Der Tod der Königskinder

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Kassel: Prolibris, 2005, Seiten: 190, Originalsprache

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Ines Dietzsch
Nicht immer sind aller guten Dinge drei

Buch-Rezension von Ines Dietzsch Sep 2005

Katja Sommer ist zurück. Im dritten Roman von Birgit C. Wolgarten arbeitet die aus Köln kommende Polizistin wieder mit Sven Widahn und seinen Kollegen zusammen und die Insel Rügen dient abermals als literarische Kulisse für einen Kriminalfall mit lokalem Erkennungswert.

Die Frühlingssonne schickt ihre ersten wärmenden Strahlen auf die Insel, die um diese Jahreszeit noch wenige Touristen anlockt. Am Sonntagmorgen spielt ein Rentner mit seinem Hund am zugefrorenen Schwarzen See, einem idyllisch gelegenen Gewässer inmitten dichter Bäume und stiller Natur. Dabei entdeckt er die Leichen von Melanie und Darius. Ertränkt wie junge Kätzchen treiben die Körper der zwei Teenager unter der Eisdecke. Auch wenn es beim Auffinden des jungen Liebespaares auf den ersten Blick nach erweitertem Selbstmord aussieht, ermitteln die Kommissare vom Polizeirevier Stralsund in alle Richtungen. Vom Gerichtsmediziner erfahren die Beamten, dass die beiden Jugendlichen ermordet wurden. Deren Familien reagieren sehr unterschiedlich auf die schreckliche Nachricht, waren aber beide gegen die junge Liebe ihrer Kinder. Warum verwickeln sich die Eltern in widersprüchliche Angaben und wo traf sich das Liebespaar heimlich? Eine dem Revier zugespielte Kassette bringt Licht ins Dunkel und offenbart die tragischen Zusammenhänge.

Katja Sommers dritter Fall ist etwas kürzer ausgefallen als seine beiden Vorgänger und kann an deren Niveau nicht anknüpfen. Zu ausführliche Beschreibungen versuchen über eine knappe Handlung hinwegzutäuschen. Einem seltsamen Erklärungszwang folgend schildert die Autorin das Auffinden der Leichen sehr umständlich und verliert sich in ausschweifenden Erläuterungen über Funktion, Aussehen und Kostenfaktor eines Hundespielzeugs namens "Kong".

Die private Entwicklung der rothaarigen Kommissarin kommt nicht so recht voran. Zwar hat sie sich eine alte Steinscheune auf der Insel gekauft und möchte auf Rügen heimisch werden, aber bei den Männern sitzt sie immer noch zwischen den Stühlen. Kai Grothe in Köln oder Sven Widahn auf Rügen, wobei ich mich frage, was Katja nach den vorausgegangenen Geschehnissen aus Und es wurde Nacht noch an diesem eitlen Pfau findet. Einmal zu oft bindet er sich bei den Befragungen seinen Zopf neu.

Wie schon in den beiden ersten Teilen kommt in Monologen ein Unbekannter zu Wort, der Mörder. Dies verführt zu einer frühzeitigen Meinungsbildung über die Identität des Täters. Routinierte Krimileser und Kenner von Birgit C. Wolgarten ahnen natürlich, dass sie die Lösung nicht so einfach präsentiert.

Das Flair der winterlichen Ostseeinsel hat Frau Wolgarten treffend eingefangen und dennoch wirkt das Einbringen von Lokalkolorit bei diesem Roman bemühter, spezifisch an den Stellen, wo bestimmte Straßen und Gebäude nur aufgezählt werden. Summa summarum: ein leicht zu lesender, hinlänglich spannender Unterhaltungsroman, der nur ein geringes Maß an Konzentration erfordert.

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Letzte Kommentare:
15.02.2008 10:42:09
silke

Auch der dritte Fall von Katja Sommer hat mir sehr gut gefallen,wenn auch nicht so,wie die ersten beiden.Es ist nicht ganz so spannend und es wird einem ziemlich schnell klar,wer der Mörder ist.Das Ende bleibt etwas offen,so dass ich auf einen weiteren Fall von Katja Sommer hoffe.

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