Die Bibliothek des Zaren

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • -: ?, 2000, Titel: 'Altyn Tolobas', Originalsprache
  • München: Goldmann, 2005, Seiten: 383, Übersetzt: Birgit Veit

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Als der englische Historiker Nikolas Fandorin, Nachkomme des berühmten Detektivs Erast Fandorin, von seinem Vater alte Dokumente erbt, beginnt er, sich für die Geschichte seiner Familie zu interessieren. Besonders ein Erbstück hat es ihm angetan: eine geheimnisvolle Handschrift seines Vorfahren Kornelius von Dorn, der im 17. Jahrhundert als Söldner nach Russland gekommen war. Nikolas reist nach Moskau, um das Geheimnis der Handschrift zu lüften, und gerät auf die Spur eines unermesslichen Schatzes ...

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Letzte Kommentare:
20.02.2007 16:00:02
Kristina

Obwohl ich ein großer Akuninfan bin,ist das Buch eher schwach, das erinnert mich an die anderen russischen Krimis wie Doncovas...(natürlich ist damit nur die Nicholas-Geschichte gemeint). Und was die Figur betrifft so ist der Engländer einen Schande für seinen genialen Grossvater

21.02.2006 07:46:34
Conny Carmichael

Mein erstes Akunin Buch, bin ich doch russischen Autoren bisher immer ausgewichen, aus Angst vor langatmigen, schwermütigen Beschreibungen und Namenswirrwarr. Desto mehr überrascht mich dieser Autor positiv, da er auf erfrischende Art und Weise mit Geschichte, Krimi und Gesellschaftsthemen unterhält. Sicherlich werde ich mir auch Akunins andere Bücher anschauen, denn hier fühlte ich mich im flüssigen Schreibstil gut unterhalten.

18.10.2005 16:27:03
iwana

ich empfinde "altyn tolobas" nicht gerade als verschachtelt und als flop schon gar nicht. verschachtelt ist eher "neklassnoe tschtenije" - kommt wahrscheinlich auf deutsch als "der kleine samson von dorn" (oder so ähnlich - weil ja der titel in erster linie verkaufbar statt dem russischen original angemessen sein muss) auf den markt. "altyn" ist eine wunderbare parodie auf ein häufig anzutreffendes phänomen: platonische russlandbegeisterung die immer den satz zitiert - "mit dem geist wär russland...." von lauter deppen die die entwicklung die dort vor sich geht nicht begreifen und nicht erfassen können. von leuten mit wohlstandattitüden - biojoguhrt, der cowboykiller mit brille, stämmige schnurrbärtige georgier etc. ppp. sir nicoals juniors russlandbild wird knallhart demontiert auf eine herrlich amüsante art und weise.

15.07.2005 17:55:55
Börnie

Nachdem ich Fandorin schon kannte und der Titel auch Lust auf mehr machte, fing ich begierig an zu lesen. Allerdings verpuffte schon nach wenigen Seiten das Interesse. Zu langatmig, zu verschachtelt. Kein Vergleich mit der Fandorin-Reihe. Da warte ich schon gespannt auf die nächste Übersetzung dieser Serie. "Altyn-Tolobas" war leider ein, wenn auch gelehrter, Flop. Da hätte ich mir lieber von der leider beendeten Pelagia-Trilogie, die einfach klasse war, eine Fortsetzung gewünscht.

23.03.2005 12:41:23
Christof Schauff

Über das Cover kann man nicht streiten, es ist einfach einfallslos und der Titel, na ja, ich hatte schon meine Bedenken, als ich las, das Goldmann die Pelagia - und Nicolas Fandorin Reihe veröffentlichen würde. Das Buch selber ist klasse, Akunin ist eine der absoluten Topadressen am "Krimihimmel".
Mehr davon ...

03.02.2005 22:57:38
Irina Korshevnyuk

Ich finde auch, dass die Übersetzung des Titels schlecht und einfallslos ist. Und das Cover sieht gräßlich aus. Warum müssen alle Romane, die in Rußland spielen, Glockentürme auf dem Cover haben?! Haben denn die deutschen Krimis den Fernsehturm von Berlin auf dem Cover, oder was?
Na ja, was das Buch selbst betrifft, der Name Akunin spricht für sich. Ich persönlich ziehe zwar die Fandorin-Reihe vor, aber diese ist auch nicht schlecht. Obwohl ich jedem empfehlen würde, erst mal "Fandorin" zu lesen.

15.12.2004 11:03:53
Daria Reis

Seine Bücher sind wunderschön!! Sie sind unglaublich interessant, sehr klug geschrieben, mit viel interessanten Dingen und viel Kentnissen z.B. über Japan unw..Man will mehr wie möglich Akunins Bücher lesen sie alle sollen übersezt werden

22.11.2004 16:04:14
zima

sehr geiles buch - aber wer bitte von den übersetzern ist auf die idee gekommen "Altyin Tolobas" mit "Die Bibliothek des Zaren" zu übersetzten. Im Roman wird ausführlich erklärt was ein "Tolobas" ist und was "Altyin" bedeutet" also etwas mehr phantasie bitte. "Die Bibliothek des Zaren" klingt unspektakulär, langweilig und schnöde. ein solches titel entspricht ganz und gar nicht der bedeutung des wortes "altyin" udn auch nicht der romanfigur die diesen namen trägt - ich finde die bibl d.zaren klingt wie "der schrank des apothekers" und der "das labor des physikers" nichtssagend und stumpfsinnig.