Öland

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Wahlström & Widstrand, 2007, Titel: 'Skumtimmen', Seiten: 396, Originalsprache
  • München; Zürich: Piper, 2008, Seiten: 446, Übersetzt: Kerstin Schöps
  • München; Zürich: Piper, 2009, Seiten: 446

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Jörg Kijanski
Der Titel mag täuschen, aber dieses Debüt ist hervorragend!

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Sep 2008

Julia Davidsson kann die Ereignisse der Vergangenheit nicht überwinden und hat sich völlig isoliert von der Außenwelt zurückgezogen. Rotwein, Schlaftabletten und die vergebliche Hoffnung, dass ihr Sohn Jens zu ihr zurückkommt, sind ihre täglichen Begleiter. Jens, damals fünf Jahre alt, verließ vor über zwanzig Jahren in einem unbeobachteten Moment das großelterliche Gehöft auf der schwedischen Insel Öland und kehrte nie zurück. Für die Polizei handelte es sich alsbald um einen Unfall (vermutlich im Meer ertrunken), der zu den Akten gelegt wurde. Aber einige Inselbewohner glauben hartnäckig daran, dass Nils Kant, der ständige Sündenbock der Insel, den kleinen Jungen damals umgebracht haben muss. Dumm nur, dass diese Theorie einen kleinen, aber entscheidenden Haken hat, denn Nils Kant war zum Zeitpunkt von Jens Verschwinden im Jahr 1972 bereits seit neun Jahren tot.

Nun, zwanzig Jahre nach Jens Verschwinden, erhält Julia einen Anruf ihres Vaters Gerlof, dem eine Sandale von Jens anonym per Post zugeschickt wurde. Gemeinsam mit seinem Freund Ernst Adolfsson recherchiert er schon seit einiger Zeit, was damals passiert sein könnte. Auch die beiden mehr oder weniger rüstigen Senioren glauben daran, dass Nils Kant damals gar nicht gestorben ist, sondern vielmehr ein leerer Sarg in die Erde gelassen wurde. Julia fährt nach Öland in der Hoffnung, neue Erkenntnisse über ihren Sohn zu gewinnen und macht am Tag ihrer Anreise Bekanntschaft mit Ernst. Als sie ihn am nächsten Tag an dessen Arbeitsplatz besuchen will, wo er als Steinmetz seine Figuren bearbeitet, findet sie Ernst nur noch tot vor. Erschlagen von einer seiner eigenen Skulpturen…

 Öland, was für ein Titel für einen Krimi, noch dazu für einen Debütroman! Doch trotz des hierzulande eher nichts sagenden Titels - oder kennen Sie die gleichnamige schwedische Insel, auf der die Geschichte spielt? - heißt es hier "Augen auf!". Dieser von der Schwedischen Krimi-Akademie als bestes Debüt ausgezeichnete Roman hat es wahrlich in sich. An dieser Stelle ein kurzer Hinweis zwischendurch für alle Action-Fans: Hier endet für Sie leider diese Rezension!

Einer der heimlichen Hauptdarsteller dieses Romans ist die Große Alvar, eine mit vorwiegend Gras bewachsene Kalksteppe, welche weite Teile Ölands bedeckt. Hier verschwand vor zwanzig Jahren ein fünfjähriges Kind spurlos. Nun sucht vor allem dessen Großvater Gerlof den Täter und erfährt von seinem Freund Ernst, dass die Lösung wohl im Krieg zu finden sei. Gemeint ist der Zweite Weltkrieg, in dem einige deutsche Soldaten nach Öland zu fliehen versuchten. Zwei davon liefen damals Nils Kant in die Arme, der schon immer für Unheil auf Öland zuständig war. Ein Foto der damaligen Zeit soll nun einen Hinweis auf die Lösung liefern, doch noch bevor Gerlof erfährt, was sein Freund Ernst ihm mitteilen wollte, ist dieser bereits tot. Ein Unfall, urteilt die Polizei und so versucht Gerlof mit Hilfe seiner Tochter Julia, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Beide besuchen zahlreiche Inselbewohner, wobei selbst Julia zunehmend verzweifelt, da sich der Sinn dieser Besuche zumeist nicht erkennen lässt. Es scheint, als wüsste Gerlof bereits alles und müsste nur noch ein paar kleine Puzzleteile zusammen tragen. So geht es äußerst langsam voran, weil man eben nicht erfahren darf, warum Gerlof dieses oder jenes tut. Darauf von Julia angesprochen erwidert Gerlof an einer Stelle:

 

Ich will mich nicht wichtig machen. Ich bin nur der Meinung, dass man Geschichten in ihrem eigenen Tempo erzählen muss.

 

Dank dieser Einstellung schafft es das Buch dann auch auf 445 Seiten bis hin zu einem respektablen Finale. Die Geschichte wird in zwei Erzählstränge aufgeteilt. Die aktuellen Recherchen Gerlofs einerseits und den Lebensverlauf von Nils Kant andererseits. Dies ist spannend und der Ausgang in all seinen Facetten so nicht vorhersehbar. Dazu erfreut sich der Leser an der intensiven Landschaftsbeschreibung Ölands, dem angenehm ruhigen Erzählstil des Autors und der Schilderung der Gefühlswelt eines Mannes, der mit dem Altwerden und seinen damit verbundenen Gebrechlichkeiten ein ums andere Mal hadert. Den hervorragenden Gesamteindruck vermögen ein paar wenige Ungereimtheiten kaum zu trüben. Wunderbar!

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Letzte Kommentare:
27.05.2016 14:58:07
trafik

Es stimmt! Am Anfang ist dieser Krimi ein wenig zäh. Doch danach wird er immer besser und besser und zum Schluß wird's immer spannender.
Auch die Handlung überzeugt zum Ende zu immer mehr.
Für das Erstlingswerk kann ich Johan Theorin nur herzlich gratulieren. Mich hat er überzeugt und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil dieses Öland Quartetts.

23.10.2015 17:25:22
Max

Ich bin bezüglich dieses Erstlings von Johan Theorin hin- und hergerissen.Einerseits gelingt es dem Autoren Spannung aufzubauen und eine düster-melancholische Grundstimmung zu schaffen, welche gerade angesichts kürzer werdender Tage zu gefallen weiß.Andererseits sind die ersten 200 Seiten über weite Strecken schon sehr zähe, um nicht zu sagen langweilige Kost. Hier werden reihenweise Andeutungen eingestreut die jedoch so vage bleiben, dass sie weder Spannung erzeugen noch klärend wirken. Man wird den Verdacht einfach nicht los, dass es v.a. darum ging Seiten zu schinden. Sehr schade!Auch der Plot wirkt an viel zuvielen Stellen konstruiert, was zumindest mich als relativ rationalen Leser stört. Der Ablauf der Ereignisse und wie diese dann Jahrzehnte später rekonstruiert werden ist so in vielen Details nicht nachvollziehbar.Was bleibt: das Buch ist sicher jedem zu empfehlen, der athmosphärische, entspannte, aber dennoch spannende Lesestunden an kalten Winterabenden sucht. Dennoch kann ich die herausragende Bewertung von über 90° bei den Lesern nicht wirklich nachvollziehen. Dazu gibt es zuviele Schwächen und 80-85° erscheinen mir angebrachter.

20.05.2013 20:59:05
Stefan83

Direkt im Kielwasser von Larssons „Millennium“-Trilogie auf Deutsch erschienen, gehört „Öland“ hierzulande zu den erfolgreichsten skandinavischen Spannungsromanen, dessen Stellenwert Autor Johan Theorin mit den nachfolgenden Titeln „Nebelsturm“ und „Blutstein“ in der früheren Vergangenheit noch zementierte. Gemeinsam mit einem bisher noch nicht erschienenen vierten Band bilden sie das so genannte „Jahreszeiten“-Quartett, welches, stets auf der schwedischen Insel Öland spielend, den üblichen Reißerelementen heutiger Krimis zuwiderläuft und sich stattdessen gänzlich auf die atmosphärische Beschreibung des Schauplatzes sowie das Zusammenspiel und die Innerlichkeit der Protagonisten konzentriert. Ein Ansatz, den Theorin äußerst rigide verfolgt, der aber auch gleichzeitig dem Aufbau eines wirklichen Spannungsbogens nicht immer zuträglich ist. Daher gleich vorneweg: Wer temporeiche Action, Verfolgungsjagden, zerstückelte Leichen und Forensik-Blabla als unabdingbare Zutaten für eine gelungene Lektüre ansieht, sollte von „Öland“ und seinen Nachfolgern besser die Finger lassen. Bereits der Erstling widersetzt sich jeglichem Versuch des Pageturnings, bietet dafür aber ein düster-stimmungsvolles Ambiente. Und eine mit Bedacht, Ruhe und Einfühlungsvermögen vorgetragene Handlung, deren Stille lauter hallt als so manch blutrünstiger Thriller der noch höher gejubelten Konkurrenz.

Schweden, Mitte der 90er Jahre. Die Vergangenheit hat ihre Spuren bei Julia Davidsson hinterlassen. Seit mehr als zwanzig Jahren befindet sie sich im Ungewissen über den Verbleib ihres Sohnes Jens, der als damals Fünfjähriger unbeobachtet das Haus seines Großvaters auf Öland verließ und danach nie wieder gesehen wurde. Ein Verlust, den sie bis zum heutigen Tage nicht überwinden kann. Ebenso wenig wie sie die Erklärung der Polizei akzeptiert, welche das Verschwinden des Jungen als Unfall mit Todesfolge im Meer zu den Akten gelegt hat. Von ihrer Familie lebt Julia fast gänzlich isoliert. Besonders das Verhältnis zu ihrem Vater Gerlof, dem sie insgeheim die Schuld für den unglückseligen Verlauf der Ereignisse (er war vor dem Haus eingeschlafen) gibt, ist belastet. Das jahrelange vergebliche Hoffen erträgt sie inzwischen allein mithilfe von Alkohol und Anti-Depressiva. Umso schockierter ist sie, als sie eines Tages einen Anruf von Gerlof erhält. Ihm wurde anonym per Post eine Sandale zugeschickt. Jens' Sandale.

Die Nachricht reißt Julia aus ihrer Lethargie. Sie fährt nach Öland zu ihrem Vater, der dort gemeinsam mit seinem Freund Ernst Adolfsson schon seit längerer Zeit Nachforschungen angestellt und eine Theorie bezüglich Jens' Verschwinden hat. Die beiden Senioren glauben, dass Nils Kant den Jungen umgebracht haben könnte. Er galt schon immer als schwarzes Schaf der Insel, war aber zum Zeitpunkt des Unglücks schon viele Jahre tot. Oder hatte er es damals tatsächlich geschafft, seinen Tod vorzutäuschen? Ernst verspricht diesbezüglich einige neue Informationen. Doch als Julia und Gerlof ihn an seinem Arbeitsplatz, dem Steinbruch, treffen wollen, finden sie nur noch seine Leiche vor. Er wurde von einer seiner eigenen Skulpturen erschlagen. Aber war es überhaupt ein Unfall?

Dass die nordischen Kriminalromane in den seltensten Fällen ein Ausbund der heiteren Fröhlichkeit sind, ist mitunter bekannt – dennoch habe ich schon lange nicht mehr eine solch schwermütige, tieftraurige Geschichte gelesen, die, in einer scheinbar aussichtslosen Situation beginnend, im weiteren Verlauf immer wieder die Hoffnungen des Lesers torpediert, am Ende der Lektüre zumindest so etwas ähnliches wie ein Happyend vorzufinden. Tristesse ist die Grundstimmung „Ölands“, dessen titelgebender Schauplatz aber auch eben gerade dieses melancholische Element innewohnt. Geprägt vom rauen Klima und der schroffen, unwirtlichen Fauna ist die Insel seit jeher ein Ort, der es seinen Bewohnern schwer macht, welche ihr nur mit härtester Arbeit einen Ertrag abringen können. Bestes Beispiel dafür ist die Große Alvar, eine mit Gras und Büschen bewucherte Kalksteppe, die weite Teile des inneren Ölands bedeckt und in den kälteren Jahreszeiten für Ortsunkundige zur tödlichen Falle werden kann. Theorin, der selbst für einige Monate im Jahr die schwedische Insel bewohnt, erweckt diese Landschaft nicht nur äußerst eindringlich zum Leben, sondern nutzt auch ihre Eigenheiten, um die Geheimnisse im Fall von Jens' Verschwinden immer wieder zu verschleiern.

Dafür nimmt sich der Autor viel, manchmal zu viel Zeit. Fakt ist jedenfalls: Der Roman gewinnt seine Sogkraft in erster Linie durch diese bildreichen Beschreibungen, zumal Theorin sich den häufigen Fehler verkneift, einen halben Reiseführer aus seinem Werk zu machen. Dies wäre hier umso schwerwiegender gewesen, da die Protagonisten, allen voran die ewig suchende Mutter Julia, mich persönlich nicht so recht zu überzeugen wussten. Das mag vor allem daran liegen, dass deren Schicksalsschlag, so grauenvoll und einschneidend er ist, mir ein wenig zu häufig thematisiert wird und nach der Hälfte des Buches ein wenig den mitleidigen Charakter verliert. Stattdessen beginnt das dauernde Gejammer, besonders im Angesicht der Bemühungen ihres Vaters, an den Nerven des Lesers zu nagen. Gerlof andererseits ist der heimliche Gewinner des Romans. Auch weil Theorin uns mit ihm einen gänzlich neuen „Ermittler“ vorsetzt, der durch seine nautische Vergangenheit zu faszinieren weiß und zudem die Verbindung zwischen den parallel laufenden Handlungssträngen darstellt. Während der eine das Sandalen-Geheimnis näher verfolgt, führt uns der andere zurück bis in die späten 30er Jahre, wo wir, beginnend mit seinen ersten Untaten, einen jungen Nils Kant begleiten.

Die Polizei und andere Justizkräfte sind über weite Strecken des Romans außen vor, was der Handlung wiederum einen noch persönlicheren Charakter verleiht. So liest sich „Öland“ dann auch weniger wie ein klassischer Krimi, als vielmehr wie ein tragischer Familienroman, in dem es vor allem um die Verarbeitung eines möglichen Verbrechens geht – und nicht unbedingt um deren lückenlose Aufklärung. Das wird, wie die träge Erzählweise des Autors, sicher nicht jedermanns Sache sein. Ebenso wenig wie die Auflösung, die für mich persönlich jetzt nicht all zu viele Überraschungen bereit gehalten hat. Ein im Ganzen positives Fazit verhindert dies jedoch nicht.

„Öland“ ist ein feinsinniger, gefühlvoller, aber auch sehr trauriger Spannungsroman, dessen zentrales Thema, der Kampf gegen die Ungewissheit, auch über das Ende der Lektüre hinaus beschäftigt. Ein wirklich gelungener Erstling.

10.05.2013 17:42:32
Haefler

Empfehlenswerter Krimi. Die Charaktere werden plastisch beschrieben, sodaß sie sehr realistisch wirken. Und die zeitlich versetzten Handlungsstränge, die am Ende beide an Spannung zunehmen, macht das Buch interessant zu lesen.
Als Haken ist m.E. anzubringen, daß die Handlung mit den komplexen Täterschaften und der letztlichen Auflösung durch den Protagonisten Gerlof, dem die Zusammenhänge im Zustand starker Unterkühlung gekommen sein sollen, ein bischen an den Haaren herbeigezogen.
Trotzdem: guter Krimi

22.12.2012 17:36:56
simsa

Zwanzig Jahre sind vergangen, seit der kleine Jens auf der Insel Öland verschwunden ist. Bis heute gibt es keinen Hinweis auf ein Verbrechen und so wurde vermutet, dass er an dem nebligen Tag seines Verschwindens, ins Wasser gegangen ist.
Nur seiner Mutter Julia und ihr Vater Gerlof haben nie an ein Ertrinken geglaubt. Als Julia, die sich komplett zurückgezogen hat, dann einen Anruf von Gerlof bekommt, keimt neue Hoffnung auf. Denn Gerlof erhielt eine Sandale per Post und die Suche ist wieder neu entfacht...
„Öland“ ist ein typisch skandinavischer Krimi, der durch seine Bildgewalt und seine geheimnisvollen Momente besticht.

Alles dreht sich in diesem Buch um das Verschwinden von Jens. Dieser verließ sein zu Hause an einem nebligen Tag und ward nie mehr gesehen. Gleichzeitig lernen wir, in kleinen Rückblenden, Nils Kant kennen.
Nils lebte auch auf Öland, war sehr gewaltbereit und zum Zeitpunkt des Verschwindens bereits verstorben. Trotzdem geistert er immer noch in den Köpfen der alten Öländer herum, denn ihn umgibt ein schlimmes Verbrechen und die Vermutung, dass er in Wirklichkeit noch am Leben sein könnte.

Was mir beim Lesen des Buches sofort aufgefallen ist, war diese ruhige, aber packende Stimmung die vom Erzählstil ausgeht. Johan Theorin versteht es durch immer neue Fährten den Leser/ die Leserin prima zu unterhalten.
So war auch ich in immer neue Theorien verstrickt und mir (dank der Rückblenden) nicht sicher was genau geschehen ist.

Für Krimi-Fans ist „Öland“ ein wirklich zu empfehlendes Buch.

Ich selber habe mir schon die komplette Reihe notiert um bei Gelegenheit weiterlesen zu können.

1) Öland
2) Nebelsturm
3) Blutstein
4) So bitterkalt

22.12.2011 15:59:24
K.S.

ich kenne die Orte, an denen diese Geschichte und alle Weiteren spielen. Es passt fantastisch in die Landschaft, beschreibt sie exact. Aber auch die Menschen sind unglaublich gut "getroffen". Man bemerkt die Liebe des Autors zur Insel, kann vollkommen abtauchen in das Geschehen, alles aufsaugen und verschlingen. Alles in allem eine supertolle und spannende Geschichte, mal anders und oft erschreckend eintönig löst es doch eine große Begeisterung im Leser aus-wofür auch immer. Ich habe mich auch in die Insel verliebt, bin gern dort und ertappe mich dabei an das Buch zu denken,wenn ich in den dort beschriebenen Orten bin.

25.09.2011 13:07:21
mylo

Wenn man mit den Erwartungen an einen üblichen Kriminalroman an dieses Buch geht, hat man es nicht leicht durch die ersten 100 Seiten zu kommen. Die Geschichte wird zwar hervorragend erzählt aber man fragt sich schon was das mit einem Kriminalfall zu tun hat. Aber ganz sachte entwickelt sich ein Kriminalfall - das Verschwinden eines kleinen Jungen - in den in kleinen Stücken von zwei Zeiten her allmählich Licht kommt. Dies geschieht unbemerkt am Anfang bei der Erzählung über den kleinen Jungen und setzt sich über die Erzählungen von Nils Kant fort als Beiträge aus der Vergangenheit. Die durch den Gegenwartsplot um den Großvater und der Mutter des Jungen fortsetzen. Kurz vor Mitte des Buches ist man so tief in den beiden Plots und erfasst die engeren Zusammenhänge so dass eine merklich ansteigende Spannung entsteht.
Ein anderer aber guter Krimi.
85 Punkte

20.09.2011 08:55:51
rosicosy

Gutes Buch - ich kann mich all meinen Vor-Kommentatoren zu 98% nur anschließen. Es ist so spannend geschrieben und gleichzeitig so einfühlsam. Gerade der Anfang, die Sicht des kleinen Jungen und seiner kindlichen Entdeckungslust hat mich schon sehr bewegt und berührt. Selbst die Erfahrungen von Nils waren sehr intensiv. Das Anlocken des Wildhengstes und dann seine Handlung, zum Beispiel.Einfach genial finde ich allerdings, dass Theorin es schafft, ab dem ersten Kapitel eine unsichtbare Person im Hintergrund zu entwickeln, die jederzeit überraschend und Unheil bringend auftauchen könnte. Nils Kant - oder vielleicht ein anderer? Sie tut es aber nicht. Erst gegen Ende taucht eine Person überraschend auf ...

08.08.2011 07:51:01
mg11

Ein wirklich sehr gutes Buch, welches ich absolut empfehlen kann. Garantiert nichts für Action Fans, aber wärmstens zu empfehlen für Leser, die ruhige und gut konstruierte Geschichten mögen.
Die Stimmung ist teils sehr düster und beklemmend, die Personen jedoch glaubhaft herausgearbeitet.
Trotz kleiner logischer Fragezeichen, über die man leicht hinwegsehen kann, kommt die Geschichte sehr glaubhaft herüber.
Besonders gelungen fand ich den Wechsel zwischen der Geschichte in der Vergangenheit und der Gegenwart, welche natürlich beide zusammenhängen. Kurze Kapitel halfen dabei sehr gut, dass dem Leser ständig beide Geschichtsverläufe präsent waren.
Von mir gibt es die Höchstpunktzahl!!! Dementsprechend werde ich mir "Nebelsturm" schnellstens zulegen müssen.

17.03.2011 22:13:20
Torsten

Für Action-Fans ist dies Buch wahrlich nichts - selten wurde eine Handlung so betulich entwickelt, was auch daran liegt dass die Hauptermittlungsarbeit vom 80jährigen Gerlof, Grossvater des verschwundenen Jungen, erledigt wird und der zudem noch rheumabedingt zu seiner eigenen Langsamkeit gezwungen wird. Allerdings ist es ein Genuss, dies zu lesen - Theorin entwickelt eine ganz eigene Melancholie bei der Beschreibung von Landschaft und Bewohnern. Trotz einiger Logik-Krücken (so ganz einleuchtend ist es eben nicht, dass sich alles aus diesem einen entdeckten Detail auf diesem einen Foto heraus entwickelt, zudem noch jeder für sich und ohne die vermeintlichen Erkenntnisse mit den Freunden zu teilen) macht es sehr viel Spass zu lesen wie Gerlof seine längst gewonnenen Vermutungen und Kenntnisse durch scheinbar planlose Besuche und Fragen verfestigt. Nicht ganz realistisch finde ich es, wie geduldig seine Tochter dies mitmacht ohne ihn mit Macht zu drängen ihr vollständig zu sagen was er weiss - schliesslich ist sie seit 20 Jahren durch das Verschwinden des Sohnes traumatisiert. So strebt der Roman langsam aber beständig und letztlich doch zielstrebig auf ein recht überraschendes Ende zu. Ein wenig schade, dass die "wahre" Geschichte dann weniger durch die Ermittlungen der Gegenwart erzählt wird, als durch den parallelen Erzählstrang in dem die Geschichte von Nils beschrieben wird.
Trotzdem sehr lesenswert und mal etwas ganz anderes als der übliche Krimi.

06.03.2011 18:04:37
CRI

Mit reichlich Spannung und auf weiten Strecken äußerst unheimlich wird in diesem Buch erzählt, wie sich zuerst ein paar alte Herren einschl. dem Großvater des verschwundenen Jungen und dann auch dessen Mutter wieder und wieder durch eigene Nachforschungen auf der in der Nebensaison als einsam und bedrohlich geschilderten Insel Öland Jahrzehnte nach dem Verschwinden in große Gefahr bringen. Die Schilderung der Personen finde ich durchaus angemessen.
Durch die beiden Erzählstränge "jetzt" und "damals" glaubt man, der Lösung auf der Spur zu sein, und doch kommt am Ende noch eine unerwartete Wendung hinzu, durch die ein vielleicht erhofftes "kleines Happy End" zunichte gemacht wird. Das Ende wirkt also etwas abrupt nach den ausführlichen Schilderungen bis dahin.

23.01.2011 22:30:07
soko83

Ich habe "Öland" geschenkt bekommen weil ich einfach mal etwas Neues lesen wollte. Eigentlich bich ein großer Jo Nesbo Fan und habe auch davor einige Nesser Krimis gelesen. Von Nesbo zu Theorin ist schwierig aber machbar. Öland fängt langsam und recht öde an und im Laufe des Buches kommt etwas Schwung in die Story, die von 2 Seiten aufgerollt wird. Von der Vergangenheit und auch in der Gegenwart wird ermittelt.
Ab Seite 200 wird die Sache spannend und man kommt auch nicht mehr gut von diesem Buch weg. Ich werde mir definitiv auch den nächsten Teil (Nebelsturm) durchlesen. Was noch anzumerken wäre ,ist, das ständig ein ziemlich düsteres Bild der schwedischen Insel Ölandf im Kopf umhergeht. Theorin beschreibt immer wieder die trockene und weite Alvar, die verlassenen Ferienorte in der nebensaison usw...Viel Spaß

10.08.2010 19:02:27
Anette

Ich habe die engliche Version dieses Buches gelesen "Echoes from the Dead"
Im grossen und ganzen wuerde ich es als ein gutes Buch bezeichnen. Die ersten paar Kapitel fand ich allerdings todlangweilich und meiner Meinung nach wurde mehr Wert auf die menschlichen Abgruende und Konflikte gelegt als auf das wesentliche das Verschwinden des kleinen Jungen. Trotzdem ist auch mir bis zum nicht gelungen heraus zufinden was denn nun wirklich passiert ist.

12.07.2010 21:13:07
J. Berndt

Ganz einfach ein wirklich großes Werk. Ein tolles Buch, das eine sehr ungewöhnliche, faszinierende Atmosphäre erzeugt. Überzeugende Charaktere, exzellenter Aufbau der Handlung und super spannend.
Dass das dann auch noch auf einer der schönsten Inseln der Welt spielt, rundet das Ganze stimmig ab.Lesen! :-)

27.06.2010 12:11:05
Birgit

Ich kann mich nur der Stimme queenodt anschließen - anfangs etwas zäh und langatmig geschrieben. Erst in der zweiten Hälfte wird es dann wirklich spannend.

Insgesamt hat mir der Aufbau der Geschichte gut gefallen, die ständigen Rückblicke ergaben irgendwann einen Sinn und ein Bild und führten zu einer ungeahnten Lösung des Rätsels um das Verschwinden des kleinen Jungen.

21.06.2010 12:57:21
Emma Piel

Ja, diese Geschichte ist toll geschrieben und ein Muss für Liebhaber besonderer Kriminalgeschichten. Dennoch muss unbedingt festgestellt werden, dass die
Beschreibung der Ostseeinsel Öland,nicht
was die Landschaft, wohl aber was die
dort herrschende Stimmung nicht nur im Oktober betrifft, stark an der Realität vorbeigeht. Der Autor hat sich die Insel
so "gebacken," wie er sie für seine Story
brauchte. Dieser instrumentalisierende Missbrauch sei ihm angesichts des gelungenen Ergebnisses verziehen!

01.05.2010 12:06:25
Bellexr

Der schwere Weg zurück

Vor rund 20 Jahren ist Julias kleiner Sohn Sven spurlos auf Öland im Nebel verschwunden. Sofort angesetzte Suchaktionen haben nichts ergeben und jedermann glaubte damals, dass er im Meer ertrunken ist. Bis auf Julia! Sie konnte sich mit seinem Verschwinden nie abfinden und leidet heute noch darunter und hofft ständig, dass er eines Tages wieder auftaucht. Darüber ist sie stark depressiv geworden. Als nun ihr Vater anruft und ihr erzählt, dass ihm ein Beweisstück zugespielt wurde, reist sie mehr widerwillig nach Öland, um ihren Gerlof bei der Aufklärung um Jens\' Verschwinden zu unterstützen. Und langsam kristallisiert sich eine Spur heraus, die immer wieder zu dem toten Nils Kant führt. Aber ist Nils wirklich tot oder lebt er versteckt auf der Insel? Die Lösung dieser Frage bringt Julia und ihren Vater Gerlof in Lebensgefahr.

Atmosphärisch dicht hat Johan Theorin sein Erstlingswerk umgesetzt. Fast sofort fühlt man sich hineinversetzt in die düstere, mystische und fast schon depressive Oktoberstimmung auf Öland. Und so erhält man mühelos eine sehr gute Vorstellung von der Insel und deren Bewohner.

Die Geschichte spielt in der Gegenwart wie auch in der Vergangenheit. Einerseits ist man bei den "Ermittlungen" von Julia und Gerlof dabei, wie sie der Vergangenheit und den Geheimnissen der Insel und deren Bewohner auf die Spur kommen. Zum anderen erfährt man in Rückblenden etwas über das Leben von Nils Kant, dessen Geschichte in den 1940er Jahren beginnt. Sehr schnell merkt man, dass Nils eine Schlüsselrolle um das Verschwinden von Jens spielt. Was es allerdings mit dessen Verschwinden auf sich hat und wie Nils darin verwickelt ist, erfährt man erst im letzten 1/3 des Krimis und die Auflösung ist wirklich sehr gelungen und schlüssig umgesetzt.

Seine Protagonistin Julia beschreibt der Autor anfangs als eine trauernde, psychisch sehr labile Frau, die immer noch jeden Tag hofft, dass Jens endlich wieder zurückkehrt. Sie lebt eindeutig in der Vergangenheit und dieser Schicksalsschlag hat sie über die Jahre hinweg zermürbt. Ihre Rückkehr nach Öland hilft ihr nach und nach in die Gegenwart zurückzukehren und wieder Lebensmut zu fassen, sowie mit dem Verschwinden ihres Sohnes umzugehen. Diese Wandlung ist fast fließend und sehr einfühlsam von Johan Theorin beschrieben. Wie übrigens alle seine Charaktere sehr einfühlsam, lebendig und facettenreich beschrieben sind.

Die Story beginnt mit der Rückkehr von Julia auf Öland und schnell kristallisiert sich heraus, dass das Verschwinden von Jens etwas mit Nils Kant zu tun haben muss, der allerdings zum Zeitpunkt des Verschwindens angeblich schon mehrere Jahre tot war. Dieses Wissen gibt der Geschichte einen etwas mystischen Anstrich, wodurch auch recht schnell Spannung aufgebaut wird. Und diese hält sich mühelos über die gesamte Story hinweg, wobei die Spannung stellenweise nur unterschwellig zu spüren ist und sich fast unmerklich steigert.

Alles in allem ein absolut gelungenes Debüt von Johan Theorin, der mit "Öland" einen sehr spannenden, mystisch angehauchten, etwas melancholischen Krimi geschaffen hat, der einem von der ersten Seite an fesselt. Im September 2009 ist bereits der zweite Krimi von ihm mit dem Titel Nebelsturm erschienen.

01.05.2010 11:37:12
rattelese

Ich bin auf das Buch durch die Krimicouch gekommen. >Treffer< das les ich mal. Zuerst dachte ich, wieder ein depressiver Schwedenkrimi. Nach ca. 100 Seiten hatte mich die Geschichte gefangen. So wie sich Julia, die Mutter des verschwundenen Jens, zu verändern beginnt, verwandelt sich auch die Landschaft. Fast kann man die Alvar spüren und riechen und am liebsten wüde man in das Sommerhäuschen von Gerlof einziehen. Man merkt den Bezug des Autors zu dieser Insel. Ganz toll auch die Beschreibung der "Alten", die noch verbliebenen Einwohner der Insel, die ganz wesentlich zur Klärung des Falles beitragen.Wunderbar auch die beiden Handlungsstränge, die zum Schluss sich zu einem spannenden und stimmigen Ende verknüpfen. Am Ende noch die (moralische) Frage: wieviele Täter gibt es?

23.12.2009 10:51:26
Pela

Dieser Krimi ist nicht das, was er zu sein scheint und was der Text auf dem Buchrücken verspricht. Ein Junge verschwindet spurlos im Nebel, der Mann, der dafür verantwortlich gemacht wird, ist bereits zehn Jahr zuvor gestorben, 20 Jahre nach der Tat erhält der Großvater eine unversehrte Sandale des Kindes.alleine das ist schon harter Tobak genug. Doch Öland hat viel mehr Facetten. Es ist ein Roman über den Fluch des Alterns, über den Blick zurück in eine Zeit, als das Leben tatsächlich noch trotz aller Alltagssorgen farbenfroher erschien und die Menschen nicht jedem Goldenen Kalb der Massenkommunikation wie die Lemminge jubelnd hinterher liefen. Selten habe ich einen Thriller gelesen, der so packend und doch so melancholisch geschrieben ist.

19.12.2009 20:19:53
wellington

Ein tolles ruhiges Buch ohne viel Action.
Trotzdem ist es so spannend,das man es nicht mehr weg legt.Ideal für lange Winterabende aber nichts für den Strand.
Habe mir gleich das neue Buch von Theorin
gekauft und freue mich schon darauf.
Für alle die es auch mal ohne viel Blutver-
giessen mögen.

25.08.2009 09:52:32
mdatab

Der Großvater und die Mutter des vor vielen Jahren spurlos verschwundenen Jens versuchen nun endlich Licht in die Sache zu bringen.

Die Kriminalgeschichte wird ziemlich gemächlich erzählt. Durch die kurzen Rückblenden, die vom Autor geschickt eingestreut werden, wird von dem geheimnisvollen Verschwinden des kleinen Jens immer ein kleines Stückchen mehr Preis gegeben. Das ist prima gemacht und der Schluss hält auch noch eine kleine Überraschung bereit.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und wer einen ruhigen und atmosphärisch dichten Krimi lesen möchte, dem sei "Öland" sehr ans Herz gelegt.

15.05.2009 09:53:49
queenodt

Am Anfang hat sich die Geschichte doch sehr gezogen und Julia kam mir etwas überspannt vor. Nach etwa 150 Seiten, wurde es nicht zuletzt durch die Rückblenden immer interessanter und ich habe das Buch dann zügig zu Ende gelesen.
Am Ende bleiben zwar noch ein paar Fragen offen, aber letztlich hat mir die zweite Hälfte des Buches ganz gut gefallen.

09.04.2009 12:28:44
Dana

Erst einmal: Theorin kann ausgezeichnet schreiben.
Und trotzdem zog sich der Plot unglaublich in die Länge und auch mit den Figuren wurde ich nicht warm. Wollte das Buch mehrfach weglegen. Vielleicht lag es an der sehr getragenen ruhigen Schwedenatmosphäre.
Gehalten hat mich dann doch die Krimistory und die Art der Umsetzung (Gegenwartskrimigeschichte durchbrochen von Rückblicken, die nach und nach ein Gesamtbild zusammenpuzzlen).
Abgesehen von ein paar platten Schnitzern in der Landschafts- und Gefühlsbeschreibung, ist "Öland" am Ende doch ein Buch, das sich lohnt, nichts für Fans von rasanten Thrillern, aber gut für den Urlaub und den Strandkorb.

01.10.2008 20:47:17
Tomto

Dieser skandinavische Krimi hat mich mal wieder gefesselt. Nach zwanzig Jahren versucht die Familie, vor allem der Großvater Gerlof , das Verschwinden seines Enkels zu klären. Der Täter ist Nils Kant, welcher aber schon zehn Jahre vorher verstorben ist.

In dieser Geschichte gibt es zwei Handlungsstränge, der eine spielt in den 90er, wo Mutter und der Großvater das Mysterium um den verschwundenen Sohn/Enkel lösen wollen. Der andere Erzählstrang berichtet von Nil Kant den vermeintlichen Mörder .
Das Buch lässt einem mit den Protagonisten mitleiden und hälts seinen Spannungsgrad, so dass man gern wieder eine Nacht durchliest.

Ein sehr gut geschriebener skandinavischer Krimi den ich nur weiter empfehlen kann.

Echte Täter,
wahre Ereignisse

Wir berichten über spannende Kriminalfälle und spektakuläre Verbrechen, skrupellose Täter und faszinierende Ermittlungsmethoden – historisch, zeitgeschichtlich, informativ. Aktueller Beitrag: Der große Wall-Street-Anschlag von 1920, ein Krimi-Couch Spezial von Dr. Michael Drewniok. Titel-Motiv: © istock.com/EXTREME-PHOTOGRAPHER

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