Tod in Breslau

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • Warschau: Wydawn, 1999, Titel: 'Smier´c w Breslau', Originalsprache
  • München: btb, 2002, Seiten: 317, Übersetzt: Dorren Daume
  • München: dtv, 2009, Seiten: 297

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Breslau im Mai des Jahres 1933. Ein bestialischer Mord ruft Kriminalrat Eberhard Mock auf den Plan - denn im Salonwagen des Zuges Berlin-Breslau wird die 17-jährige Marietta von der Malten zusammen mit ihrer Gouvernante und dem Zugführer tot aufgefunden. Auf der Stofftapete des Abteils prangt eine mit Blut geschriebene mysteriöse Botschaft, die einen Ritualmord vermuten lässt. Mock beginnt nach den Hintergründen dieses dubiosen Verbrechens zu forschen - und gerät in einen wahren Sumpf von Intrigen und finsteren Machenschaften...

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Letzte Kommentare:
14.09.2010 20:14:10
Daniel

Sicherlich ist die Story reichlich verworren, zudem tritt eine Vielzahl Personen auf, die man nach einer kürzeren Lesepause kaum noch zuordnen kann und die Motive der Täter sind ebenfalls reichlich weit hergeholt. Dennoch gefällt mir die Atmosphäre Breslaus, die Krajewski entwirft, ebenso wie der Charakter Mocks...

14.08.2010 20:27:02
aleksandra

Nach dem letzten Kommentar stellt sich die Frage, warum müht Mann sich in seiner Freizeit mit einem Buch ab? Keine Frau würde es machen. Ich kenne alle Bücher von Marek Krajewski und mag sie alle, auch die mit Mariusz Czubaj geschriebenen. Hatte aber das Glück sie im Original lesen zu können. Da ich Bücher grundsätzlich selbst Freunden nicht empfehle, bleibt die Wahl ob man zu Krajewskis Krimis greift oder nicht, jedem selbst überlassen. Nur "abmühen" sollte man sich mit einem Buch wirklich nicht. Dies gilt selbstverständlich nicht für Studenten und Schüler ;-)

27.07.2010 19:53:22
Rolf Majaranta

Ein abstruses Werk ist noch milde ausgedrückt. Leider habe ich mich bis zum Ende abgemüht, schade für die Zeit dafür . ich schätze Krimis von Rankin, Nesser, Robinson, Mankell. Aus meiner Sicht ist diese Geschichte eine Zumutung. Nur mit einem Polenbonus und Beschreibungen des altes Breslau ist es wirklich nicht getan. Es gibt doch wirklich gescheitere Krimiliteratur.

31.05.2010 14:52:09
koepper

Ein etwas abstruses Werk hat MArke Krajewski mit "Tod in Breslau"abgeliefert. Die Geschichte, die er erzählt iist wirr, überkonstruiert und kaum nachvollziehbar. Eine gewisse Spannung kann man dem Krimi nicht abstreiten, dennoch hat mir das Buch nicht gefallen. Zu viel Belangloses wird geschildert, zu viel Unglaubwürdiges wird berichtet. Ich war froh als ich endlich durch war. Das Buch werde ich wohl schnell vergessen.

28.01.2009 14:46:26
Stefan Krajewski

Ich wurde durch Zufall Leser der Romane meines mir noch unbekannten Namensvetters Marek. Er beschreibt liebevoll die Details einer Stadt und die Facetten seiner Akteure, ich habe die Illusion, mich allein in Wroclaw bewegen zu können.
ES wird noch ein paar Jahre dauern bis ich so gut polnisch lesen kann, dass ich mich das erste Mal an einen Originaltext wage, ich hoffe, er ist genau so gut, wie die deutsche Übersetzung.
Danke für die schönen Bücher, serdeczne dzieki sa ksiazki

07.04.2008 11:37:32
Ellen Kalkbrenner

Ich wollte mir mit den Büchern die Geburtsstadt meiner Eltern näherbringen . Sie sind Jahrgang 1915 und lebten also in der beschriebenen Zeit. Die Kulturstadt Breslau, wo jeder der Rang und Namen hatte Station machte konnte ich in dem Buch nicht finden. Da ist ein Sodom und Gomorrah beschrieben in der nur Psychopaten und Kinderschänder leben auf welcher Seite des Gesetzes sie auch stehen. Unvorstellbar dass ein Professor der junge Menschen unterrichtet auf diese Weise das Bild der Deutschen in Polen verbreitet. Das ist das Gegenteil von Völkerverständigung sonder in Bücher verpackte Hetze. Ich bin tief betroffen.

09.09.2007 20:31:28
Bartensen

Breslau - ein Sünenpfuhl ??? Hmmhh, ein gewöhnugsbedürftiger Beginn, dann durchgehend spannend, zum Ende hin etwas wirr ... die Story ist nicht so ganz stimmig, hat trotz allem spannende Charaktere & interessante Handlungsorte.
Statt übertrieben hedonistischer Auswüchse bis zum geht nicht mehr, hätte ich mir vielleicht etwas mehr geschichtliche Einbindung der Zeit gewünscht.
Ansonsten jedoch ein gutes und spannendes Buch.

19.08.2006 18:40:57
Jens von der Malten

Das buch ist sehr gut gemacht, es hat mir sehr gefallen. Obwohl man sagen muss da es ja alles reine Erfindung ist, das es nie eine Marietta in unserer Familie gab, geschweige denn eine Beziehung zu Breslau, aber zu Danzig-Langfuhr und Sopot.

Jens von der Malten

06.08.2006 00:24:58
Christian K.

Innerhalb weniger Tage habe ich beide bislang auf Deutsch erschienen Krimis von Marek Krajewski verschlungen, da sie mich so fasziniert und gefesselt haben. "Tod in Breslau" verknüpft auf gelungene weise einen spannenden Mordfall mit einem düsteren, okkulten Hintergrund und der nicht weniger düsteren Umbruchstimmung des noch jungen NS-Staates, in dem die letzten Reste der Weimarer Republik ausgelöscht werden, sich Nazi-Willkür und Terror breit machen. Gut und Böse - Recht und Unrecht verschwimmen. UND: das ganze spielt in einer Stadt, die es (so) nicht mehr gibt, die sehr detailliert und Stimmungsvoll beschrieben wird. Einfach genial! Außerdem völlig frei von Revisionismus und Geschichtsverkärung. Ich hoffe auf ein Hörspiel, eine Verfilmung oder ein Computerspiel!

19.04.2006 22:21:26
Dominika

Einfach genial ! Kann den anderen Komentaren nur zustimmen . Habe das Glück gehabt die Bücher im Original zu lesen . Es gibt bis jetzt 3 davon ,das Vierte erscheint im Herbst (soweit ich weiß wird es das letzte aus der Reihe werden ). Ich finde es auch sehr schade ,dass bis jetzt nur das erste Buch übersetzt wurde (mein Mann kennt noch nicht so gut polnisch und würde gerne auch die anderen Bücher lesen ) . Hoffen wir mal ,dass sich das schnell ändert.

16.03.2006 00:21:36
Wilhelm Groteloh

eine Perle unter den Kriminalromanen. Warte auf weitere Übersetzungen der Romane mit Kriminalrat Mock. Verstehe den TB-Verlag nicht, dass er nicht schon alle 4 Romane auf den Markt gebracht hat. Es gibt nur wenige Autoren seines Formats. Hier stimmt jeder Satz, die Story, die Atmosphäre, der Protagonist. Tod in Breslau ist das beste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe!Ein solches Buch liest man von Anfang bis Ende in einem Rutsch durch. Der Autor ist einfach brilliant!

31.01.2006 13:18:50
Frank Richter

Ich lese es gerade. Und finde es spannend - aus all den Gründen, die die anderen schon beschrieben haben. Was mich aber zutiefst verärgert und wütend macht, ist das schlampige Lektorat.
Auf Mittwoch, den 10. Juli folgt Donnerstag der 12. - u.ä.
Mir vergällt so etwas dieses Buch etwas.

29.11.2005 20:15:59
Albrecht Thiel

Das eigentlich Aufregende ist, dass ein polnischer Historiker einen historisch sehr dichten Krimi im deutschen Breslau spielen lässt. Das Buch atmet die Atmosphäre des Jahres 1934 - das ist gut, weil all das, was man selbst bis dahin nur aus familiären Erzählungen meist nostalgisch verklärt kannte, nun Fleisch und Blut bekommt. Das Grundproblem ist der Krimi im Unrechtsstaat: Der Kriminalrat kann ja zwischen SS und Gestapo kaum ermitteln. Er selbst verdankt seinen Aufstieg auch nur dem Schweigen anderer. Und in der Person des strafversetzten Polizisten Anwaldt aus Berlin kommt da ein bisschen viel Familien-Story ins Spiel.

24.07.2005 18:56:58
Werner, Robert

Sehr spannende Beschreibung eines Mordfalles. Zudem schafft Krajewski die Charaktere der einzelnen Personen hervorragend darzustellen. Da die Handlung in Breslau im Jahre 1933 spielt, bekommt man durch seine Beschreibung auch einen tollen Eindruck von der damaligen Schönheit der Stadt. Ich werde diese Stadt sicherlich einmal besuchen, so faszinierend emfand ich seine Erzählweise.

15.02.2005 19:21:13
milla

Breslau in den 30er Jahren - ein ungewöhnlicher Schauplatz für einen Krimi, aber mir hat es gefallen! Zwar ist der Kriminalfall an sich zwischendurch etwas verwirrend, aber am Ende fügt sich alles zusammen. Besonders gelungen fand ich die Darstellung der Stadt, ihrer politischen Situation und die der Menschen, die in ihr leben und von ihrer Zeit geprägt sind. Sicherlich nicht immer politisch korrekt, dafür authentisch!