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Nicole Goersch
Ein Thriller mit enormer Sogwirkung

Buch-Rezension von Nicole Goersch Apr 2019

Der Roman beginnt mit einer absurd wirkenden Geschichte zehn Jahre zuvor. Richard hat anscheinend seine Frau ermordet und sich dann nackt auf die Straße gesetzt. Inwieweit diese Szene eine Verbindung zu Holly darstellt, die am King’s College unterrichtet, wird nicht unmittelbar klar.

Sie betreut als Analytikerin für kriminelles Verhalten außerdem Lee Miller, der in der Psychiatrie einsitzt. Aber auch hier erfährt man nichts Genaueres wie beispielsweise den Grund, warum er einsitzt, und wieso Holly sich ihm so verbunden fühlt. Viele Fragen bündeln sich aufgrund dieser unabhängig voneinander erzählten Szenen, aber es ist nicht verwirrend, eher elektrisierend. Man möchte nichts verpassen, grübelt, wägt ab und vermutet. Das zieht sich durch das gesamte Buch, so dass der Leser spannungsgeladen bis zum Ende am Ball bleibt und sich auf den letzten Seiten in einem regelrechten Strudel wiederfindet, der ihn atemlos den Hergang verfolgen lässt.

Zu Beginn gibt es viele Hinweise, die sich nicht alle als relevant erweisen, aber es bleibt am Ende kein loser Faden übrig. Alles wird erläutert und erklärt. Die einzelnen Schritte der Ermittlung mit ihren Erfolgen und auch Sackgassen werden anschaulich erzählt, so dass keine Langeweile aufkommt.

Figuren bleiben etwas blass

Schade ist, dass die Figuren etwas blass bleiben. Holly lernt man ziemlich gut kennen, auch mit ihren Ecken und Macken. Dagegen erfährt man von Detective Inspektor Bishop relativ wenig, seinen Vornamen sogar erst im letzten Drittel, obwohl auch er im Verlauf des Thrillers mehr Struktur gewinnt.

Alle anderen Personen treten hinter ihren Handlungen zurück. Manche werden nur mit wenigen Worten beschrieben, so dass man sich zumindest ein grobes Bild von ihnen machen kann. Es wurde eine Grundlage geschaffen, auf der man für kommende Bücher aufbauen kann, denn es deutet einiges darauf hin, dass dieses Buch der Auftakt einer Serie um Holly Wakefield ist.

Der Autor kreiert einige Gänsehaut-Momente

Es gibt einige Momente, in denen es einem eiskalt den Rücken runterläuft, und wenn man als Frau alleine zu Hause ist und vor dem Einschlafen dieses Buch liest, ist das nicht unbedingt förderlich für eine gute Nachtruhe. Als Holly ihren neuen Nachbarn trifft, baut sich ein ziemlich ungutes Gefühl auf. Auch die Szene, in der sie sich in das Opfer des Killers hineinversetzt und in ihrer Wohnung die letzten Augenblicke nachstellt, ist reichlich unheimlich.

Die Fragen, die sich Holly stellt, kreisen um den Täter und seine Taten. Sie sind schlüssig formuliert und lassen die Entwicklung der Geschichte gut nachvollziehen.

Die Schilderung der Ermittlung ist logisch aufgebaut, und die Fakten, die sich aus den Ergebnissen herausschälen, sind schlüssig. Aus ihnen resultieren weitere Analysen, die die Ermittler quälend langsam voranbringen oder manchmal auch in Sackgassen führen.

Fazit:

Der Autor Mark Griffin hat mit „Dark Call - Du wirst mich nicht finden“ sein Thriller-Debüt vorgelegt, was ihm sehr reizvoll und dramatisch gelungen ist, einzig die Figuren müssen sich noch mehr heraus- und weiterentwickeln. Ein wenig störend ist der englisch-deutsche Titel. Im Original heißt der Roman „When Darkness calls“, was bedeutend besser passt.

Dark Call - Du wirst mich nicht finden

Dark Call - Du wirst mich nicht finden

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Letzte Kommentare:
20.04.2019 17:23:08
malin19

Spannend, mit kleinen Schwächen
Holly Wakefield bekommt die Chance der Polizei als beratende Profilerin zur Seite zu stehen . Doch während die ersten Ermittlungen anlaufen, geschehen noch mehr Morde und Holly muss sich ihrer Vergangenheit stellen.
Der Einstieg in die Story gelang mir gut , das ist auch kein Wunder, der Anfang ist an Spannung kaum zu überbieten. Holly ist eine sympathische Protagonistin und auch an dem ermittelnden Detective Bishop gibt es nichts wirklich negatives . Der Schreibstil ist flüssig , die Handlung ist gut verständlich , die Morde sind bildhaft, aber nicht zu ausführlich beschrieben. Es gab einige Wendungen und Momente die nicht vorher sehbar sind und mich angenehm überrascht haben. Es kam leider ein wenig Langeweile bei mir im mittleren Teil auf ,dort geschah nicht wirklich viel , was die Lösung näher brachte. Das Ende und auch die Auflösung um Hollys Geheimnis konnten dagegen wieder bei mir punkten. Dark Call liegt für mich über dem Durchschnitt im Thrillerbereich , aber für mich ist da noch etwas Luft nach oben. Vielleicht liegt es auch daran, das ich schon viele Thriller gelesen habe. Empfehlenswert ist dieses Thrillerdebüt aber auf jeden Fall. Weitere Fälle des Ermittlerduos Wakefield/Bishop würde ich eine Chance geben und sie lesen wollen.

12.04.2019 17:28:48
leseratte1310

Die Kriminalpsychologin Holly Wakefield hat sich auf Serienmörder spezialisiert. Als es einen brutalen Mordfall gibt, zieht Detective Inspector Bishop von der Met Police Holly hinzu. Am Fundort zeigt sich ein schreckliches Bild. Der Täter hat Dr. Jonathan Wright und seine Frau Evelyn brutal misshandelt und sie auf eine besondere Weise drapiert. Holly ist entsetzt, denn sie sieht das nicht zum ersten Mal. Sie weiß, dass ein Serienmörder zugeschlagen hat – und er wird weitermachen.
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und hat mich vom ersten Moment an gepackt. Der Spannungsbogen ist gut gesetzt.
DI Bishop wäre nicht zuständig gewesen, wenn er nicht noch mit einem Kollegen gequatscht hätte, sondern gleich nach Hause gegangen wäre. Holly Wakefield wurde auch nur gerufen, weil der zuständige Profiler genauso wenig verfügbar war, wie die Stellvertreterin. So ermitteln Bishop und Wakefield gemeinsam. Sie versuchen sich in den Täter hineinzudenken. Doch Holly kämpft noch mit den Dämonen der Vergangenheit, die sie immer geheim gehalten hat. Aber nun muss sie sich dem stellen und sie befasst sich besonders intensiv mit dieser Sache. Aber auch Bishop hat sein Päckchen zu tragen. Wenn er ein Fall bearbeitet, dann will er ihn auch zu einem zufriedenstellenden Abschluss bringen.
Die Charaktere sind interessant gezeichnet.
Der Autor erspart einem nichts, denn er beschreibt recht detailliert, was die Ermittler am Fundort sehen und der Täter geht sehr brutal vor. Da ein Serientäter am Werk ist, wird es ein Wettlauf mit der Zeit. Dennoch ist auch die Polizeiarbeit gut dargestellt. Bishop und Wakefield geben ein tolles Team ab.
Der Einblick in die Abgründe des Täters sind erschreckend.
Die Spannung steigert sich im Laufe der Zeit immer mehr und das Ende konnte mich sogar überraschen.
Ein toller und spannender Thriller. Gerne mehr mit diesem Ermittlerteam.

11.04.2019 18:29:38
books4ever

Die Psyche eines Serienmörders

Die Kriminalpsychologin Holly Wakefield betreut im Wetherington Hospital Mörder und hält nebenher am King’s College Vorlesungen über Serienkiller. Als ein Ehepaar brutal in seinem Haus ermordet und die Leichen anschließend dramatisch inszeniert werden, bittet der leitende Ermittler, Detective Inspector Bishop, Holly um ihre Hilfe als Fallanalytikerin. Schnell zeigen sich bei den Ermittlungen Parallelen zu einem anderen Mordfall und Holly wird klar, dass hier ein Serienmörder am Werk ist …

„Dark Call“ ist der spannende Auftakt einer neuen Thriller-Reihe rund um die Kriminalpsychologin Holly Wakefield und den Detective Inspector Bishop. Die Handlung beginnt zunächst wie ein ganz gewöhnlicher Thriller, entpuppt sich jedoch schnell als Katz-und-Maus-Spiel, bei dem der Killer der Polizei stets einen Schritt voraus ist. Zum Ende hin entwickelt sich ein packendes Psychoduell zwischen Holly und dem Killer, welches in einem grandiosen, actionreichen Finale mündet. Die Handlung hält dabei einige unerwartete Wendungen parat und auch die Auflösung konnte mich überraschen.

Auch der klare, schnörkellose Schreibstil des Autors hat mich gefesselt, sodass „Dark Call“ für mich zum echten Pageturner wurde. Insbesondere das von Holly immer wieder eingestreute Wissen über Serienmörder und deren Vorgehensweise fand ich sehr interessant, da es die Handlung und auch Hollys Charakter authentischer gemacht hat. So konnte ich mich noch besser in die Arbeit eines Profilers hineinversetzen. Einige, teils sehr schonungslose Beschreibungen, beispielsweise der Tatorte oder der Obduktionen, sind allerdings nichts für schwache Nerven.

Holly und Bishop wachsen über ihren ersten gemeinsamen Fall zu einem tollen und sehr sympathischen Ermittlerteam zusammen, von dem ich gerne noch mehr lesen würde!

07.04.2019 16:36:34
Büchermaulwurf

Spannende Jagd auf Serienkiller
Der spannende Thriller „Dark Call“ ist der Beginn einer Reihe mit der forensischen Psychiaterin Holly Wakefield. Mark Griffin ist mit seinem Debüt ein wahrer Pageturner gelungen, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Spannung war konstant hoch und das Finale brachte nochmals eine Steigerung. Dank des flüssigen Schreibstils flogen die Seiten nur so dahin.
Der Plot war spannend aufgebaut, die Tatorte und Obduktionen wurden allerdings sehr blutig und realitätsnah geschildert. Man sollte also gute Nerven haben.
Ich konnte der Ermittlungsarbeit der Polizei sehr gut folgen, die wie ich finde sehr realistisch geschildert wurde. Die Hauptcharaktere Holly und DI Bishop kamen sehr authentisch und sympathisch rüber.
Holly ist ein interessanter Charakter mit viel Potenzial, der mir sehr gut gefallen hat. Durch sie erhält man Einblick in die Arbeit eines Profilers, aber auch Einblicke in die seelischen Abgründe von Serienkillern durch ihre Arbeit in einer speziellen Klinik. Ihre dunkle Vergangenheit wird im Laufe der Handlung enthüllt und wirft ein neues Licht auf ihre Besessenheit von Serienkillern.
DI Bishop ist ebenfalls ein interessanter Charakter mit Ecken und Kanten, der eine Vergangenheit beim Militär hat und damals einen tragischen Verlust erlitt. Zusammen mit Holly verbeißt er sich in den Fall und beginnt auch Gefühle für sie zu entwickeln. Die beiden sind ein tolles Team, von dem ich gerne noch mehr lesen würde.
Was den Täter betraf, tappte ich lange im Dunklen, seine wahre Identität enthüllte sich für mich erst im packenden Finale, das noch eine andere Überraschung parat hält.

Mark Griffin hat einen erstklassigen Thriller vorgelegt, der mich begeistert und mir spannende Lesestunden bereitet hat. Das Thema Serienmörder fand ich schon immer interessant und faszinierend und es wurde in „Dark Call“ sehr gut umgesetzt. Aus meiner Sicht also ein eine absolute Empfehlung für alle Thrillerfans!

04.04.2019 19:52:46
Miss Marple

Hollys erster Fall
Holly Wakefield arbeitet als forensische Psychiaterin in einer Klinik mit bereits verurteilten Serienmördern, als sie als Profilerin der Polizei bei einem aktuellen Fall helfen soll. Der Mörder präsentiert seine Opfer und richtet den Tatort her. Welche Absicht steckt dahinter? Gemeinsam mit Detective Inspector Bishop macht sich Holly auf die Suche nach dem Mörder, wobei sie von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt wird.
Der Autor bietet spannende Unterhaltung und zeichnet authentische Ermittlerfiguren, die ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, sich aber in den Fall verbeißen und alles dransetzen, dem perfiden Spiel des Mörders ein Ende zu setzen.
Die Thematik und ihre Umsetzung sind nicht wirklich neu, aber der Thriller ist sehr spannend bis zum Schluss.

21.03.2019 22:36:52
HexeLilli

Nach dem vorher gelesenen Thriller hatte es dieses Debüt sehr schwer, meinem Anspruch zu genügen. Aber trotzdem hat er mir gut gefallen. Das Cover fand ich sehr passend und das Buch ließ sich gut und flüssig lesen.

Die Geschichte spielt in der Nähe von London. Das Ehepaar Wright wird brutal ermordet. Die Psychiaterin Holly Wakefield die sich mit Serienmördern bestens auskennt, wird für diesen Fall hinzugezogen. Gemeinsam mit dem Detective Inspector Bishop und seinem Team begeben sie sich auf Spurensuche.
Die Beiden passen sehr gut zusammen, und ergänzen sich prima. Hier haben sich zwei einsame und verletzte Seelen gefunden. Holly gewährt dem Leser viele Einblicke in das Seelenleben von Psychopathen und Serienkillern. Das Augenmerk liegt bei der Ermittlungsarbeit. Diese wird sehr detailgetreu beschrieben. Auch wird sehr viel Bezug auf Serienmörder der Vergangenheit genommen. Trotzdem bleibt die Spannung nicht auf der Strecke, wenn sie auch im mittleren Teil etwas nachlässt. Dafür entschädigt dann aber das Ende. Mit der Überraschung habe ich nicht gerechnet.
Das Buch hat mir gut gefallen und bekommt meine Empfehlung. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir von diesen beiden Protagonisten sicher noch mehr lesen werden.

15.03.2019 16:51:58
Ulrike Frey

*** - Grausame Morde eines Serientäters - ***

Das Cover ist dunkel, es zeigt einen Stacheldraht mit einem Glöckchen. Erklärt wird es im Laufe des Romans.

Die Kriminalpsychologin Dr. Holly Wakefield lehrt forensische Psychologie am King's College mit dem Schwerpunkt Serienmörder und ist beim NHS (National Health Service) als Analytikerin für kriminelles Verhalten tätig. Holly arbeitet zudem in einer forensischen Klinik mit kranken Mördern.

Sie wird von der Polizei gebeten, bei einem besonders schwierigen Fall zu helfen. Ein Ehepaar wurde in den eigenen vier Wänden auf besonders perfide Weise umgebracht. Die Leichen wurden anschließend theatralisch ausgerichtet. DI Bishop von der Metropolitan Police sieht so etwas nicht zum ersten Mal. Bald ist klar: Es handelt sich um einen Serienmörder.

Holly versetzt sich so weit wie möglich in den Serienmörder hinein. Es stellt sich heraus, dass dieser Mörder etwas mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun hat - der sie sich nun stellen muss.

Der Thriller lebt von mehreren Elementen: die bestialischen Morde, der Kampf gegen die Zeit vor dem nächsten Mord, die Jagd nach dem Mörder in polizeilicher Kleinarbeit, die sehr ausführlichen Beschreibungen von mehreren psychisch kranken Mehrfachmördern aus der Vergangenheit.

Die Spannung kommt wellenartig, sie wird manchmal gestoppt durch die Fachgespräche über bereits gefasste Serienmörder. Gegen Ende des Romans wird es derart fesselnd, dass man während des Lesens keine Pause bis zur Lösung mehr einlegen kann.

Sehr überraschend ist das letzte Kapitel. Es erklärt vieles um Frau Dr. Holly Wakefield.

Dies ist der erste Thriller einer neuen Serie um die Forensikerin.

Mark Griffin hat einen sehr spannenden Roman geschrieben. Und wenn alles stimmt, was ich hier über die Mörder in der Forensik gelesen habe, habe ich jetzt auch eine Meinung zur Errichtung einer Forensik in meiner Nähe.

Das Buch erschien im März 2019 bei Harper Collins.

15.03.2019 14:53:28
anyways

Der Anruf, mitten in der Nacht, kommt für die junge forensische Psychiaterin Holly Wakefield überraschend. Detective Inspector Bishop von der Metropolitan Police, erinnert sie an die Bereitschaftsliste für Tatortbesichtigungen. Da der sonst zuständige Psychiater wegen der Erkrankung seiner Frau außer Dienst ist , muss nun Holly die Beratungsfunktion übernehmen. Es ist ihr erster Tatort und dementsprechend schokiert ist sie von dem Szenario. Ein im Ruhestand lebender Arzt und seine Frau wurden in ihrem Haus ermordet, auf ganz bestialische Art und Weise. Eins ist Holly sofort klar, dieser Mörder reiht sich mühelos in die Reihen der abartigsten Mörder der Geschichte ein. Und er treibt ein perfides Spiel sowohl mit Holly als auch mit DI Bishop.

Von der ersten Seite an, hat mich dieser Thriller gefesselt. Ein wahres Katz und Maus Spiel zwischen Ermittlern und Täter. Genügend Geheimnisse auf Seiten von Holly und Bishop, die das Ganze zunehmend spannend gestaltet. Es gibt gekonnt gesetzte Spannungsbögen die in einem fulminanten Showdown gipfeln und beiden Hauptakteure sind charakterlich sehr sympathisch dargestellt. Ein paar kleine Kritikpunkte gibt es. Vielleicht liegt es aber auch daran, das Thriller mein Lieblingsgenre sind, und ich im Laufe der Jahre eigentlich schon (fast) alles gelesen habe. Da wird man dann schon stutzig warum die Ermittler immer auf eigene Faust und ohne Rückendeckung agieren, das ist immer schwer nachzuvollziehen. Der Tick von Holly sämtliche Serienkiller namenlich zu kennen mit ihrem Modus operandi und der Anzahl der Opfer faktisch jedem unter die Nase zu reiben, erinnert mich zu sehr an einen jungen Analytiker einer bekannten U.S. Serie. Hier wäre mir ein klein wenig Kreativität lieber gewesen. Aber das sind nur winzige Schönheitsflecken in diesem wirklich spannungsreichem Buch.

Fazit: Zwar ein typischer Thriller, jedoch ungemein fesselnd und spannungsreich.

10.03.2019 20:20:25
Petra Sch.

Spannender Auftakt einer Thriller-Reihe, aber mit Luft nach oben

Kurz zum Inhalt:
Holly Wakefield wird zum ersten Mal als Beraterin von der Polizei hinzugezogen. Sie arbeitet als forensische Psychologin mit den schlimmsten Serienkillern zusammen und hält Vorlesungen am College über Serienmörder. Sie ist davon wie besessen.
Das merkt auch bald Detective Inspector Bishop, mit dem sie eng zusammenarbeitet.
In London wurde ein getötetes Ehepaar gefunden - grausam drapiert und in Szene gesetzt. Bald wird eine weitere Leiche gefunden; ist der Täter derselbe?
Kann Hollys dunkles Geheimnis dazu beitragen, den Serienkiller zu finden? Kann sie die falschen von den richtigen Spuren trennen? Und ist es Zufall, dass ausgerechnet sie zu diesem Fall hinzugezogen wurde?

Meine Meinung:
"Dark Call - Du wirst mich nicht finden" ist das Thrillerdebüt von Mark Griffin.
Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen, und der Spannungsbogen ist konstant aufrecht.
Der Autor spielt mit den Lesern; er legt Fährten, die man als Leser zwar schnell als falsch aufdeckt - doch darauf, wer der echte Täter ist, bin ich tatsächlich erst kurz vor Schluss gekommen!
Leider ist die Auflösung dann so, wie man es von einem "typischen Thriller" erwartet und so oder so ähnlich schon mehrere Male gelesen hat. Trotzdem war ich von dem Buch gefesselt und wurde gut unterhalten.
Das Cover ist leider nichtssagend und spricht mich nicht besonders an - da hätte man einen besseren Eyecatcher für ein Debüt wählen können.

Fazit:
Gutes Thrillerdebüt; jedoch mit Luft nach oben - ich würde mich freuen, bei den weiteren Fällen von Holly und Bishop bei der Auflösung auch mal so richtig überrascht zu werden!
Trotzdem wurde ich gut unterhalten und vergeben 4 Sterne.

10.03.2019 13:16:10
buchleserin

„Dark Call“ ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe von Mark Griffin.
Ein kleines Dorf in Surrey. Ein Arzt und seine Ehefrau wurden brutal ermordet. Detective Inspector Bishop von der Metropolitan Police ist für den Fall zuständig. Holly Wakefield ist Kriminalpsychologin, ihr Spezialgebiet Serienmörder und sie unterstützt die Ermittler in diesem Fall.
Die Handlung ist durchgehend spannend und dieser Thriller hat mich von Anfang an gefesselt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und kommen zunächst nicht so richtig voran. Ein Mann stellt sich und behauptet das Ehepaar umgebracht zu haben. Doch ist er es wirklich? Für mich gab es mehrere Verdächtige. Der Autor legt viele falsche Fährten. Wer ist der Täter? Und was ist mit Hollys Vergangenheit? Und wieso hat sie dieses besondere Verhältnis zu Lee? Das Miträtseln während des Lesens mag ich immer sehr gerne. Die Auflösung des Falls hat mir nicht so ganz gefallen. Da war ich schon etwas enttäuscht. Es gab einen Zeitpunkt, da hab ich fast jeden verdächtigt, auch welche vom Ermittlerteam und gedacht, aber bitte nicht diese Person. Ach nö. Aber okay, ganz so klar war es dann doch nicht, wie die Auflösung präsentiert wird und so auch nicht vorhersehbar.
Das Buch ließ sich sehr zügig lesen. Bishop und Holly haben mir als Ermittler sehr gut gefallen. Die anderen aus dem Team waren nicht so ganz präsent, aber haben mir bisher auch ganz gut gefallen.
Ich fand diesen Thriller sehr fesselnd und bin gespannt auf den 2. Fall der Reihe, der auch schon in Arbeit ist. Ein klasse Auftakt einer neuen Thriller-Reihe.

06.03.2019 10:16:33
Milli0910

Das Cover des Buches sieht nach einem relativ gewöhnlichen für einen Thriller aus. Liest man jedoch die Story dazu und schaut es sich dann noch einmal an, werden einem viele kleine Details klarer, man erkennt Zusammenhänge- grob umschrieben ist auch das ein Großteil der Arbeit von Holly.

Inhalt:

Holly ist Dozierende an einer Universität für Kriminalpsychologie. Schnell ist ersichtlich, wie viel Wissen sie in ihrem Fach hat und wie genau sie die Eigenheiten von Serienmördern kennt. Eines nachts wird sie von DI Bishop kontaktiert, um als Profilerin an einen Tatort zu kommen. Dort wurde ein älteres Ehepaar auf grausame Weise getötet und auf eine obszöne Art dargestellt. Schnell wird klar, dass dieser Mord mit einem vorherigen zusammenhängt..es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Den Täter fassen, bevor er weiter morden kann. Denn in Einem ist sich Holly sicher- das wird er tun. Im Verlaufe der Ermittlungen muss Holly sich immer wieder auch den Geistern ihrer Vergangenheit stellen und dabei bemerken, dass sie enger in den Fall verstrickt ist, als sie jemals geglaubt hätte.

Meine Meinung:

Dieses Thriller- Debut des Autors war wirklich eins nach meinem Geschmack. Griffin hat es geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen zu packen. Er hat ein großes Fadennetz entwickelt, welches mehr und mehr an einigen Stellen zusammenläuft. Ich als Leserin habe dieses erst sehr spät durchblickt und bin oftmals gedanklich auf eine ganz falsche Fährte geraten. Ein großer Pluspunkt dieses Buches sind ganz klar die beiden Protagonist*innen. Holly und Bishop scheinen äußerst komplexe Charaktere zu sein, was im Verlauf der Geschichte mehr und mehr zum Vorschein kam. Und auch am Ende des Buches habe ich noch nicht das Gefühl, sie beide voll durchschaut zu haben.

Alles in allem hat mich dieses Buch voll und ganz überzeugt. Der Schreibstil, die Charaktere und die durchgehende Spannung in der Geschichte lassen einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

02.03.2019 14:34:29
subechto

Spannend und wendungsreich

"Dark Call - Du wirst mich nicht finden" ist das Thriller-Debüt von Mark Griffin. Es handelt vom ersten Fall der forensischen Psychiaterin Holly Wakefield, die schlimmste Serienkiller therapiert und zur Ermittlerin wird.
Was für ein gruseliger Einstieg! Hat Richard etwa seine Frau ermordet?
10 Jahre danach. Wir lernen Holly kennen. Sie ist Kriminalpsychologin und hat sich auf Serienmörder spezialisiert. Die Polizei bittet sie um Hilfe bei einem brutalen Doppelmord. Wie es scheint, hat der Täter nicht zum ersten Mal zugeschlagen.
Hollys erster Einsatz entwickelt sich zur Höllenfahrt. Wendungsreiche Geschichte. Meisterhaft erzählt.

Fazit: Vielversprechendes Thriller-Debüt. Gerne mehr davon!

26.02.2019 10:38:12
mrs rabes bookaccount

Die Kriminalpsychologien Holly Wakefield ist gut in ihrem Fach, theoretisch. Normalerweise unterrichtet sie oder begutachtet verurteilte Täter. Doch nun wird sie zum ersten Mal als Profilerin an einen frischen Tatort gerufen. Schockiert von den verstümmelten und gefolterten Leichen, zögert sie, ob sie sich dieser Aufgabe überhaupt gewachsen fühlt. Plötzlich muss sie sich auch den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Denn auch Holly hat ein großes Geheimnis zu bewahren.
Dark Call von Mark Griffin ist ein gut gemachter aber sehr durchschnittlicher Serienmörder Triller. Es werden sehr schnell Verdächtige präsentiert. Die meisten Entwicklungen waren in meinen Augen vorhersehbar. Eigentlich ist alles eingetroffen was ich erwartet habe. Das Grundthema ist kein Neues und lebt von der Wiedererkennung. Sowohl der Polizist DI Bishop als auch die Profilerin haben mit Traumata aus der Vergangenheit zu kämpfen. Vielleserinnen wird der zu ermittelnde Mörder bei seinem ersten Auftreten klar sein.
Fazit: durchaus spannende flüssige Thriller Lektüre ohne großen Aha-Effekt.

24.02.2019 17:16:57
StephanieP

Holly arbeitet in einer psychiatrischen Einrichtung für geistig abnorme Rechtsbrecher, wie Mörder. Eines Tages wird sie von der Polizei zu einem grausamen Mord hinzugezogen um als Profilerin dem Täter auf die Spur zu kommen. Während dasTeam noch ermittelt geschehen weitere Morde und bald müssen sie sich die Frage stellen, ob es sich um einen Serientäter handelt. Zudem muss Holly bald feststellen, dass sie nicht rein zufällig zu genau diesem Fall hinzugezogen wurde.

Mark Griffins Schreibstil ist flüssig und lässt sich schnell und einfach lesen. Der Autor kann zwar schnell Spannung aufbauen aber diese leider nicht durchgehend halten. Er geht immer wieder sehr ausführlich auf das Privatleben der Ermittler und auf alte Fälle von mehr oder weniger bekannten Serienmördern ein, worunter leider die Spannung leidet. Diese Ausschweife sind meiner Meinung nach zum Teil zu langatmig, wodurch die Spannung komplett abfällt. Durch unerwartete und zum Teil überraschende Wendungen kann zwar immer wieder Spannung aufgebaut werden, aber diese wird ebenfalls jedes Mal aufs Neue abgebrochen. Anfangs fand ich vor allem die Details über die unterschiedlichen Serienmörder und deren Taten noch interessant, war aber zunehmend genervt von diesen Abschweifungen.

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und haben alle Geheimnisse, die erst im Laufe der Handlung aufgedeckt werden. Da beinahe alle Charaktere unfassbar schlimme Schicksalsschläge hinter sich haben, die man im echten Leben selten findet, konnte ich mich mit ausnahmslos niemandem identifizieren. Dennoch fand ich es spannend mehr über deren Vergangenheit zu erfahren. Dies ist allerdings auch schon mein nächster Kritikpunkt. Es wird viel zu ausführlich auf das Privatleben, die Vergangenheit und Belangloses der einzelnen Protagonisten eingegangen. Dies hat leider zur Folge, dass die Spannung massiv darunter leidet.

„Dark Call- Du wirst mich nicht finden“ ist mein erstes Buch von Mark Griffin. Ich bin etwas enttäuscht, da das Buch sehr stark startet und hohes Potenzial verspricht, welches leider nicht komplett genutzt wurde. Ich bin mir daher nicht sicher, ob ich in Zukunft weitere Bücher des Autors lesen werde.

FAZIT:
„Dark Call- Du wirst mich nicht finden“ ist ein vielversprechender Thriller, der leider nicht ganz halten kann, was ich mir erwartet habe. Meiner Meinung nach wird zu viel auf Belangloses eingegangen, wodurch die Spannung immer wieder deutlich abfällt. Ich kann daher leider nur 3 Sterne vergeben.

19.02.2019 12:12:04
niggeldi

Hervorragender Thriller

Holly Wakefield ist Kriminalpsychologin, ihr Augenmerk hat sie auf Serienmörder gerichtet. Doch dieser brutale Mordfall, zu dem sie gerufen wird, verlangt ihr alles ab. Während der Ermittlungen kann sie ihrer eigenen Vergangenheit nicht länger entfliehen und gerät in eine gefährliche Situation …

Das Cover gefällt mir gut, es ist sehr düster gehalten und vermittelt eine spannende Geschichte.

Der Schreibstil ist flüssig, ich konnte und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Holly ist eine sympathische junge Frau, auch die Polizisten können mit Charme und Können überzeugen. Je weiter man im Buch vorankommt, desto höher wird der Spannungsbogen. Der Thriller glänzt mit unerwarteten Enthüllungen, die Auflösung des Falls ist logisch.

Dieser Thriller ist wirklich lesenswert, und ich hoffe, wir bekommen bald mal wieder etwas über Holly zu lesen. 5 Sterne!