Schwaben-Ehre

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Hillesheim: KBV, 2009, Seiten: 319, Originalsprache

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Ausgerechnet in der Liederhalle, dem hoch angesehenen Kultur- und Kongresszentrum Stuttgarts, wird ein Tagungsteilnehmer erschlagen aufgefunden. Kommissar Steffen Braig sieht sich mit ständig neuen Hindernissen konfrontiert, als es darum geht, die Suche nach dem Täter und den Hintergründen des Verbrechens aufzunehmen. Hat es mit dem beruflichen Erfolg des Opfers zu tun, oder eher mit dessen Privatleben? Eine Spur führt in die Reutlinger Hochschule, an der das Opfer als Dozent tätig war. Braig, vom neuen Staatsanwalt Söderhofer mehr sabotiert als unterstützt, bekommt Hilfe von seiner Kollegin Neundorf, die eine Serie von Tankstellenüberfällen untersucht und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Fällen zu erkennen glaubt. Ihren Ermittlungen zufolge hat das Verbrechen mit einem seltsamen Geschehen beim Schloss Lichtenstein am Rand der Schwäbischen Alb zu tun.

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Letzte Kommentare:
19.09.2017 19:24:46
Martina Bosch

Leider immer wieder die gleiche moralinsaure Sauce: Fiese konservative Politiker, viel Gutmenschgesäusel und eine ziemlich fade, vorhersehbare Story. Eigentlich immer das gleiche bei dieser Serie, für mich war's definitif das letzte Buch der Serie..weiss man doch im voraus was passiert. Auch die Sache mit den parallelen Handlungen, die dann gegen Ende zusammenlaufen war auch schon mal da... irgendwie war eben alles schon mal da..vorallem aber der erhobene Zeigefinger und die Politikerschelte...

14.05.2014 20:42:30
Darix

Ein typischer Vertreter einesRegio Kriminalromans, aus der Reihe "Schwaben". In der Stuttgarter Liederhalle wird ein Tagungsteilnehmer ermordet aufgefunden. Parallel dazu finden Tankstellenüberfälle statt. Die vom LKA stammenden Kommissaren Braig und Neudorf leiden unter dem Staatsanwalt Söderhofer, der ein unerfreuliches Gebaren zeigt, dies zieht sich durch den Krimi. Viel schwäbischer Lokalkolorit, ein wenig belehrendes und manch Informatives zur Region und deren “Berühmtheiten“, Bauwerken und der Alb.
Wanningers sozialkritischen, interessante Hinweise zum Wirtschaftsleben in der Republik und der Bildungspolitik gegenüber den nicht privilegierten Bürgern und Arbeitern, und der weniger werdenden Arbeit, sind ein luspunkt und zeigt, das auch in einem Regio kritisch hinterfragt werden kann.
Es geht um Erpressung, weiteren Mord am Schloss Lichtenstein, an der landschaftlich schönen Flecken des Ländle. W. schreibt flüssig, treffend und spannend, seine Aktualität zur Tagespolitik und deren Auswirkungen helfen den Krimi über die eine oder andere Flachheit hinweg. Flüssig lesbar, etwas für Freunde des Wilden Südens.