doch eigentlich auf sich selbst gestellt. Sie ist jung und sehr fähig, manches Mal erschienen mir ihre Fähigkeiten fast schon übertrieben. Für ihren Job nimmt sie sogar die anstrengenden Arbeiten in der Kapelle in Kauf. Doch nachdem der Tote gefunden wurde, ist ihr plötzlich jemand auf den Fersen. Sie ermittelt doch Undercover, wie also konnte man ihr auf die Spur kommen? Obwohl sie sehr vorsichtig ist und auch die örtliche Polizei außen vor lässt, wird es noch gefährlich für sie. Ständig scheint ihr jemand einen Schritt voraus zu sein.
Die Geschichte ist verzwickt. Wie Molly hatte auch ich einen Verdacht, aber das tatsächliche Ausmaß der kriminellen Machenschaften hatte ich doch so nicht erwartet.
Ein unterhaltsamer und spannender Krimi.