Grafeneck

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Bielefeld: Pendragon, 2007, Seiten: 191, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2010, Seiten: 219, Originalsprache
  • Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 0, Seiten: 5, Übersetzt: Manuel Kressin

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Thorsten Sauer
Vergangenheit ist nie vorbei

Buch-Rezension von Thorsten Sauer Aug 2007

Eingraben und vergessen wollten wohl viele Menschen das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte nach dem Ende des Dritten Reiches. Doch Vergangenheit ist nie vorbei, erst recht nicht die unverarbeitete. Irgendwann kommt jemand, der mit den Händen im Dreck wühlt und etwas zu Tage fördert, das drängende Fragen aufwirft, auch wenn an der Oberfläche keine Spuren mehr zu sehen sind. So einer wie Mauser, der Protagonist aus dem Erstlingswerk von Rainer Gross, der die Höhlenleiche eines im zweiten Weltkrieg getöteten Mannes findet und damit Fragen nach der Vergangenheit und der Schuld jedes einzelnen stellt.

Die Höhlenleiche

Hermann Mauser, der verschrobene Dorfschullehrer aus Buttenhausen, hat eine Leidenschaft: die Höhlenforschung. Niemand kennt daher die Höhle oberhalb von Buttenhausen und Hundersingen besser als er. So ist es fast natürlich, dass er es ist, der eines Tages in einer Kammer einen Toten findet. Die Kammer war von außen nicht sichtbar.

Verschlossen von einem Lehmpropfen, hat die Zeit alle von außen erkennbaren Hinweise auf den Eingang verwischt. Doch den muss es einst gegeben haben, denn Mauser stellt schnell fest, dass der Tote keines natürlichen Todes gestorben ist und erst nach seinem Ableben in die Höhle verbracht wurde. Mauser interessiert sich für den Toten, will die Geschichte des Mannes ans Tageslicht bringen, der während des Krieges getötet und irgendwie in die Höhle geschafft wurde. Doch es ist nicht nur eine detektivische Leidenschaft, die Mauser packt. Da ist mehr, er spürt sofort, dass es eine Verbindung zu seinem eigenen Leben geben muss. Widerstrebend meldet Mauser den Fund der Polizei, macht sich aber selbst an eigene Ermittlungen und muss schnell feststellen, dass er mit dem Toten nicht nur einen Mordfall ans Tageslicht geholt hat, sondern auch seine eigene Vergangenheit.

Wenn die Vergangenheit ans Licht kommt

Grafeneck ist nur vordergründig ein Krimi, eigentlich geht es um Schuld und Vergangenheitsbewältigung des Dritten Reiches. Die beschaulichen Ortschaften Buttenhausen, Hundersingen und Lautlingen auf der Schwäbischen Alb, waren Zeugen einer Euthanasieeinrichtung in Grafeneck. Jahrzehnte später wird mit dem Leichenfund diese, in der Bevölkerung weitgehend verdrängte, Vergangenheit ins Licht gezerrt. Die Reaktionen im Ort sind daher auch entsprechend:

 

"Ich weiß nichts. Hier in Lautlingen ist kaum etwas passiert. Nazis haben wir keine gehabt, und die Juden waren schon weg."

 

Allenfalls erinnern sich einige Alte an die rauchenden Schornsteine des Krematoriums im Schloss von Grafeneck oder an die Busse, die mit blickdicht getönten Scheiben dort ein und aus fuhren, um neue "Patienten" zu bringen.

Auch bei Mauser hat das beharrliche Schweigen und Verdrängen dieses dunklen Kapitels funktioniert. Wohl auch deshalb, weil er sich und seine Familie auf der Seite der Opfer wähnte, da die geistig behinderte Schwester eines Tages selbst von einem Bus mit getönten Scheiben geholt wurde und Grafeneck nicht überlebte. Das ändert sich mit dem Fund der Leiche jedoch. Zunächst verspürt er nur eine unerklärliche Faszination für seinen bizarren Fund, doch bald tauchen Hinweise auf, die Mauser an seinen Erinnerungen zweifeln lassen. War der Vater, der in seiner Phantasie, als aufrechter Dorfpolizist - im Rahmen seiner Möglichkeiten - Widerstand leistete, auch nur ein Mitläufer und am Ende sogar ein Täter? Mauser gerät immer tiefer in den Strudel seiner eigenen Zweifel an der Rolle des Vaters während der Nazi-Diktatur. Er sucht einen Täter, ahnt, dass es der Vater sein könnte und projiziert den Hass auf die, die am Tode seiner Schwester schuld sind, auf alles, was mit dem Fall zusammen hängt. Bis es zu einer verhängnisvollen Eskalation kommt.

Heimatkrimi im besten Sinne und ein starkes Debüt

Rainer Gross ist mit seinem Erstling ein kleiner aber feiner Roman gelungen. Vor allem deshalb, weil er es schafft, die zentralen Themen der Geschichte durch Gegensätze zu betonen. Dem Idyll der Schwäbischen Alb stehen die Greuel in Grafeneck gegenüber, dem dörflichen Flair, die große Frage nach dem richtigen Umgang mit der deutschen Vergangenheit und Mausers intime Auseinandersetzung mit der Schuld des Vaters, die anonymen Hightech Ermittlungsmethoden des Teams von Kommissar Greving.

Klingt, als ob sich Gross da ein wenig zu viel vorgenommen hat, für seinen nicht einmal 200 Seiten umfassenden Krimi. Doch mit seinem ruhigen, fast beschaulichen Erzählstil, spinnt er gekonnt die Geschichte um den im Mittelpunkt stehenden Mauser. Freilich, ein richtiger Krimi ist es trotz Mordfall eigentlich trotzdem nicht. Doch auch das, was übrig bleibt, ist höchst lesenswert und man darf gespannt sein, was Gross in Zukunft noch folgen lässt.

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Letzte Kommentare:
09.06.2013 21:24:42
Jazzylin

Ich bin verwundert und amüsiert zugleich, weil sich hier Schüler mittels zahlreicher Rechtschreib- und Grammatikfehler über die Alte Rechtschreibung echauffieren. Wie diese Schüler wohl über die Werke von Goethe bzw. die Rechtschreibung jener Zeit urteilen? Man kann es nur ahnen.
Aber das nur am Rande.

Das Thema, das Rainer Gross aufgegriffen hat, ist im Grunde genommen hochinteressant und sicherlich keine leichte Kost. Es ist also kein Buch, das man mal schnell nebenbei liest.
Bedauerlicherweise kommt in seiner Geschichte keine Spannung auf. Was das Buch, für mich jedenfalls, so 'blutleer' macht, sind unter anderem die vielen Wiederholungen und langweiligen Figuren.

Immerhin regt es zum Nachdenken und Diskutieren an (hoffe ich zumindest).
Doch zu dem Thema Euthanasie/Nationalsozialismus gibt es weitaus bessere Bücher.

27.05.2013 09:17:43
Torsten

Zweifellos die bisher grösste Enttäuschung die ich im Hinblick auf eine Differenz zwischen KC-Wertung / Empfehlung und eigenem Empfinden erlebt habe.
Es ist mir wirklich völlig unverständlich wie Thorsten Sauer hier eine derart hohe Wertung vergeben konnte. Alleine wegen der zweifellos hehren Absicht einen weiteren und konkreten Aspekt des Nazi-Terrors aus dem Vergessen zu holen und zu beleuchten? Da kann ich nur sagen, dass das Gegenteil von gut auch hier gut gemeint ist.
Wer einen Krimi erwartet, wird vollständig enttäuscht, denn das ist wahrlich keiner, sondern eine Abhandlung über Schuld und Unschuld, Gerechtigkeit und Erbarmen.
Hier hat sich der Philosoph und Theologe ausgetobt.
Der auf den ersten Blick interessante Plot - sozusagen ein "locked room" - Szenario - wird vollständig dem Philosophieren über besagte Schuld und Unschuld, Recht und Unrecht und dem persönlichen Erbarmen untergeordnet.
Das Ganze auch noch häufig in Form von endlosen inneren Monologen die diese Gedanken hin- und herwälzen. Ein für mich schier unerträglich gequält und versucht bedeutungsschwangerer Stil.
Da macht es die Tatsache, dass eine Auflösung der Frage wie die Leiche nun in die verschlossene Höhle kommt nicht für nötig erachtet wird, und auch der Hergang der Tat nicht ganz vollständig erzählt wird (wer der Dritte war, darf man mutmassen), auch nicht mehr viel schlimmer.
Wenn überhaupt, dann ist das ein Buch für Philosophie- oder Theologiestudenten die sich an den Betrachtungen erfreuen könnten - als Krimi ein Totalausfall.

28.02.2013 20:59:32
Klaus Alofs

Ich bin eigentlich ein grosser Krimi Fan und habe irgendwo (keine Ahnung mehr wo) gelesen, das "Krimicouch.de" dieses Buch empfiehlt. Daraufhin (bis jetzt waren diese Empfehlungen immer top)habe ich mir dieses Buch gewünscht und als Geschenk bekommen (*freu*). Und war bitter enttäuscht (*jammer*). Das Buch ist schlicht und einfach "LANGWEILIG!". Der Schreibstil ist furchtbar (ich weiss, ist alles nur Geschmacksache); die Story eigentlich interessant.Man hätte daraus nur viel mehr machen müssen.Spannung aufbauen fehlt total; so dümpelt man in den Gedanken des Hermann Mauser und fragt sich, wann ist er endlich mause(r)tot..(Psst...nicht weitersagen; er stirbt gar nicht, denn er ist ja der Held der den Mord aufklärt (gähn) und nebenbei gibt es ja noch nen Mauser Fall (o graus den hab ich mir auch gewünscht.)
Schade, schade Rainer Gross...ich hatte mehr erwartet (bin übrigens nicht Schüler der 10.Klasse.) (und 51 Grad der krimi Couch Leser sagen auch alles...(88 Grad Thorsten Sauer ? Nie im Leben).

23.04.2012 16:37:43
Lola

super, hat mir weitergeholfen ;), ich fand auch den inhalt sehr interressant und weitergreifend, als nur das buch alleine, es war prima echt super, jeder der das ließt, wird es helfen, mir hat es auch geholfen, prima an den jenigen, der da geschrieben hat ;) Fantastisch echt. ;)
und außerdem so ausführlich und deutlich geschriebn das hätte ich nicht hinbekommen es war super, ich bi begeistert und meine freunde auch also das mus was heißen , toll

22.04.2012 20:01:09
Hermanns Meinung

Ganz ehrlich? So schlecht ist es echt nicht, aber die Vorgehensweise von Mauser und diese stundenlangen Gedankengänge nerven auf Dauer tatsächlich. Was mir auch nicht gefällt, das man auf den ersten 5 SEiten sofort alles erfährt, auf den ersten 5 Seiten findet Mauser die Leiche etc. und die restlichen 200 Seiten wird dann alles hinausgezögert und hundert mal von jeder Seite beleuchtet... GIbt schlimmeres, gibt besseres..

16.04.2012 10:50:46
-rpr-

Habe mir die letzten Beiträge mal durchgelesen.
Das Hineinversetzen in eine andere Person, sollte für Schüler der 9. Klasse keine Überforderung darstellen. Tut sie es doch, dann ist doch gerade dieses Buch eine gute Übung um die Defizite zu verringern.
Das Thema des Buches ist, angesichts der NSU-Morde, dem Aufmarschieren brauner Horden, der Anschläge auf Mitbürger unseres Landes, doch hochaktuell.
Dass ein Buch beim ersten Lesen nicht alles preisgibt, dass sich nicht alles dem Leser sofort erschließt, ist doch kein Zeichen dafür, dass es schlecht ist.
Eher schon ist das ein Indiz, dass das Buch eine Tiefe besitzt, die vom Leser ein Mitdenken fordert, ein Zurückblättern verlangt, um manche Passagen ein zweites- oder drittes Mal zu lesen. So manche Bücher geben ihre Geheimnisse auch erst beim Zweitlesen preis - und das sind meist die Besseren.

Dass die Rechtschreibung nicht der letzten Reform entspricht, sollte nicht wirklich ein Problem für euch sein. So gravierend war sie dann ja doch nicht.
Im Buchhandel gibt es eine Unzahl von Büchern die diesbezüglich noch nicht "aktuell" sind und wenn ihr mal in eine Bibliothek geht, dann findet ihr dort Bücher, an denen mehrere Reformen vorbeigegangen sind.
Entschuldigt bitte, euere eigene Rechtschreibung entspricht welcher Reform?

15.03.2012 19:55:38
Nata

Ich bin der Fabienne gleicher Meinung, da das Buch wirklich langweilig ist. Das allerbeste ist aber die Rechtsschreibung im Buch, die total veraltet ist was meine Deutschleherin auch unangebracht fande! Wie kann man bitte eine Prüfungslektüre in alter Rechtschreibung vorlegen. Naja, ehrlich gesagt muss ich Fabienne recht geben da die letztjährige Prüfungslektüre wirklich viel spannender und auch einfacher zum lesen war. Na hofftenlich gibt es nächstes Jahr eine bessere Prüfungslektüre für die jetzigen 9.Klässler.

13.03.2012 19:17:46
Marcel

@Alex: Ich bzw unsere Klasse hat das Buch auch gelesen und als wir dann darüber geredet haben und mitdem dazugehörigen arbeitsheft fertig waren ist es eigtl ganz simpel wie die Leiche dort rein gekommen ist bzw rein gekommen sein könnte! -> In der Höhle zw über der Höhle, wo der Schuhmacher erschossen wurde gab es noch ein zweiten eingang, der mit der Zeit oder durch Hilfe von den Tätern wieder verschlossen wurde! Ich meinte es so aufgenommen zu haben im Unterricht beim besprechen oder beim intensiveren arbeiten mit dem Buch und zusätzlichen arbeitsblättern!

07.03.2012 18:26:24
Alex

ich finde dieses Buch auch recht spannend. Wenn man sich etwas mehr damit auseinandersetzt versteht man es auch. Nur eine Sache habe ich noch nicht verstanden, wie ist die Leiche in die Höhle gekommen? Meine Vermutung ist, dass man sie in die Höhle hineingelegt hat, und der Eingang durch einen Erdrutsch verschlossen worden ist.

04.03.2012 11:26:41
mimi

Ich habs natürlich auch als Prüfungslektüre.
Ganz Ehrlich? Die Geschicht der Currywurst find ich fast Interessanter (Kenn das Hörspiel).FAST.Ja, es ist echt nicht einfach zu lesen aber bei mir gings eigentlich. Ungefähr ab der Hälfte hab ich echt schwierigkeiten gekriegt und nie mehr als 2 Seiten am Stück gelesen.Aber, Hey Leute, beschwert euch mal nicht so über das buch. Hab bis vor 3 Jahren in McPomm gelebt. Die Bücher die wir da lesen mussten waren echt doof: Die Wolke, Bitterschokolade, das Tagebuch der Anne Frank (dagegen ist Grafeneck ein Kinderbuch), Natan der Weise, dann eben mit Gewallt, hau ab du Flasche, Ich knall euch alle ab.Also, ich find das buch ok.

02.03.2012 13:42:05
MissOneAndOnly

So ein verkacktes Buch habe ich im Leben noch nicht gesehen.. würde nicht alle 2 Seiten 50mal stehen: und er ist mit seinem Moped den Berg hinauf getuckert wäre das Buch um 219 Seiten kürzer und der Inhalt auf einer Seite präsentiert! Wer dieses Buch als Prüfungslektüre ernannt hat, gehört verschlagen!!!

29.02.2012 13:11:28
antonia.riethmüller

bei uns ist das buch auch prüfungslektüre für die realschule! und wir müssen in der letzten arbeit für der prüfung einen dialog zwischen veronika und mauser erstellen ab der ersten seite also über das ganze buch. ich finde es eigentlich garnicht so schlecht aber bücher die man in der schule lesen muss sind sowieso nicht mein fall... es ist eine kleine herausforderung,das buch zu verstehen da es teilweise einige unklarheiten gibt und man nicht alles auf anhieb versteht. es ist eh ab dem zweiten kapitel ziemlich langweilig und ich hatte mühe überhaupt es ganz zu lesen. bessere bücher gibt es auf jeden fall,aber als schulbuch geeignet ohne zweifel. man kann gut interpretieren oder charakterisierungen tätigen meinen auch die lehrer [Rest gestrichen - Homophobie ist keine positive Eigenschaft und auch nicht so komisch wie erhofft. Genausowenig wie Dummheit. Gut, die ist wenigstens manchmal komisch. jkö].

22.01.2012 19:04:12
Tim H.

ich habe es auch als Prüfungslektüre,
unsere Deutschlehrerin hat auch gemeint, dass man wahrscheinlich ein Dialog schreiben muss. Daher kannst du dich darauf einstellen-ich natürlich auch, dass man einen Dialog ab Seite 220 schreiben muss.

Ich wünsche dir noch gutes Gelingen bei den Vorbereitungen und eine gute Prüfung.

22.01.2012 12:25:59
Andrea

Ich habe das Buch auch als Prüfungslektüre und lese es jetzt zum 2. Mal, obwohl ich die meisten KApitel wohl schon über 3 Mal gelesen habe...

Ich lese echt gerne und verschlinge gute Bücher in kürzester Zeit, Grafeneck war und ist von Anfang an eine große Herausforderung. Bisher habe ich noch nicht viele geschichtliche Bücher gelesen. Beim ersten Lesen war ich total überfordert und fand das Buch todlangweilig.

Mittlerweile find ich es eigentlich recht gut, sogar interessant. Man muss sich eben auch über die Hindergründe der damaligen Zeit informieren.

Schade finde ich es, dass Rainer Gross dass Buch aus ziemlich sachlichem Blickwinkel aus geschrieben hat, sodass keine wirkliche Spannung aufkommt, jedoch ist das ja auch nicht der eigentliche Sinn dieses Buches, das Buch soll vermitteln, wie es damals war, und wie schnell und die Vergangen einholen und unser weiteres Leben beeinflussen kann.

Mein Tipp: Lest das Buch so oft es geht und informiert euch über die Hintergründe in Grafeneck!

16.01.2012 17:26:26
SHIVA

Ich verstehe nicht, was alle gegen das Buch haben! Wenn man sich damit auskennt, was zu dieser Zeit passiert ist und auch damit, was Behinderte und deren Familien durchmachen mussten, dann finde ich, gibt es kein besseres Buch das Schicksal und Gefühl so gut zum Ausdruck bringt. Außerdem ist diese literarische Poesie wirklich wunderschön. Ich sage, dass ihr einfach keine Ahnung habt und wie die Lämmer immer dem Gleichen nachgeht. Übrigens bin ich kein Freak oder so, ich bin im selben Alter, in derselben Klassenstufe und es gehört auch zu meiner Prüfung. Ich bin lediglich jemand mit Toleranz und Gehirn, ich schaue nach rechts und nach links und nicht immer dem Tunnel entlang wie ihr. Wie gesagt: Ihr habt einfach keine Ahnung von dem Leben, das Generationen vor euch geprägt hat und damit auch euch selbst. Dumme Lämmer!

13.01.2012 00:37:03
Julia

Wir haben das Buch auch grade als Lektüre in der Schule ;-) und ich habe noch nie ein Buch gelesen dass so wenig spannend war. Ganz ehrlich finde ich das Thema eigendlich nicht schlecht (Auch wenn es für Schüler nicht gerade interessant ist die geschichte über einen älteren Mann zu lesen... ^^) aber wenn der Schreibstil nicht stimmt kann man das ganze Buch vergessen -.- Warscheinlich versaue ich mir meine Note weil ich das Buch einfach nicht fertig gelesen kriege (Und ich lese wirklich gern!!) Aber was soll man machen ;-)). Alles in allem muss ich sagen, es ist einfach eindeutig >kein< gutes Buch!

11.01.2012 15:22:53
FT

Ich finde das Buch überhaupt nicht spannend Oder lesenswert. Es gibt so viel Filme und Bücher über dieses Thema, da interessiert einen das persönliche Schicksal eines einzelnes keinen keine mehr. Und im Buch erfährt man kaum was über "unwertes leben" im dritten Reich, also kann man sich das Buch echt schenken!
Das ist eines der schlechtesten Bücher die ich eh gelesen habe!

07.01.2012 14:31:18
Chrissi

Ich habe dieses Buch auch als Prüfungslektüre. Nach dem ersten Kapitel hatte ich schon keine Lust mehr zu lesen, obwohl ich eigentlich echt gerne lese.
Ich finde, dass es ein interessantes Thema ist, aber dass es einfach zu langatmig und zu schwer geschrieben ist.
Aber..: Wenn man bedenkt, dass es schon richtig klassische Lektüren für die 10. Klasse gab, haben wir mit "Grafeneck" noch Glück.

05.01.2012 14:26:44
Rachel

Ich habe dieses Buch auch als Prüfungslecktüre. Ich bin kein Krimileser aber das Buch is zum einschlafen und nicht grad gut zu lesen. Ich finde man sollte auch modernere Bücher als prüfunkslecktüren nehmen. Klar is es wilchtig bekannte Bücher gelesen zu haben aber was zu viel is is zu viel. Selbst wen es allein aufgearbeitet werden muss und nicht in der Klasse.
Ich find das Buch nicht gut.

02.01.2012 11:05:18
Marcel

Hallo,ich habe das Buch genauso wie Sarah als Prüfungsthema, in ganz Ba-Wü ist dieses Buch Prüfungsthema! Ich finde das Buch auch nicht schlecht, da mich Geschichten aus der Nazi-Zeit besonders interessieren. Leider müssen wir zu dem Buch ein Lesetagebuch schreiben, was aber auch nicht schlecht zur Prüfungsvorbereitung ist.

29.12.2011 15:28:04
Sarah

Hallo Leute,
Ich habe das Buch Grafeneck auch als Prüfungsthema. Ich finde es ehrlich gesagt nicht schlecht wie ihr alle tut. Mein Lehrer meint das gleiche. :) Wieso gefällt euch das Buch nicht ?
Ward ihr mit eurer Klasse auch schon in Grafeneck zu besuch? Und auf dem jüdischen Friedhof in Buttenhausen ??? Nein, dann solltet ihr das driengend erledigen.

06.12.2011 16:25:19
Neele

ja meine Lehrerin hat auch gesagt das es ein Dialog wird.
Das Buch ist echt kompliziert.
Ich habe es nicht gerne gelesen, da wir das Thema ja auch schon das Jahr zuvor behandelt haben. Das es viele Rechtschreib fehler hat. hat meine Leherin auch gemeint. _Ich finde es gibt bessere Bücher_^^lg Neele

06.12.2011 16:18:24
Caroline

Ich habe das Buch auch als Prüfungslektüre. Und ehrlich ich finde es ist sehr schwer zu lesen vor allem die Sachen mit Recht, Unrecht, Schuld und Erbarmen ist richtig verzwickt.
Meine Deutschlehrerin meint die Prüfung könnte dieses Mal höchst warscheinlich darum gehen einen Dialog zu schreiben wie Mauser Greving die Ganze Wahrheit erzählt. Dabei soll das auf Seite 220 unter los gehen. Was denkt ihr wird das auch ein Dialog?

16.11.2011 17:16:18
schüler Klasse 10

hey ganz ehrlich ich finde es so unlogisch das so etwas Prüfungslektüre ist. Ja ich bin jetzt auch in der 10. Klasse einer Realschule und.. das Buch ist wirklich nicht spannend und ich denke wenn er schon den Namen Grafeneck gibt sollte er auch Reales schreiben statt immer nur erfinden ..aber okay seine Sache wenn der Autor das so macht..
Das Buch mag keiner aus meiner Klasse weil es uns Jugendliche irgendwie nicht so sehr anspricht wir waren auch in Grafeneck ..nichts ist so wie im Buch :)
das Buch ist auch schwer zu bearbeiten, die Informationen vertauscht man ineinander, die Figuren bringen auch durcheinander.. das was alles passiert wird auch zu lang geschrieben finde ich. 2 seiten lang wird ein kleines detail beschrieben.. das macht sehr ungeduldig aber spannt nicht an.am liebsten will man da vorblättern oder ganz aufhören mit lesen. naja.. Rainer Gross kann sehr gut beschreiben und ist ausführlich ..aber tut mir leid für mich ein bisschen ZU SEHR ausführlich .
Lg :))aber jetzt sag ich mal etwas Positives :) Hauptgedanke ist gut !

06.11.2011 16:10:20
Johanna

Ich finde das Buch sehr interessant! Wenn ich mir überlege, was sonst für Prüfungslektüren gelesen wurden bzw. werden z.B. die Geschichte der Currywurst... Durch dieses Buch wird man angesteckt sich mehr Informationen zu suchen und über die Dinge die dort passiert sind nach zu forschen. Besonders stark gefallen mir die Gedanken, die von jeder Seite beleuchtet werden. Es geht nicht nur um das Geschichtliche, nein, es wird auch tiefer gedacht. Ich habe es schon bald drei mal durchgelesen!

01.11.2011 19:51:30
Katja

Ich muss dieses Buch als Prüfungslektüre für die 1o Klasse Realschule lesen . Naja wie soll ich sagen, es ist nicht das beste Buch das ich gelesen habe und meiner Meinung nach auch nicht das beste Thema ... Deprotierung und Juden . naja okey

Ich mags nicht da wir das Thema schon oft und lange in Geschichte und so hatten und es einfach irgendwann langweillig wird!

01.11.2011 12:13:37
Lisa

Normalerweise lese ich Bücher in Null-Komma-Nichts durch, aber bei diesem Buch musste ich mich dazu zwingen es zu lesen. Es ist zwar einfach geschrieben und einfach zu lesen, aber irgendwie kommt Langeweile auf.
Ich bin jetzt in der 10. Klasse und habe dieses Buch als Prüfungslektüre bekommen... Leider finde ich das Buch nicht sehr spannend aufgebaut, denn ich wusste schon früh, wie es endet.
Ich würde es den 8. und 9. Klassen empfehlen... :)

10.09.2011 16:25:06
Jule

ich komme auch in die 10. Obwohl ich eine leseratte bin und mich auch sehr für die Zeit drittes Reich interessiere musste ich mich leider sehr durch das Buch kämpfen. Meine Mitschüler meinen das sie die Zeit gar nicht interessant finden was ich sehr schade finde dieses Buch hat ihre Einstellung nicht gerade gebessert und den Charakter Mauser finden wir gar nicht interessant fast schon langweilig.

21.08.2011 13:32:37
Renate Diehl

Ich bin Lehrerin und unterrichte unter anderem auch Deutsch..
Nun, meine Begeisterung über dieses Buch als Prüfungslektüre für die Realschule ist verhalten.
Vor allem ist es der Stil, der keineswegs überzeugt.Der Anfang des Buches schafft eine hohe Erwartungshaltung, die aber dann nicht erfüllt wird.Auch wenn die Absicht des Autoren, einen Beitrag zur Erhellung und Aufarbeitung eines weniger bekannten und besonders düsteren Kapitels der deutschen Geschichte beizutragen, durchaus anerkennenswert ist, so schafft es das Buch nur in geringem Maße, junge Menschen zu einer intensiveren Auseinandersetzung und eigenständigen Recherchetätigkeit zu motivieren. Dazu fehlt es an persönlichem Bezug zu dem kauzigen Haupthelden und der Geschichte um seine Schwester Mutz. Ich hätte mir in diesem Sinne ein paar mehr Fakten zu den realen Geschehnissen in Grafeneck gewünscht.Die Kommentare von Schülern, die diese Lektüre an manchen Schulen schon in der neunten Klasse durchgenommen hatten, untermauern meine Einschätzung.Und was mich schockiert hat, ist die Erkenntnis, dass die ohnehin immer mehr nachlassende Bereitschaft und Fertigkeit, sich eine gute Rechtschreibung anzueignen, nun auch schon im Buchdruck angekommen ist. So viele Fehler (vor allem in der Groß-und Kleinschreibung) habe ich noch nie in einer Prüfungslektüre zu Gesicht bekommen.

30.06.2011 10:56:58
BIG NOSE

Ich hab das Buch nicht gelesen aber es ist scheiße :D ich habe mein sohn getötet als ich es gelesehn habe. meine nase ist göttlich. einfach nur übermenschlich groß. damit kann man net lebe. ich spieß alle leute in meiner umgebung auf es macht auch fun. ich bin das hässlichste mädchen auf der welt. awa hab kein sohn bin ne bitch und 15 jahre alt. hab es nie verkraftet das mein freund schluss machte. bin jetzt son psycho und stalker wie man das auch nennt. ich denke ich schaffe es jeden abzuchecken doch dabei haben alle angst vor mir. ich verbitche meine freundinnen.

06.06.2011 08:17:08
Hatice

Ich hab es auch als Prüfungslektüre und finde es sehr spannend und mitreißend. Ich empfehle es allen dieses wunderbare Buch zu lesen. Man kann mich auch in Facebook kontaktieren wenn ihr Fragen dazu habt. Ich würde mich auch freuen neue Kontakte und Freundschaften zu finden, denn leider hab ich keine Freunde. Eine Beziehung wär auch nicht scchlecht . Mfg Hatice :)

06.06.2011 08:17:06
esther

ich finde das ist das beste buch ever
jeder muss es lesen unbedingt
ganz wichtig
wichtig hoffe es gefällt euch auch so gut wie mir und ich hoffe ihr habt viel spaß und freude dabei es zu lesen und durchzunehmen.
es ist sehr spannend und interessant und aufregend.
man muss sich hineinversetzten
i

12.04.2011 17:29:44
frederick weimar

ich finde das buch sehr spannend ich bin in der mittleren Reife und haben das buch als Prüfungslektüre.
Man erfährt gleichzeitig auch viel über die Deportation der Juden.
und die zeit des dritten reichesich empfehle das Buch jedem der Spaß an krimis hat. denn das buch ist wirklich ein clecer erzählte geschichte

26.03.2011 10:30:09
Hermann Mauser

Das ist ein scheis buch !!!
Total langweilig... Es gibt viel bessere Krimis. Er ist sehr kurz und nicht lesenswert. Totale Geldverschwendung !!! Es ist total unrealistisch wie Mauser vorgeht. Eines stimmt: Er ist ein verschrobener Kauz. Ich musste den Krimi leider als Prüfungslektüre für die Mittlere Reife lesen und hoffe das andere Schüler nicht so ein Pech haben.

21.12.2010 12:47:36
Walter Brants

Auch ein Krimi muss sich einen Faktencheck gefallen lassen. Dass ausgerechnet der Kriminalroman „Grafeneck“ dabei durchfällt, ist angesichts dieses sensiblen Themas sehr bedauerlich. Die beiden folgenden Links zeigen dies in aller Deutlichkeit. Es ist mir ein Rätsel, warum der Autor so leichtsinnig mit der geschichtlichen Wahrheit umgeht. Schade, Grafeneck hätte einen besseren Krimi verdient.

http://www.gedenkstaette-grafeneck.de/index.php5?file=319&id=3
http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Schumann

07.12.2010 10:29:40
Martin Bartkowski

Herr Gross, wir sind gerade im D-Unterricht live online und Julia fragt mich, ob es den Toten in der Höhle wirklich gegeben hat? Wir arbeiten seit ein paar Stunden mit dem Buch und fertigen zurzeit ein Lesetagebuch...
Liebe Gruesse von der Klasse 9c der Uhland-Realschule in Göppingen...
Martin Bartkowski

10.03.2010 01:38:42
gisela Schmid

Wenn ich mir vorstelle, dass es bald keine Zeitzeugen mehr gibt, ist dieses Buch doppelt wichtig, zeigt es doch, dass die große Mehrheit schweigt. Ich bin mir sicher, dass noch viele solcher Verbrechen aufgedeckt werden könnten, wenn die Mehrheit nicht schweigen würde, sondern den Mut hätte, über die Vergangenheit zu reden. So ein Buch macht Geschichte lebendig, holt die Vergangenheit in die Gegenwart und konfrontiert damit, dass die Naziverbrechen auch vor unserer haustüre begangen wurden.

25.04.2008 22:04:01
Kinsey

Ein Krimi unter dem Titel „Grafeneck“? - Meine Neugier war sofort geweckt. Wenn man aus dem deutschen Südwesten kommt, verbindet man damit automatisch den Begriff Euthanasie. Aber es ist mehr als ein Krimi „von d’r Alb ra“. Der obligatorische Leichenfund dient eigentlich nur als Aufhänger für eine Geschichte um Vergangenheitsbewältigung, Verdrängung und eigenes Erinnern. Mit sparsamen Worten, aber völlig überzeugend verbindet Groß dabei historische Fakten geschickt mit einer fiktiven Handlung. Ein Beispiel dafür, daß man auch auf 200 Seiten eine richtig gute Geschichte erzählen kann.
Den diesjährigen Friedrich-Glauser-Preis hat der Autor vor ein paar Tagen völlig zu Recht bekommen! Dem Buch kann man nur jede Menge Leser wünschen.

26.11.2007 07:05:38
Anja S.

Dieser Erstling hat mir ganz wunderbar gefallen. Eine sympathische Hauptfigur mit Ecken und Kanten, eine klug erzaehlte, ungewoehnliche Geschichte, spannend erzaehlt, anspruchsvoll, lebensnah, einfach klasse! bitte mehr davon!!!

29.08.2007 21:07:49
Torsten H.

Nicht reißerisch, aber immer fesslend, mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit macht diese sehr gut geschriebene Geschichte einfach Spass. Die Story läßt zum Schluss ein paar Fragen offen und das gefällt. Schließlich ist das im Leben auch so.Diese Buch ist genau das richtige für einen lauen Sommerabend.

Echte Täter,
wahre Ereignisse

Wir berichten über spannende Kriminalfälle und spektakuläre Verbrechen, skrupellose Täter und faszinierende Ermittlungsmethoden – historisch, zeitgeschichtlich, informativ. Aktueller Beitrag: Der große Wall-Street-Anschlag von 1920, ein Krimi-Couch Spezial von Dr. Michael Drewniok. Titel-Motiv: © istock.com/EXTREME-PHOTOGRAPHER

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