Denn alle tragen Schuld

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • New York: St. Martin’s Minotaur, 2005, Titel: 'Still life', Seiten: 312, Originalsprache
  • München: Limes, 2006, Seiten: 382, Übersetzt: Andrea Stumpf & Gabriele Werbeck
  • München: Blanvalet, 2008, Seiten: 382

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Eine kleine, beschauliche Gemeinde kann der gefährlichste Ort auf der Welt sein. Nach und nach entdeckt Inspector Gamache von der Sûreté du Québec hinter den idyllischen Spitzengardinen einen mörderischen Kosmos menschlicher Abgründe!

Das malerische Three Pines in den Wäldern Kanadas erlebt einen leuchtend klaren Herbstmorgen. Da zerstört ein grausiger Fund die friedliche Dorfidylle: Jane Neal wurde durch den Pfeil einer Armbrust getötet. War es ein tragischer Jagdunfall, oder wurde die liebenswerte Malerin ermordet? Chief Inspector Gamache trifft auf eine fassungslose Gemeinde. Niemand scheint ein Interesse am Tod der zauberhaften Dame gehabt zu haben. Doch Armand Gamache weiß, dass hinter sauberen Spitzengardinen oft das Böse lauert. Warum nur sind die Crofts so nervös? Oder Ben Hadley, der kurz zuvor viel Geld geerbt hat? Und was verbirgt Peter Morrow - Maler wie die Tote -, der so gefühllos mit seiner Frau Clara umgeht? Nach und nach lüftet Gamache die Geheimnisse des Ortes. Und entdeckt dabei, dass Jane Neal die Wände ihres Hauses als Leinwand genutzt hat, um hier die nicht ganz so beschauliche Geschichte ihres Dorfes festzuhalten. Doch auf einem der Bilder scheint vor kurzem ein Detail übermalt worden zu sein - vom Mörder?

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Letzte Kommentare:
24.03.2019 15:37:20
Rahel L.

Dieses Buch ist bis etwa zur Hälfte spannend, dann wird es sehr langatmig. Immer neue Verdächtige tauchen auf, und die Auflösung ist dann so unglaubwürdig, dass man sich als Leser/in ärgert. Ein derart dünnes Mordmotiv wie hier gibt es selten in Kriminalromanen, und es war wieder einmal der „Gärtner“, also eine der am wenigsten verdächtigen Personen. Immerhin sind das Lokalkolorit und die Personen nett beschrieben, wenn einem auch das päpstliche Gehabe von Inspector Gamache bald auf die Nerven geht.

22.01.2019 18:32:57
buchmarie2016

Ich habe alle Bücher der Serie gelesen und mir gerade den neusten bestellt. Auf Englisch , da ja anscheinend nicht übersetzt wird? Ich liebe die Figuren, die Sprache, den Ort. Ja, es ist nichts für Leute, die so gar keinen Sinn für das Magische haben. Und manchmal ist die Grenze zum Kitsch dünn. Aber ich tauche gerne darin unter und freue mich jedesmal, nach Three Pines zurückzukehren.

08.05.2017 16:10:43
Rolf Kuhsiek

Warum werden keine Bücher von Louise Penny mehr ins deutsche übersetzt? Ich verstehe das nicht, denn die Krimis sind sehr gut und erinnern an Agatha Christie. Das letzte Buch war RACHEFEST. Sie können ja wohl nicht verlangen, dass ich extra englisch lerne, um die Bücher in Original zu lesen.Rolf Kuhsiek

26.01.2016 16:22:47
leollo

Ich vermute, dass die günstigen Bewertungen vom Verlag stammen. Anders kann ich mir nicht vorstellen, wie dieses Geplapper (und das der anderen "Krimis" von Mrs. Penny) zu 90 Punkten kommen könnte.
Langeweile und Plattitüden pur.
Das Buch (nagelneu, Hardcover) hat mich 0,58 € plus Porto gekostet. Der Verkäufer war zu faul es zum Altpapier zu tragen.

01.11.2015 17:46:47
Stefan Schmid

Viele Szenen in diesem sympathischen kanadischen Dorf erinnern an Krimis von Agatha Christie. Die präzisen Beschreibungen der Dorfbewohner und der ländlichen Atmosphäre haben mich bald einmal in Three Pines wohl fühlen lassen. Aber der Mord, dessen Auflösung so ohne Ausweg erscheint, steht entgegen jeglicher beschaulicher Ruhe. Die Ermittlungen kommen äusserst langsam voran, fesseln aber durch unzählige, intelligente Gespräche. Der Auflösung des Falls gibt Louise Penny erfreulicherweise breiten Raum, so dass viel Unklares klar wird und logisch dazu.

03.08.2009 11:57:06
Krimi-Tina

Armand Gamache muss den Tod einer alten Frau in dem kleine idyllischen Örtchen Three Pines aufklären. Anfänglich sieht es wie Unfall zu aus, die Frau wurde von einem Bogenschützen erschossen ( nicht Armbrust!) wie sie in der Jagdsaison in Kanada zu hauf in den Wäldern herumlaufen. Aber wie so oft, ist das offensichtliche nicht immer das Richtige.

Armand Gamache ist ein Mann der leisen Töne. Er verhört weniger als dass er sich unterhält, steht gern am Rand und beobachtet , speichert Eindrücke und zieht aus dem gesehen seine Schlüsse. Er einen eher gemächlichen Eindruck und verbirgt darunter einen messerscharfen Verstand.
Und das genaue Beobachten ist auch Louise Pennys große Fähigkeit. Die Leute und das Örtchen sind derart liebevoll und detailliert dargestellt, dass man sich mittendrin wähnt. Das gleiche gilt auch für das Ermittlerteam. So dass der Krimi einen nun nicht in atemberaubende Spannung versetzt, sondern eher mit auf einen Ausflug nimmt.
Auf einem Aufkleber auf meinem Buch steht: Louise Penny ist die kanadische Elisabeth George.
Das ist insofern richtig als ihre Krimis dieselbe Richtung haben. Es geht weniger um massenhaft Leichen und polizeilichen Ermittlungsarbeit mit ihren ganzen technische Möglichkeiten und Spielereien (das einzige wirkliche Beweisstück ist verbrannt) sondern um die Hintergründe und Antriebe der Leute im Umfeld des Opfers.
Damit endet die Ähnlichkeit mit Fr. George aber auch schon wieder, Louise Penny ist besser. Sie widmet sich mehr dem Geschehen und den Betroffenen und Verdächtigen und weniger den Beziehungen und Problemen der Ermittler die bei Fr. George eine derart große Rolle einnehmen, dass sie eigentlich im Vordergrund stehen..
Und nicht zu vergessen, Fr. Penny hat Humor. Das gilt nicht nur der trockene Umgangston insbesondere im Ermittlerteam, sondern auch auch den finale Showdown (ja denn gibt es). Dieser hat schon beinah Slapstick-Qualitäten
Wer auch mal ohne haufenweise Blut auskommt, der sollte unbedingt zugreifen