Das Grab im Wald

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • New York: Dutton, 2007, Titel: 'The Woods', Originalsprache
  • München: Goldmann, 2008, Seiten: 420, Übersetzt: Gunnar Kwisinski

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B:94
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Thorsten Sauer
Die Rückkehr eines Totgeglaubten kann zum Albtraum werden

Buch-Rezension von Thorsten Sauer Jan 2008

Wer Kein Sterbenswort kennt, nun im Buchladen Cobens neuestes Werk zur Hand nimmt und den Klappentext liest, wird vermutlich zunächst glauben, sich vergriffen und Kein Sterbenswort erwischt zu haben, so ähnlich lesen sich die Inhaltsangaben. Doch Vorsicht, wer danach glaubt, dass Coben nur kalten Kaffee zu einem zähen Gebräu aufwärmt, der irrt gewaltig.

Jeder hat etwas zu Verbergen

Bezirksstaatsanwalt Copeland hat sein Leben im Griff; zumindest oberflächlich betrachtet. Er ist ein erfolgreicher Anwalt und bereitet seine politische Karriere vor, zu der ihm sein aktueller Fall die nötige Publicity verschaffen soll.

Doch hinter der Fassade nagen die erschütternden Ereignisse der Vergangenheit an der Psyche des selbstbewussten Erfolgsmenschen: Vor zwanzig Jahren wurden vier Jugendliche in einem Ferienlager brutal ermordet. Zwei fand man, zwei blieben verschwunden. Eine der Verschwundenen ist Copelands Schwester. Sie hatte sich gemeinsam mit den drei anderen aus dem Lager geschlichen und war einem Serientäter zum Opfer gefallen. Copeland selbst hätte es verhindern können, wäre er auf seinem Posten geblieben. Er hatte in dieser Nacht - als Betreuer der Gruppe - Wache, war aber abgelenkt von seiner Ferienbekanntschaft, mit der er sich selbst in den nahe gelegenen Wald zurückgezogen hatte. Auch beim zweiten Schicksalsschlag der ihn traf, hatte er seinen Posten verlassen. Dieses Mal nicht aus Liebe, sondern aufgrund einer Schwäche. Er hielt den Anblick des Leidens seiner an Krebs sterbenden Frau nicht mehr aus und lies sie in ihrer letzten Stunde alleine.

Doch inzwischen hat er gelernt zu kämpfen und er lässt sich nicht mehr einschüchtern. Auch nicht von den Verteidigern der beiden Studenten, die er wegen Vergewaltigung anklagt. Der Fall erregt große Aufmerksamkeit, weil die Familien reich sind und Einfluss haben. Sie haben die beiden besten und skrupellosesten Strafverteidiger engagiert, die Copeland mit der offenen Drohung in seiner Vergangenheit nach kompromittierenden Details zu suchen, zu einem Vergleich bewegen wollen.

Der bleibt hart, doch eine unerwartete Wendung bringt ihn unvermittelt in eine Lebenskrise und an den Rand einer juristischen Niederlage in seinem wichtigsten Fall: Er wird aufgefordert, die Leiche eines Mordopfers zu identifizieren. Der Tote entpuppt sich als Gil Perez, der zwanzig Jahre zuvor mit Copelands Schwester verschwunden und seither für tot gehalten wurde. Offensichtlich ist er vor zwanzig Jahren dem Mörder entkommen. Warum hielt er sich seitdem aber versteckt und lebt Copelands Schwester womöglich auch noch? Der tote Gil ist nur der Anfang, belastende Dokumente tauchen auf und Copelands Jugendliebe meldet sich. Der Staatsanwalt beginnt an allen Fronten zu kämpfen: mit den Geistern der Vergangenheit und mit zwei Strafverteidigen, die listig daran arbeiten, ihn unter Druck zu setzen.

Never Change a Running System

Man kann die Romane von Harlan Coben genauso leicht lieben, wie in einer Kritik zerreißen. Vor allem deshalb, weil sich Coben stur an sein Erfolgsrezept aus Kein Sterbenswort hält: Ein mitten im Leben stehender Protagonist, der seine schweren Schicksalsschläge gerade eben einigermaßen verarbeitet hat, wird plötzlich von der Vergangenheit eingeholt und in den Strudel eines Verbrechens gerissen.

Man könnte ihm Einfallslosigkeit unterstellen, doch Coben gelingt es diese Ausgangssituation geschickt zu variieren. Er behält die Elemente bei, die aus der Geschichte einen Pageturner machen, setzt aber neue Schwerpunkte und schlägt damit eine völlig neue Richtung ein. Während Kein Sterbenswort von der Action getragen wurde und Gewalt eine wesentliche Rolle spielte, geht es bei Das Grab im Wald mehr um die psychologische Spannung, Gewalt spielt nur eine untergeordnete Rolle. Coben konzentriert sich auf die inneren Konflikte der Figuren und wartet in bester Grisham-Manier sogar mit einer langen und trotzdem fesselnden Gerichtsepisode auf.

Das hohe Erzähltempo erkauft er sich dabei mit einem erzählerischen Kniff, der in Mode zu kommen scheint: die Ich-Erzählung mit Perspektivewechsel. Der Leser ist dem Ich-Erzähler Copeland häufig einen kleinen Schritt voraus, weil Coben regelmäßig Passagen in der dritten Person einfügt, in denen der Leser die Geschichte aus einer anderen Perspektive erfährt. Das macht er aber hervorragend und ohne logische Brüche. Die ganze Geschichte insgesamt ist grandios konstruiert und erzählt. Tiefgang darf man bei einem solchen Thriller freilich nicht erwarten aber alle, die sich nach einer schlaflosen Nacht und dem berühmten Eine-Seite noch-Gefühl sehnen, denen sei Das Grab im Wald dringend empfohlen.

Das Grab im Wald

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Letzte Kommentare:
09.11.2018 20:20:38
Ramona V.

Grundsätzlich mag ich die Bücher von Harlan Coben, auch - und das muss jetzt einmal gesagt werden - alle nach dem selben Muster gestrickt sind! Und damit meine ich nicht die Geschichte an sich, welche meiner Meinung nach ziemlich vielschichtig und ohne die klassische Gut/Böse - Schwarz/Weiss - Schiene auskommt.
Was sich ständig, immer und in jedem Roman wiederholt, sind die wunder-wunderschönen Frauen und die hirnlosen, tiebgesteuerten Männer, die zu pubertierenden Idioten mutieren, sobald eine dieser göttlichen Amazonen den Raum betritt.
Das langweilt mich. Es ist zu oberflächlich und zu klischeehaft und passt irgendwie nicht zum Rest.
Ansonsten ist „Das Grab im Wald“ ein spannender Thriller mit Charakteren welche Fehler haben und machen und deshalb authentisch und natürlich wirken, auch wenn die Story etwas konstruiert ist.

02.01.2016 13:28:22
Sus90

Am Anfang habe ich schwer ins Buch finden können, mir hat Spannung und auch etwas fesselndes gefehlt. Ich bin aber dran geblieben,was sich definitiv gelohnt hat. Das Buch wurde dann von Kapitel zu Kapitel besser.
Manche Dialoge hätte man sich aber getrost sparen können, da das der Spannung wieder einen Abbruch getan hatte.
Aber mir hats trotzdem gut gefallen und ich würde es auch durchaus weiter empfehlen.

16.10.2015 14:40:54
Nomas Literaturblog

Es ist wohl das vorletzte Buch dieses Autors gewesen, welches ich gelesen habe. Das vorletzte deswegen, weil noch eines in meinen Regalen liegt, welches ich in ferner Zukunft einmal lesen werde.
Auch wenn Coben, das erste Mal, dass ich bei ihm davon lese, mal einen Schluss geschrieben hat, bei dem der Held am Ende nicht mit seiner Top-Model-Professorin-Ehefrau wiedervereint ist, langweilt mich sein Erzählstil.Viele Krimiautoren, ob sie Goddard, Hitchcock, Taylor oder Link heißen, schaffen keine intellektuellen Reißer. Aber die Bücher von ihnen sind wenigstens spannend. Coben dagegen schreibt auf einer intellektuellen Ebene von Patterson, dem ich auch schon vor Jahrzehnten den Rücken zugewandt habe. Ich musste zwingen, das Buch zu Ende zu lesen, so sind die Twists einfach nicht raffiniert genug eingeleitet und die Figuren zu eindimensional
Fazit
Bye, bye Coben, deine Bücher sind mir unerträglich geworden.

16.10.2015 14:30:34
Nomas Literaturblog

Es ist wohl das vorletzte Buch dieses Autors gewesen, welches ich gelesen habe. Das vorletzte deswegen, weil noch eines in meinen Regalen liegt, welches ich in ferner Zukunft einmal lesen werde.
Auch wenn Coben, das erste Mal, dass ich bei ihm davon lese, mal einen Schluss geschrieben hat, bei dem der Held am Ende nicht mit seiner Top-Model-Professorin-Ehefrau wiedervereint ist, langweilt mich sein Erzählstil.

Viele Krimiautoren, ob sie Goddard, Hitchcock, Taylor oder Link heißen, schaffen keine intellektuellen Reißer. Aber die Bücher von ihnen sind wenigstens spannend. Coben dagegen schreibt auf einer intellektuellen Ebene von Patterson, dem ich auch schon vor Jahrzehnten den Rücken zugewandt habe. Ich musste zwingen, das Buch zu Ende zu lesen, so sind die Twists einfach nicht raffiniert genug eingeleitet und die Figuren zu eindimensional
Fazit
Bye, bye Coben, deine Bücher sind mir unerträglich geworden.

28.01.2015 11:40:01
Schneeglöckchen

Auch für mich ist "Das Grab im Wald" mein erster Harlan Coben.
Wie auch meinen beiden Vorschreibern, fehlte mir die Spannung. Erst in den letzten 20% des Buches, kam diese bei mir etwas auf. Da fügte sich dann alles zusammen. Zuvor zog sich alles sehr in die Länge.

Dazu kam, daß ich die meisten Dialoge einfach schlecht fand. Manches Mal war auch im Dialogverlauf nicht gleich zu erkennen, wer genau jetzt diesen Satz oder die Worte gesagt hat.
Die Szenen vor Gericht waren zwar gut geschildert aber langatmig und nur teilweise interessant. Für meinen Geschmack lag auf diesen Szenen zuviel Gewicht, denn diese Szenen an sich hatten ja absolut gar nichts mit dem Fall vor 20 Jahren zu tun. Nur die Tatsache, daß diese beiden Jugendlichen angeklagt waren, hatte damit zu tun. Das hätte der Autor anders lösen können. Vielleicht wäre das Buch dann von Anfang an durchweg spannend gewesen.

21.09.2014 15:37:15
jenvo82

Dies ist das erste Buch, welches ich von Harlan Coben gelesen habe und es konnte mich nur bedingt überzeugen. Ein verjährtes Verbrechen wirft nach gut zwanzig Jahren neue Fragen auf, nachdem ein vermeintliches Opfer von damals erst in der Gegenwart als Toter identifiziert wird. Der Hauptprotagonist des Romans ermittelt als Bezirksstaatsanwalt auf eigene Faust, um die Ereignisse im ehemaligen Jugendcamp, an denen er selbst beteiligt war, zu rekonstruieren. Schon bald steht er vor einer Mauer des Schweigens und alle Beteiligten scheinen irgendetwas vor ihm zu verbergen. Fazit: Die Handlung ist durchaus interessant, der Schreibstil kein schlechter aber es fehlt mir hier einfach die Spannung. Als Leser verliert man irgendwann die Lust, den potentiellen Mörder zu entlarven, da alle möglichen Personen in Frage kommen, es aber keine heiße Spur gibt. Die Auflösung der Geschichte ist schlüssig aber unspektakulär – kann man lesen, muss man aber nicht.

10.06.2014 07:24:59
OmaInge

Mein erstes Buch von Harlan Coben,doch leider fehlte mir irgend etwas,um es für mich richtig spannend zu machen.
Ich kann nicht genau sagen was das ist,nur das eben der Funke nicht 100% überspringen wollte.

Die Szenen vor Gericht fand ich gut,dagegen die Dialoge mit Onkel Sosch sehr schwach.

Meine Bewertung: 70 Grad

14.03.2011 11:21:30
Milva_CH

90 von 100 Lese-Punkten. Toll aufgebauter Lesestoff. Wieso es unter der Sparte "Roman" erscheint ist mir schleierhaft. Würde es eher bei Psycho-Thriller ansiedeln. Coben holt die im wahrsten Sinne des Wortes die Leichen der Hauptdarsteller aus dem Keller bzw. hier aus dem Waldboden. Todgeglaubte werden zum Leben erweckt, Lügen aus verganenen Tagen werden aufgedeckt, verborgene und verdrängte Gefühle lodern neu auf. durchwegs spannend geschrieben, hatte nie das Gefühl einer sogenannten "Durststrecke". Coben verzichtet auf Grausamkeiten und Blut (im Gegensatz zu Cody McFadyen) und konzentriert sich mehr auf das Ausleuchten der Psyche.

04.10.2010 18:26:21
Chrisu

Paul Copeland soll einen Mann identifizieren, der ihm aber unbekannt ist. Bis er ihn sich nochmals genauer ansieht und dann verlangt, seine Arme zu sehen. Jetzt weiß er, dass er diesen "Fremden" doch kennt und er wird somit wieder in seine Kindheit zurückversetzt. Jetzt versucht er ganz vehement herauszufinden, was damals vor 20 Jahren passiert ist und versucht auch in seiner Kindheit, bzw. in der Vergangenheit seiner Eltern und Großeltern zu recherieren. Und dabei stößt er auf Ereignisse, die ihn völlig fertig machen. Was ist damals wirklich passiert? Und warum hat alles diesen Lauf genommen? Ein Buch, das zwar schrecklich beginnt, aber dieser Anfang, der brutal und auch irgendwie unwirklich beginnt, setzt sich fort und wird durch die Ereignisse in der Vergangenheit noch gesteigert. Wirklich ein lesenswertes Psycho-Thrillerbuch.

11.06.2010 20:26:14
wilfried

Ein wirklich empfehlenswerter Roman: Sehr lebendig und spannend geschrieben. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und die Charaktere sind überzeugend. Beste Unterhaltung, wenn man auf Ströme von Blut verzichten kann ;-) Also ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und werde mich nun nach dem nächsten Coben Thriller umsehen.

03.06.2010 23:48:55
Marv

Harlan Cobens ‚Das Grab im Wald‘ ist ein Krimi, der groß ohne Blut, Gewalt und ‚Action‘ auskommt. Geschrieben teils in der ‚Ich‘-Form teils in der dritten Person, wird dennoch eine Art von Spannung erzeugt, die einen zum Weiterlesen treibt. Dies liegt zum einen an der Herausarbeitung und Darstellung der handelnden Personen, alle mehr oder minder beladen mit Schuld aus ihrem Handeln in der Vergangenheit, der sie sich, ausgelöst durch einen Prozess, stellen müssen. Zum anderen ist die Geschichte sehr gut konstruiert, mehrere, scheinbar unabhängige Handlungsstränge fügen sich nahtlos zu einem Gesamtbild zusammen, wobei der Leser immer wieder auf falsche Fährten gelockt bzw. überrascht wird. Kein Meisterwerk, aber ein solide geschriebener und angenehm zu lesender Roman.

21.04.2010 16:30:17
viktoria

Ich habe das erste Mal ein Buch über Harlan Coben gelesen und es hat mir total gut gefallen.
Das Buch hat mich schon seit der ersten Seite gefesselt und es wurde schlichtweg zu meinem Lieblingsbuch.
Es war spannend bis zum Ende und mir fiehl es schwer das Buch zur Seite zu legen.
Dieses Buch reißt einen in einen Bann, in dem man immer weiter lesen will, um mehr zu erfahren und was als nächstes geschieht.
"Das Grab im Wald" ist definitiv weiterzuempfehlen, der sich für spannende Thriller erster Klasse interessieren.

29.07.2009 12:25:56
yoorde

Habe ich gerade ausgelesen und wieder bestätigt sich das H.C. einer zur Zeit besten Autoren auf dem Krimimarkt ist.
Man kommt schnell in das Buch hinein und mal wird regelrecht vorangetrieben.
Die "Schreibe" von H.C. gefällt mir. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Besonders gefällt mir nicht nur an diesem Roman, das der Autor dicht an der Geschichte bleibt.
Der roman gefällt mir zwar nicht so ganz wie die M.B. Reihe, aber er hebt sich immer noch über sehr viele anddere Kriminalromane herraus.
Im gegensatz zu den vielen anderen Krimis ist der Roman relativ gewaltfrei, mal eine Abwechslung.
Werde jetzt mal auch die anderen NICHT M.B. Romane lesen.
Auch wenn die Wendungen sich am Ende immer häufen kommt, kan man ihnen folgen und sie verstehen.
Der Roman läuft ab wie einrichtig guter amerikanischer TV - Krimi (was nicht negativ zu verstehen ist) und er ist sehr gut geschrieben so das man auch nach einer Pause sehr gut wieder in der Geschichte ist.
90 Point. :-)

29.07.2009 12:25:04
yoorde

Habe ich gerade ausgelesen und wieder bestätigt sich das H.C. einer zur Zeit besten Autoren auf dem Krimimarkt ist.
Man kommt schnell in das Buch hinein und mal wird regelrecht vorangetrieben.
Die "Schreibe" von H.C. gefällt mir. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Besonders gefällt mir nicht nur an diesem Roman, das der Autor dicht an der Geschichte bleibt.
Der roman gefällt mir zwar nicht so ganz wie die M.B. Reihe, aber er hebt sich immer noch über sehr viele anddere Kriminalromane herraus.
Im gegensatz zu den vielen anderen Krimis ist der Roman relativ gewaltfrei, mal eine Abwechslung.
Werde jetzt mal auch die anderen NICHT M.B. Romane lesen.
Auch wenn die Wendungen sich am Ende immer häufen kommt, kan man ihnen folgen und sie verstehen.
Der Roman läuft ab wie einrichtig guter amerikanischer TV - Krimi (was nicht negativ zu verstehen ist) und er ist sehr gut geschrieben so das man auch nach einer Pause sehr gut wieder in der Geschichte ist.
90 Point. :-)

22.06.2009 11:42:02
Krimi-Tina

Typischer Coben, wie üblich düstere und durchaus spannende Geschichte über Personen, die von den Ereignissen der Vergangenheit heimgesucht werden.
Trotzdem hat diese Buch bei mir erstaunlich wenig Endruck hinterlassen. Was möglicherweise daran liegt, dass mir die Person des Paul Copeland nie richtig sympathisch wurde. Und auch sonst keiner aus dem Buch. Eigentlich ist mir das Schicksal der Personen und wie es nun mit ihnen weitergeht, die ganze Geschichte über herzlich gleichgültig geblieben Weiters weist die Story derart viele aberwitzig anmutenden Wendungen auf, dass die Glaubwürdigkeit etwas auf der Strecke bliebt..
Zuguterletzt erweist sich Coben wieder als Kopierer, diesmal bei sich selbst, etliche Geschehnisse hatten wir in ähnlicher Form schon in „Kein Sterbenswort“
Das bisher schwächste Buch, das ich von ihm gelesen habe.

10.06.2009 10:08:22
Gaspar

Ein seichter, recht neuer Krimi mit Unterhaltungswert. Die moderne und nicht so moderne Gerichtsmedizin wird erstaunlich vernachlässigt. Das Geschlecht und auch das Alter eines Skelettes lassen sich mit Übung rasch(fast sofort) feststellen. Auch bei der Vergewaltigung spielen im wirklichen Leben die erlittenen Verletzungen die wichtigste Rolle bei der Urteilsfindung. Alle Figuren sind mit Schicksalsschlägen überfrachtet. Jenseits der eher langweiligen Gerichtsverhandlung mit absehbarem Ausgang liefert Coben hier einen routiniert geschriebenen Krimi.

04.12.2008 18:20:36
:-)

Ich habe zum ersten Mal ein Buch von Harlan Coben gelesen, doch es hat mich sofort gefässelt. Es zieht einen einfach in seinen Bann und das gleich von der ersten Seite an. Man fiebert immer mehr mit der Hauptfigur Paul Copeland mit, wenn er versucht haraus zufinden, was in einer Nacht vor 20 Jahren mit seiner Schwester und 3 anderern Teenagern passiert ist. Harlan Coben versteht es wirklich spannende Krimis zu schreiben. Er gibt einem im Laufe der Geschichte immer mehr Einblicke in eine unschöne Familiengeschichte, das Wiederfinden einer alten Liebe und die schwierige Suche nach einer verlorenen Schwester.

17.11.2008 19:33:07
Coco1970

Dies war mein erstes Buch von Harlan Coben, aber bestimmt nicht das letzte!
Die Geschichte ist in der „Ich-Form“ geschrieben und verzichtet weitestgehend auf stilistische Schnörkel. In der Story gibt es immer wieder Wendungen, die alles in einem völlig neuen Licht darstellen. Dadurch wird es aber nicht weniger spannend. Ein relativ unblutiger Thriller, in der die Spannung aufrechterhalten wird, der in sich stimmig ist und überzeugt und die Schuldfrage spielt eine große Rolle. Das Ende ist abwechslungsreich und turbulent. Am Ende klärt sich alles auf und Coben gibt uns trotzalledem ein kleines Alternativende mit auf den Weg, welches aber dennoch der Fantasie des Lesers überlassen wird...

10.09.2008 18:36:41
Ines

Ich bin immer wieder begeistert von H. Coben! Auch dieses Buch war für mich sehr spannend! Für mich ist er einer der genialsten Krimiautoren.
Ich finde nicht, dass sich seine Geschichten immer wiederholen. Es besteht in den Büchern vielleicht ein ähnlicher Schreibstil, aber die Geschichten selbst sind in jedem Buch verschieden!

19.08.2008 20:18:30
Lunalight

Ich habe das Buch zufällig im Urlaub in die Hände bekommen - es hat mich ungemein gefesselt, und das, obwohl ich es in Englisch gelesen habe. Fast Atemlos habe ich es immer weiter gelesen. Erst so zum Ende hin ist mir immer mehr klar geworden, wie sich das alles hält. Fazit ist hier für mich: Es ist ein gutes Buch zum runterlesen - auch in Englisch!

13.07.2008 14:00:17
CharlyDD

Das war mein erster Coben, daher kann ich nicht beurteilen ob sich die Geschichten immer wiederholen.

"Das Grab im Wald" hat genau meinen Nerv getroffen:
Sympathische Protagonisten, die auch nicht alle eine weiße Weste haben, aber die genau dadurch für den Leser menschlich werden.

Die Geschichte, die erzählt wird ist rund und spannend geschrieben. Das Ende war. nun ja, lest selber:-D

07.07.2008 17:49:05
Bio-Fan

Nee! Was für ein unsympathischer Protagonist - dieser Paul Copeland. Aber als Bezirksstaatsanwalt mit Ambitionen auf höhere politische Ämter muß er wohl eine gewisse Härte zeigen. Feigheit und Gefühlskälte hat er schon in früheren Jahren bewiesen. So kamen mir denn auch die Tränchen, die Coben ihn verdrücken läßt, eher unglaubwürdig vor. Und seine Gedanken sind nicht frei von sexistischen Sentenzen wie z.B. Frauen in reiferem Alter tendieren dahin, sich unter ihrem Niveau zu verbandeln. Dieses und ähnliches sind mir unangenehm aufgestossen.
Ansonsten hält sich Harlan Coben an sein bewährtes Strickmuster, was uns immer wiederkehrende Krimi-Rätsel-Spannung garantiert. "Das Grab im Wald" ist kein Actionspektakel. Es erinnert an ein Kammerspiel mit einer Hauptperson und einigen nicht genauer definierten Nebenfiguren. Schmückendes Beiwerk wie Landschafts- und Personen beschreibungen treten in den Hintergrund. Die Frauen sind eh alle schön, schöner, am schönsten, während die Männer zu knolligen Nasen neigen :-D.
Coben geht ein hohes Erzähltempo, welches aus der Vielzahl der Dialoge und aus dem Perspektivwechsel zwischen der 1. und 3. Person resultiert.
Von mir gibt es 80 Grad, obwohl ich auch über den Ausgang der Story was zu meckern hätte.

30.05.2008 16:21:00
hot_murphy

Der HAMMER!

Ich hätte niemals gedacht, dass ich nach Jefferey Deaver noch mal einen Autor finde, dessen Bücher mich dermaßen fesseln. Der Humor ist echt klasse, sowei der Sarkasmus, dass ist genau das richtige für mich!!! Dies hier war mein erstes Buch von ihm...nun folgen alle anderen. Wenn ich die nicht lesen würde, dass wär echt dumm!

30.05.2008 16:20:16
Hot

Der HAMMER!

Ich hätte niemals gedacht, dass ich nach Jefferey Deaver noch mal einen Autor finde, dessen Bücher mich dermaßen fesseln. Der Humor ist echt klasse, sowei der Sarkasmus, dass ist genau das richtige für mich!!! Dies hier war mein erstes Buch von ihm...nun folgen alle anderen. Wenn ich die nicht lesen würde, dass wär echt dumm!

24.05.2008 18:24:09
Kiki

Dieses Buch gehört zu den Besten Büchern die ich in meinem Leben gelesen habe es ist spannend es ist traurig es ist aber auch genial für krimi-Fans. Ich kann euch nur empfehlen>>> Liest dieses Buch ihr werdet
es ganz und gar nicht bereuen *kiss an
den besten Schriftsteller der Welt
Harlan Coben

03.05.2008 13:54:29
Anja Schade

Die Bücher von Herrn Coben sind alle nach dem gleichen Muster gestrickt, und leider werden sie immer schlechter. Waren "Kein Sterbenswort" und "Keine 2. Chance" noch grandiose, spannende Thriller, ist dieses Buch hier leider nur noch ein müder Abklatsch. Schade drum.

01.05.2008 10:56:38
Kaktus

War auch mein erster Coben, ich war absolut begeistert und werde mir alle Bücher von ihm kaufen.

Die Geschichte ist spannend und flüssig erzählt und was mir sehr angenehm aufgefallen ist war, das er OHNE schlimme und/oder grauenvolle Details auskommt! Es wird lediglich angedeutet was weder der Spannung noch der Geschichte abbruch leistet!

Im Gegenteil.

Langsam habe ich den Eindruck die Krimis müssen immer blutiger und grausamer werden, um gute Kritiken zu bekommen.

Coben ist nicht auf diesen Zug aufgesprungen, sehr gut.

10.04.2008 09:13:05
petraleu

Das war mein erster Coben und ich glaube, auch mein letzter. Ich musste mich richtig "durchbeissen" bis ich endlich zum Ende kam, sein Schreibstil ist mir zu zähflüssig, die Spannung zu wenig. Aber zum Glück sind wir nicht alle Fan vom gleichen, sonst wären die Buchläde leer :-)

29.03.2008 18:47:20
Thomas71

Nettes Buch zum "weglesen", allerdings auch nichts wirklich besonderes. Alles in allem ein routinierter Spannungsroman, dem leider das gewisse "Etwas" fehlt. Dadurch bleibt er nicht besonders im Gedächtnis, zumindest bei mir blieb der Roman nicht sehr eindrücklich "hängen"...

24.03.2008 23:34:24
Andi

Also, wer Krimis, Thriller und Abwechslung liebt, fährt mit Coben immer gut !!! Super Buch.
Coban schafft es immer wieder, die Leser, nach wenigen Seiten, zu fesseln.

23.03.2008 20:24:23
Schrodo

Herr Coben kramt mal wieder in der Vergangenheit, sprich im Wald. Das ist für diesen Autor nix neues, die Storys wiederholen sich in etwa. Es gibt fast immer eine unwahrscheinliche „Nachricht“ aus der Vergangenheit des Hauptdarstellers. (Diesmal ist das der Bezirksstaatsanwalt Paul). Der oder die Protagonisten haben wie fast immer „schwere Schuld“ auf sich geladen (das glauben die halt immer).
Alles ist am Anfang lose wie ein Wollknäuel meiner Oma, aber Herr Coben schafft es tatsächlich dieses Knäuel zu entwirren und die losen Enden, am Schluss des Buches, zu einer für den Leser (oder auch die Leserin) unerwarteten Geschichte zusammenzufügen.
Das Buch ist spannend, kurzweilig geschrieben, gut zu lesen. Für mich kein Brüller wie die anderen von Herrn Coben

09.03.2008 07:34:17
Angie0212

Auch ich kann sagen, mein erster Coben. Ich war auch begeistert vom Schreibstil und von den ausgeprägten Characteren. Das Buch ist absolut fessselnd. Die letzten 200 Seiten musste ich unbedingt in einem Stück zu Ende lesen. Ich wollte unbedingt wissen, wer dahinter steckt. Das war bis zuletzt nicht klar. Absolut empfehlenswert.

14.02.2008 20:57:03
Sonny

Mein erster Coben und ich bin zum Fan mutiert.
Spannung von Anfang bis Ende. Guter Schreibstil und glaubhafte Charaktere in einer Story, die mit jeder Menge überraschenden Wendungen süchtig macht.
Grundsolide Krimikost, die auf Effekthascherei durch extra blutige Szenen verzichtet.
Absolute Kaufempfehlung.

10.02.2008 18:11:13
felinette

Für meinen Geschmack der bislang beste Coben! Sehr gut geschriebene und beobachtete Szenen, ob nun vor Gericht oder außerhalb davon, komplexe Charaktere und glaubwürdige Konflikte des Protagonisten. Und der Schluss – der ist nahezu ergreifend.

08.02.2008 18:53:33
sue82

Dies war mein 4ter Coben und wie immer ein klasse Coben. Das Buch ist spannend, erstklassig geschrieben. Bis zum Ende des Buches weiß der Leser nicht wie es ausgeht.

Kurz gesagt: Empfehlenswert.

03.02.2008 21:50:38
kissace

Wo Coben draufsteht ist auch Coben drin.. Klar.. irgendwie ist im Endeffekt fast jedes Buch von ihm gleich gestrickt.. Aber genau das macht auch seine Klasse aus.. Wie immer total spannend.. voller Witz.. tolle Dialoge.. und mit einem nicht so leicht vorhersehbaren Ende.. Kurzum .. TOP
90 Grad

29.01.2008 13:35:30
mase

Vorweg: Die Kritiker mögen sagen, dass Coben immer nach dem gleichen Rezept kocht. Und sie haben recht. Es taucht meist ein Schatten aus der Vergangenheit auf. Da ich aber auch nicht jeden Tag mein Leibgericht esse, ist das kein Problem und es wird mir nie überdrüssig.

Was mir an Cobens Bücher ausserhalb der Bolitar-Reihe gefällt, ist ,dass trotz der in sich abgeschlossenen Büchern immer wieder bekannte Personen auftauchen, da diese Bücher in der gleichen Region spielen. Ein Wiedererkennungswert ist auch was schönes.

Wie immer beste Unterhaltung. Flott zu lesen, durchdachter Plot, sympathische Protagonisten und verdammt spannend. Wie die vielen losen Fäden am Schluss doch wieder zusammenpassen und eine grandiose Lösung enthüllen ist wie immer grandios.

dickes Merci, Harlan.

28.01.2008 10:54:12
Carline

Bereits nach den ersten paar Zeilen hatte mich die Geschichte total gepackt. Coben’s Schreibstil ist so fesselnd und hätte ich nicht zwischendurch mal was Arbeiten müssen, hätte ich dieses Buch nicht vor dem Schluss aus der Hand gelegt. Interessante Story mit überraschender Auflösung. Ein absolutes Lese-Vergnügen!