Lotusblut

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • München: dtv, 2015, Seiten: 448, Originalsprache

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Emilia Capelli und Mai Zhou werden an den Tatort eines mysteriösen Doppelmordes gerufen: Im vierzehnten Stock eines Frankfurter Luxushotels liegen die Leichen des Unternehmers Peter Klatt und seiner Frau Ramona. Beide wurden durch einen gezielten Schuss in die Stirn getötet. Das etwa zehnjährige asiatische Mädchen, das sie bei sich hatten, ist seit der Bluttat spurlos verschwunden. Noch im Hotel läuft das völlig verstörte Kind Emilia in die Hände. Zurück im Präsidium scheint durch eine Zeugenbefragung endlich Licht ins Dunkel zu kommen. Doch ein unaufmerksamer Moment, und die kleine Kaylin verschwindet erneut ...

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Letzte Kommentare:
18.10.2020 17:58:08
Vielleser

Bin etwas schwer reingekommen, aber wurde immer spannender. Ein guter, wenn auch nicht überragender Krimi. Werde sicher auch noch die anderen Bände lesen.

04.07.2018 14:53:30
Loeffelm

Ja, der Krimi ist wegen? trotz? der vielen kursiv gesetzten inneren Monologe beider Kommisssäre lesbar, gut geschrieben, spannend. Auch behutsam metropolenkritisch. Gleichwohl kein großer Wurf.

Ja, der Krimi ist wegen? trotz? der vielen kursiv gesetzten inneren Monologe beider Kommisssäre lesbar, gut geschrieben, spannend. Auch behutsam metropolenkritisch. Gleichwohl kein großer Wurf.

Ja, der Krimi ist wegen? trotz? der vielen kursiv gesetzten inneren Monologe beider Kommisssäre lesbar, gut geschrieben, spannend. Auch behutsam metropolenkritisch. Gleichwohl kein großer Wurf.

17.10.2016 19:06:46
GARO

Ich habe das Buch zufällig in meiner Buchhandlung entdeckt und als Urlaubs-lektüre gekauft. Schon im Flugzeug kam ich nicht mehr davon los. Das Buch lässt sich super lesen und die Handlung ist sehr, sehr spannend, bis zur letzten Seite. Es war ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen. Ich werde die anderen beiden Bücher auch noch kaufen.

01.03.2016 19:15:57
anyways

Lupenreines Hessisch zu sprechen, verwirrt ihre Landsleute, keinen richtig gut schmeckenden asiatischen Tee hinzubekommen ihre deutschen Mitbürger. Die junge Kommissarin Mai Zhou, gebürtige Hongkongerin, fühlt sich manchmal zu recht entwurzelt, sie kann sich oft mit ihrer asiatischen Herkunft nicht identifizieren, aber genau dies erwarten ihre Kollegen, Fremde und Freunde von ihr. Sie kann nicht ahnen, dass die nächste Zeugin ganz ähnlich empfindet. Zusammen wird Mai mit ihrer Kollegin Emilia Capelli zu einem Doppelmord in einem Nobelhotel gerufen, auch weil das verschwundene kleine Mädchen, das die Getöteten bei sich hatten, augenscheinlich Asiatin ist. Beim Tatort angekommen, können die beiden Ermittlerinnen die Kleine schließlich aufspüren, nur redet diese nicht. Weder ihren Namen noch zu den Geschehnissen in der Suite, kann oder will das Mädchen etwas sagen. Mai versucht ihr auf Chinesisch ein paar Fakten zu entlocken, aber auch das misslingt. Wahrscheinlich, weil nicht jeder Asiate gleich ein Chinese sein muss. Als nach einigen Ermittlungen die Tante und der Onkel auf der Bildfläche erscheinen wird dieser Fall zunehmend mysteriöser. Denn das kleine Mädchen verschwindet erneut und Em und Mai müssen sich neben den sehr unkooperativen Verwandten auch noch mit ihren übelgelaunten Kollegen vom BKA abplagen.

Ein faszinierender Thriller mit einem, so muss ich schon sagen recht ungewöhnlichen Ermittlerduo. Beide Kommissarinnen sind auf ihre Art und Weise Rebellinnen. Beide ecken auf die eine oder andere Weise, wenn schon nicht mit ihrem Vorgesetzten dann zu mindestens bei sich selber an. Die beiden toughen Frauen sind im Gegenteil zu den weiteren Protagonisten, wie dem schon erwähnten Vorgesetzten, dem Anwalt und auch den BKA Ermittlern, keine Stereotypen. Das ist aber auch wirklich der einzige kleine Kritikpunkt den ich anbringen muss. Ansonsten ist es ein sehr guter Thriller, mit vielen Spannungsbögen, einer in sich schlüssigen, temporeichen und ravinierten Geschichte. Ganz besonders zum Tragen kommt dabei die, auch im Buch mehrfach angesprochene Entwurzelung, sei es durch kulturelle und sprachliche Veränderungen oder durch eine Traumatisierung. Jeder Krimifan rätselt an irgendeiner Stelle des Buches immer wer der Mörder ist oder welche Motivation hinter den Taten steckt. Der Autorin gelingt es aber bis zum Schluss die Spannung zu halten, so dass auch ich ein klein wenig überrascht worden bin.

03.01.2016 14:59:02
Edith Sprunck

Ein durchgehend spannender Thriller, auch wenn mir der Einstieg kurzfristig etwas verwirrend erschien. Ein deutsches Ehepaar mietet sich mit einem asiatischen Kind in einem Luxushotel ein. Das Paar wird ermordet, das Kind flieht. Die Polizei entdeckt das Kind vor dem Mörder, der es ebenfalls sucht. Aber das kleine Mädchen ist flink, intelligent und mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet, die es ihm ermöglichen, erneut zu entweichen. Es möchte nicht mehr zurück zu seinen Verwandten, hat ein anderes Ziel.
Zum zweitenmal ermitteln das Temperamentsbündel Emilia Capelli und die eher zurückhaltende, selbstbeherrschte Asiatin Mai Zhou gemeinsam. Systematisch und einfallsreich begeben sie sich auf die Suche nach dem Tatmotiv, dem Täter und dem Kind. Dabei werden sie mehrfach ausgebremst vom BKA, das sich einschaltet. Aber die beiden starken Frauen finden trotz erheblicher Widrigkeiten Wege, sich durchzusetzen. In das Gesamtgeschehen sind mehrere Personen asiatischer Herkunft involviert. Das Zusammentreffen verschiedener Lebensphilosophien sorgt mit für Lebendigkeit. Der besondere Reiz des Thrillers liegt für mich in der ideenreichen Schilderung asiatischer Denk- und Lebensweisen, die die gesamte Handlung durchziehen, ohne dominant zu werden.
Auch die Art, wie sich die ruppige Emilia Capelli und die besonnene Mai Zhou, die ganz unterschiedliche Sozialisationen mit sich bringen, näher kommen, wird mit Fingerspitzengefühl vermittelt. Insgesamt stehen die Aufklärung des Falles und Charakterzeichnungen sowie die Schilderung von Lebenswegen gleichberechtigt nebeneinander und ergänzen sich eindrucksvoll. Ein lesenswerter Thriller!

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