Vergessene Gräber

Erschienen: Dezember 2020

Bibliographische Angaben

- TB, 496 Seiten

- Bd. 5

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Eine grausame Mordserie hält Frankfurt in Atem. Der Täter schlägt scheinbar willkürlich zu. Doch alle Opfer sind jung und erfolgreich. Ihre Ermittlungen führen Mara Billinsky und Jan Rosen zu einer ehemaligen russischen Ballett-Tänzerin, die etwas über die Morde zu wissen scheint. Selbst als ihr eigener Sohn verschwindet, schweigt sie eisern weiter. Aber Mara lässt nicht locker und gerät - ohne es zu ahnen - mitten in einen tödlichen Rachefeldzug ...

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Letzte Kommentare:
03.01.2021 21:52:55
Petra Sch.

Späte Rache: Billinsky und Rosen auf den Spuren der Russenmafia

Kurz zum Inhalt:
Eine junge erfolgreiche Studentin, deren ganzes Leben noch vor ihr lag, wird tot in Frankfurt gefunden.
Kurz darauf verschwindet noch ein Student. Der einzige Zusammenhang aller Opfer ist, dass sie jung und erfolgreich sind.
Weiters wird auch noch die Leiche von Simon Jenal gefunden, der schon länger tot war und den keiner zu vermissen scheint.
Mara Billinsky, von allen "die Krähe" genannt und ihr Partner Jan Rosen führt eine Spur zu einer ehemaligen russischen Balletttänzerin, die mehr über die Morde zu wissen scheint, als sie zugibt. Und die jedoch weiter eisern schweigt, sogar als ihr eigener Sohn verschwindet...

Meine Meinung:
Der 5. Fall der Krähe führt Mara und Jan diesmal in die Frankfurter Russenmafia und zu einem späten Rachefeldzug. Der Fall ist wie immer in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Wichtige Vorkommnisse aus den vorigen Bänden werden geschickt in die Geschichte integriert.
Der Schreibstil von Leo Born ist wie gewohnt packend, spannend und die Szenensprünge sowie Cliffhanger an den Kapitelenden lassen einen nur so durch das Buch fliegen, weil man immer wissen will, wie es weitergeht.
Auch wenn ich anfangs dem Russen-Thema eher skeptisch gegenüberstand, konnte mich die Geschichte doch überzeugen. Es ist so mitreißend geschrieben, man fiebert mit.

Mir hat in diesem Band ganz besonders die persönlichen Entwicklungen der Protagonisten gefallen. Jan Rosen wird noch mutiger, auch wenn er es leider in brenzligen Situationen immer noch zu wenig ist. Mara wird ruhiger, auch wenn sie immer noch gefährliche Alleingänge wagt; und sie baut endlich eine richtige Beziehung zu ihrem Vater auf, der mir in diesem Band zum ersten Mal sympathisch ist.
Es gab auch einige traurige Szenen, wo man mitgefiebert und mitgelitten hat (ich sage nur: Anyana Lupescu, die man aus dem vorigen Band kennt; und der Angriff auf Edgar Billinsky).

Der Fall selbst lässt Anfangs viele Fragen offen: was haben die toten Jugendlichen gemeinsam? Und wieso schweigen alle Eltern? Und wie hängt das mit dem russischen Hintergrund zusammen, der auch verschwiegen wird?
Auch auf die Auflösung kam ich lange nicht. Einerseits fand ich sie gut konstruiert, andererseits konnte ich das Motiv nicht soo ganz nachvollziehen; diese Rache nach sooo vielen Jahren...

Toll finde ich auch wieder, dass das Cover mit der Krähe Wiedererkennungswert hat und sich eindeutig der Mara Billinsky-Reihe zuordnen lässt.

Fazit:
Der 5. Teil der "Krähe" punktet mit den meisten persönlichen Entwicklungen der Protagonisten. Aber auch ein spannender Fall fesselt und unterhält. Ich vergebe 4,5 Sterne.

23.12.2020 11:04:58
Annabell95

In Frankfurt gibt es eine grausame Mordserie. Scheinbar schlägt der Täter willkürlich zu, doch die Opfer haben etwas gemeinsam. Sie sind jung und erfolgreich. Mara Billinsky und ihr Partner Jan Rosen übernehmen den Fall. Ihre Ermittlungen führen zu einer damaligen russischen Ballettänzerin. Es scheint so, als wenn sie eine Ahnung hat, was es mit den Morden auf sich hat. Auch ihr eigener Sohn verschwindet und doch schweigt sie weiter - zu viel Angst...

"Vergessene Gräber" ist der 5. Fall mit der Ermittlerin Mara Billinsky, genannt die "Krähe". Das Buch lässt sich auch prima ohne Vorkenntnisse lesen. Ich kenne die vorherigen Bände noch nicht, aber bin super in die Handlung reingekommen. Man hat zwar nicht die komplette Vorgeschichte der Charaktere, aber Leo Born greift es nochmal auf und beschreibt so, dass Neueinsteiger keine Probleme beim Folgen haben.

Mir hat der Schreibstil gefallen. Er ist sehr flüssig zu lesen. Das Setting hat mir auch gut gefallen. Es wurde alles schon beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte mit Mara durch Frankfurts Straßen zu ziehen.

Zu Beginn gab es verschiedene voneinander unabhängige Verbrechen, die das Buch von Anfang an interessant und spannend gemacht haben. Dazu dann die Perspektivwechsel zwischen den einzelnen Protagonisten und einige Cliffhänger an den Kapitelenden haben zusätzlich für Spannung und Abwechslung gesorgt. Meist war es so, dass es einen Cliffhänger gab, aber dann war erst eine andere Perspektive bevor an den Cliffhänger angeknüpft wurde.

Trotzdem fand ich doch einige Szenen etwas zäh und langatmig, als wenn Lücken gefüllt werden sollten. Auch bei der Ermittlungsarbeit von den beiden Ermittlern hatte ich das Gefühl, dass sie nur auf der Stelle treten.

Was ich noch ein wenig störend fand, war, dass es mir zu viel Russenmafia war. Aber das ist denke ich auch eher Geschmackssache. Mein Thema war es nicht.

Mein Fazit:
Für ein Highlight hat es leider nicht gereicht auch wenn es spannend war. Aber aufgrund einiger zäher Szenen und dass es nicht mein Thema war, gibt es von mir 3,5 Sterne und trotzdem eine Leseempfehlung.

BEHIND THE DOOR
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