Zeit der Skorpione

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Kindler, 2012, Seiten: 416, Originalsprache

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Paolo Massimo, Chef einer renommierten Bank, entspannt in seinem Landhaus am Fuße des Monte Amiata. Als er von einem Spaziergang zurückkehrt, wimmelt es auf seinem Anwesen von Polizei. Und tatsächlich wird im Park eine Leiche gefunden: Es ist der Erbe jener Münchner Bank, die Massimo übernehmen will. Der mächtige Banker aus Florenz steht unter Mordverdacht. Commissario Guerrinis erster Fall nach seiner schweren Schussverletzung führt in die Welt der Banken, eine Welt skrupelloser Intrigen, die sich bald auch gegen ihn selbst wenden. Die italienische Staatsanwaltschaft bittet das BKA um Ermittlungshilfe, und Laura Gottberg wird eingeschaltet. Obwohl ihr die Verbindung nach Italien privat gelegen kommt, ist Laura wenig begeistert, mit dem Fall betraut zu werden. Ihre Nachforschungen in München bringen auch sie und ihre Familie in höchste Gefahr: Es ist die Zeit der Skorpione.

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Letzte Kommentare:
16.03.2015 22:06:34
kianan

Die ersten sechs Fälle um Laura Gottberg haben mir sehr, sehr gut gefallen, von dem siebten "Nachtgefieder" war ich ein wenig enttäuscht: die Krimigeschichte zu konstruiert und die unpersönlichen Kontakte fast bis zum Ende des Buches zwischen den Ermittlern Laura und Angelo unverständlich. Dieser siebte Fall "Zeit der Skorpione" fand ich wieder sehr gelungen - mit einer kleinen Schwäche:

Zur Krimigeschichte selber:
Die Leiche des Münchener Bankers Leo Hardenberg wird auf dem Grundstück des italienischen Bankers Paolo Massimo gefunden - beide Banken standen kurz vor einer Fusion. Die Ermittlungen werden somit folgerichtig sowohl in Siena wie in München aufgenommen und die Autorin hat damit die Verknüpfung der Kommissare Laura und Angelo gelungen hergestellt.
Im weiteren Verlauf habe ich mit Spannung die Ermittlungen innerhalb des Milieus von Banken, Sicherheitsfirmen, Wirtschaftsspionage, Mafia und deren Methoden verfolgt.
Aus meiner Sicht eine spannende, realistische Krimigeschichte!!!

Als kleine Schwäche habe ich jedoch erneut die Beschreibung von Lauras und Angelos persönlicher Beziehung empfunden. Wie im Vorgängerbuch wurde sie eins zu eins im gleichen Rythmus aufgebaut: Dieses Mal mit der kleinen Steigerung, dass beide nicht nur sehr unpersönlich im Zuge der Ermittlungen miteinander umgehen, sondern bis knapp vor Ende des Buches überhaupt nicht miteinander sprechen. In diesen Buch wurden jedoch die Gründe hierfür etwas plausibler beschrieben. Ich hoffe, im nächsten Buch wird die persönliche Ebene zwischen den Beiden wieder ein wenig liebevoller ausgestaltet.

Die restlichen Charaktere wie die beiden Väter und die Kollegen und Kolleginnen der Ermittler, die Kinder von Laura und auch die Ermittlungsorte Siena und München wurden wieder sehr schön beschrieben.

Insgesamt also ein unterhaltsamer, schön zu lesender, spannender, gelungener Krimi für alle Leser, die auch leisere Krimis mögen. Meine Empfehlung: die Krimis in der richtigen Reihenfolge lesen, das erhöht das Lesevergnügen. Und dann wird man vielleicht wie auch ich zum Fan dieser Serie und damit das Lesen dieses Buch ein absolutes Muss!!!

09.04.2014 19:08:39
Valerie Klement

ich habe die acht Bücher hintereinandergelesen . Wie" Annette " schreibt : faszinierend , spannend, fesselnd & menschlich . Ob wohl Band 9 & 10 noch kommen ??? Wie geht's weiter mit Lauraund Angelo ?? ich warte darauf ! Auf jeden Fall werde ich die Bücher weiter-
empfehlen.
Vielleicht kommt noch mal eine neue Serie von Frau Mayall ?

16.03.2013 20:50:09
Annette

Es erscheint kaum möglich, dass die Autorin sich immer weiter steigert. Und doch, das Buch ist genauso faszinierend, spannend und fesselnd wie die anderen Bücher dieser Reihe. Laura Gottberg und Angelo Guerrini sind so menschlich und sympathisch, man hat das Gefühl ganz nah dabei zu sein. Die Ausflüge in die Poesie sowie die Teile der Geschichte, die in Italien spielen sind wie alte Bekannte, wären sie nicht da, würde etwas fehlen. Ich kann das Buch absolut empfehlen. Die Handlung ist gut strukturiert und wirkt nicht konstruiert. Hier findet sich eine große Portion Spannung bis zur letzten Seite gepaart mit Menschlichkeit und Natürlichkeit der Charaktere, mit Einblicken in das Leben in Italien. Ich konnte es nur schwer aus der Hand legen und habe es innerhalb kürzester Zeit gelesen.