Null-Null-Siebzig, Truthahn, Mord und Christmas Pudding

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • München: dtv, 2015, Seiten: 319, Originalsprache

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Ex-Agent James Gerald und seine Ex-Kollegin Sheila freuen sich auf eine geruhsame Vorweihnachtszeit zu Hause in London. Doch daraus soll nichts werden, denn Sheilas Freundin Rosalind wird brutal ermordet! Hinter Sheilas Rücken nimmt James die Ermittlungen auf. Zu seinem Entsetzen deutet alles darauf hin, dass der Anschlag in Wahrheit Sheila galt. James wittert höchste Gefahr. Sheilas einzige Sorge gilt währenddessen dem bevorstehenden Weihnachtsfest ... Wieder einmal beweisen James und Sheila, dass sie ganz und gar nicht zum alten Eisen gehören: weder in der Liebe noch im Leben.

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Letzte Kommentare:
06.10.2015 20:11:29
PMelittaM

Weihnachten naht. Sheila Humphrey entschließt sich, zusammen mit ihrem Freund James Gerald, dem ehemaligen Agent des britischen Geheimdienstes, bei dem Theaterstück „The Christmas Pudding“ mitzuwirken. Dieses ist nicht ganz so weihnachtlich, wie man vermuten könnte, handelt es doch von einem Mordanschlag. Und nicht nur auf der Bühne wird es mörderisch, auch im wahren Leben geraten Sheila und James in einen Kriminalfall.

Der Roman spielt nicht nur in England, er wirkt auch wie einer dieser typisch englischen Kriminalromane á la Agatha Christie, inkl. skuriller Charakter und einer guten Portion Humor. Der Kriminalfall gerät manchmal fast ins Hintertreffen, es wird mehr Wert auf die Charaktere, ihre Beziehungen und ihr Umfeld gelegt. Mir gefällt die Idee, ein älteres Pärchen als Protagonisten zu wählen. Sowohl Sheila als auch James sind im Rentenalter und auch die weiteren Charaktere sind meist älteren Semesters, betulich wirkt der Roman dadurch aber kein bisschen.

Sheila und James haben bereits drei Fälle zusammen gelöst, dieser soll ihr letzter sein. Bisher hatte ich noch keinen gelesen, man muss die Vorgänger auch nicht unbedingt kennen, um der Handlung folgen zu können. Was man an Hintergrundwissen haben muss, erfährt man im Laufe der Erzählung.

Im Großen und Ganzen hat mir der Roman gut gefallen, er lässt sich zügig lesen und macht gespannt auf die Auflösung. Diese allerdings gefällt mir nicht ganz so gut. Ich hätte mir gewünscht, dass ein anderer der Täter wäre, nicht nur, weil ich der Motivation nicht ganz folgen konnte, ich hätte demjenigen auch ein anderes Schicksal gewünscht. Letztlich erscheint mir das Ganze etwas zu konstruiert.

Dennoch hat mich der Roman gut unterhalten, ich vergebe 3,5 Sterne, die ich wie immer aufrunde. Wer diese Art Kriminalroman mag, kann auf jeden Fall zugreifen.

02.10.2015 21:55:01
walli007

Weihnachten mit 0070

In der ruhigen Vorweihnachtszeit soll ein Theaterstück etwas Auflockerung bringen. Sheila Humphrey, 67, versucht ihren Freund James Gerald, 70, zu überreden, auch eine Rolle bei der Aufführung zu übernehmen. Der ehemalige Geheimagent ihrer Majestät ziert sich noch. Als Sheilas beste Freundin Rosalind auf dem Friedhof tot aufgefunden wird, ändert James seine Meinung jedoch. Er setzt alles dafür ein, damit Sheila nicht in ihrer Trauer versinkt. Und wenn er dafür die Bretter, die die Welt bedeuten, betreten muss. Eine Ablenkung ist auch Sheilas alter Jugendfreund Bruce Rigsby. Für Sheila eine Ablenkung, für James ein Dorn im Auge.

Auch wenn man die vorherigen drei Bände dieser Reihe nicht kennt, findet man sich sofort in James´und Sheilas Welt zurecht. Vielleicht sieht der ehemalige Agent, 0070 genannt, hinter jedem Baum eine Gefahr oder hält selbst harmlose Menschen für Verdächtige. Doch so ganz aus der Übung sind seine Sinne nicht und seine Sheila ist sein ein und alles. Ihre Sicherheit ist das Wichtigste überhaupt. Da werden alte Verbindungen genutzt und auch der mit Reizgas ausgestattete Rollator kommt zu so manchem Einsatz.

Die kleine beschauliche Welt von Sheila und James, ein eigentlich ruhiges und betuliches Rentnerdasein, so könnte das Leben der beiden sein. Doch beide können und wollen ihre Vergangenheit nicht leugnen. Mit Witz und Charme (vielleicht auch mit Schirm und Melone) lösen sie die Rätsel, die sie umgeben. Sehr zum Vergnügen des Lesers, der ihnen folgen kann, wie sie sich gegenseitig lenken und sich eine Richtung geben. Die gesellige Sheila, die gerne ihre Lieben um sich schart, und James, etwas eigenbrötlerisch, aber doch mit großem Herzen, sind ein tolles Paar. Zwar verläuft die Krimihandlung fast etwas nebenbei, doch die liebenswerten Schilderungen der schrulligen, aber sehr sympathischen Protagonisten machen diesen Roman zu einem ausgesprochen schönen Ausflug ins Abenteuerland der beiden wohl pfiffigsten Penisionärs-Agenten Londons.

02.10.2015 14:44:11
tassieteufel

Ex-Agent James Gerald freut sich auf eine beschauliche Vorweihnachtszeit, doch seine quirlige Freundin Sheila hat mal wieder ganz anderes geplant, nämlich die Teilnahme an einer Bühnenaufführung, die Teil eines Resozialisierungsprogrammes für ehemalige Straftäter ist. Doch dann wird Sheilas beste Freundin Rosalind brutal beim Besuch auf dem Friedhof ermordet und Bruce Rigsby, ein Freund aus Jugendtagen, nistet sich bei Sheila ein, sehr zu James Unmut, denn er traut dem vermeintlichen Jugendfreund nicht über den Weg und vermutet unlautere Absichten bei ihm.

Auch mit ihrem 4. Fall für Ex-Agent James Gerald und seine Ex-Kollegin und Freundin Sheila ist Marlies Ferber wieder ein unterhaltsamer und spannender Krimi gelungen, bei dem man gut mitraten und sich bestens unterhalten kann!
James und Sheila sind bei weitem kein harmonisches Paar, dazu sind sie viel zu unterschiedlich und ihre kleinen Differenzen und Kabbeleien sind sehr amüsant zu lesen. Auch James zunehmende Sorge um Sheilas Sicherheit und seine damit verbundenen, doch leicht überzogenen Aktivitäten, sorgen für die ein oder andere launige Szene. Hier ist der Autorin eine gute Weiterentwicklung ihrer Charaktere gelungen, denen man einfach gern durch ihre diversen Erlebnisse folgt.
Natürlich trifft man auch viele Charaktere aus den Vorgängern wieder, so z.B. Sheilas exzentrische Mutter Phyllis, die mit ihren 90 Jahren immer noch recht agil und rege ist und ebenfalls für einige humorvolle Episoden sorgt.
Der Krimifall ist ziemlich verzwickt und die Autorin hat hier einen originellen Plot entwickelt, der aus scheinbar unzusammenhängenden Teilen besteht. Der Mord an Rosalind, das Auftauchen von Bruce und dessen Vergangenheit, sowie die ganzen unerklärlichen Vorfälle rund um Sheila scheinen zunächst kaum miteinander zu tun zu haben und man ist geneigt, James übertriebene Sorge eher seiner Eifersucht zuzuschreiben, doch nach und nach werden hier alle Teile zu einem Gesamtpakt verbunden und am Ende auch schlüssig aufgelöst.
Sicherlich gerade in der Vorweihnachtszeit eine ideale Lektüre, da sich natürlich auch weihnachtliches Flair durch das Buch zieht, aber mir hat das Buch auch jetzt schon viel Freunde gemacht und war bisher für mich der beste Teil der Reihe!

FaziT: ein unterhaltsamer und spannender Krimi, der auch mit weihnachtlicher Atmosphäre und viel britischem Charme aufwartet und ein Widersehen mit lieb gewonnen Charakteren bringt. Hier kann man sich bestens unterhalten und in guter englischer Krimitradition mitraten.