Fake von James Rayburn

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2018 unter dem Titel Hostages, deutsche Ausgabe erstmals 2018 bei Tropen.

  • -: -, 2018 unter dem Titel Hostages. 352 Seiten.
  • Stuttgart: Tropen, 2018. Übersetzt von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann. ISBN: 978-3-608-50349-4. 352 Seiten.

'Fake' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Während im Nahen Osten Friedensverhandlungen laufen, wird in Syrien ein hochrangiger IS-Kämpfer per Drohnen- angriff ausgeschaltet. Als bekannt wird, dass auch die IS- Geisel Catherine Finch zu den Opfern des Anschlags gehört, beginnt für die US-Regierung ein Wettlauf gegen die Zeit. Für eine geheime Vertuschungsaktion wird CIA-Agent Pete Town zurück ins Agentengeschäft beordert. Sein Auftrag: Catherine Finch in den Medien so lange am Leben zu erhalten, bis die Friedensverhandlungen abgeschlossen sind. Ein nahezu unmögliches Unterfangen. Doch das ist nicht sein einziges Problem. Berüchtigte Warlords, die vom Krieg in Syrien profitieren, wollen Catherine Finch tot sehen. Und Town steht ihnen dabei im Weg.

Das meint Krimi-Couch.de: Wenn die falschen Nachrichten von der Realität getoppt werden 70°

Krimi-Rezension von Andreas Kurth

Eine per Drohne gesteuerte amerikanische Hellfire-Rakete tötet ein wichtiges Mitglied des islamischen Staates, weit im syrischen Hinterland. Catherine Finch, zunächst als freiwillige Ärztin in Krankenhäusern, seit einigen Jahren schon als Geisel des IS in Syrien, war auch in dem Haus und gehört offenbar ebenfalls zu den Opfern.

Sie hat in Auftritten auf Youtube gegen die amerikanische Rolle in diesem Konflikt gewettert, gilt als populäre Friedensaktivistin.

Der Angriff war offenbar nicht von höchster Stelle autorisiert, denn die Nachricht von ihrem Tod würde die aktuelle Friedensinitiative des amerikanischen Präsidenten gefährden.

Pete Town, CIA-Agent in Rente, soll dafür sorgen, dass die Welt noch ein paar Tage glaubt, Catherine Finch sei am Leben. Er macht sich auf den Weg, ohne zu wissen, worauf er sich genau einlässt. Der Auftrag ist nicht nur schwierig, sondern lebensgefährlich, denn Town trifft auf mächtige Gegner ohne jeden Skrupel.

»Fake news« ist mehr als ein politischer Kampfbegriff

Seit Roger Smith als James Rayburn unterwegs ist, hat er offenbar Gefallen daran gefunden, seine Geschichten nicht nur im Süden von Afrika, sondern auch an anderen Brennpunkten der Welt anzusiedeln. »Sie werden dich finden« hatte einen Showdown auf einer Insel in der Andaman-See zu bieten, jetzt geht es in die syrische Wüste. Smith fährt einiges auf, was derzeit in der politischen Debatte um Krieg und Frieden im Nahen Osten eine Rolle spielt.

Per Drohne gesteuerte und ausgeführte Raketenangriffe auf die Führungsebene des IS, eine amerikanische Ärztin, die in einer speziellen Ausprägung des Stockholm-Syndroms auf Youtube gegen den Westen und seine Rolle im syrischen Krieg wettert. Waffenhändler und ihre Handlanger, die in der Politik nicht nur durch Bestechung mitmischen. Und die nicht erst seit Donald Trumps Einzug ins Weiße Haus überaus brisante Frage: Welche Nachrichten sind echt – und welche eben nicht? Fake news ist mittlerweile nicht nur in den USA mehr als ein politischer Kampfbegriff.

Es ist schon ein sehr spezieller Plot, den der Autor hier vorlegt. Und es ist immer wieder erschreckend, in einem Thriller zulesen, was alles inszenierbar ist und wie Menschen getäuscht werden. Wobei speziell in der Öffentlichkeit etliche Täuschungen auch deshalb funktionieren, weil sich die Menschen täuschen lassen (wollen).

Gealterter Agent spielt gerne noch einmal mit

Rayburn schildert nachvollziehbar, dass die Friedensaktivistin mit ihren Auftritten im Internet unbedingt wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden muss, um die Verhandlungen nicht zu torpedieren. Hier tritt Pete Town auf den Plan, ein früherer CIA-Agent, der als Rentner bestrebt ist, mit seiner Frau Anne ein ruhiges Leben zu führen. Pete ist nur zu gerne bereit, den Job zu übernehmen, denn irgendwie fehlt ihm in seinem Pensionärsdasein etwas.

Die Aufgabe ist jedoch nicht so einfach, wie er sich das vorgestellt hat. Pete gerät schnell zwischen die Fronten, weil mächtige Interessengruppen mitspielen, die keinerlei Skrupel haben.

Der Autor zeigt hier deutlich, wie amoralisch der internationale Waffenhandel und die damit verbundene Politik – oder die gekauften Politiker – sind.

Town ist eine überaus interessante Figur. Seine Frau war – bevor die beiden sich kennenlernten – für den KGB tätig. Nach dem Kollaps der Sowjetunion ist sie nie enttarnt worden, und glaubt, dass ihr Ehemann nichts von ihrer Vergangenheit weiß. Es gibt dann einige familiäre Überraschungen – eine nette Nebengeschichte in diesem spannenden Thriller.

Loyalität hat ihren ganz speziellen Preis

Rayburn nutzt die ziemlich lange Ouvertüre in seinem Buch, um einige Inhalts-schwere Dinge zu präsentieren, bevor es mit der Action so richtig losgeht. Der Autor zeigt, wie Waffen-Produzenten und Händler außerhalb des Rechts agieren. Da wird sich einfach eine Familie gekauft, die man wieder entsorgen lässt, wenn es doch nicht so funktioniert. Und zwar vom Personal, einem Verbrecher-Ehepaar aus Südamerika, das sich in Amerika auf skurrile Weise seinen Ruhestand verdient.

Neben den Lobbyisten und ihren perfiden Handlangern gibt es dann noch vermeintlich starke Männer in verschiedenen Geheimdiensten, die kaum noch Loyalität für ihr Land verspüren, und sich ohne Skrupel an den meistbietenden Interessenten verkaufen. Da muss Pete Town schon froh sein, auf einen alten Widersacher zu treffen, mit dem er immerhin eine kollegiale Verbundenheit hat. Der frühere Führungsoffizier seiner Frau mischt aus russischer Seite immer noch mit – und hilft dem Amerikaner aufgrund gleich gelagerter Interessen.

Es wirkt erholsam, wenn jemand knapp und präzise schreibt

Lügen für den Frieden, Waffen-Schieber, die das verhindern wollen, käufliche Polizisten und Geheimdienstler – und dann noch der Ehemann der entführten Ärztin, der aus der ganzen Situation seinen persönlichen Profit schlägt. James Rayburn macht daraus einen spannenden und gut lesbaren Thriller, der vor allem in der zweiten Hälfte mächtig Fahrt aufnimmt.

Dabei pflegt der Autor einen in meinen Augen recht lakonischen Erzählstil, lässt überflüssiges Beiwerk weg.

Er hätte das Buch locker auf 500 Seiten aufpusten können, der Plot hätte das sicher hergegeben. Aber die 383 Seiten machen das Werk kompakt – und sind völlig ausreichend. Autoren und Rezensenten brauchen zuweilen viele Worte, um sich ausdrücken zu können. Da wirkt es erholsam, wenn sich jemand knapper und präziser ausdrückt.

Im rasanten Finale hält James Rayburn noch einige Überraschungen für den Leser bereit, die nicht allen gefallen werden. Aber, so finde ich jedenfalls, dabei ist er irgendwie konsequent, und bleibt beim roten Faden seiner Geschichte. Inhalt, Schreibstil, kurze und knappe Kapitel – Roger Smith weiß auch als James Rayburn seine Leser hervorragend zu unterhalten.

Andreas Kurth, Juli 2018

Ihre Meinung zu »James Rayburn: Fake«

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leseratte1310 zu »James Rayburn: Fake« 28.06.2018
Die ganze Welt verspricht sich viel von den Friedensverhandlungen, die endlich Ruhe in den Nahen Osten bringen sollen. Doch dann gibt es einen Drohnenangriff und CIA-Agent Pete Town bekommt die Aufgabe zu vertuschen, dass auch die Amerikanerin Cathrine Finch dabei ums Leben kam. Für ihn eine „Mission impossible“ und dann wird er selbst in Visier genommen.
Der Schreibstil von James Rayburn ist angenehm zu lesen. Allerdings braucht es eine Weile, bis die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt.
Die Amerikanerin Catherine Finch geriet in Syrien in die Fänge des IS und war einige Jahre deren Geisel. Welch ein furchtbares Schicksal! Im Rahmen der Friedensverhandlungen wäre das für sie die Chance gewesen freizukommen. Pete Town soll dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit nichts vom Tod Finchs erfährt. Dafür wird er extra in den Dienst zurückgeholt. Aber es gibt vielfältige Interessen in der Gegend und die decken sich nicht unbedingt mit denen der Amerikaner, denn Frieden ist noch lange nicht von allen gewünscht.
Die Charaktere sind alle sehr gut gezeichnet. Aber es gibt aus eine Reihe Personen, die schwer zu durchschauen sind und ihre eigenen Interessen verfolgen. Was ist in dem ganzen Schlamassel also Realität?
Eine Geschichte, die sehr realistisch rüberkommt, dass der Konflikt in Syrien immer wieder in den Medien ist und keine ende nimmt. Es erscheint mir auch realistisch, dass da jeder sein eigenes Süppchen kocht und ganz gut damit leben kann, wenn es keinen Frieden gibt. Was sind schon ein paar Menschenleben, wenn da die eigene Gier nach Macht und Geld so wichtig ist.
Es gibt immer wieder Wendungen, die das Geschehen in einem neuen Licht erscheinen lassen. Dabei geht es oft ziemlich brutal zu. Wer schwache Nerven hat, sei also gewarnt.
Ein action- und spannungsreicher Thriller.
Milli0910 zu »James Rayburn: Fake« 27.06.2018
WAHNSINNIG AKTUELL

Zusammenfassung:
Die Friedensverhandlungen zwischen dem nahen Osten und Amerika laufen zwar, jedoch verlaufen sie schleppend. Immernoch herrscht Krieg in Syrien, zusätzlich unbegründete Geiselnahmen. Eine dieser Geiseln ist Catherine Finch- eine Ärztin die nach Syrien ging um dort den Kriegsopfern zu helfen und von IS- Kämpfern in Gefangenschaft gehalten wird. Bei einem Drohnenangriff wird Catherine Finch getötet, da sie aber eine große Befürworterin des Friedens- und durch die Medien eine Art Symbol gegen den Krieg geworden ist- wird Pete Town beauftragt, sie in den Medien so lange am Leben zu erhalten, bis die Verhandlungen abgeschlossen sind. Eben dieses wollen gefährliche Warlords verhindern& so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit von beiden Seiten.

Eigene Meinung:
Zu Anfang kam die Geschichte nur schleppend voran. Zwar beginnen die ersten Seiten hochdramatisch mit einem Bombenangriff, jedoch werden dann erst einmal sehr viele- jedoch alle wichtigen- Personen vorgestellt und mit in das große Geflecht der Story eingebunden. Schwierig ist dabei oftmals zu unterscheiden zwischen eben diesen: Wer ist wer? Welchen Auftrag hat er? Gut oder böse? Dies zog sich auch leider durch das ganze Buch durch. In jedem Kapitel wird aus der Ich- Perspektive einer anderen Person erzählt, was es manchmal schwer macht der Handlung zu folgen. Ansonsten ist der Schreibstil jedoch sehr flüssig und die Spannung baut sich von Seite zu Seite mehr auf. Besonders haben mir mehrere sehr überraschende Wendungen, die der Geschichte nochmal eine völlig neue Richtung gegeben haben.

Fazit und Empfehlung:
Alles in Allem gefiel mir das Buch, nach einigen Startschwierigkeiten sehr gut. Beim Kauf muss man sich jedoch bewusst sein, dass es definitiv keine einfache Kost ist, die man einfach so herunterliest. Auch kann ein bisschen Zeit nicht sparen, dass man sich zu Beginn eine kleine Personenliste anlegt ;)
Olesja zu »James Rayburn: Fake« 16.06.2018
Ich habe gerade das Buch fertig und hab gemischte Gefühle.
Bei Fake geht es um eine amerikanische Aktivistin, die früher für Ärzte ohne Grenzen in Syrien tätig war. Sie befindet sich seit längerer Zeit in Gefangenschaft in Syrien und fängt an gegen amerikanische Regime auf YouTube Videos zu veröffentlichen. Diese Frau wird bei einem Bombenangriff angeblich getötet. Das gefällt einigen hochrangigen Amerikanern nicht und behindert ein Friedensabkommen. Deshalb soll ein im Ruhestand befindlicher CIA Agent die Frau für die Öffentlichkeit paar Tage am Leben lassen. Wie er das anstellt und wer ihn daran hindert möchte, ist etwas chaotisch (meiner Meinung nach) beschrieben. Mir ist immer noch nicht ganz klar, warum was in dem Buch passierte. Vielleicht war es auch einfach zuviel Politik und Verschwörung auf einmal. Zuviele unnötige Tote, einige sehr unsympathische Gestalten...
Was wahr ist, ist dass wir den Medien nicht trauen können bzw. sollen. Aber das Buch war schon sehr amerikanisch.
StephanieP zu »James Rayburn: Fake« 05.06.2018
Bei einem Drohnenangriff in Syrien werden nicht nur einige IS- Anhänger sondern auch eine amerikanische Geisel getötet. Da dieser Vorfall die Friedensverhandlungen mit dem Nahen Osten gefährdet, wird Pete Town beauftragt, den Tod der Geisel zu vertuschen. Während Pete bemüht ist seine Aufgabe zu erledigen gerät er allerdings ins Visier eines skrupellosen Feindes. Dabei gerät nicht nur er selbst in große Lebensgefahr.

James Rayburn konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und mitreißen. Sein Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd. Der Autor kann schnell Spannung aufbauen und diese bis zum Ende aufrecht erhalten. Im Buch finden sich zahlreiche unerwartete Wendungen, welche die Handlung besonders mitreißend machen. James Rayburn schafft es unnötige Längen und Wiederholungen gänzlich zu vermeiden.

Das Buch ist in mehrere Teile und viele Unterkapitel gegliedert. Dadurch lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen. Allerdings kommt es mit den unterschiedlichen Kapiteln immer wieder zu Wechseln der einzelnen Protagonisten und auch zu zeitlichen Sprüngen. Da dies zu Beginn des jeweiligen Kapitels nicht angekündigt wird hatte ich beim Lesen hin und wieder Probleme. Ich konnte zum Teil schwer einordnen, um wen es geht, beziehungsweise zu welcher Zeit das jeweilige Kapitel spielt. Dadurch wurde mein Lesefluss immer wieder beeinträchtigt.

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und zum Teil sehr vielschichtig. Als Leser kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Besonders gelungen finde ich, dass man auch etwas zum Privatleben und der Vergangenheit der wichtigsten Charaktere erfährt. Dadurch werden die Protagonisten und die Handlung besonders glaubwürdig.

Anfangs hatte ich Bedenken, ob ein Thriller, der in einem derzeitigen Kriegsgebiet spielt, die schrecklichen Kriegsgeschehen verharmlost. Dies war allerdings nicht der Fall. Die Kriegsverbrechen waren oft und sehr anschaulich beschrieben, wodurch die Brutalität und Grausamkeit des Krieges deutlich hervorgehoben wurden. Das Buch ist dadurch zum Teil keine leichte Kost und regt zum Nachdenken an.

„Fake“ ist mein erstes Buch von James Rayburn. Es konnte mich sowohl mitreißen als auch begeistern. Aus diesem Grund werde ich auch in Zukunft gerne und gezielt zu Büchern des Autors greifen.

FAZIT:
„Fake“ ist ein fesselnder Thriller, der die Brutalität des Krieges in Syrien gelungen darstellt. Da ich von den wechselnden Protagonisten und Zeitsprüngen zum Teil etwas verwirrt war, vergebe ich 4 Sterne!
subechto zu »James Rayburn: Fake« 31.05.2018
Zwischen Fiktion und Realität

Cathrine Finch, eine US-amerikanische Ärztin, wird bei einem Drohnenangriff im syrischen Rakka, der Hauptstadt des s.g. Kalifats, getötet. Ein Kollateralschaden. Seit Jahren war Cathrine eine Geisel des IS-Führers Ahmed Assir. Er war das eigentliche Ziel des Anschlags.
Um Friedensverhandlungen im Nahen Osten nicht zu gefährden, wird Ex-CIA-Agent Pete Town beauftragt, mittels Fake News so zu tun, als wäre Cathrine noch am Leben. Eine falsche SMS ist schnell geschrieben, aber die Inszenierung eines YouTube-Videos?
Skrupellose Waffenhändler, die am Krieg in Syrien verdienen, wollen das verhindern. Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt…
Schon die Leseprobe war der Hammer: Auf knapp 40 Seiten schafft es James Rayburn alias Roger Smith, einen enormen Spannungsbogen aufzubauen. Sein Protagonist, Pete Town, hat mich sofort an die Figur des George Smiley aus den Spionageromanen von John le Carré erinnert. Pete ist genauso wortkarg und unscheinbar. Ein grauer Mann.
Wie so oft, passt der Originaltitel „Hostages“ viel besser, finde ich. Denn nicht nur Cathrine ist eine Geisel, auch Pete ist gefangen in seiner Vergangenheit. Das macht ihn erpressbar. „Fake" ist ein beängstigender Thriller über heutige Demokratien und die dunklen Seiten ihrer Geheimdienste. Habgier und Gewalt.
Nichts ist wie es scheint. Niemand ist, wer er zu sein scheint. Mit „Fake“ präsentiert sich der Autor als Meister der Irrungen und Wendungen. Und glaubt man, es sei keine Steigerung mehr möglich, dann setzt er noch einen drauf. Und noch einen. Und noch einen… Eine finale Auflösung, die alles in den Schatten stellt.

Fazit: Ein Thriller mit dem Finger am Puls der Zeit. Ich bin begeistert!

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