Bruderherz

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Ullstein, 2004, Seiten: 318, Übersetzt: Franziska Weyer
  • Berlin: Ullstein, 2008, Seiten: 320, Übersetzt: Franziska Weyer
  • Berlin: Ullstein, 2006, Seiten: 318
  • : AmazonCrossing, 2014, Titel: 'Der Anruf', Seiten: 292, Übersetzt: Kerstin Fricke

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An einem schönen Frühlingsabendzieht der Krimiautor Andrew Thomas ein anonymes Schreiben aus seinem Briefkasten: Auf seinem Grundstück sei die Leiche einer seit kurzem vermissten jungen Frau begraben, mit einem von Andrews Küchenmesser ermordet und mit seinem Blut befleckt. In der Jeans der Leiche werde er eine Telefonnummer finden, die er anrufen solle. Ansonsten bekomme die Polizei einen Tipp, wo die Mordwaffe zu finden sei. Ein Scherz, denkt Andrew zunächst. Doch er täuscht sich. Und erkennt schnell: Der Mörder hat ihn in der Hand. Andrew muss sich auf ein grausames, raffiniert ausgeklügeltes Spiel einlassen, dessen Regeln er nicht durchschaut - und das ihn in die Abgründe der eigenen Seele blicken lässt...

Bruderherz

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Letzte Kommentare:
12.04.2010 23:18:14
Marv

Das Buch beginnt rasant, dem Krimi-Autor Andrew Thomas wird durch einen anfangs Unbekannten ein \'Mord in die Schuhe\' geschoben. Der Unbekannt erpresst Thomas seinen Anweisungen zu folgen, ansonsten werden die \'Beweise\' für den Mord der Polizei zur Verfügung gestellt. Es beginnt eine Umerziehung Thomas durch den Unbekannten, ein freilegen seiner \'echten Natur\'. Nach Knapp 100 Seiten und unzähligen Toten ist man gespannt wie den die weiteren 200 Seiten gefüllt werden sollen. Und hier verlässt Crouch der Elan des ersten Drittels. Personen werden aufgebaut ohne dass sie eine weitere tragende Rolle spielen, Handlungsfäden bleiben ummotiviert, die Rückblenden zur Erläuterung der Motivation der Handelnden sind eindimensional und abgedroschen. Auch dass Ende erscheint unmotiviert und konstruiert. In Summe zumindest in der 1. Hälfte ein spannender, teilweise grausamer Thriller, am Reißbrett entworfen und dennoch mit Logikbrüchen in der zweiten Hälfte abflachend. Ein etwas besserer Durchschnittsthriller

05.02.2010 20:44:38
Alexandra

Ein Mord-Messer-Blut-Roman, da wird umgebracht ohne Ende ...
Aber im Ernst: Zu Beginn sehr spannend und rätselhaft, doch dann sinkt das Niveau von Seite zu Seite.
Der "Held" Andy (Ich-Erzähler), der sich als gewieften Krimi-Autoren beschreibt, stolpert tapsig in jede Falle, die ihm sein mordender Zwillingsbruder stellt. Absolut amateurhaft versucht er, diesen selbst um die Ecke zu bringen, um nicht als "Täter" der vom Bruder begangenen Morde ins Gefängnis zu wandern.
Der Plot hätte mehr hergegeben. Man hat den Eindruck, dass B. Crouch irgendwann die Ideen ausgegangen sind, der abstruse Schluß spricht sehr dafür.
Allenfalls 65 Grad.

09.12.2009 20:49:25
swigl88

Bruderherz ist ein ausgefeilter psychothriller!

Es fällt nicht schwer sich in die Haut von Andrew Thomas zu versetzen.
Allerdings will man in der auch nicht so wirklich stecken.
Die Geschichte gewinnt bereits am Anfang sehr schnell an Tempo, büßt aber zum Ende hin etwas an Tempo ein. Dies ist allerdings nicht dramatisch, da die Geschichte durchwegs seine Reize hat.

Das Ende finde ich etwas kurios und wirkt auch zu konstruiert, ansonsten aber ein klasse Buch.

84°

19.10.2009 12:58:12
Katharina

Das Buch ist der absolute Wahnsinn!
Anfangs war ich so gefesselt das ich es garnicht aus der hand legen konnte.
Ich war so begeistert und war so frustriert das dass Buch zuende war, weil ich zu dem zeitpunkt nicht wusste das es einen zweiten Teil gibt.

Den habe ich dann zu Weihnachten bekommen er ist zwar etwas schwerer zu lesen und zu verstehen aber um es deutlich zu machen er reicht dem ersten Teil nicht im geringsten das wasser!

der erste war so lebhaft udn echt das ich abends abträume hatte und angst hatte im urlaub an einer Bucht vorbeizufahren weil ich dachte gleich steht dort ein auto und die bringen uns um!
Spannung pur einfach ein toller Schriftsteller und ein Hervorragendes Buch!!!

11.08.2008 20:16:04
Janine

"Bruderherz" ist echt der schlimmste Krimi, den ich je gelesen habe und an Drame fehlt es ihm auch nicht. Es ist einfach schlimm, wenn man denkt, dass es echt solche Leute wie Orson und Luther gibt. Aber es sind trotzdem ein paar Morde zuviel, eine Seite ohne Mord und Blut gibt es in dem Buch, glaub ich, nicht. Das Buch ist einfach nur spannend und schwache Nerven kann man dabei echt nicht gebrauchen. Es ist ein Wahnsinn, Blake Crouch ist echt ein Genie, so einen geilen Thriller zu schreiben.

Echtes Lob an ihn! Das Buch zu lesen, ist schwierig, weil man manchmal fast weinen möchte. Die Größenwahnsinnigkeit von diesem Orson ist einfach zum Verrücktwerden!

23.03.2008 21:46:19
Schrodo

Erst noch heile Welt und gleich darauf im Alptraum angekommen. So geht´s Krimischreiberling Andrew Thomas von einer Sekunde zur anderen. Was der arme Kerl durchmacht und irgendwie gar nicht aufhalten kann geht auf keine Kuhhaut.
Sehr gut zu lesen. Ich fand das erste Buch „Bruderherz“ besser als das zweite. Aber wer das erst gelesen hat liest auch das zweite.
Absolut empfehlenswert!

21.01.2008 09:12:09
Bio-Fan

Eins muss ich Blake Crouch lassen; er fackelt nicht lange. Direkt zu Anfang offenbart er uns die perversen Abgründe von Andrews Zwillingsbruder Orson. Gleichzeitig öffnet er die Zwickmühle, aus der es für Andrew kein Entrinnen zu geben scheint, außer.
Spannung von Anfang bis Ende gibt leider viel zu selten. Blake Crouchs Schreibstil ver schärft noch den Parforce-Ritt durch das Leben der Zwillinge. Schnörkellos und mit brutaler Offenheit führt er uns zum clever gemachten Showdown.
Lese-Spannung, die leider nur ein paar Stunden währt.

09.12.2007 22:18:07
queenodt

Muss mich meinem Vorredner anschließen, als Debüt sicherlich ordentlich, aber auch nicht mehr. Meine Erwartungen hat es jedenfalls nicht erfüllt. Der Schluß, lässt für meinen Geschmack zu viel offen. Insgesamt hätte die Story mehr hergegeben.

24.08.2007 21:45:31
Sonnschein

Das Buch beschäftigt einen nach dem Lesen sicherlich noch ein bischen - das muß ich zugeben- aber für meinen Geschmack ist das kein "Hochspannungs-Thriller".
Der Schreibstil des Autors war für meinen Geschmack zu nüchtern und die ersten 180 Seiten plätscherten nur so dahin. Der rasante Schluß hingegen war da schon eher mein Geschmack!
Von mir gibts nicht mehr als 70° - ganz ordentlich zum Lesen, aber kein MUß!

20.07.2007 12:03:44
Eva

ja, für einen "Erstling" ganz gut. Flüssig zu lesen.

Aber: nach der ersten Faszination über die Idee (á la "tu, was ich sag, oder ich mache dich zum Mörder, die passende Leiche liegt schon in deinem Blumenbeet") war ich ziemlich gelangweilt von der Handlung. Die Figuren blieben farblos, traten auf und wurden gleich wieder ganz gemein gekillt - aha, spannend.

Einen Kommentar gibts von mir, weil ich die Meinung von morus64 sehr hübsch formuliert finde, ihr aber inhaltlich in fast keinem Punkt zustimmen kann. Und vor allem: ich kenne weder "Schule des Schweigens" noch "Lied der Sirenen" - aber ich verehre Mo Hayders 1+2, und war sehr angetan von T.G´s "Chirurgin". Mit diesen Büchern kann sich "Bruderherz" keinesfalls messen! Man sollte sie noch nicht mal im gleichen Satz erwähnen!

Ich habe "Bruderherz" für 2.99 am Grabbeltisch erstanden, und dafür war es total ok. Ich werde es (wie die meisten Bücher) weiterverschenken. In meinem kleinen Bücherregal stehen nur Bücher, die ich gerne noch mal ein 2. oder 3. mal lesen möchte. Für "Bruderherz" ist da kein Platz.

22.03.2007 09:45:41
b.neumann

Ich habe es immer bedauert, ein Einzelkind zu sein - nach "Bruderherz" von Blake Crouch nun nicht mehr....

Ein traurig und wütend machendes Familiendrama als eine Gradwanderung zwischen zerstörerischem Hass und längst verschütteter Liebe unter eineiigen Zwillingen - ein beachtliches Erstlingswerk!

Sehr schön beschrieben auch die Rückblenden in Kindheitstage, wo durch schockierende Schlüsselerlebnisse die späteren nicht minder schockierenden Auswirkungen dem Leser nachvollziebar gemacht werden.

Und was da auf den letzten ca. 100 Seiten abgeht (vergessen Sie ab jetzt das Wort "Lesepause", geht jetzt nicht mehr!), erinnert in Tempo, Dramatik und rasanten Kehrtwendungen an "Die Chirurgin", "Schule des Schweigens", "Der Vogelmann", "Das Lied der Sirenen" - allesamt mittlerweile hochbewertete Couch-Klassiker.

FAZIT: trotz aller (hoffentlich) konstruierten Brutalität ein Krimi mit nachhaltiger Langzeitwirkung auf den Leser, im Gedächtnis kleben bleibend und zum Grübeln zwingend über den Freud'schen Zusammenhang zwischen Kindheitstraumata und späteren "Defekten" im Erwachsenenalter.

Saubere Kriminalliteratur, deshalb:
93 GRAD

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

Lies die Geschichte, erkunde den Tatort und bringe Licht in das Dunkel um einen mysteriösen Kriminalfall. Welche Auffälligkeiten bringen die Ermittlungen voran? Welches Indiz überführt den Täter? BEHIND THE DOOR - spannende und interaktive Kurz-Krimis auf Krimi-Couch.de.

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