In der Finsternis

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • Mailand: Mondadori, 2014, Titel: 'Uccidi il padre', Originalsprache
  • Berlin: Osterwold, 2015, Übersetzt: Jürgen Holdorf

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Andreas Kurth
Seltsames Ermittler-Duo kämpft gegen finsteren Verbrecher

Buch-Rezension von Andreas Kurth Mär 2015

Ein merkwürdiger Fall beschäftigt die römische Polizei. Zwei Streifen-Polizisten greifen an einer Landstraße einen verwirrten und dehydrierten Man auf, der berichtet, bei einem Picknick seine Frau und seinen Sohn verloren zu haben. Er selbst will nach dem Essen eingeschlafen sein, als er wieder erwachte, waren beide verschwunden. Die Polizei lässt mit großem Aufgebot die Umgebung absuchen, die Frau wird ermordet aufgefunden, von dem Jungen fehlt jede Spur. Der Mann wird sofort verdächtigt, selbst der Täter zu sein, und in Untersuchungshaft genommen. Die wegen eines im Dienst erlittenen schweren Traumas beurlaubte Colomba Caselli wird von ihrem Vorgesetzten Rovere zum Tatort geholt. Der erfahrene Ermittler glaubt offenbar nicht daran, dass der Vater der Täter ist, sondern sieht Parallelen zu einem anderen Fall, bei dem ebenfalls ein kleiner Junge verschwunden ist. Damals wurde der Entführte elf Jahre lang im Silo eines Bauernhofes gefangen gehalten, bevor er entkommen konnte. Dante Torre, so der Name des damaligen Opfers, kann im Verhalten und den Gebärden von Menschen "lesen", und wird Colomba an die Seite gestellt. Auf Roveres Drängen hin ermittelt das seltsame Duo in diesem Fall – und gerät von einem Alptraum in den nächsten, bis es gegen alle Widerstände in einem dramatischen Finale den Täter findet.

Ein beeindruckender Protagonist

Der versierte Drehbuchautor Sandrone Dazieri hat mit seinem aktuellen Kriminalroman einen echten Treffer gelandet. Im einleitenden Kurzabschnitt – eigentlich ein Prolog, der allerdings nicht so betitelt ist – bekommt der Leser einen Eindruck von der grausigen Kindheit des Dante Torre. Der junge Mann, in der Gegenwart als eine Art Profiler tätig, wurde im Alter von sechs Jahren entführt, und anschließend elf Jahre lang gefangen gehalten, nahezu die komplette Zeit verbrachte er in einem Getreidesilo. Von der Außenwelt völlig isoliert wurde er von seinem Bewacher erzogen, den er Vater nennen musste. Fehlverhalten wurde sofort hart sanktioniert, daher lernte Torre – der Not gehorchend – in den Gebärden und Verhaltensweisen seines Peinigers zu "lesen". Aus der Gefangenschaft hat der junge Mann tiefe seelische Narben behalten, die ihn für ein normales Sozialverhalten völlig disqualifizieren, aber seine Sonderbegabung macht ihn eben zu einem – für Polizei und Staatsanwaltschaft zuweilen unentbehrlichen – Helfer bei der Aufklärung von Verbrechen. Ein Protagonist wie Dante Torre ist mir bei der Lektüre von Kriminalromanen noch nicht begegnet, ich muss zugeben, von dieser Figur tief beeindruckt zu sein.

Geschichte und Ermittler-Duo faszinieren

Nicht minder faszinierend finde ich CC, wie Dante Torre seine Partnerin in den rasanten Ermittlungen nennt. Colomba Caselli hat ebenfalls ein Trauma zu bewältigen, das allerdings nicht Jahre, sondern nur wenige schicksalhafte Minuten gedauert hat. Sie war als Beobachterin bei einem Einsatz der französischen Polizei gegen einen gesuchten Italiener dabei. Die Umstände der damaligen Bombenexplosion, deren Folgen zur Beurlaubung von CC geführt haben, werden in kleinen Zwischenkapiteln geschildert. Im Grunde ist die junge Polizistin noch lange nicht wieder dienstfähig, aber im Laufe der Handlung erfahren Leser und Protagonisten, warum ihr Vorgesetzter sie zu den außergewöhnlichen Ermittlungen gedrängt hat. Neben der ganzen - schier unglaublichen - Geschichte macht das seltsame Ermittler-Duo die enorme Faszination dieses Buches aus.

Viel Potenzial für weitere Geschichten

Colomba und Dante stoßen bei ihren Nachforschungen auf ein offenbar geheimes Programm. Militär und Staatsapparat sind an den Machenschaften irgendwie beteiligt – mehr werde ich hier nicht verraten. Das Duo gerät schnell in den Fokus seiner Gegner, die eine blutige Spur hinter sich ziehen. Auch ihren Kollegen kann die junge Polizistin bald nicht mehr vertrauen, denn es gibt offenbar Verbindungen zu den Drahtziehern der Entführungen. In vielerlei Hinsicht also ein Plot, der es wirklich in sich hat. Sandrone Dazieri hat vor diesem Roman erfolgreich Drehbücher verfasst, was man dem Buch zuweilen anmerkt – allerdings in meinen Augen ausschließlich im positiven Sinne. Die raschen Wendungen, die immer neuen Überraschungen, die falschen Spuren und Vermutungen – der Autor hat einen Thriller vorgelegt, der diese Bezeichnung wirklich verdient. Zudem schafft Dazieri es, den Leser im Finale noch einmal kräftig zu verblüffen. Das Buch bietet also eine unterhaltsame und fesselnde Lektüre – und ein Ermittlerduo mit jeder Menge Potenzial für weitere Geschichten.

In der Finsternis

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Letzte Kommentare:
27.10.2019 12:04:09
Vielleser

Ein düsterer, aber spannender Krimi. Handlung etwas konstruiert: Zu oft habe ich in letzter Zeit Krimis um durchgeknallte und/oder sadistische Wissenschaftler gelesen. Spannender Hänger am Schluss, Vorbereitung für Band 2!?
Protagonisten anfangs nicht unbedingt sympathisch, das änderte sich für mich mit der Zeit.
Die Polizei Strukturen Italiens erscheinen undurchschaubar. Und warum ist jeder "dottore/dottoressa"? Ist das eine Höflichkeitsform, ein Rang oder haben alle promoviert?
Gut zu lesen, aber der Mittelteil zieht sich.

08.04.2016 16:31:19
Uwes-Leselounge

Dante Torre ist selbst ein Entführungsopfer. Er wurde als kleiner Junge über 11 Jahre in einem umgebauten Silo gefangen gehalten, bis ihm schließlich die Flucht gelang. Seine "Gabe", sein Gegenüber zu "lesen", seine kleinsten Regungen zu deuten. Während eines Ausfluges der Familie Maugerie verschwinden dessen Frau und sein Sohn spurlos. Caselli, selbst durch ein Schicksalsschlag, traumatisiert und eigentlich dienstunfähig, wird von ihrem Chef Alfredo Rovere, zu diesem Fall hinzugezogen. Gemeinsam mit Dante Torre soll sie sich die Spuren und den Tatort anschauen. Dante spürt, dass der Mann, den er Vater genannt hat, zurück ist. Doch dieser gilt als tot. Caselli teilt die Meinung von Dante, deuten die wenigen Spuren doch in diese Richtung. So begeben sich die beiden ungleichen Partner auf die Suche nach Antworten. Im Laufe der Recherchen fällt Dante auf, dass jahrelang viele Kinder entführt wurden. Welches Ziel steckt dahinter? Lebt der Vater vielleicht wirklich noch?

Ganz ehrlich gesagt, kannte ich das Buch und den Autor bisher nicht. Aufmerksam wurde ich während der diesjährigen Frankfurter Buchmesse auf dieses Buch, da es eine Empfehlung der Verlagsmitarbeiterin war. Der Klappentext hatte mich sofort angesprochen und so war klar, das muss du lesen.

Auf der Homepage von Piper steht als Überschrift über dem Klappentext

"Eine Reise in den dunkelsten Winkel der menschlichen Seele"

Das kann ich nur bestätigen! Ebenso tut das Cover sein Übriges dazu.

Der Beginn der Geschichte ist so nachhaltig, dass man sofort weiterlesen muss. Die Geschichte ist außergewöhnlich, denn die Spannung wird hier nicht durch eine ausgeübte Gewalt oder Brutalität erzeugt, sondern durch die Handicaps der beiden "Ermittler" Caselli & Torre. Auf der Suche nach der Wahrheit, den Hintergründen und dem Täter spüren wir dies bei den beiden sehr deutlich. Der Schreibstil ist etwas anders als ich von anderen Thrillern gewohnt bin, was aber nicht negativ gemeint ist. Ganz im Gegenteil. Mit jedem Wort spürt man die unterschwellige Angst und Hilflosigkeit, aber auch den unbedingten Willen, hinter das Geheimnis zu kommen. Zwei "kaputte" Menschen auf der Jagd nach der Wahrheit. Wird es Ihnen gelingen oder verlieren sie sich endgültig? Colomba ist durch ein Schicksal, welches zu Beginn nicht näher benannt wird, traumatisiert und vom Dienst freigestellt. Colomba mochte ich sofort, da sie sich in ihrem Beruf, der von Männern dominiert wird, nichts gefallen lässt und ihren "Mann steht". Gleichzeitig weckte sie in mir den Beschützer und ich wollte ihr helfen. Dante´s Charakter ist auf Grund seiner über 11 Jahre andauernden Gefangenschaft ein gebrochener Mann. Er leidet unter Panikattacken, Angstzuständen und Klaustrophobie und ist gegenüber Medikamenten, jeder Menge Kaffee und Zigaretten nicht abgeneigt. Sein Charakter ist so unglaublich komplex. Seine Gefangenschaft wird immer wieder in verschiedenen Stadien der Ermittlungen in Form von Rückblenden erzählt. Dabei spürt man diese Ängste während dem Lesen sehr deutlich.

FAZIT: In diesem Thriller steckt so viel Wahres drin, denn leider sind Kindesentführung und Misshandlung in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Und doch besticht diese Geschichte nicht nur durch dieses Thema. Es beleuchtet auch die Opfer bzw. Gefangenen und das was mit Ihnen geschehen ist. Ein wahres Katz und Maus Spiel zwischen Colomba, Dante und dem Täter beginnt unaufhaltsam und dabei scheint der Täter immer 2 Schritte voraus zu sein ... Ein sehr außergewöhnlicher Thriller, der durch eine permanente unterschwellige Spannung & einem Ermittler Duo der ganz anderen Art besticht! Den Autor, Sandrone Dazieri, werde ich auf jeden Fall im Auge behalten und vergebe daher sehr gute 4 Nosinggläser.

04.02.2016 16:24:33
geronimox

Ein erstklassiger, flüssig zu lesender Thriller.

Am Anfang hatte ich noch Skrupel ob die Geschichte gut zu lesen ist, da beide Hauptpersonen des Ermittlerteams, ein gehirngewaschenes Opfer eines Kindesentführers und eine traumatisierte, illegal ermittelnde Kommisarin beidermaßen gebrochene und kaputte Charaktere darstellen.

Doch ich muss zugeben, dass Autor Dazieri die Handicaps beider Protagonisten im Laufe des Romans als Vorteil in der Ermittlungstätigkeit umwandeln kann. Zwei Verrückte gegen einen polizeilichen »Dienst-Nach-Vorschrift« Beamtenapparat.

Bemerkenswert für mich ist, dass der Oberschurke erst auf den letzten Buchseiten plausibel entlarvt wird. Autor Dazieri weiss, wie man den Nervenkitzel bis zum Ende hoch hält. Das schafft nicht jeder.

Mein Fazit: Respekt! Spannend und mit interessanten Wendungen. Leseempfehlung für geübte Krimileser, die von sich behaupten, bei jedem Krimi den Täter schon ab dem dritten Kapitel zu kennen.

8,5/10

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19.09.2015 08:57:58
Hulda63

'In der Finsternis' habe ich gerade zuende gelesen, freundlicherweise habe ich den Tip von der Krimi Couch.
Ich bin sehr beeindruckt. Bisher kenne ich nur wenige Italien Krimis, die aber alle ein angenehmes 'Italien Feeling' einbringen. Da wird mal eben in einer Trattoria ein schneller Café zwischendurch getrunken, das ist eine ungewöhnliche Stimmung für einen Krimi.
Da wird nicht nur inRom ermittelt, sondern auch mal eben vier Stunden nach Cremona gefahren.
Auch die unterschiedlichen Polizei Strukturen zu anderen Ländern sind interessant.

Ein ganz außergewöhnlicher Fall mit ungewöhnlichen Ermittlern.
Vor allem Colomba ist für eine weibliche Ermittlerin nicht nur gutaussehend, sondern auch sportlich, stark mit breiten Schultern und steht ihren'Mann'.

Sie kann gut auf sich selbst aufpassen und auch Schmerzen gut wegstecken, was ich bisher nur von männlichen Ermittlern kenne.
Die Vorgeschichte ist ja schon beschrieben, deshalb gehe ich nicht darauf ein.

Ein actionreiches Buch mit überraschenden Wendungen, bis zum Schluss.
Ich fand's toll, nicht nur, aber besonders für Italien Liebhaber, sehr angenehm nach all den Skandinavienkrimis mit ihren bräsigen Ermittlern.
Vergleichbar am ehesten mit Grange, aber ohne den spirituellen Touch.
Von mir 100%, sehr empfehlenswert, eines der besten Bücher der letzten Jahre.

29.05.2015 15:46:54
Juristan

Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen.Zwei extrem Traumatisierte ermitteln in einem Mord - und Entführungsfall.Alle Ideen der Beiden sind super wichtig,dennoch kommt die Handlung nur zäh voran,ein echter Schneckenthriller...
Ausser der beurlaubten Heldin sind alle Polizisten dumm und ignorant,natürlich darf sie auch,ohne Ärger zu bekommen,einen Kollegen zusammentreten.
Die Geschichte besteht eigentlich nur aus Grausamkeiten,ist völlig wirklichkeitsfremd und erst zum Schluss spannend.
20°von mir.

29.03.2015 17:54:53
M.Reinsch

Ein 6jähriger Junge wird entführt, dessen Mutter geköpft und sein schwer verwirrter Vater als Täter ins Gefängnisgesteckt. Für den aufstrebenden Staatsanwalt DiAngeli und seinen „Handlanger“ Kommissar Santini ist der Fall abgeschlossen, aber Der Leiter der Mordkommission Rovere sieht das anders. Er holt seine beste Ermittlerin Colomba Casselli aus dem Krankenurlaub und zwingt Sie mit dem psychisch schwer angeschlagenen Dante Torre die Ermittlungen im Entführungsfall auf zu nehmen. Als Dante der Verdacht kommt, sein alter Peiniger, der Ihn für 11 Jahre ohne Außenkontakt eingesperrt hat, sei wieder aktiv, schenkt Ihm Niemand Glauben. Doch es treten immer mehr Indizien zu Tage, die seine Vermutung untermauern und selbst Colomba fängt an, die Theorie anzunehmen…
Was Sandrone Dazieri aufgebaut hat, mag zwar sein erster Thriller sein, aber der Haupthandlungsort „Cremona“ hat schon in seinen vorher geschriebenen Krimis eine wichtige Rolle gespielt. Also ein Thriller-Erstling, aber kein Bucherstling…
Auffällig ist gleich die Detailgenauigkeit und Feinfühligkeit des Schreibstils, fast zu aufmerksam werden selbst kleine Fragmente aufgeführt. Umso erstaunlicher (für mich) ist es, das der Haupttäter erst auf S.530 namentlich bekannt wird (und ich nicht mit Ihm gerechnet habe). Zu Beginn seines Buches geht Dazieri wunderbar auf seine beiden Hauptprotagonisten ein – zwei aus unterschiedlichen Gründen zu Wracks gewordene Menschen. Der Eine durch Indoktrinierung und 11 Jährige Isolationshaft, die Andere (das finden Sie selber heraus)… Vieles erinnert an die Fernsehserien „Elementary“ oder „Sherlok“. Sehr tiefgehende Charakterstudien, die es dem Leser ermöglichen fast in die Haut der Protagonisten zu schlüpfen. Kurze (zu Anfang verwirrende) Rückblicke, die sich aber schnell als wichtige Erklärungen für den Romanverlauf erweisen. Ein langsam ansteigender Spannungsbogen, der fast bis zur letzten Seite reicht, eine Vielzahl von Ermittlungssackgassen und ein wirklich gemeiner Plot machen diesen Roman sehr lesenswert.
Störend empfand ich nur, dass sich Columba stellenweise zu einer „Superheldin“ wandelt und dass Dante fast „normale Züge“ im Verlauf der Geschichte annimmt (denn gerade die Ungleichheit der beiden Ermittler und Ihr Umgang miteinander machen einen großen Reiz des Thrillers aus!).
Fazit: Ein wirklich klasse Thriller, mit Allem was man sich wünscht! Ich für meinen Teil werde mir einmal die Krimis von Hr. Dazieri genauer ansehen….