Commissaris van Leeuwen und die Händler des Bösen / Und verführe uns nicht zum Bösen

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 2008, Seiten: 6, Übersetzt: Stephan Benson
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2010, Seiten: 347, Originalsprache
  • München: Piper, 2018, Seiten: 352, Originalsprache

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Auf einem Amsterdamer Hausboot wird die grässlich zugerichtete Leiche eines jungen Inders gefunden. Die Ermittlungen führen Commissaris Bruno van Leeuwen in die farbenprächtige Welt indischer Einwanderer und zum Clan der Sharmas, der einen fl orierenden Gewürzhandel betreibt. Doch eine konkrete Spur ergibt sich nicht. Erst der gewaltsame Tod der schwangeren Lebensgefährtin des Mordopfers bringt die entscheidende Wendung ...

Commissaris van Leeuwen und die Händler des Bösen / Und verführe uns nicht zum Bösen

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Letzte Kommentare:
31.03.2019 17:43:53
KlausA

Das ist offensichtlich ein Buch, bei dem die Meinungen sehr auseinandergehen. Für mich war es das erste und letzte, dass ich von dem Autor in die Hand genommen habe. Die Erzählweise, in dem immer wieder Szenen vorkommen, von denen man nicht weiß, ob sie geträumt oder Tatsache sind, ist nichts für mich. Ebenso wie das langatmige persönliche, wo der Komissar sich schließlich nicht mal selber erschießen kann. Und so viele Dinge, die so rein "zufällig" passieren: das genau rechtzeitige Klingeln, damit der Schuss daneben geht; das vom Dach stürzen genau in dem Augenblick, wo der Vater mit dem Auto unten vorbeifährt usw.

Alles in allem eine recht unglaubwürdige Geschichte in einem Erzählstil, der möglicherweise einigen liegt - mir nicht.

01.09.2017 15:41:13
Leo1

Mein erstes Buch von Claus Cornelius Fischer, das Thema finde ich intrigierend, die Hauptfiguren sind gut ausgewählt und dargestellt worden. Die Atmosphäre war spannend. Allerdings muss ich bemängeln, dass die Beschreibungen manchmal zu umfangreich waren, sowie die Nebenhandlung mit kranker Ehefrau des Kommissars. Diese Parallelgeschichte zeigt sicherlich die Menschlichkeit und gibt der Hauptkommissar mehr an der Realität, ob die unbedingt einem Krimi gehören soll, ist eine andere Frage. Ich glaube, ich könnte den Krimi auch ohne die gut genießen, das Buch könnte sogar mehr an der Dynamik bekommen. Das Buch ist insgesamt gut, kann aber nicht sagen, dass ich es nicht aus den Händen lassen konnte.

02.01.2011 15:06:57
theili-muc

Van Leeuwen´s erster Fall hat mir persönlich besser gefallen. Trotzdem bin ich von dem Roman schwer begeistert. Spannend und von Seite zu Seite fesselnd, vielleicht (aber wirklich nur vielleicht) in diesem Teil etwas viel vom arg schlimmen Tod von van Leeuwen´s Frau. Für große Lesepausen nicht geeignet, man sollte schon dran bleiben. In jedem Falle empfehlenswert, aber mit dem ersten Fall (Und vergib uns unsere Schuld) zu beginnen, ist sicherlich sinnvoll.

10.04.2010 12:59:23
baer

Heute Morgen habe ich die letzten Zeilen gelesen und ich wollte, dass dieses Buch nicht endet... Der Schreibstil des Autors Fischer ist sensationell spannend und mitfühlend. Erst das Schicksal seiner Frau macht diesen Krimi aus, denn wir können uns beruflich alle nicht aus unserem privaten Umfeld lösen. Daher gehört die Alzheimerstory einfach dazu. Diese Verwebungen erfährt der Leser öfter im Roman. Tolle Leistung. Mit dem Ende lässt sich schon die eine oder andere Verwicklung erahnen und ich bin gespannt auf den nächsten Roman von Claus Cornelius Fischer.

16.02.2009 20:24:44
Schrodo

Der Ermittler in diesem Krimi ist ein älterer Amsterdamer Polizist namens van Leeuwen. Herr Fischer erzählt in seinem Buch zwei Geschichten. Eine über die Frau des Polizisten, welche an Alzheimer erkrankt ist und einen über zwei Morde im „Einwanderermilieu“ (schreibt man das so?). Da die Geschichten schön abwechselnd geschrieben sind, wird das Buch auch nie langweilig. Die Story über die Morde ist stimmig und hat einen rasanten Schluss. Die Andere über die an Alzheimer erkrankte Frau ging mir teilweise schon etwas nahe, da man sich ziemlich gut in den Commissaris hineinversetzen kann. Das hat der Herr Fischer sehr gut hinbekommen. Insgesamt finde ich dieses Buch absolut lesens und empfehlenswert, es gleicht etwas den Büchern der Herren „von Ditfurth“ oder „Mankell“