Kommando Abstellgleis

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • Paris: Albin Michel, 2015, Titel: 'Poulet grillés', Seiten: 346, Originalsprache
  • München: audio media, 2017, Seiten: 1, Übersetzt: Hemma Michel
  • München: Penguin, 2018, Seiten: 352

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Das Pariser Hauptkommissariat, 36 Quai des Orfèvres hat eine neue Leitung. Ihr Ziel heißt: die Aufklärungsraten und Statistiken polieren und alle lästigen, aufsässigen und arbeitsunwilligen Mitarbeiter loswerden. Deshalb ruft die Führungsriege eine neue Brigade ins Leben, in der alle Alkoholiker, Faulenzer, Schläger, Depressive und Polizisten, die sich für etwas anderes berufen fühlen - wie z.B. Eva Rozière, die Krimis schreibt, anstatt zu ermitteln -, zusammengefasst werden sollen. Die Leitung übergibt sie Anne Capestan, einer einst hoffnungsvollen jungen Polizistin, die wegen eines fatalen Fehlers vom Dienst suspendiert wurde. Was man von ihr erwartet: stillhalten. Anne hasst aber nichts mehr, als einfach zu gehorchen. Deshalb lässt sie nichts unversucht und baut mit ihrer Truppe der verkrachten Existenzen in einem schäbigen Büro bei miserabler technischer Ausstattung, ohne Waffen und Blaulicht ein Kommissariat der unkonventionellen Methoden auf und löst - zum Schrecken der neuen Chefs - auch noch alte Fälle, die die neue Führungsriege in gar keinem schönen Licht erscheinen lassen.

Kommando Abstellgleis

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Letzte Kommentare:
14.04.2020 16:45:16
geronimox

Ich finde die Capestan-Krimis nicht so dolle.

Aufgrund der humorvoll-provokativen Romantitel und den comichaften Coverillustrationen habe ich leichte Schmunzelkrimis erwartet.

Zu meinem Missfallen handeln die Krimis aber zum Großteil von den kaputten Psychoprofilen der abgeschobenen Polizeibeamten, und auch in der Aufklärung der Fälle der Abstellgleis-Sonderkommission finde ich keine Leichtigkeit, da stets verbrecherische Polizisten anderer Reviere involviert sind.

Mein Fazit: Gut gemeint. Aber die Abstellgleis-Polizeibrigade ist nicht so humorvoll und unterhaltsam wie es die Aufmachung erwarten lässt. Ich werde keinen dritten Roman der Serie kaufen. Krimis mit durchgeknallten Problem-Polizeibeamten und ihren verrückten Ermittlungsmethoden gibt es zehn für einen Pfennig.

6/10

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06.04.2020 00:04:50
EmKey

Und - ach - war es nicht auch so gewollt und gesponnen ...
Warum wurde diese Brigade begründet und warum darf jeder sein.. auf diesem Abstellgleis..??? Mit Zeigefinger - klar, aber trotzdem hat sie plötzlich gewisse "Kompetenzen??" .. Die Mme. Capitaine. Und die anderen auch..
Der Roman ist schön und schön schräg. Toll aufgebaut und sehr gut umgesetzt. Macht viel Spaß . Ist einfach auch mal was anderes.

06.06.2018 23:29:42
Edith Sprunck

Ein erfrischend "anderer" Krimi! Hier, d.h. im Pariser Hauptkommissariat, gibt es keine Superhelden, nichts trieft vor Blut, man findet auch keine "action", dafür aber jede Menge kreative Betriebsamkeit. Die Kriminalbeamten zeichnen sich nicht durch besondere Verdienste aus, nein, sie allesamt sind Loser, um nicht zu sagen ein Häuflein Glück-Loser. Aber jede/r für sich ist ein unverwechselbares Original mit besonderen Fähigkeiten und Eigenarten. Sie alle passen aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Konzept des Hauptkommissariats, können aber nicht gekündigt werden. Deshalb werden sie ausgesondert. Eine spezielle Brigade für "kalte Fälle" wird für sie gegründet. Von den andern werden sie entweder geächtet oder müde belächelt, auf keinen Fall aber unterstützt, eher bei ihrer Arbeit behindert. Ihre Brigade wird weit ab vom Schuss in einem heruntergekommenen Gebäude untergebracht, nahezu ohne brauchbares Inventar. Unter ihrer empathischen, ebenfalls in Ungnade gefallenen Leiterin Anne Capestan richten sie sich nach und nach wohnlich und mit besonderem Pfiff in ihrem Domizil ein und raufen sich trotz einiger gegenseitiger Voreingenommenheiten langsam zusammen. Und trotz aller Widrigkeiten zeigen sie der "Elite" im Hauptkommissariat, was eine Harke ist. Professionell und unkonventionell zugleich lösen sie wider Erwarten nicht nur einen Fall.Sophie Hénaff schreibt flüssig-spritzig und mit viel hintergründigem Humor und Menschenkenntnis. Sie legt in diesem Roman anscheinend (hoffentlich!) den Grundstein für eine Serie, weshalb m.E. noch nicht alle Charaktere der Loser voll entfaltet wurden.Wer die Romane von Fred Vagas liebt, wird auch Gefallen an denen von Sophie Hénaff finden. Ein besonderes Lesevergnügen!