Mann ohne Makel

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2002, Seiten: 378, Originalsprache
  • Paris: Editions Jacqueline Chambon, 2006, Titel: 'Un Homme irréprochable: La première enquête criminelle de Stachelmann', Übersetzt: Jacqueline-Thérèse Chambon
  • New Milford: Toby Press, 2009
  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2004, Seiten: 378, Originalsprache

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Berge von Akten türmen sich seit Jahren unbearbeitet auf Josef Maria Stachelmanns Schreibtisch. Material für seine längst überfällige Habilitation. Doch der Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg, gleichermaßen geplagt von Arthritis und Historikerquerelen, hat alles Selbstvertrauen verloren. Da meldet sich ein ehemaliger Kommilitone und Genosse aus bewegter Zeit, Ossi Winter, inzwischen Kriminalkommissar in Hamburg. Er müht sich seit drei Jahren, eine Mordserie aufzuklären: Wer hat die Frau und zwei Kinder eines angesehenen Hamburger Maklers umgebracht? Es gibt nur eine schwache Spur, und die führt in die Vergangenheit. Winter bittet Stachelmann um Hilfe, und in dem Historiker erwacht die alte Neugier. Stachelmann macht sich auf die Suche und gerät in ein lebensgefährliches Labyrinth. Dieser atemberaubende, mitreißende Thriller führt den Leser zurück in eines der abstoßendsten Kapitel der NS-Zeit. Es ist bis heute nicht zugeschlagen.

Mann ohne Makel

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Letzte Kommentare:
27.03.2013 21:15:34
Anfangsverdacht

Also meiner Meinung nach ist der Schreibstil von Herrn Ditfurth öfter hölzern. Diese schone manische Häufigkeit der Beschreibung seiner Krankheit macht es auch nicht wahrscheinlicher, dass es sich so verhält. Ein Autor von Liebesgeschichten wird er auch nicht werden. Keine Ahnung, wer so miteinander redet und handelt, erinnert aber ganz sicher daran, so kann es nicht sein. Und dennoch ist es ein lesenswerter Roman. Einblicke in das Wsen des Studiums der Geschichtswissenschaft und gleichzweitig eine gelungene Beschäftigung mit unserer Vergangenheit.

25.02.2009 21:17:15
Juergen

Der "Berg der Schande" besteht aus 5 hohen Stapeln Akten, die Josef Maria Stachelmann, an der Hamburger Universität lehrend, für seine Habilitation "durchackern" muss. Der Mangel an Disziplin, so meint er, sei Schuld daran, dass wissenschaftlich bei ihm nichts weitergehe.
Erfolgreicher ist Stachelmann als Aufklärer von 3 Morden: Die Frau und 2 Kinder eines Hamburger Immobilienmaklers wurden grausam ermordet. Die Polizei steht vor einem Rätsel; noch dazu ist der Makler allseits beliebt und ein "Muster an Tugend". Ossi, ein Freund aus alten Studententagen und bei der Kripo tätig, holt sich von Stachelmann zeitgeschichtliche Informationen. Dieser hat nun allerdings "Blut geleckt" und beginnt auf eigene Faust nachzuforschen - was sich nicht gerade als ungefährlich erweist...
Mit Josef Maria Stachelmann hat Christian v. Ditfurth eine Figur geschaffen, die in vielem an Markells Wallander erinnert: ähnlich an seiner Arbeit zweifelnd; ein ähnlich kompliziertes Privatleben (Eltern, Freundin), usw.
Trotzdem klärt Josef Maria letztlich die 3 Morde auf, wobei ihm sein Beruf als Historiker zugute kommt, da die Lösung des Falls ganz wesentlich mit der deutschen Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus zusammenhängt.
Jedenfalls: ein weiterer Stern am (oft unterschätzten) deutschsprachigen Krimihimmel!

23.10.2008 10:56:29
Jana

Guter Krimi, schlecht geschrieben. Wundere mich etwas über die durchweg positiven Bewertungen, auch was den Schreibstil angeht...Ich fand ihn sehr holperig und auch leider ziemlich dilletantisch, nur Ulrich Hefner ist noch schlechter in der Schreibe. Die Dialoge zwischen Stachelmann und Anne fand ich besonders bescheiden, so gestelzt und völlig unrealistisch. Flirtet man so?
Also: Story hui, Schreibe pfui

26.03.2008 18:24:52
engelmicha

Toll geschrieben und ausserdem noch spannender Geschichtsunterricht. Wenn da nur nicht die bis zum Schluss nicht nachvollziehbare Rache des Täters wäre. Dass der Mann verbittert ist, ist klar. Es passt aber nicht zu seinem Charakter, so Vergeltung zu üben.
Totzdem empfehlenswert.

06.01.2008 20:43:26
catwoman_hh

Auf der Suche nach einem Krimi, der gewisse Kriterien erfüllt - Hamburg, verbunden mit Historischem -, bin ich hier auf Christian von Ditfurth und den liebenswerten Dr. Stachelmann gestossen - als Krimifan und gleichzeitig historisch am Dritten Reich Interessierte (und etwas angelesenem Wissen über diese Zeit) kann ich nur eines sagen: großartig!

Ich freue mich auf weitere Abenteuer des Dr. Stachelmann!

11.10.2007 22:14:48
Ulphina

Auf dieses Buch bin ich gestoßen beim Stöbern in meiner Lieblingsbuchhandlung um die Ecke, deren Inhaber und Mitarbeiter meinen Geschmack kennen und mir dieses Buch ans Herz gelegt haben.

Gut geschriebene Story, interessanter und sympathischer Charakter der Hauptperson, der gerade auch wegen seiner Schwächen und Krankheit authentisch ist, die vor seinen Aktenbergen davon läuft und letzlich wieder in ihnen gefangen wird.

Dank an den Buchhändler.

18.07.2006 22:27:53
Anni

Habe das Buch in 3 Tagen ausgelesen. Es ist spannend bis zum verblüffenden Schluß. Was mir sehr gefallen hat, dass man auch einmal etwas über die Geschichte des 3.Reiches schön in einem Krimi verpackt, gefunden hat. Das war für mich sehr interessant und aufschlußreich. Mehr von diesem Autor und seinem Helden Stachelmann.

03.11.2005 20:44:07
Swen Piper

In jeder Hinsicht ein außergewöhnliches Buch. Der Ermittler ein Historiker, der an seiner Habilitationsschrift zu scheitern droht, gerät im Rahmen seiner Recherche in den Blickfang eines Serientäters. Die Spuren führen zurück in die NS-Vergangenheit. Ditfurth versteht es meisterhaft fundiertes historisches Wissen in eine glaubhafte und spannende Kriminalstory zu packen. Ganz nebenbei gelingt es dem Autor, über das Vehikel Kriminalroman, auch wenig bekannte historische Schandtaten aus der Nazizeit in Erinnerung zurufen. Ganz stark sind auch die literarischen Fähigkeiten des Autors, die keinen Vergleich mit den Großen des Genres zu scheuen brauchen. Ich freue mich schon auf „Stachelmanns zweiten Fall“.

09.01.2005 22:31:02
Hans-Dieter Lorenz

Ein gut aufgebauter, von der Realität
unserer jüngeren Geschichte glaubhaft untermauerter Krimi, der von Anfang bis zum Ende seine Spannung behält, obwohl der bemit-
leidenswerte Täter schon früh bekannt ist und das tatsächliche
Monstrum erst zum Schluß erkannt
wird.

Gut und spannend gemacht, realistisch und tausendfach glaub -
würdig.

22.09.2004 15:36:14
Anja S.

Ein gut gemachter, origineller und sehr spannender Krimi, in dem ein Geisteswissenschaftler den Fall loest und nicht die Polizei. Die juengste deutsche Vergangenheit ist leider immer noch nicht aufgearbeitet und dieses Buch behandelt ein bislang sehr unbekanntes Kapitel davon.
Neben Wolfram Fleischhauer ist Ditfurth ein weiterer deutscher Autor, der wirklich hochspannend erzaehlen kann!!!!

03.07.2004 08:26:47
Rolf Wamers

Als Krimi:naja. Als Roman zur deutschen Geschichte: super. So muss es doch sein: Die schlimmsten Übeltäter aus der braunen Zeit haben das Recht (!!) auf ihrer Seite.Und man versteht auch, warum Adenauer beim Aufbau der Bundesrepublik, die ja Rechtsnachfolgerin des Dritten Reiches ist, kühl kalkulierend auf diese Cleverles nicht verzichten wollte.
Gut gezimmerte Fact-Fiction, und streckenweise auch sehr gut geschrieben.