Abgetakelt

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • Köln: Emons, 2012, Seiten: 208, Originalsprache

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Weihnachten in Wismar. Im Seniorenheim »Glatter Aal« wird Oma Schmatz erdrosselt. Sie spielte Lotto, wie ein Dutzend anderer Bewohner auch. Während der Jackpot ins Unermessliche wächst und das Lottofieber grassiert, schickt Oberkommissar Ole Hansen seine Mutter zur Kurzzeitpflege in den »Glatten Aal«. Gemeinsam mit Bewohnerin Elfi von Meuselwitz schnüffelt Mama Hanna hinter den Kulissen heutiger Altenpflege.

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Letzte Kommentare:
06.09.2013 19:52:33
DerHuette

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ein Krimi im Altenpflegemilieu nicht unbedingt zu meiner bevorzugten Lektüre zählen würde. Da ich jedoch die ersten drei Bücher von André Bawar gelesen habe, war dieses hier sozusagen Pflicht. Und ich bin mehr als positiv überrascht!
Neben der gewohnten, humorvollen Unterhaltung, den interessanten Charakteren und der spannenden Geschichte findet Bawar dieses Mal eine Tiefe, die mich wirklich berührt hat. Das Buch liefert einen dringend gebotenen Anlass, über das Leben und v.a. über den Tod nachzudenken. Von daher kann ich es nur jedem ans Herz legen.

27.06.2013 17:24:08
L.D., Schwerin

Kritik zu "Abgetakelt" von André Bawar: Cooler Stoff. Interessante Charaktere, durchgeknallter Plot, bissiger Schreibstil. Themen: Schattenseiten der Altenpflege und die große Gier nach einem Lottojackpot. Beides kostet im Verlaufe der Ermittlungen einige Menschenleben. Flotter Krimi mit bewegendem Ende. Ausgezeichnete Lektüre!

25.05.2013 17:42:54
VIESTA

Wie auch bei Hansens 1. Fall konnte ich dieses Buch kaum aus der Hand legen.es ist spannend, amüsant und berührend zugleich, eine perfekte Mischung!
Hier wird nämlich in mehrerlei Hinsicht "Abgetakelt":
1. Die Senioren, die im Altenheim auf den Tod warten. 2. Die Hansestadt Wismar, die dem Untergang geweiht scheint. 3. Kommissar Hansen, der seinen letzten von vier Fällen löst.
Das Buch ist zwar vordergründig ein Krimi, spannend und amüsant. Vor allem ist es jedoch ein Blick hinter die erschreckenden Kulissen heutiger Altenpflege und eine dezidierte Auseinandersetzung mit dem Sterbenmüssen. Das wird überraschend locker erzählt, als wenn es das Normalste auf der Welt wäre. Vielleicht ist es das ja auch... Ein mutiger Stoff, der seine Wirkung (hoffentlich) nicht verfehlen wird.

23.02.2013 14:23:51
Manfred Ladewig

Ein spannender Krimi, leider der letzte in der Reihe um den Wismarer Kommissar Hansen. Mutter Hansen wird im Altenheim Ohrenzeuge eines wirklichen perfiden Mordes und ermittelt ab dann im Auftrag ihres Sohnes hinter den Kulissen heutiger Altenpflege. Was dabei für den Leser folgt, ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Man kann herzlich lachen, es ist wunderbar gruselig und beschreibt die bittere Realität des Alterns. Ich habe bislang wirklich noch nie ein Buch in die Hand gekriegt, das spannende Unterhaltung so locker und leicht und ernsthaft mit dem Thema Tod und Sterbenmüssen in Einklang bringt. Ein großer Wurf!

04.12.2012 19:30:24
Raimund Klaes

Was für ein furioses Ende der Tetralogie:
so sehr ich auch bedaure, dass dies Hansens letzter Fall sein soll, so sehr verstehe ich, dass dieses Ende nun auch logisch ist.
Die Reihe hat hiermit tatsächlich ihren kaum zu toppenden Höhepunkt erreicht. Nicht zuletzt die nachdenklich bis anrührenden Momente um Mutter Hansen, die diesmal neben ihrem Sohn im Mittelpunkt der spannenden Handlung steht, vereinigen in diesem Küstenkrimi Tiefgang mit dem gewohnt skurrilen Humor des Autors.
Offensichtlich viel selbst Erlebtes verarbeitet der Autor in seinen Figuren. Das macht diese sehr greifbar; am Ende des Falles verabschiedet man sich von ihnen, wie von alten Freunden, von denen man weiß, man wird sie wiedersehen.

08.10.2012 18:11:40
Cobra 66

Der Krimi gefällt mir sehr gut. Obwohl das Leben im Altenheim nicht meine Welt ist. Zudem wirkt solch ein Schauplatz buchstäblich ein bisschen altbacken. Durch die Ich-Erzählerin erinnert es ein wenig an Miss Marple. Aber die außergewöhnliche Erzählweise hilft über manche Klippe hinweg. Spöttisch und skurril seziert der Autor die Erlebnisse und Todesfälle im Seniorenstift. Kommissar Hansen und seine Mutter Hanna lösen diesen blutrünstigen Fall als Duo Infernale auf schlagfertige und äußerst amüsante Weise. Nebenher erfährt man noch eine Menge Wissenswertes über Wismar. Kein überflüssiges Geschwätz, keine erzählerischen Eitelkeiten, zweihundert Seiten pralles Leben und Lesevergnügen. Eine kurzweilige Lektüre über ein ernstes Thema, das Altern und Dahinscheiden im Altenheim. Klasse Krimi!