Aus finsterem Himmel

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • Hillesheim: KBV, 2018, Seiten: 250, Originalsprache

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Es ist Sommer in der Eifel, die Zeit der dauerhaften Straßenbaustellen und der raumgreifenden Umleitungen. Hätte Herbie Feldmann nicht den verwegenen Versuch unternommen, einen Schleichweg zu benutzen, wäre ihm nicht diese Kuh vors Auto gelaufen. Die Schadenfreude bei seinem allgegenwärtigem Begleiter Julius könnte nicht größer sein. Das verletzte Tier gehört Alfred »Marshal« Schnorrenberg, dem Großbauern, der seit seinem Aufenthalt in Amerika den alten Aussiedlerhof zur waschechten Ranch umfunktioniert. Er erlaubt Herbie großzügig, den entstandenen Schaden mit ein paar kleinen Gefälligkeiten abarbeiten zu dürfen. Doch mit jeder Reparaturarbeit und jedem Botendienst verstrickt sich Herbie schleichend in ein immer dichter werdendes Netz von Verpflichtungen, und zu allem Überfluss gerät er auch noch in eine schon lange schwelende Familienfehde, die mindestens einer der Beteiligten gerne nach echter Wildwestmanier beenden würde. Mitten hinein in das bedrohliche Szenario platzt die Nachricht vom plötzlichen Verschwinden eines jungen Rucksacktouristen, der an der Grundstücksgrenze des Marshals campiert hat. Zeugen die blutigen Spuren davon, dass er womöglich zwischen die Fronten geraten ist? Oder hat ihn am Ende der Ginstermann geholt, die finstere Eifeler Sagengestalt, die angeblich in Gewitternächten ihr Unwesen treiben soll?

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21.10.2018 13:14:22
wampy

Buchmeinung zu Ralf Kramp – Aus finsterem Himmel

„Aus finsterem Himmel“ ist ein Kriminalroman von Ralf Kramp, der 2018 bei KBV erschienen ist.
Dies ist der achte Band um Herbie Feldmann.

Zum Autor:
Ralf Kramp, geboren 1963 in Euskirchen, lebt in einem alten Bauernhaus in der Eifel. Für seinen Debütroman »Tief unterm Laub« erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. Seither erschienen mehrere Kriminalromane und zahlreiche Kurzgeschichten.

Klappentext:
Ein Spinner, ein Familiengeheimnis und ein uraltes Schauermärchen …
Ein Fall für Herbie und Julius
Es ist Sommer in der Eifel, die Zeit der Straßenbaustellen und Umleitungen. Hätte Herbie nicht den Versuch unternommen, einen Schleichweg zu benutzen, wäre ihm nicht dieses Tier vors Auto gelaufen. Die Schadenfreude bei seinem allgegenwärtigen Begleiter Julius ist groß.
Das Rind gehört dem Marshal, einem Bauern, der seinen Hof zur waschechten Ranch umfunktioniert hat und Herbie dazu verdonnert, den Schaden abzuarbeiten. Herbie verstrickt sich dabei unmerklich in ein Netz von Verpflichtungen und gerät zudem in eine alte Fehde, die mindestens einer der Beteiligten gerne nach echter Wildwestmanier beenden würde.
Mitten hinein in das bedrohliche Szenario platzt die Nachricht vom Verschwinden eines jungen Rucksacktouristen, der an der Grundstücksgrenze des Marshals campiert hat. Ist er womöglich ebenfalls zwischen die Fronten geraten? Oder hat ihn der Ginstermann geholt, eine finstere Eifeler Sagengestalt, die in Gewitternächten ihr Unwesen treiben soll?

Meine Meinung:
Dieses Buch lebt von seinen Hauptfiguren, dem etwas chaotischen Herbie Feldmann und seinem nur für ihn sichtbaren aber allgegenwärtigen Begleiter Julius. Um diese Beiden herum agiert eine Schar meist recht skurriler Figuren, die meist deutlich überzeichnet sind. Julius ist ein unermüdlicher Kritiker von Herbies Tun. Was auf den Leser lustig wirkt muss für Herbie die Hölle sein. Der Kriminalfall ist kaum mehr als Beiwerk für das Figurenensemble und bleibt lange Zeit im Hintergrund. Am Ende entwickelt Herbie durchaus Ermittlerqualitäten, auch wenn er mit seinen Vermutungen nicht immer richtig liegt. Herbie ist kein absoluter Sympathieträger, weil er schon mal Fremde schamlos ausnutzen möchte. Wenn es nicht klappt, ist ihm die Schadenfreude des Lesers sicher. Gefallen hat mir bei Herbie, dass er niemals aufgibt und versucht mit all den Unbillen, die ihn treffen, zu recht zu kommen. Der Schreibstil ist angenehm und die Geschichte kann flüssig gelesen werden. Auch die Figuren haben ihren Reiz und auch wenn es auf den ersten Blick nicht unbedingt so aussieht, so sind sie doch liebevoll beschrieben.

Fazit:
Ein Kriminalroman mit vielen skurrilen Figuren und einem für die Welt unsichtbaren Helden. Mir war es etwas überzogen und so bewerte ich das Buch mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten). Empfehlen kann ich das Buch, wenn einem diese Art des Humors mit den etwas abgedrehten Figuren zusagt.

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