Die letzte Sure

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Boston: Houghton Mifflin, 2008, Titel: 'Finding Nouf', Seiten: 308, Originalsprache
  • München; Zürich: Pendo, 2007, Seiten: 399, Übersetzt: Matthias Müller
  • München: Goldmann, 2009, Seiten: 410, Übersetzt: Matthias Müller

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Ein junges Mädchen, das in der Wüste ertrinkt und ein Ermittler, der nicht ermitteln darf. In einem entlegenen Wadi im endlosen Sandmeer der Rub-al-Chali-Wüste Saudi-Arabiens wird die Leiche eines schwangeren jungen Mädchens aus reichem Hause gefunden. Doch wie kommt man dem Ver-brechen auf die Spur in einem Land, das durch die Scharia ge-prägt ist? In dem jeder Kontakt zwischen jungen Männern und Frauen unterbunden wird und eine uneheliche Schwangerschaft Schande über die gesamte Familie bringt? Nayir, ein Freund der Familie, den der verzweifelte Bruder des Mädchens um Hilfe bittet, merkt schon bald, dass er alle Tabus seines Landes und seines Glaubens brechen muss, um den Fall zu lösen.

Die letzte Sure

Die letzte Sure

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Letzte Kommentare:
15.12.2019 23:50:57
Woelkli

Ein echter Glücksgriff! Spannend von der ersten bis zu letzten Seite. Die Autorin nimmt einem mit auf eine Reise in eine unbekannte Welt. Sehr einfühlsam schreibt sie über den rätselhaften Tod einer jungen Frau in einem uns völlig fremden kulturellen Umfeld. Bis am Ende bleibt die Lösung verborgen. Ich habe mir die beiden anderen Bücher auch gleich gekauft.

17.10.2011 18:07:01
Irina Appel

Das Buch hat mich sehr berührt und ich fand es spannend von Anfang bis Ende, was ich nicht gedacht hätte. Es ist wahnsinnig interessant, eine andere Kultur so hautnah zu erleben und ich bedauere die Frauen zutiefst, aber auch die Männer.Ich bin so froh, dass ich nicht so leben muss. Beim Lesen wurde mir so richtig bewusst, wie gut es mir eigentlich geht!

Der Roman an und für sich ist fantastisch geschrieben, ich kann das sagen, denn ich lese sehr viel. Erst habe ich gedacht, bah, 1 Mord und dann die ganze Aufklärung, wird ja wieder langweilig sein, aber nichts da! Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen und habe mich schon darauf gefreut, weiterzulesen. Da es so toll war, wollte ich wissen, ob die Schriftstellerin vielleicht noch einen Roman geschrieben hat und siehe da: Ja! Ich bin in der Stadtbücherei und werde mir dort das Buch "Totenverse" ausleihen und freue mich schon jetzt darauf, die beiden Hauptdarsteller darin wiederzufinden.

07.01.2011 12:54:39
Jürgen

Ein Krimi, der in Saudi-Arabien spielt, so was liest man auch nicht alle Tage.
Eine junge Frau wird tot in der Wüste aufgefunden. Ertrunken. Ihre reiche Familie verschleiert die Tat, lässt ihre Akte in der Gerichtsmedizin schließen und scheint sich mit einem Ausbruch des Mädchens, aus der Strenge ihres Elternhauses, zufrieden zu geben. Osman, ein Bruder der Toten, bittet seinen Freund, den Wüstenführer Nayir und seine Verlobte um Hilfe bei der diskreten Aufklärung des Falls.

Eine Frau und ein Mann als Ermittlungspaar in einem Land agieren zu lassen, dass teilweise noch streng nach den Lehren des Korans lebt, insbesondere wenn es um die Rollenverteilung geht, ohne dabei die religiösen Bräuche und Gesetze zu missachten, ist eine gehörige Aufgabe, die nicht viele Autoren gewachsen sind. Zoe Ferraris meistert sie perfekt. Die junge Frau hat selbst ein Jahr in Saudi-Arabien gelebt, was man ihrem umfangreichen Fachwissen über Land, Leute und Religion, dass sie geschickt in den Kriminalfall einbaut, auch anmerkt. Abwechslungsreich und informativ knüpft sie kulturelle Gepflogenheiten in den Handlungsstrang, so dass der Leser Einblick in eine völlig unbekannte Welt gewinnt. Besonders die Rolle der Frau und ihre zugedachte Aufgabe, ihr Leben, dass von Männer bestimmt und eingegrenzt wird, ist für einen modernen Westeuropäer völlig undenkbar und lässt ihn Anteil nehmen.

Ein packender Krimi in einem fernen Land, für Frauen und Männer geeignet, der Spannung in die morgenländische Kultur und Licht in die fremde Lebensweise bringt.

09.11.2010 23:54:55
dilooo

ich find das buch klasse

habs 2 mal gelesen
hab es auch grad hier vor mir und lese es noch einmal nach der zeit vergisst man ja doch noch details. Es geht zwar viel um religion und aberglaube was in den arabischen ländern lange nicht mehr ist aber die art es geschrieben zu haben ist einfach fantastische.Ich hätte echt nicht gedacht das das buch so schön ist als ich es mir gekauft habe .

21.08.2010 23:52:34
Kinsey

Ein Krimi, der in einem streng islamischen Land spielt? Dazu geschrieben von einer Amerikanerin? Da erschien Skepsis durchaus angebracht. Aber zu meiner großen Überraschung gelang es der Autorin durchaus, eine spannende Krimihandlung – mit gewöhnungsbedürftigen Ermittlungsmethoden – in eine der westlichen Welt völlig fremde Kultur einzubetten. Ohne dabei den typisch aufgeklärten, besserwisserischen Blickwinkel der westlichen Zivilisation beizubehalten. Die Hauptfiguren – ein Wüstenführer und eine Mitarbeiterin der Gerichtsmedizin – ermitteln unter arg strapazierter Ausdehnung ihrer Möglichkeiten in einem Fall, bei dem eigentlich niemand so recht die Wahrheit wissen will. Dabei bleiben sie jederzeit glaubwürdige Vertreter und Mitglieder (eben nicht Außenseiter!) ihrer Kultur. Ich bin sehr gespannt, ob auch der zweite Fall dieses ungewöhnlichen Duos diesem Niveau standhält!