Fürsten & Fälscher

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • München: Diana, 2005, Seiten: 314, Originalsprache
  • Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2006, Seiten: 1, Übersetzt: Martin Pfisterer, Bemerkung: MP3

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Peter Kümmel
Nette leichte Unterhaltung für das Vorabendprogramm

Buch-Rezension von Peter Kümmel Jun 2005

Üblicherweise sind es keine Sensationsprozesse, mit denen ein Anwalt aus Adelskreisen wie Christian von Landsburg zu tun hat. Sondern das sind dann eher Erbstreitigkeiten, Vaterschaftsklagen oder Adoptionsverträge. Wobei es sich bei letzteren selten - wie man erwarten mag - um Kinder handelt, sondern um erwachsene Menschen, "die in ihrem Drang nach Höherem an die Grenzen der eigenen Herkunft gestoßen waren". Und so lässt man sich einen Adelstitel, den man nur durch Heirat oder Adoption erlangen kann, schon mal einiges kosten. Und manch verarmter Adel ist dankbar dafür.

Aber auch als Amateurdetektiv macht der attraktive Anwalt keine schlechte Figur. In seinem zweiten literarischen Fall ist sogar seine eigene Familie betroffen. Tochter Leonie ist mit ihrer Freundin Sophie von Biel spätabends unterwegs, um gemeinsam essen zu gehen. Da geht dem Auto von Sophie, die immer knapp bei Kasse ist, während eines Gewitters das Benzin aus. Ein anderes Auto hält an, Sophie steigt aus, geht zu dem Wagen - und verschwindet. Leonie verständigt in ihrer Sorge ihren Vater. Handelt es sich um eine Entführung? Soll man die Polizei hinzuziehen? Zunächst einmal verständigen die beiden Sophies Vater Otto von Biel. Dieser ist alles andere als besorgt, sondern nur verärgert über die späte Störung, was Vater und Tochter Landsburg ziemlich ratlos macht.

Als sich am nächsten Tag dann die Entführer im Hause von Biel melden und ihre Lösegeldforderung in Millionenhöhe stellen, reagiert der Vater wütend. Keinen Cent würde er für seine Tochter zahlen.

Im Hause von Landsburg steht der 70. Geburtstag der Hausherrin an und Christian plagt die Sorge, ein ansprechendes Geschenk zu finden. Dann ist da auch noch die attraktive Bernice Alper, die eine starke Anziehungskraft auf ihn ausübt. Die erste Frau, für die Christian nach dem Unfalltod seiner geliebten Gattin überhaupt Augen hat. Doch trotz all der großen und kleinen Probleme, die man als Adliger so hat, stürzt sich der Anwalt als Hobbydetektiv in den Fall des entführten Mädchens und ist verblüfft, dass er von Otto von Biel auch noch offiziell beauftragt wird, in dieser Angelegenheit für ihn tätig zu werden.

Sky du Mont sind Adelskreise aus eigener Erfahrung bestens vertraut, und so bot es sich für ihn an, seine Schriftstellerkarriere mit Romanen aus diesen Gesellschaftsschichten zu beginnen. Kaum einem seiner Charaktere fehlt das "von" im Namen oder ein Adelstitel. Man befindet sich in sozialen Schichten, in denen Kleidung und Etikette vorrangige Bedeutungen haben, Künstler eine wichtige Stellung besitzen und man sich allgemein ein wenig steif gibt.

Der Plot an sich ist ziemlich dünn und so sind eher die kleinen Nebensächlichkeiten das Interessante am Geschehen. Schnelle Perspektivwechsel sorgen für einen Wissensvorsprung des Lesers und so weiß dieser auch, dass die Entführung eigentlich gar keine richtige ist. Aber gibt es da vielleicht noch einen ungeklärten Hintergrund?

Nette einfache Unterhaltung, bei der die Szenen, falls wirklich mal ein wenig Spannung aufkommt, sofort mit einem Cliffhanger enden. Eine Story wie geschaffen für eine Verfilmung für das Vorabendprogramm und dank viel direkter Rede leicht zu lesen.

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Letzte Kommentare:
31.03.2007 12:37:45
Annelie

Ich schließe mich dem Vorredner an: Es mag ja wie hier aufgeführt "nett" zu lesen sein, aber eigentlich gehört das ganze in einem Papierumschlag als Heftchen an einen Zeitungskiosk.

31.03.2007 07:31:08
Rolf Wamers

Na ja, hieße der Autor Otto Schmitz, es hätte sich wohl kein Verlag für die Veröffentlichung des Buches gefunden. Ein Buch, ein Autor, das/den man nicht gelesen haben muss.

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