Krähenmädchen

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • München: Goldmann, 2014, Seiten: 480, Übersetzt: Wibke Kuhn
  • Stockholm: Ordupplaget, 2010, Titel: 'Kråkflickan', Seiten: 395, Originalsprache

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Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche ... Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

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Letzte Kommentare:
20.11.2019 23:05:24
EmKey

Ich schreibe jetzt keine Inhaltsangabe, da kann man sich einlesen, da kann man in den Rezensionen Infos erhalten.

Ich sage ehrlich, ich habe mir - im ersten Moment - schwer getan, das Buch zu lesen. Fand den Anfang recht verwirrend, konnte es schlecht einordnen, worum es dem Autoren ging.

Mir wurde die Trilogie - "Krähenmädchen - Narbenkind - Schattenschrei" - empfohlen und ich war zwischendurch immer mal wieder dran, aufzugeben, ob der Brutalität, die die Autoren nicht zu beschreiben scheuten..

Das Durchhalten hat sich jedoch gelohnt! Das Thema mit Kindesmissbrauch in allen möglichen Facetten ist verstörend und anstrengend. Jedoch überrascht die Trilogie immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Die Autoren schaffen es, den Leser einzufangen, weiter mitzunehmen und zu fesseln.
Logisch bleibt keine Lücke und es hat mich wirklich fasziniert, wie vom ersten Band an eine kliuge Geschichte gesponnen wurde, keine Frage offen bleibt und am Ende von Band Drei bin ich bei der Bewertung : schriftsellerisches Meisterwerk.

03.07.2016 20:47:23
walli007

Licht und Dunkel

Ein schwer misshandelter und schließlich gestorbener Junge wird gefunden. Kommissarin Jeanette Kihlberg übernimmt den Fall. Zunächst ist es nicht einfach, den Toten überhaupt zu identifizieren. Es ergeben sich allerdings Hinweise auf Missbrauch, was der Kommissarin verschiedene Ansätze gibt. So werden die Akten bekannter Täter gewälzt und auch Befragungen durchgeführt. Jeanette wendet sich ebenfalls an die in Behandlung und Begutachtung von Tätern und vor allem auch Opfern Psychologin Sofia Zetterlund.

Kommissarin Jeanette Kihlberg als Ermittlerin mit Gefühl und Durchblick. Ihre Nachforschungen werden von ihrem Vorgesetzten nicht immer voll und ganz unterstützt. Auch im Privatleben fehlt ihr die Unterstützung ihres Ehemannes. Dieser, ein Kunstmaler, ergeht sich häufig in Antriebslosigkeit und im Ausüben seiner besonderen Fähigkeit des Geldausgebens, des Ausgebens des Geldes seiner Frau. Und so wirkt Kihlberg abgehetzt und manchmal nicht ganz bei der Sache. Wie zielstrebig ist dagegen Sofia Zetterlund. Sie setzt sich ein für ihre Patienten und obwohl sie selbst Schweres erlebt hat, scheut sie keine Mühe, um die angeschlagenen Seelen zu heilen.

Das Autoren-Duo Jerker Eriksson und Hakan Axlander Sundquist hat ein wahrhaft brisantes Thema angepackt. Welche Traumata kann eine Kinderseele aushalten, ohne größeren Schaden zu nehmen. Ist es überhaupt möglich. Was wird aus denen, die unheilbar geschädigt sind. Welche Verarbeitungsmöglichkeiten hat ein junger Mensch, der keinen Zugriff auf Hilfe hat.

Ein Thema, auf das man sich einlassen können muss. Ein Thriller mit Akteuren, in die man sich mitunter nur schwer hineinfühlen kann. Dieses ungekürzte Hörbuch wird sehr gut vorgetragen durch Thomas M. Meinhardt, denn jedwede Interpretation wird dem Zuhörer überlassen. Ein wenig zu ausufernd scheint allerdings der Lauf der Handlung. So ist es manchmal schwer, sich in Orten, Zeiten und Gedanken zurecht zu finden. Die Geschichte einer Trennung könnte etwas abgegriffen und damit auch relativ offensichtlich wirken. Sicher wird nicht jeder Leser/Hörer es schaffen, sich dem Thema und der Herangehensweise zu öffnen. Dann könnte es möglich sein, dass das Buch nur in Phasen fesselt und in weiten Phasen eher Distanziertheit hervorruft.

11.05.2016 15:06:08
Krimi_Fan

Ich hätte eine Frage zu dem Krimi : in welchem Jahr spielt es ? Und Vorallem : wie viel Zeit vergeht vom Beginn der Erzählung bis zum Ende des ersten Teils der Triologie ?

Ansonsten kann ich mich nur anschließen,ich finde diesem Krimi sehr gut jedoch nix für schwache Nerven. Ich finde es gut,dass hier Themen durchleuchtet werden die man sonst gerne vermeidet und tabuisiert.

Danke schon mal :)

30.12.2015 13:36:15
Bibi

Dieses Buch, sowie die Fortsetzungen Narbenkind und Schattenschrei sind unglaublich spannend, mitreissend und fesselnd. Man denkt zwischendurch, den Durchblick zu haben, was sich aber bis zum Schluss immer wieder als Irrtum herausstellt. Ich habe schon viel gelesen, aber diese drei Bücher gehören mit Abstand zu den besten Psychothrillern. Man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen, da sie einen regelrecht in ihren Bann ziehen. Ich kann alle drei Bücher nur weiterempfehlen. Wer sie nicht liest, hat wirklich etwas verpasst.

25.10.2015 16:32:19
Diddie

Definitiv schwere Kost. Ich habe mehrmals die Lektüre unterbrochen, nur um nach zwei Tagen weiter lesen zu müssen. Man darf dabei nicht versuchen, den Überblick zu behalten. Wer es schafft, bis zum Ende der Trilogie durchzuhalten, erhält dann auch den Durchblick. Besonders hart ist diese Geschichte dadurch, dass man jederzeit denkt- "was für ein krankes Gehirn hat sich so etwas ausgedacht", wo man doch zu mindestens ahnt, das es so etwas auch in der Realität gibt.

04.08.2015 19:34:48
BELSL

Selt en habe ich hier eine so kontroverse Diskussion über ein Buch erlebt das gefällt mir.
Den Stil empfinde ich als neuartig, den Medien nachempfunden, szenenhaft, ich musste an einen Film oder an ein Fernsehspiel denken oder aber auch an die Diskussionskultur in einem Forum. Wer an einen chronologisch-ordentlichen Ablauf gewöhnt ist, wird vielleicht Probleme haben, das Buch verlangt einiges an Flexibilität vom Leser. Eine solche Vorgehensweise kann durchaus neuartig und anspruchsvoll sein.
Ich habe mich nicht gelangweilt, aber gut finde ich das Buch dennoch nicht, ich habe die Phantasie dass die beiden Verfasser auf die Idee kamen ein Buch zu schreiben, Vorstellungskraft haben sie ja und dass sie genau überlegten was in ist, Mißbrauch ist ein großes Thema heute, es rührt viele Emotionen an und ich meine, genau darauf hätten sie es abgesehen, sie haben genau den Leser im Blick. Deshalb wirkt das Buch irgendwie " unehrlich" auf mich.

04.08.2015 19:33:14
BELSL

Selt en habe ich hier eine so kontroverse Diskussion über ein Buch erlebt das gefällt mir.
Den Stil empfinde ich als neuartig, den Medien nachempfunden, szenenhaft, ich musste an einen Film oder an ein Fernsehspiel denken oder aber auch an die Diskussionskultur in einem Forum. Wer an einen chronologisch-ordentlichen Ablauf gewöhnt ist, wird vielleicht Probleme haben, das Buch verlangt einiges an Flexibilität vom Leser. Eine solche Vorgehensweise kann durchaus neuartig und anspruchsvoll sein.
Ich habe mich nicht gelangweilt, aber gut finde ich das Buch dennoch nicht, ich habe die Phantasie dass die beiden Verfasser auf die Idee kamen ein Buch zu schreiben, Vorstellungskraft haben sie ja und dass sie genau überlegten was in ist, Mißbrauch ist ein großes Thema heute, es rührt viele Emotionen an und ich meine, genau darauf hätten sie es abgesehen, sie haben genau den Leser im Blick. Deshalb wirkt das Buch irgendwie " unehrlich" auf mich.

21.05.2015 11:30:47
Shari

Mir persönlich hat die Trilogie sehr gefallen...eine bekannte Thematik, die aber komplett anders erzählt wird, als gewohnt...aber das Gehirn wird gefordert, man kann die Bücher nicht einfasch NUR lesen, man muss auch mit denken...man wird auch immer wieder auf eine andere, falsche oder nicht falsche Spur umgeleitet...sehr spannend und unterhaltsam...TOP

18.04.2015 13:51:40
James_Blond

Entgegen den meisten Kommentaren hier, hat mir der erste Band "Krähenmädchen" sehr gut gefallen. War flüssig zu lesen und mittels gut eingesetztem Lokalkolorit, war ich von der ersten Seite in der skandinavischen Atmosphäre eingebettet. Die Hauptfiguren wurden schnell eingeführt und als Fan von Schwedenkrimis, fand ich mich mit den Gegebenheiten (Örtlichkeiten, Ermittlerteam, etc.) schnell zurecht.

Entgegen den meisten Kommentaren hier finde ich das Buch um Längen besser als Stieg Larssons Millennium-Trilogie (Letztere war für mich sehr enttäuschend, da sie im Stile eines US-Blockbusters verfasst wurde, mit hanebüchenen Protagonisten und einem Super-Mega-Held, der zwar nur Journalist ist, aber in jeder lebensbedrohlichen Situation abgebrüht agiert wie ein US-Hero. Br.)

04.04.2015 23:13:33
Didi

Also ich persönlich habe das Buch gerne gelesen! Viele schreiben hier, es wäre langweilig oder sonstiges. Da kann ich teilweise zustimme. Es sind viele kurze Kapitel, die aber oftmals nicht wirklich was miteinander zu tun haben, sodass das Buch manchmal sehr sprunghaft und verwirrend ist. Gefesselt war ich dann allerdings ab Seite 200. Am Ende ist es so, dass man den Mordfall an sich für sich selbst schon aufgeklärt hat (zu mindest war es bei mir so), die Ermittler jedoch noch im Dunkeln tappen. Die Charaktere an sich gefielen mir gut, besonders den Charakter der Victoria Bergmann fand ich extrem interessant! Der cliff-hanger am ende war schon etwas gemein, animierte mich aber dazu mir direkt den nächsten Teil zu bestellen.
Und liebe Leute, die sich über den cliff-hanger aufregen bzw. Sich aufregen, dass es keine abgeschlossenen Geschichten sind in den einzelnen Teilen: kauft euch doch einfach keine Trilogie! Dann habt ihr das Problem auch nicht.

01.02.2015 21:41:04
stefanz

Ein sogenannter "Psychothriller", der für meine Begriffe keiner war. Mir hat die Handlung gar nicht gefallen, zusammenhanglos und ohne jeglichen Spannungsbogen. Hätte ich gewusst, dass der erste Teil an sich nicht abschließt und man Teil zwei und vermutlich auch Teil 3 lesen muss, damit der Fall aufgeklärt wird, hätte ich die Finger davon gelassen. So hat sich diese Trilogie für mich erledigt.

28.01.2015 15:37:27
Ilka

Es stimmt, am Anfang ist es etwas Sprunghaft geschrieben, aber mich haben die drei Bücher gefesselt. Bin stark beeindruckt, hoffe es kommt bald wieder ein ebenso spannendes Buch raus.
Habe schon viele gute Bücher gelesen, diese drei gehören ab sofort mit dazu.
Lasst es mich wissen, wenn es wieder etwas auf dem Büchermarkt zu lesen gibt.
Würde mich freuen zur Buchmesse in Leipzig
etwas von den beiden lesen zu dürfen.

21.01.2015 21:04:31
BRater

Selten ein so schlechtes Buch gelesen. Verwirrende Handlung, blasse Hauptdarsteller, unglaubwürdiger Plot.
Ich habe nur die Hälfte geschafft .
In der Kürze liegt die Würze. In der Kürze liegt die Würze.In der Kürze liegt die Würze.In der Kürze liegt die Würze.In der Kürze liegt die Würze.In der Kürze liegt die Würze.In der Kürze liegt die Würze.

15.01.2015 21:34:37
Oskar

@Nothingness: welche widerliche Bücher meinen Sie? Ich würde auch gerne erfahren.
Denn ich stimme Ihnen zu und bin auch der Meinung das dieser Thriller nur durch seine Thematik so aufwühlend daher kommt. Wer dieses Buch stark kritisiert ist auch berechtigt dazu. Meiner Meinung nach es ist ein sehr langweiliges Buch, müsste mehrmals weglegen.

15.01.2015 19:19:27
Nothingness

Ich hab es sehr wohl verstanden. Ich lese aus beruflichen Gründen sehr viel und ich bin der Meinung das dieser Thriller nur durch seine Thematik so aufwühlend daher kommt. Es gibt weitaus widerlichere Bücher, welche ich auch oft schon zur Seite legen musste, aber nicht so bei diesem Werk. Vielleicht bin ich etwas zu abgebrüht aber meiner Meinung nach machen es sich die beiden Heren zu leicht. Ich habe mich gefühlt als würde man mich die erste Hälfte des Buches nur von einer Szene in die andere Werfen. Angedeute Rückblicke, klischeehafte Polizistin, Psychologin die sich über das halbe Buch rettet indem sie dauernd einschläft. Und dann wieder von vorne. Dagegen schafft es sogar Mankells Wallander mir den Atem zu rauben, obwohl man dort teilweise sogar schon das Gefühl hat, als würde man jeden Tag von Anfang bis Ende an dessen Seite stehen um ihm über die Schulter zu sehn.

12.01.2015 14:26:09
Leseratttz

Wer dieses Buch so stark kritisiert, hat es wahrscheinlich nicht richtig verstanden, denke ich! Ich fand es genial, es hat mich sehr aufgewühlt und lässt mich auch nach Tagen des Auslesens nicht aus seinem Bann. Es war auch nicht verwirrend oder chaotisch, sondern hat einfach zum mitdenken angeregt und Spannung aufgebaut. Ich freue mich schon auf ein nächstes Buch von den Beiden.

12.01.2015 09:35:38
Nothingness

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil mich sehr für die menschliche Psyche interessiere und habe mir bei diese Charakterkonstellation einiges erhofft. Die ersten 200 Seiten habe ich in wenigen Stunden verschlungen, bis mir leider nur all zu bald klar wurde."Da passiert nicht mehr"Das ganze Thema über Kindesmissbrauch und die verstörende vergangenheit von Victoria Bergmann bleiben zwar allgegenwärtig, aber sie verkommen zu einer Art Rahmenhandlung. Nichts wird konkretisiert, vieles wage angedeutet.Mit abpruten Themenwechseln, vermutlich gewollt kurzen Kapiteln und den regelmäßigen wechselnden Point of view-Erzählungen der Hauptcharaktere wirkt das ganze so als wolle man auch nicht näher darauf eingehen. Als würde man eher möglichst viel nur angedeutet lassen wollen um der sehr mageren Geschichte irgendwie etwas Tiefe zu geben.
Victoria Bergmann ist die einzige Person die ich in diesem Buch interessant gefunden habe. Sie ommt jedoch nie wirklich lang genug zu Wort. Die Polizistin verkommt zu einem Klischee, weil sie sich mit ständigem Selbstzweifel herum zu schlagen hat und als die vorhersehbare Familienkrise ausbricht, habe ich beschlossen das Buch nicht mehr zu Ende zu lesen.
Anfangs dachte ich noch Fr. Zetterlund könnte das Ruder noch rumreissen, aber der Kontrast, dass sie sich für Bergmann so zu interessieren scheint, aber ständig vorm Diktiergerät einpennt, war mir einfach zu lächerlich.Fazit: Definitv keine Kaufempfehlung. Es dauert vielleicht etwas aber ab der Hälfte des Buches beginnt man sich über die verlorene Zeit zu ärgern. Bemüht euch nicht. Der Punkt an dem die Geschichte spannend zu werden beginnt, tritt nicht ein. Ich weiß das es noch 2 weitere Bände gibt und der 1. Band vermutlich nur als "Einleutung" gedacht ist, aber dieses klischeehafte Gejammere der Hauptpersonen werde ich mir nicht mehr weiter antun.

03.01.2015 15:06:33
Sarajlic

Mit einiger Wahrscheinlichkeit verdient die vorgestrige Ausgabe der „Augsburger Allgemeinen“ eher das Prädikat „Psychothriller“ und sogar die Lektüre des Jahresabschlusses 2014 der Oldenburgischen Landesbank ist spannender. Oder, mit weniger Sarkasmus: Ich habe mich selten durch ein derartig blasses Buch gequält.

Abgehandelt wird, unterm Strich, eine ganze Menge Stoff: Kindesmisshandlung, Kindesmord, Kindesentführung, Kindersoldaten, Vergewaltigungen, psychische Störungen, Eheprobleme, Initiationsrituale, Bürgerkrieg in Sierra Leone, illegale Einwanderer in Schweden, obdachlose Kinder, eingesperrte Kinder, Bigamie, Betrug in Beziehungen, homosexuelle Affären… Sicherlich sind mir auch zwei, drei Sachen noch entfallen. Dumm ist halt, dass bei so vielen Ansätzen weder Platz noch Zeit bleibt, auch nur bei einem dieser Themen mal in die Tiefe zu gehen. Am meisten Platz nimmt noch die scheiternde Ehe der Kommissarin Jeanette Kihlberg ein, die zuviel arbeitet, als dass sie noch Zeit für ihren Sohn und ihren Künstlergatten hätte. Wer allerdings erwartet, wir erführen Details aus Kihlbergs Arbeit, muss enttäuscht werden. Ermittlungen finden in diesem Buch so gut wie nicht statt.

Zweiter Schauplatz ist das Verhältnis der Psychologin Sofia Zetterlund zu Victoria Bergman, die eine schwierige Kindheit hatte. Die Auflösung, wie die beiden zueinander stehen, ist dann allerdings höchstens für jene Leser eine Überraschung, für die auch jedes Jahr Ende Dezember Weihnachten überraschend kommt. Oder alternativ für all jene, die für das Buch zu viel Zeit gebraucht haben und sich deswegen in der unstrukturierten Abfolge von Orten und Zeiten verlaufen mussten. Wer auf das Gefühl „wer bist du denn schon wieder und was tust du in diesem Roman“ steht, wird mit „Krähenmädchen“ sicherlich glücklich werden. Vielleicht auch mit den Folgebänden – die ich mir allerdings nicht mehr antun werde.

25.11.2014 09:34:42
LeniLein

Habe das Buch zufällig beim Stöbern entdeckt und gekauft, weil mich der Klappentext angesprochen hat. Zu Anfang fand ich das Buch sehr verwirrend geschrieben, weil die Sprünge zwischen den Schauplätzen doch recht schnell sind, und die schwedischen Begriffe machen es nicht leichter. Doch nach einiger Zeit kam ich schnell in die Materie - und das Buch hat mir mehr und mehr gefallen! Lese eigtl weniger solche Psychothriller/Krimis, aber hier werde ich Teil 2 und 3 auf jeden Fall auch kaufen. Sicher ist die Geschichte nicht so tiefsinnig, aber trotzdem gefällt mir die "Verschmelzung" der einzelnen Bausteine, die am Anfang so wirr erschienen. Solide schriftstellerische Leistung in meinen Augen, freue mich auf die Fortsetzungen von "Krähenmädchen"!

24.11.2014 18:21:21
Jürgen Denuell

das ist mal wieder ein ganz schlechtes Buch, wie andere auch schon festgestellt haben. Es ist weder spannend noch sind Zusammenhänge verstehbar interessant dargestellt. Man springt von einem Namen zum anderen, es gibt dazwischen keinen Konsens! Ob das am Schriftsteller liegt, oder an der Übersetzung? Ganz gleich, habe meine ersten zwei Teile an Freunde ausgeliehen, aber meine Kritik von vorherein kundgetan. Jetzt lese ich im dritten Band, finde aber noch keinen "roten Faden", schade, auch für alle anderen, die der reißerischen Präsentation der Trilogie gefolgt sind.

24.10.2014 14:33:31
Samuel

Ich muss sagen da ich wenig oder kein Intresse an Lesen habe, hat dieses Band mich so verschlungen das ich keine Zeit für andere Dinge hatte. Absoulute Tiefpunkte eine Romantische doch traumatische Begegnung 2. Menschen. Eine Krimi der Noch nicht fertig ist, aber man kann voraussehen wie es weiter geht.
Der Druck das Zweite Buch zu holen ist bei mir so hoch wie noch nie...

22.10.2014 12:28:49
Joe

Ich schliesse mich den kritischen Meinungen an .
Das Buch fand ich auch chaotisch , verwirrend und schlecht geschrieben .
Es war auch mein schlechtestes Buch das ich ausgelesen habe .
Ich ärgere mich noch heute über die vergeudete Zeit .
Das einzig gute an dem Buch ist die Werbung die vorher gemacht wurde und durch die sich bestimmt viele gleich alle 3 Bücher gekauft haben .
Wenn das Übungsbücher waren dann waren es aber gut bezahlte (immerhin kosteten die 3 fast 40 Euro).
Da hätte man auch 2 daraus machen können aber dann hätte man weniger verdient und man hätte keine Vergleiche mit Stieg Larsson ziehen können .

22.10.2014 04:17:21
Data

Verwirrender Weise mag ich das Buch.
Bin selber von einer Multiplen-Persönlichkeitsstörung betroffen, aber man darf nicht vergessen, dass es sich um eine Geschichte handelt. Nicht alle Erzählungen müssen auf Wahrheiten beruhen. Wer so dumm ist und meint seine Informationen zu psychischen Erkrankungen aus einem Unterhaltungsroman zu ziehen ist selbst schuld und darf sich später nicht wundern wenn er falsch lag.
Zudem ist die Reihe eine der ersten großen Erfolge des Autorenduos. Übung macht den Meister...und an sich scheinen sie mir doch recht kompetent.
Geld will jeder machen, der sein Buch so veröffentlicht. Deswegen finde ich Kommentare, wie: "Die wollen damit nur Geld machen" einfach dämlich.

15.10.2014 16:05:58
Kerstin

Ich habe inzw. beide Bände gelesen und den 3. vorbestellt. Ich habe Krähenmädchen zum Geburtstag bekommen u. es war eine Empfehlung gewesen, die zu dem Geschenk geführt hat. Ich hatte bis dahin weder von dem Autoren-Duo noch von einer Werbekampagne um die beiden gehört od. gelesen. Und siehe da-mir gefallen die Bücher trotzdem ;-) Ich finde sie nicht verwirrend od. reißerisch od. wenig recherchiert, sondern: spannend, düster, mitreißend, interessant, menschlich. Und ich möchte dem/der Übersetzer/-in ein Kompliment machen: wäre das Buch nicht so hervorragend übersetzt, hätte sich die Spannung und düstere Stimmung nicht so wunderbar vermitteln lassen.
Von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

05.10.2014 22:25:12
Jen

Das Buch war wahnsinnig spannend und nervenaufreibend. Ein Buch das man nicht mehr zur Seite legen kann. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, obwohl die Handlung sehr krass ist und unter die Haut geht. Teilweise musste ich das Buch auch zur Seite legen, da ich das Gelesene zuerst verarbeiten musste!!

04.10.2014 23:16:55
Felize Sinclaire

Das erste Buch hat viel Ecken und Kanten. Schlecht recherchiert und mal wieder die bösen bösen multiplen Menschen, die ihre Innenpersonen nicht unter Kontrolle . Ähnlich der alten ewigen Leier "der böse böse Wolf". Irgendwas scheine ich als "Selbstbetroffene" falsch zu machen, falsch zu leben oder wie auch immer. Ich habe mich streckenweise richtig aufgeregt. Der 2. Band entschädigt aber um längen!

04.10.2014 18:22:08
hans

Wurde auf dieses Buch durch die reißerischen Werbesprüche aufmerksam und bin völlig enttäuscht, ist bewußt chaotisch, dumm und noch nicht mal spannend.
Damit ist eigentlich alles gesagt, aber als ich auf "abschicken" drückte, erschien die Aufforderung noch mehr zu sagen - schade... das Buch ist einfach schlecht!!! Mehr gibts nicht zu sagen.

28.09.2014 13:50:12
Leselotte

Krähenmädchen ist eines der schlechtesten Bücher, dass ich bis zum Ende gelesen habe. Das Ende ist allerdings offen, klar ist nur, dass die Geschichte in einem weiteren Buch weitererzählt wird. Die Sprache des Autorenduos Erik Axl Sund ist ohne erkennbaren Stil, ohne Witz, Inspiration und Intellekt. Die im höchsten Maße konstruierte Geschichte vermittelt mir den Eindruck, die Autoren hätten wenig Recherchearbeit über das Krankheitsbild Dissoziative Indentitätsstörung geleistet. Mir scheint eher, Erik Axl Sund möchten mit dieser verqueren Story schnelles Geld machen, indem sie auf den momentanen Erfolgszug der Schwedenkrimis aufspringen. Allein die Marketingstrategie mit dem Vergleich zu Stig Larsson's Millenium-Trilogie ist haarsträubend!!

24.09.2014 20:28:56
Uli

Also persönlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es auch nicht verwirrend. Eher schade fand ich das man recht frühzeitig auf den Zusammenhang zwischen Sofia und Victoria gebracht wird. Nicht nachvollziehen kann ich, das viele schreiben sie finden die Gewalttaten grausam. Hier wird nicht ins Detail gegangen. Nach Cody McFayden und Chris Carter muss ich sagen ist es hier noch sehr überschaubar. Und Pädophile sowie Kindersoldaten sind nun leider einmal Tatsache und keine Erfindung der Autoren.Narbenkind liegt schon bereit. Ich kann das Buch nur empfehlen.

21.09.2014 18:21:15
MagicH

Immer die Vergleiche mit Larsson... Leute, wenn ihr Larsson lesen wollt, dann lest ihn, aber das hier ist etwas ganz anderes, und sich eben nicht zu schade, das auch zuzugeben.
Der erste Band hat mich in seinen Bann gezogen, weil zwischen all dem Drama stöndig hervorschimmert, daß da nur Menschen unterwegs sind, allesamt mit ihren Fehlern und Beschränktheiten - es gibt nicht nur die eine böse Person, und alle anderen ergänzen sich irgendwie, um diese zu erlegen, nein, es ist ein ganzes Gesellschaftsbild von Unzulänglichkeiten und all ihren Auswüchsen bis ins Extrem.
Das ist nicht immer faszinierend in den Details, sondern manchmal nur normal, und dadurch insgesamt doch bestechend!
Muß nicht jedem gefallen - mir hat es aber...

15.09.2014 21:53:37
Nadine

Also ich muss sagen, dass es mich doch auf einer Seite sehr fasziniert hat wie die ganze Geschichte abgelaufen ist und ja auf der anderen Seite mag das Buch vielleicht sehr chaotisch sein, aber ich finde das macht den Charme der Geschichte erst aus. Man wird genauso so sehr verwirrt, wie die Hauptcharaktere und das finde ich spannend. Man kann die Reihe vielleicht nicht mit Stieg Larsson vergleichen, aber Sie hat auf jeden Fall ihren eigenen Reiz. Ich werde die nachfolgenden Bände auf jeden Fall lesen. "Narbenkind" liegt schon bereit.

08.09.2014 16:20:03
sonjariane

(Achtung, kann Spuren von Spoiler enthalten). Dieses Buch schafft es tatsächlich, vorhersehbar und verwirrend zugleich zu sein. Schon sehr bald weiß man, worauf die Geschichte rund um Psychologin Sofia Zetterlund abzielt und wer Victoria Bergmann sein könnte, und dennoch: die Ermittlungsarbeiten der Polizei sind konfus und unlogisch, die Handlungsstränge verworren – man spürt irgendwie einfach, dass es hier nicht einen, sondern zwei Autoren gab, die sich vielleicht nicht immer so gut abgesprochen haben ;). Im letzten Drittel des Buches kann ich mich nun nicht mehr überwinden, es zur Hand zu nehmen. Obwohl ich Thriller bevorzuge, sind die Gewalttaten hier für meinen Geschmack schon zu widerlich (und ich kann einiges vertragen) und abgehoben. Schade, das Thema multiple oder dissoziative Persönlichkeit ist doch an sich so spannend und gibt so viel her, wenn es weniger überzogen und reisserisch dargestellt wird. Ich kann das Buch aus meiner Sicht leider nicht empfehlen und ein Vergleich mit Stieg Larsson schmerzt.

07.09.2014 11:59:26
Krimi-Mietze

"Krähenmädchen" - Psychothriller

Viel Psycho, viel Grausamkeit, viel Perversion, viel Verwirrung - von allem viel zu viel für meinen Geschmack.

Ich war froh, als das Buch zu Ende war und obwohl es ein erster Teil einer Trilogie ist, habe ich überhaupt keine Lust auf die beiden Folgebände. Enttäuschend.

31.08.2014 13:41:44
Werter

Aus meiner Sicht leider ein gutes Beispiel dafür, wie ein Buch mit den beiden Zutaten schwedisches Autorenduo und jede Menge Marketing Tamtam zu einem Bestseller stilisiert werden kann. Denn ich fand das Krähenmädchen einfach wirr und wenig überzeugend und kann mir den Erfolg eigentlich nur aus den oben angeführten Gründen erklären. Aber vielleicht liege ich da ja falsch...

27.08.2014 13:55:40
Sina 1986

Wow. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so einen durchweg schlechten Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Die Charaktere sind flach und ihr Privatleben ist so klischeebehaftet, dass es mir wirklich von Seite zu Seite schwerer fiel weiter zu lesen.

Lediglich die Misshandlungen der Jungen und auch die des Krähenmädchens sind so detailgetreu beschrieben, dass ich mich oft fragen musste, worauf die Autoren denn hier genau den Fokus legen wollten.
Die wirklich "eindrucksvolle" Ermittlungsarbeit der Polizistin, sowie die "überragenden" analytischen Fähigkeiten der Psychologin stellen für mich den krönenden Abschluss dieses Buches da.

Nach Seite 150 war mir schon klar wohin die Reise geht und die restlichen Seiten des Buches waren eine einzige Qual.

Fazit:
Wer ein vorausschaubares Buch lesen möchte, dass von dummen Zufällen und schlechter Polizeiarbeit geprägt ist, wird hier nicht enttäuscht. Wer aber einen wirklich guten Psychothriller lesen möchte, der sollte das Krähenmädchen definitiv meiden :p

25.08.2014 22:03:46
goldengirl202

Meiner Meinung nach ein eher überschätztes Buch! Die Handlungsstränge werden ziemlich chaotisch miteinander verwoben, die Charaktere bleiben flach und literarisch geht es eher gegen null. Einzig die Mißhandlungen werden sehr detailliert dargestellt, für meinen Geschmack zu detailliert. Ist für mich ein bißchen Effekthascherei. Bin jetzt in der Mitte des Buches und ärgere mich jedes Mal, wenn ich es zur Hand nehme. Ich werde es also nicht fertiglesen und die Folgebände brauche ich schon gar nicht!

14.08.2014 08:20:53
Hans

Mich hat dieses Buch sehr verärgert. Es steckt voller Ungereimtheiten (ins Detail zu gehen würde mehr über den Inhalt verraten), auch zum Schluss kann man über die Dummheit der untersuchenden Pollizistin nur den Kopf schütteln und das offene Ende ist eine Masche, die den Leser doch nur abzocken soll und ihn zwingen, das nächste und übernächste Buch zu kaufen. So dreist ist ein Cliffhanger noch nie "rübergekommen. Inmitten der Handlung: Schluss.
Diese Triologie mit der von Stieg Larsson zu vergleichen ist völlig überzogen und tut letzterem bitter Unrecht.

12.08.2014 20:19:59
Biggi

Ich musste mich durch die ersten 2 Drittel des Buches regelrecht durchquälen. Oft musste ich einige Seiten zurückblättern, da ich den Faden verloren hatte, wahrscheinlich weil 2 Autoren an der Story gearbeitet haben. Auch fand ich es sehr bedrückend, da es keinen Charakter darin gibt, der glücklich lebt. Niemand kam mir wirklich sympathisch rüber. Düstere Schilderungen, problembeladene Charaktere, verwirrende Szenenwechsel und dann noch das Thema "misshandelte, gefolterte kleine Kinder".Ich wollte nicht mehr weiterlesen, habe es aber dennoch getan. Zum Glück, denn das letzte Drittel wurde verdammt spannend. Durch den Cliffhanger am Schluss werde ich nun doch auch die beiden Nachfolgebücher lesen.

11.08.2014 17:36:16
Schneeglöckchen

Eben habe ich die letzte Seite von "Krähenmädchen" gelesen und die Geschichte ist noch nicht beendet. Im Gegenteil, ein neues, schweres "Detail" ist hinzu gekommen.Wer "Krähenmädchen" lesen möchte, muß sich darauf einstellen, daß die Verbrechen, die an Kindern begangen werden, zwar nicht bis ins allerletzte Detail beschrieben sind, man sich aber doch die Qualen und die Verzweiflung der Kinder vorstellen kann.
Für mich war es teilweise schwer, die Handlungsabläufe in die richtige Reihenfolge zu setzen, denn es wird ziemlich durcheinander erzählt. Trotzdem hat mich die Geschichte gefesselt.Zunächst fragt man sich auch, wie der Titel zustande kommt. Erst ziemlich am Schluß gibt es eine Stelle, die die Erklärung liefert.
Es ist eine düstere, beklemmende Geschichte.

18.07.2014 16:40:29
leseratte1310

Die Leichen von stark misshandelten Jungen tauchen in Stockholm auf. Scheinbar werden die Kinder von keinem vermisst. Die Kommissarin Jeanette Kihlberg versucht den Täter zu finden, erhält aber kaum Unterstützung ihres Vorgesetzen oder von der Staatsanwaltschaft. Sie wendet sich an die Psychologin Sofia Zetterlund, um Hilfe zu bekommen.
Sofia aber selbst Probleme. Sie selbst benötigt Medikamente und hat Schwierigkeiten sich in den Gesprächen mit ihren Patienten zu konzentrieren. Ganz besonders schlimm ist dies bei ihrer Patientin Victoria Bergmann, die in der Kindheit missbraucht wurde.
Dieses Buch ist der erste Band einer Trilogie. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, um Spannung für die Folgebände zu wecken.
Obwohl die Geschichte ständige Perspektivwechsel hat, liest sie sich doch recht flüssig. Obwohl manches sehr brutal und grausam ist, wird das Geschehen nicht ausgebreitet.
Jeanette hat es nicht leicht mit ihrem Ehemann Ake, der seit vielen Jahren erfolglos künstlerisch tätig ist. Sie muss daher dafür sorgen, dass die Familie finanziell über die Runden kommt, was nicht leicht ist. Dass sie beruflich stark eingespannt ist, bekommt auch ihr Sohn Johann zu spüren. Sofia wirkt nicht sehr gefestigt, deshalb hat sie wohl auch Probleme mit ihren Patienten. Aber auch ihr Privatleben läuft nicht rund. Wirklich sympathisch war mir keine der Figuren.
Das Buch ist sehr düster, geht es doch zum einen um misshandelte und getötete Kinder, zum anderen aber auch um kaputte Leben und zerstörte Seelen. Die psychologischen Aspekte werden ziemlich ausführlich geschildert.
Ein spannendes Buch, das Lust darauf macht, die Folgebände auch zu lesen und das ist zugleich das Manko, weil zum Schluss zwar vieles geklärt ist, aber doch noch offene Fragen bleiben, die wahrscheinlich in den nächsten Bänden erst geklärt werden.