Chateau Mort

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • Freiburg im Breisgau: Audiobuch, 2018, Seiten: 1, Übersetzt: Frank Arnold

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Luc Verlains erster Sommer im Aquitaine neigt sich dem Ende entgegen doch kurz vor der Lese der edelsten Weinreben wird Frankreich von einer Hitzewelle erfasst. Und ausgerechnet nun fi ndet der Marathon du Médoc statt wo die Läufer in bunten Kostümen antreten und unterwegs auch noch Rotwein verkosten dürfen. Ein riesiges Fest, das für Luc noch schöner wird, weil seine Angebetete Anouk nach einer geheimnisvollen Italienreise wieder ins Aquitaine zurückkehrt. Gemeinsam stehen sie im Schlossgarten von Lucs bestem Freund Richard, der die Marathonläufer mit einem feinen Rotwein verköstigt. Plötzlich brechen einige Sportler zusammen, ein Politiker kommt nur knapp mit dem Leben davon und ausgerechnet der sympathische Winzer Hubert stirbt. So sehr sich Luc auch dagegen sträubt: Alle Spuren führen zu Richard, denn der steckt off enbar in ernsten fi nanziellen Schwierigkeiten. Der Commissaire muss sich bald entscheiden zwischen der Loyalität zu seinem alten Freund und den Gefühlen für seine charmante Partnerin Anouk, die Richard längst für den Täter hält.

Chateau Mort

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Letzte Kommentare:
21.02.2019 22:17:58
Krimimimmi

Kein Spannungsbogen, ich habe mich selten so gelangweilt.
Eine Sprache für schlichte Gemüter.
Nie wieder ein Buch dieses Autors.

12.04.2018 11:40:16
StephanieP

Während Frankreich von einer Hitzewelle geplagt wird findet der Marathon du Medoc statt. Hierbei verkleiden sich die Teilnehmer und genehmigen sich während des Laufes immer wieder ein Glas Rotwein. Auch der Kommissar Luc und seine Angebetete Anouk verfolgen das Spektakel, als einige Sportler plötzlich zusammenbrechen. Ein namhafter Politiker überlebt nur knapp und ein bekannter Winzer verstirbt. Die Spuren führen schnell zu Richard, Lucs bestem Freund, der scheinbar große finanzielle Schwierigkeiten hat.

Alexander Oetker ist es mit seinem flüssigen Schreibstil und einer gut durchdachten und logischen Handlung gelungen einen gelungenen Aquitaine- Krimi zu verfassen. Der Autor schafft es die Spannung schnell aufzubauen und den Leser/ Hörer in seinen Bann zu ziehen. Leider kann die Spannung aber nicht durchgehend gehalten werden, was vor allem daran liegt, dass immer wieder sehr detailreiche Beschreibungen von beispielsweise Gerichten Überhand gewinnen. Dadurch gerät die eigentliche Krimihandlung in den Hintergrund und die Spannung geht dadurch leider immer wieder verloren.

Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut. Dadurch lassen sich Wiederholungen komplett vermeiden. Ich konnte sofort in die Handlung einsteigen und ihr problemlos bis zum Ende folgen. Vor allem die Informationen zu Frankreich und der Winzerei finde ich sehr gelungen. Diese machen die Handlung besonders authentisch.

Alle Protagonisten sind authentisch und vielschichtig beschrieben. Als Hörer kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Besonders gelungen finde ich, dass es der Sprecher Frank Arnold schafft jedem Charakter seine eigene Note zu verleihen. Allen voran die Chemie und harmonische Zusammenarbeit von Anouk und Luc konnte mich wirklich überzeugen und es hat Spaß gemacht den beiden bei den Ermittlungen zuzuhören.

Frank Arnold konnte mich als Sprecher komplett überzeugen. Er konnte die Handlung wirklich authentisch und fesselnd vorlesen und mich komplett mitreißen. Meiner Meinung nach ist er die perfekte Besetzung für Hörbücher dieses Genres. Er schafft es nicht nur jedem Protagonisten seine eigene Note zu verleihen, er vermittelt und transportiert auch alle Gefühle sehr gelungen.

„Chateau Mort“ ist bereits der zweite Teil rund um Luc. Ich kenne bereits den Vorgänger als Buch und finde, dass der aktuelle Teil ihm in nichts nachsteht. Ich denke nicht, dass es für das Verständnis notwendig ist den Vorgänger zu kennen.

FAZIT:
„Chateau Mort“ ist eine gelungene Fortsetzung, die allerdings kleine Schwächen aufweist. So beispielsweise die zum Teil sehr ausführlichen Beschreibungen von Nebensächlichkeiten. Dadurch fiel leider die Spannung ab. Frank Arnold wiederum konnte mich komplett überzeugen. Daher vergebe ich 4 Sterne!

27.03.2018 23:44:00
Sagota

"Chateau mort" ist der nächste Fall nach "Retour" aus der begnadeten Feder von Alexander Oetker; erschienen ist der Krimi im Verlag Hoffmann und Campe, tb, 2018.

"Hitzewelle im Aquitaine. Dennoch treten wieder Tausende zum weltberühmten Marathon du Médoc an, der mitten durch die Gärten der schönsten Chateaus führt. Doch während des Laufes stirbt ein angesehener Winzer - und ausgerechnet Lucs bester Freund Richard ist der Hauptverdächtige.
Der Kommissar entdeckt rasch, dass auch die nobelsten Weingüter der Welt ihre Schattenseiten haben. Je mehr Luc erfährt, desto verzwickter wird der Fall. Und der muss feststellen, dass selbst seine Partnerin Anouk seinen besten Freund für einen Mörder hält."
(Quelle: Buchrückentext)

Mit "Chateau mort" liegt nun der 2. Fall des Ermittlers (und Frauenhelds) Luc Verlain vor, der sich eigentlich um seinen erkrankten Vater kümmern will und sich aufgrund dessen ins beschauliche Aquitaine, dem er entstammt, aus Paris versetzen lässt.
Hatte er im ersten Fall schon mächtig (und für den Leser dennoch genussvoll) zu ermitteln, so sieht der Zusammenbruch Huberts, einem sympathischen Winzer während des Marathon du Médoc ebenfalls nach sehr viel Ermittlungsarbeit aus - hier wurde eindeutig nachgeholfen... Luc erhält jedoch tatkräftige Unterstützung von dem cleveren Freund und Kollegen Yacine sowie der Kollegin Anouk, in die er sich Monate zuvor verliebte...
Wieso brachen beim berühmten Marathon-Lauf zwei Läufer zusammen - ein gesunder Sous-Préfet und ein angesehener Winzer, der den Traum vom großen Wein, dem "Grand Cru" verfolgte??

Alexander Oetker legt Spuren und Fährten in die Dünen, in die kleinen Winzerdörfchen, in die Apotheken und Krankenhäuser - in die berühmten großen Chateaus gar selbst - lässt jedoch den Krimifan wie auch beim Vorgänger bis zum überraschenden Ende "miträtseln" - wer hat ein Motiv? Wer könnte es aus welchem Grund gewesen sein?

Luc Verlain muss man trotz seiner großen Liebe zu den Frauen einfach lieben - und "Chateau mort" ist mehr als nur ein (Regional)Krimi aus Frankreich: Es ist auch eine Liebeserklärung ans 'savoir vivre', an das Département Aquitaine, unweit von Bordeaux und inmitten der besten Weinanbaugebiete Frankreichs - ja der Welt! Kritisch lüftet Alexander Oetker trotz aller Liebe zur Rebe, zum Wein, die hier nicht zu kurz kommt, die Kulissen der Schattenseiten der großen Welt der Weine - und ihrer Klassifizierungen. Er bricht auch eine Lanze für die Menschen und auch die Schönheit der Landschaft und der Küste des Aquitaine (plusieurs d'informations: www.lucverlain.de)

Fazit:

Besser geht nicht! Ein spritzig (und zuweilen witzig) geschriebener und durchdachter Kriminalroman, dessen Ende überrascht. Eine absolute Leseempfehlung (siehe oben ;) und ein merci beaucoup an den Autor, der sich allen Fragen in der Leserunde stellte und ebenso begeistert ist vom Aquitaine, in der er Luc hoffentlich weitere Fälle lösen lässt wie der Ermittler selber. Alors, bien: Wann wird der "nächste Fall" erscheinen? En tous cas: A la prochaine!!!

14.03.2018 14:10:47
cybergirl

Französischer Krimi der Extraklasse
Der Sommer neigt sich dem Ende zu und es ist immer noch ungewöhnlich heiß.
Wie jedes Jahr um diese Zeit steht der Marathon du Médoc an, der entlang der Weingärten und durch einige Châteaus führt.
Bei diesem Event sind die Teilnehmer nicht nur verkleidet, sondern es gibt an den Versorgungsstellen Rotwein für die Läufer.
Kurz nachdem eine Gruppe von Läufer einen Stopp am Château Lecouer Saint-Julien gemacht haben kommt es zu einem Zwischenfall.
Einige Läufer können nicht mehr weiterlaufen. Der Unterpräfekt muss reanimiert werden und kommt ins Krankenhaus. Ein Läufer, der Winzer Hubert de Langeville aus Saint-Émilion stirbt noch auf der Strecke.
Ausgerechnet der Winzer von dem Richard, der Besitzer des Château Lecouer Saint-Julien das Weingut kaufen wollte und der jetzt einen Rückzieher gemacht hat.
Richard, der beste Freund von Luc gerät schnell in Verdacht Hubert de Langeville vergiftet zu haben.
Nach seinem erfolgreichen Debütroman „Retour“ mit dem sympathischen Kommissar Luc Verlain hat Alexander Oetker jetzt nachgelegt.
„Château Mort“ ist der 2. Fall mit Luc Verlain und ich habe mich schon lange darauf gefreut Luc wieder zu treffen.
Die Krimireihe spielt in Frankreich, genauer in der Provinz Aquitaine. Aquitaine ist mit Bordeaux und dem Medoc ein bekanntes Weinanbaugebiet. Der Autor hat die Gabe die Landschaft und die Orte so lebendig zu beschreiben, dass man es richtig vor seinem inneren Auge sehen kann ohne sich durch seitenlange Beschreibungen zu kämpfen die oft eher ermüdend sind.
In seinem 2. Buch hat Alexander Oetker die geniale Idee den Marathon du Médoc, der jedes Jahr im September stattfindet, als Schauplatz eines Mordes zu benutzen. Der Marathon muss ein großes Spektakel sein, die Läufer sind teilweise kostümiert und an den Versorgungsstellen wird ihnen Wein gereicht.
Ich habe große Lust bekommen das Ganze einmal vor Ort mitzuerleben.
Luc Verlain ist ein sympathischer Kommissar der mir schon im 1. Buch ans Herz gewachsen war.
Allerdings findet er etwas zu großen Gefallen am weiblichen Geschlecht.
Der Sommer neigt sich dem Ende und auch Luc kann sich über zu viel Arbeit nicht beschweren. Das ist aber nur die Ruhe vor dem Sturm den schon bald passiert ein Mord.
Als Täter wird Richard, der Besitzer des Château Lecouer Saint-Julien und Lucs bester Freund verdächtigt.
Luc gerät in einen Zwiespalt, mag er doch nicht glauben, dass sein bester Freund oder dessen Frau etwas mit dem Mord zu tun haben.
Dadurch kommt es auch mit seiner Kollegin Anouk zu der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit was Luc sehr belastet. Ist die Liebe zwischen den beiden doch noch ein zartes Pflänzchen.
„Château Mort“ ist ein Krimi der sehr spannend geschrieben ist. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen.
Aber auch die Gefühle kommen in diesem Buch nicht zu kurz.
Das Buch bekommt von mir 5 Sterne und ist eine ganz klare Leseempfehlung