Die Vipern von Montesecco

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Kiepenheuer, 2005, Seiten: 275, Originalsprache
  • Berlin: Aufbau, 2007, Seiten: 275, Originalsprache
  • Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2006, Seiten: 7, Übersetzt: Sabine Swoboda

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Im Adria-Hinterland leben nur wenige Menschen. Es ist Juli und einer aus dem Dorf ist tot: Giorgio Lucarelli wurde von einer Viper gebissen. Was wie ein Unfall aussieht, war wohl ein geplanter Racheakt. Carlo, der Vater des Toten untersagt die Beerdigung, bis der Täter nicht gefasst ist und verunglückt kurz darauf selbst tödlich. Ganz Montesecco sucht den Mörder - und nahezu jeder im Ort ist verdächtig.

Die Vipern von Montesecco

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Letzte Kommentare:
17.06.2017 07:43:20
Jossele

Bernhard Jaumann: Die Vipern von Montesecco
In Montesecco, einem winzigen italienischen Dorf nahe der Adria, wird die Leiche von Giorgio Lucarelli gefunden, gebissen von einer Viper. Das sieht zunächst wie ein Unfall aus, bis man feststellt, dass der Fundort nicht der Ort ist, an dem Giorgio gebissen wurde. Jemand muss den Mann also daran gehindert haben, Hilfe zu holen. Zunächst kommt natürlich der gerade aus dem Gefängnis entlassene Vannoni in Verdacht, denn der hatte vor 15 Jahren seine Frau getötet, weil sie ein Verhältnis mit Lucarelli hatte. Aber auch andere sind verdächtig, denn Lucarelli war ein Schürzenjäger. Das ganze Dorf ermittelt. Die Geschichte liest sich wie eine Art erweiterter Whodunit. Stellenweise kippt sie ins Komische, aber nie so, dass es lächerlich wirkt. Das Gemeinschaftsgefühl der Dorfbewohner und ihr Wille, die Dinge im Dorf selbst zu regeln, kann auch durch die Polizeimacht und die Ortsverwaltung im nahen Pergola nicht erschüttert werden. Eine abgeschlossene Gemeinschaft kommt zum Vorschein, gezeichnet zwischen Idylle und Wahnsinn. Sehr unterhaltsam. 90°

10.06.2008 16:05:15
Waltraud M.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Vor allem finde ich es gut beschrieben, wie das Leben in einem kleinen Bergdorf ist, auch die Charakteren der einzelnen Personen hat er fantastisch beschrieben. Ich mache mich im Sommer auf die Suche nach Montesecco. ich werde aber niemand dort auf die Mordfälle ansprechen.

04.08.2007 13:18:12
Anja S.

Dieser Krimi ist nicht übermäßig spannend, aber gut zu lesen und hat mir gut gefallen. Die Atmosphäre eines kleinen italienischen Dorfes ist sehr gut geschildert und macht Lust auf einen Urlaub in Italien. Ich werde mir auch das Nachfolgebuch "Die Drachen von Montesecco" besorgen.

27.07.2007 14:47:52
Ulrich K.

Endlich und durch puren Zufall kam ich auf diesen Autor, der genau den Nerv bei mir trifft, der das unterhaltsame Lesen ausmacht. Vor nicht langer Zeit las ich noch drei F. Glauser-Bücher, an die ich mich bei diesem Buch auch ein wenig erinnert fühle. Auch hier die Hitze und Verlassenheit, auch hier Atmosphäre, die zu beschreiben nur wenigen gelingt.

18.05.2007 10:09:23
Julijana Bosnjak

Ein tolles Buch, kann ich jedem empfehlen der die Nase voll von "angeblichen" Spannungen hat. Spannend, eindrucksvoll, Bildhaft, klar und eindeutig geschrieben. Selbst jetzt denk ich an das Buch und frage mich wer wohl der Täter ist.
Schade das ich es bald zu Ende hab, genieße jede Zeile und freu mich heute Abend auf ein Widersehen in "Montesecco".
Gruß J.B.

22.05.2005 16:30:02
Klaines

Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf, in welchem nicht mehr als 26 Leute wohnen. Als einer der Bewohner durch einen Vipernbiss stirbt, glaubt man nicht an einen Zufall. Jeder verdächtigt jeden. Es kommt ein richtiges italienischen Dorf-feeling auf, wenn man den Roman liest. Man hat das Gefühl, man sitzt mitten im Dorf. Einfach genial.