Mörderisches Lavandou

Erschienen: Mai 2019

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

3 x 91°-100°
2 x 81°-90°
1 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
1 x 41°-50°
1 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:78.5
V:8
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":1,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":1,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":1,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":2,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":1,"100":2}

Die Feriensaison in Le Lavandou ist zu Ende, und der kleine Ort sollte sich vom sommerlichen Trubel erholen. Auch Rechtsmediziner Leon Ritter hat nun mehr Zeit, um seinen Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen: Café au lait trinken und Boule spielen. Da verschwindet eine Hotelangestellte in den einsamen Hügeln der Provence, und kurz darauf wird ihre Leiche gefunden. Damit sind auch Leon Ritters Hoffnungen auf einen beschaulichen Spätsommer dahin. Schnell gibt es einen ersten Verdächtigen, doch Leon zweifelt an dessen Schuld. Er stellt eigene Nachforschungen an und steht deshalb bald selbst in der Kritik. Die einzige, die noch zu ihm hält, ist seine Lebensgefährtin, Capitaine Isabelle Morell, doch plötzlich ist die stellvertretende Polizeichefin verschwunden...

Mörderisches Lavandou

Mörderisches Lavandou

Deine Meinung zu »Mörderisches Lavandou«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
23.07.2019 14:55:30
Jules118

Hier handelt es sich um den 5. Teil der Serie um Leon Ritter. Bisher habe ich noch kein Buch der Reihe gelesen. Das war aber überhaupt kein Problem. Ein „Vorwissen“ ist nicht unbedingt notwendig. Die Story hat mich von Anfang an gefesselt und ich konnte das Buch nur sehr schwer zur Seite legen. Kurz etwas zur Handlung. Leon Ritter würde gerne die ruhigere Zeit nach der Touristenzeit erholen. Anstatt das zu tun, finden sich allerdings in Le Lavandou abgeschnittene Füße und Leichen.
Man findet sich sehr schnell in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Wie der Autor die Landschaft und die Schauplätze beschreibt finde ich sehr gelungen. Die Story ist sehr plausibel und gut geschrieben. Das Buch kann ich jedem empfehlen und werde mir jetzt auch sicher noch die anderen Bücher der Serie kaufen.

08.07.2019 10:29:23
Leselottchen

Atmosphärisch, spannender Nervenkitzel

Auch der 5. Fall mit Dr. Leon Ritter hat mich sehr, sehr gut unterhalten.
Da ich die vorherigen Bände alle kenne, war es für mich sehr einfach in die Handlung hinein zu finden.

Der Herbst ist eingekehrt in die Provence. Der Touristen-Trubel ist vorbei. Doch Zeit für Entspannung in dieser wunderschönen Landschaft gibt es für den Rechtsmediziner und seine bei der Gendarmerie arbeitende Lebensgefährtin Isabelle Morelle keine.
Eine junge Hotelangestellte verschwindet und wird Tage später tot aufgefunden. Der Mörder ist sehr brutal. Der Ort kann nicht zur Ruhe kommen. Neue äußerst grausame und hinterhältige Taten folgen. Die Ermittlungen gehen in verschiedene Richtungen und Dr. Leon Ritter ist mittendrin im Geschehen.
Letztendlich leidet sogar sein Privatleben darunter.

Mir gefällt die Schreibweise von Remy Eyssen ausgesprochen gut.
Die Story ist sehr spannungsgeladen, ereignisreich und auch grausamer als die bisherigen Fälle. Die Landschaft eignet sich perfekt als Schauplatz für einen Krimi.
Da ich nach dem 1. Kriminalroman kurzerhand einen Urlaub in dieser fantastischen Gegend verbracht habe, lasse ich mich beim Lesen dieses Buches gerne wieder in diese traumhafte Umgebung entführen.
Doch der Teufel geht um im Ort "Bormes les Mimosas" und verbreitet Angst und Schrecken.
Die Geschichte ist perfekt durchdacht, gewürzt mit vielen kleineren Nebengeschichten über die Menschen und die Natur dort. Für mich Kopfkino vom Feinsten in einer ganz besonderen Atmosphäre.
Das Lesen macht auch dieses Mal Lust auf mehr. Einmal angefangen möchte ich nicht mehr aufhören. Der französische Flair und die wunderbaren Gerüche dieser Region umgeben mich gefühlt schon beim Hineintauchen in dieses Buch.
Ich hoffe nach wie vor, dass diese tolle Reihe irgendwann verfilmt wird, natürlich an den Original-Schauplätzen.
Die begeisterten Leser würden sich sicherlich sehr freuen.
Für mich sind die Bücher um den sympathischen Rechtsmediziner eines meiner jährlichen Lese-Highlights.
Das herrliche Bild auf dem Cover gefällt mir außerordentlich gut. Der Buchtitel spricht für sich.
Die Aufteilung in kleinere Kapitel kommt mir persönlich sehr entgegen.
Der Wiedererkennungseffekt im Buchladen ist auf jeden Fall gegeben.
Von mir bekommt dieser 5. Fall eine 5 Sterne Leseempfehlung. Ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung.

07.07.2019 08:19:28
Odeenwaldwurm

Die Feriensaison in Le Lavandou ist zu Ende, und der kleine Ort sollte sich vom sommerlichen Trubel erholen. Auch Rechtsmediziner Leon Ritter hat nun mehr Zeit, um seinen Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen: Café au lait trinken und Boule spielen. Da verschwindet eine Hotelangestellte in den einsamen Hügeln der Provence, und kurz darauf wird ihre Leiche gefunden. Damit sind auch Leon Ritters Hoffnungen auf einen beschaulichen Spätsommer dahin. Schnell gibt es einen ersten Verdächtigen, doch Leon zweifelt an dessen Schuld. Er stellt eigene Nachforschungen an und steht deshalb bald selbst in der Kritik. Die einzige, die noch zu ihm hält, ist seine Lebensgefährtin, Capitaine Isabelle Morell, doch plötzlich ist die stellvertretende Polizeichefin verschwunden... (Klappcovertext vom Buch)

Ich bin sehr gut in die Story bekommen, obwohl ich bisher noch kein Buch dieser Reihe gelesen haben. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind gut und bildlich dargestellt. Aber auch die Landschaft und der Mittelmeer fleer sind einfach nur toll. So dass man selber gerne vor Ort wäre, vielleicht aber nicht gerade am Fundort der Körperteile. Denn so geht es los, zu erst wird ein abgetrennter Fuß gefunden und später ..... Jetzt beginnen die Fragen, warum, weshalb und wer? Aber auf die Lösung müssen wir noch etwas warten. Es passiert sehr viel und einiges davon ist sehr unerwartet. Aber mehr will ich jetzt hier nicht verraten. Lest einfach das Buch.

Von mir für das Buch eine Leseempfehlung. Besonder toll für heiße Sommertage auf dem Balkon oder im Urlaub.

18.06.2019 16:09:01
Mysaze

Das wunderschöne Cover hat mich als erstes bei diesem Buch angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Geschichte dahinter.

Zum Inhalt

Die Feriensaison in Le Lavandou ist zu Ende, und der kleine Ort sollte sich vom sommerlichen Trubel erholen. Auch Rechtsmediziner Leon Ritter hat nun mehr Zeit, um seinen Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen: Café au lait trinken und Boule spielen. Da verschwindet eine Hotelangestellte in den einsamen Hügeln der Provence, und kurz darauf wird ihre Leiche gefunden. Damit sind auch Leon Ritters Hoffnungen auf einen beschaulichen Spätsommer dahin. Und dann verschwindet auch noch die Polizeichefin spurlos.....

Dies war das erste Buch für mich aus dieser Reihe, ich war vom ersten Moment vom Schreibstil angetan, leicht und flüssig zu lesen. Die Beschreibung der wunderschönen Umgebung macht es einem leicht sich alles vorzustellen und trotz, dass es sich um einen Krimi handelt, bekommt man Reiselust. Die Charaktere sind gut beschrieben und ich hatte schnell ein Bild von jedem vor Augen. Ich muss sagen, ich hatte das Buch recht schnell aus, da es schwer aus der Hand zu legen war, weil ich immer wissen wollte wie geht es weiter.... Leider wusste ich recht früh wer dahinter steckt, deswegen ziehe ich ein Pünktchen für die verlorene Spannung ab. Aber alles in allem ein guter, lesenswerter Krimi den ich empfehlen kann.

01.06.2019 16:29:06
wampy

Etwas schwächer, aber immer noch sehr gut

Buchmeinung zu Remy Eyssen – Mörderisches Lavandou

„Mörderisches Lavandou“ ist ein Kriminalroman von Remy Eyssen, der 2019 bei Ullstein Taschenbuch erschienen ist. Dies ist der fünfte Band um den Gerichtsmediziner Leon Ritter.

Zum Autor:
Remy Eyssen (Jahrgang 1955) geboren in Frankfurt am Main, studierte Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Er verbrachte schon als Schüler viele Sommer mit Eltern und Geschwistern in der Provence. Auch später war er immer wieder in Südfrankreich, wohnte in Le Lavandou und in Bormes les Mimosas.
Remy Eyssen arbeitete als Redakteur bei der Münchner Abendzeitung, später als freier Autor für Tageszeitungen und Magazine. Schwerpunkte seiner Arbeit waren immer wieder Reportagen über große Kriminalfälle.
In den der 90er Jahre entstanden erste Drehbücher für eine Serie des Hessischen Rundfunks. Bis heute folgten mehr als 100 weitere Stücke für alle großen deutschen Fernsehsender im Genre Krimi und Thriller.

Klappentext:
Die Feriensaison in Le Lavandou ist zu Ende, und der kleine Ort sollte sich vom sommerlichen Trubel erholen. Auch Rechtsmediziner Leon Ritter hat nun mehr Zeit, um seinen Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen: Café au lait trinken und Boule spielen. Da verschwindet eine Hotelangestellte in den einsamen Hügeln der Provence, und kurz darauf wird ihre Leiche gefunden. Damit sind auch Leon Ritters Hoffnungen auf einen beschaulichen Spätsommer dahin. Schnell gibt es einen ersten Verdächtigen, doch Leon zweifelt an dessen Schuld. Er stellt eigene Nachforschungen an und steht deshalb bald selbst in der Kritik. Die einzige, die noch zu ihm hält, ist seine Lebensgefährtin, Capitaine Isabelle Morell, doch plötzlich ist die stellvertretende Polizeichefin verschwunden...

Meine Meinung:
Dieser Band hat wieder alle Komponenten, die mich zum Fan der Serie gemacht haben. Figuren mit Ecken und Kanten, südländisches Flair, einen ausgeklügelten Plot und viel Spannung. Und doch hat er mir nicht so gut gefallen wie die Vorgänger. Lag es daran, dass der Autor wieder eine Prise mehr der erfolgreichen Zutaten verwenden wollte? Ich weiß es nicht, aber diesmal war die Atmosphäre wieder etwas dunkler und Leon Ritter wirkte noch etwas mehr wie der einsame Ritter, der trotz aller Schwierigkeiten den Fall im Alleingang lösen will. Auch Szenen aus der Sicht des Täters und der Opfer waren wie gewohnt enthalten, aber diesmal waren sie erneut etwas grausamer und brutaler. Auch gerät wieder ein Familienmitglied in den Fokus des Täters. Die Serie entwickelt sich in einer Richtung, die mir nicht zusagt. Es gibt mehr Gewalt und mehr Leon, aber darunter leidet die südfranzösische Atmosphäre. Gerade den Gegenspielern Leons geht diesmal etwas die Komplexität ab. Leon selbst gibt seiner Lebensgefährtin Anlass zur Eifersucht und das Verhältnis der beiden Figuren wirkt etwas abgekühlt. Positiv fällt mir die Entwicklung Momas auf, der von Folge zu Folge selbstständiger und selbstbewusster wird. Dies ist aber Jammern auf hohem Niveau, denn immer noch schreibt der Autor einen weit überdurchschnittlichen Krimi. Gerade im Bereich Spannung glänzt der Autor.

Fazit:
Auch wenn der Krimi nicht ganz das Niveau der Vorgänger erreicht, bleibt er überdurchschnittlich mit großer Spannung. Weil mir aber die Entwicklungsrichtung nicht zusagt, gibt es diesmal nur vier von fünf Sternen (85 von 100 Punkten). Es bleibt aber bei der Leseempfehlung.

27.05.2019 14:59:30
leseratte1310

Sie Feriensaison neigt sich dem Ende zu und Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter freut sich, dass er nun das ruhigere Leben im Le Lavandou genießen kann. Doch es kommt anders. Eine junge Frau verschwindet und kurz darauf wird erst ein abgetrennter Fuß von ihr gefunden und dann der Rest. Die Polizei hat schnell den Schuldigen ausgemacht, doch Leon ist anderer Meinung. Dann verschwindet wieder eine Frau. Leon ermittelt wieder einmal auf eigene Faust und bringt sich damit nicht nur in Gefahr, sondern er gerät selbst in Verdacht.
Dies ist bereits der fünfte Band um den Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter. Da das Privatleben Ritters auch eine Rolle spielt, wäre es sicher sinnvoll, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Das ist aber kein Muss.
Bereits nach wenigen Seiten füllt man sich in die Provence versetzt. Es gelingt dem Autor sehr gut, die Atmosphäre in Le Lavandou darzustellen und ein Stück südfranzösischer Lebensart zu vermitteln.
Dr. Leon Ritter stammt aus Deutschland, hat sich aber in Südfrankreich gut eingelebt. Er mag die Lebensart der Franzosen und genießt das Pétanque-Spiel ebenso wie einen Café au lait. Beruflich ist er sehr genau und übersieht kein Detail. Aber er vertraut auch seinem Bauchgefühl und ermittelt gerne selbst. Damit macht er sich bei der Polizei natürlich nicht so beliebt. Ich mag aber auch seine Lebensgefährtin, Capitaine Isabelle Morell, und ihre Tochter Lilou. Zum Glück hat er die Unterstützung von Isabelle. Doch die junge Psychologin Dr. Claire Leblanc, die diese Mal mit Spiel ist, bringt doch einige Unruhen nach Le Lavandou. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut und individuell dargestellt.
Selbst wenn diese Provence-Krimis eher ruhig verlaufen, so sind sie dennoch sehr spannend. Es gibt auch immer wieder Wendungen, die die Spannung bis zum Ende aufrechthalten.
Ich mag diese Krimis mit toller Provence-Atmosphäre.

20.05.2019 20:16:56
Miss Marple

Leon Ritters 5.Runde
Wieder in Jahresfrist hält der Autor für seine Fans und die, die es noch werden wollen, den 5. Band rund um den deutschen Rechtsmediziner Leon Ritter im beschaulichen Le Lavandou bereit. Das Warten hat sich gelohnt, denn wieder erwartet uns ein spannender Kriminalfall, der den kleinen Ort in der Provence erschüttert. Als nach und nach junge Frauen des Ortes verschwinden und wenig später ihre grässlich zugerichteten Leichen gefunden werden, versuchen Doktor Ritter und seine Lebensgefährtin, Capitaine Isabelle Morell von der örtlichen Polizei, dem Täter auf die Spur zu kommen und bringen sich selbst in höchste Gefahr.
In diesem Fall sollte der Leser nicht zart besaitet sein. Hier verlangt uns der Autor einiges an Kopfkino ab. In gewohnter Weise dreht sich die Spannungsspirale langsam aber stetig und Ritter verbeißt sich in den Fall, der ein sehr persönlicher werden wird.
War Band 4 etwas schwach, gelingt es dem Autor nun an die Spannung vorangegangener Teile anzuknüpfen.

06.05.2019 12:59:57
elke17

Der Sommer ist vorbei, die Touristen haben die Heimreise angetreten, es kehrt wieder Ruhe ein in Le Lavandou, der provenzalischen Kleinstadt am Fuß des Massif des Maures im Département Var. Die Entspannung ist jedoch nur von kurzer Dauer, da eine Joggerin verschwunden ist. Spurlos? Nicht ganz, ihr abgeschnittener Fuß taucht fachmännisch arrangiert an exponierter Stelle im Ort auf, und kurz darauf wird auch ihre Leiche gefunden. Leon Ritter, der deutsche Arzt, mittlerweile als Gerichtsmediziner für die örtliche Polizei tätig, wird hinzugezogen und bestätigt die Identität der Toten. Aber sie soll nicht das einzige Opfer bleiben, es scheint, als ob ein Serientäter sein Unwesen treibt, der sich in gefährlicher Nähe zu Ritters „Adoptivfamilie“ befindet. Es gibt verschiedene Verdächtige, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, aber bringen wenig Erkenntnisgewinn. Und es scheint, als ob der Killer seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus ist…

Mit „Mörderisches Lavandou“ ist die Leon Ritter-Reihe beim fünften Band angekommen, und ich verfolge sie bereits seit dem ersten Teil. Wie schon in den Vorgängern gelingt es Remy Eyssen sehr anschaulich, die Atmosphäre dieser Kleinstadt sowie die provenzalische Landschaft zu beschreiben. Auch die Schilderung der Personen sowie deren Beziehungen zu Ritter werden ausführlich erläutert. Das ist zwar nett zu lesen, aber mehr auch nicht. Denn wenn man mit der Reihe bereits vertraut ist, generiert das Längen, die immer wieder die Spannung ausbremsen und das Tempo aus der Geschichte nehmen. Im wahrsten Sinne tödlich für einen Kriminalroman, der mehr sein will als gewöhnliche Feel good-Lektüre für den Frankreichurlaub. Denn auch wirkliche Fortschritte im persönlichen Umfeld des Rechtsmediziners sucht man vergeblich. Es gibt zwar vorsichtige Ansätze, die sich aber recht schnell in Luft auflösen. So bleibt am Ende nur ein konventionell erzählter, leicht durchschaubarer Krimi übrig, der sich kaum von der üblichen Dutzendware unterscheidet. Für mich mit Abstand der schwächste Band der Reihe!

06.05.2019 10:35:21
Orange

„Mörderisches Lavandou“ ist bereits der fünfte Roman um den deutschen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter. Und da ich alle Vorgänger verschlungen habe, wurde der neue Fall von mir bereits sehnsüchtig erwartet.
Leon hat mit Isabelle, der stellvertretenden Polizeichefin, und deren Tochter Lilou sein Glück in Südfrankreich gefunden. Nach dem Ende der Feriensaison und den Abreisen der meisten Touristen will Leon seine freie Zeit im Cafe Milou und auf den Bouleplatz genießen. Aber so sehr er das Leben genießen kann, bei der Arbeit wird er akribisch und seinen Augen und seinen Instinkt entgeht kein Verbrechen. Immer wieder wird er bei den Ermittlungen der Polizei hinzugezogen. Er ermittelt dann auf eigene Faust und hilft trotz seiner unkonventionellen Art bei der Aufklärung der Verbrechen.
So auch im aktuellen Fall. Eine junge Frau verschwindet. Zunächst tauchen der abgetrennte Fuß und später die dazugehörige Leiche auf. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch wir wären nicht in La Lavandou, wenn alles so einfach wäre. Leon glaubt nicht an die Schuld des Verdächtigen und stellt eigene Nachforschungen an. Damit stößt er auf Kritik beim Polizeichef Zerna. Und dann verschwindet erneut eine Frau.
Der Schreibstil des Autors gefällt mir wie gewohnt sehr gut. Er ist locker und flüssig zu lesen. Zudem merkt man den Büchern von Remy Eyssen an, dass er selbst oft in der Provence war und sich mit den Gegebenheiten bestens auskennt. Er vermittelt dieses gewisse Urlaubsfeeling und man will am liebsten gleich die Tasche packen und in die Provence reisen und bei Sonnenuntergang ein Gläschen Rosé genießen.
Alle Fälle sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

05.05.2019 19:51:39
StephanieP

Le Lavandou ist ein beschaulicher Ort in der Provence und ein beliebtes Urlaubsziel. Endlich klingt der Sommer aus und die Touristen reisen ab. Der Gerichtsmediziner Leon Ritter verspricht sich eine ruhige Zeit zum Entspannen. Doch dann verschwindet eine junge Frau und ihre entstellte Leiche wird kurz darauf gefunden. Die Polizei kann schnell einen Verdächtigen stellen und der Fall scheint gelöst, bis eine weitere Frau spurlos verschwindet. Auch Leon Ritter gerät in Verdacht, doch dieser beginnt auf eigene Faust zu ermitteln um seine Unschuld zu beweisen. Leider gerät nicht nur er sondern auch seine Lebensgefährtin dadurch in große Gefahr.

Remy Eyssens Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Ich konnte sofort in die Handlung einsteigen und ihr problemlos bis zum Ende folgen. Der Autor kann schnell Spannung aufbauen, diese wird allerdings nie nervenzerreißend und fällt aufgrund zu großer Ausschweife in Leons Privatleben auch immer wieder ab. Dennoch konnte mich die Handlung fesseln und ich habe gerne weitergelesen. Dies lag nicht zuletzt an der ein oder anderen unerwarteten Wendung. Aber auch die Auflösung und der Showdown konnten mich komplett überzeugen.

Die einzelnen Protagonisten sind zwar authentisch aber nicht wirklich facettenreich. Vor allem Leon konnte mich allerdings überzeugen, da er sehr sympathisch ist. Dies hat zur Folge, dass man der Handlung gerne folgt. Allerdings wurde mir persönlich zu viel auf Leons Privatleben eingegangen, wodurch die Spannung immer wieder deutlich abfällt und hin und wieder Längen entstehen.

„Mörderisches Lavandou“ ist bereits der fünfte Teil rund um den sympathischen Rechtsmediziner Leon Ritter. Da die einzelnen Bände in sich abgeschlossen sind ist es für das Verständnis nicht notwendig die Vorgänger zu kennen. Ich selbst habe auch noch nicht alle Bücher der Reihe gelesen und hatte dennoch keine Probleme in die Handlung einzusteigen. Ich fühlte mich gut unterhalten und hoffe daher auf weitere Fälle für Leon Ritter.

FAZIT:
„Mörderisches Lavandou“ ist ein kurzweiliger Provence- Krimi, der sich vor allem als Urlaubslektüre hervorragend eignet. Da mir persönlich etwas die Spannung gefehlt hat und zu viel auf das Privatleben von Leon eingegangen wurde, vergebe ich 4 Sterne!

04.05.2019 09:01:37
juemma

Auch der fünfte Fall von Leon Ritter hat mich wieder sehr begeistert. Die Spannung bleibt bis zum Ende bestehen.
Grausame Morde ereignen sich in Le Lavandou. Ein besonders hasserfüllter und bestialischer Mörder treibt aktuell sein Unwesen und versetzt die Einwohner des beschaulichen Örtchens in Angst. Wer kann hinter solch grausamen Taten stecken? Verschiedene Spuren führen ins Nichts. Leon vermutet, dass hier jemand ganz anderes dahinter stecken muss. Wie so oft, stößt er mit seinen eigene Ermittlungen nicht auf den Gefallen von Polizeichef Zerna. Die üblichen Querelen zwischen den beiden fehlen natürlich auch diesmal nicht. Auch erleben wir wieder schöne Momente in der Provence und können uns in die wunderschöne Landschaft hinein träumen.
Der aktuelle Fall bezieht Leon Ritter und seine Freundin Isabel Morell besonders mit ein und verlangt den beiden einiges an Kraft und Nerven ab!
Rundum ein gelungener weiterer Band der Serie!

03.05.2019 09:11:52
Ilmo

Erneut begeistert Remy Eissen auch in ihrem 5. Band über die Arbeit des Gerichtsmediziners Leon Ritter und seiner Lebensgefährtin Isabell Morell, Capitaine de Police. Neben einem spannenden Kriminalfall, der dieses Mal eng das Leben der Protagonisten berührt, begeistern immer wieder ihre Schilderungen der Landschaft der "Maures" und der provenzalischen Lebensart.
Im beschaulichen Le Lavandou scheint ein bestialischer Serienmörder sein schauriges Handwerk zu betreiben, immer wieder verschwinden junge Frauen, man findet abgetrennte Körperteile, später die Leichen. Isabell und Leon haben einige Mühe, den Polizeichef von vorschnellen Festlegungen auf vermeintliche Täter zu bewahren. Auch Kollege Didier schafft es immer wieder, voll daneben zu greifen. Es wird spannend, nur so viel sei verraten.