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Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2017, Seiten: 6, Übersetzt: Alexander Oetker
  • Hamburg: Atlantik, 2018, Seiten: 288, Originalsprache

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Luc Verlain liebt gutes Essen, Frauen und sein sorgenloses Leben in Paris. Doch als sein Vater schwer erkrankt, lässt Luc sich versetzen. Ausgerechnet nach Bordeaux in die Region Aquitaine, von wo er als junger Polizist geflohen war. Zurück in seiner Heimat muss Luc sich seinen Erinnerungen stellen. Und schon kurz nach seiner Ankunft erschüttert ein Mord die Gegend: Ein Mädchen liegt erschlagen am Strand von Lacanau-Océan. In dem kleinen Dorf kochen schnell die Spekulationen hoch. Das Opfer hat erst vor kurzem die Beziehung zu dem algerischen Nachbarsjungen beendet, der als dringend tatverdächtig gilt. Der Stiefvater des Mädchens will die Sache selbst in die Hand nehmen. Lucs Ermittlungen führen ihn an die Strände und in die Weinberge der Region und zurück nach Paris, immer an seiner Seite seine Kollegin Anouk, deren Charme er nur schwer widerstehen kann.

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Letzte Kommentare:
20.07.2019 19:52:00
Schnippschnapp

Ein Klischee jagt das nächste, die Figuren hölzern, ein Frankreich-Liebhaber, aber kein Schriftsteller.
Schuster bleib bei Deinen Leisten.

15.03.2019 00:30:30
Leakind

Angelockt von meiner Liebe zu Frankreich habe ich das Hörbuch begonnen. Bereits nach wenigen Minuten musste ich abbrechen, da jeder Viertklässler besser vorlesen kann. Ein paar Monate später, aus Mangel an anderem Hörstoff, gab ich Retour eien neue Chance, leider wurde ich nicht überzeugt. Die mir unbehaglichen Beschreibungen der weiblichen Charaktere (ja es zeichnen sich Brüste ab unter dem Tshirt einer Frau, soll vorkommen) und die irgendwie sexualisierte Erzählungsweise waren für mich fehl ab Platz.
Der Fall ist nicht besonders spannend als der Täter das erste mal zu Wort kam, war die Lösung leider sofort klar.
Alles in allem kommt mir Verlain vor wie ein schlechter, hormongesteuerter Abklatsch von Commissaire Dupin.

28.08.2018 06:58:20
Lucky Luke

Jetzt habe ich mir das Hörbuch doch bis zum Schluss angehört. Und bereue es. Es ist so ziemlich das platteste Buch, dass ich je gehört oder gelesen habe. Die Figuren haben den Tiefgang eines Bügelbretts, die Geschichte ist ja ganz nett, aber weder kommt wirklich Spannung auf, noch ist die Lösung eine große Überraschung. Dazu die endlosen und sinnlosen Beschreibungen des Essens. Sie sind in meinen Augen weniger Lokalkolorit als Angeberei des Autors. Genauso wie die völlig unnötigen Französischeinwürfe wie "Martedi" statt "Dienstag". Glücklicherweise habe ich mir das Hörbuch aus der Bibliothek geliehen und damit kein Geld dafür ausgegeben. Zu allem Überdruss ist es auch noch schlecht vorgelesen. Nein, dieses Buch ist es wirklich nicht wert, gekauft zu werden.

26.08.2018 15:59:07
Lucky Luke

Einstweilen - nach etwa einem Drittel - schließe ich mich den Verrissen an. Das Hörbuch ist mäßig gelesen. Schlechtere Sprecher kenne ich sonst nur von librivox, aber deren Bücher werden ja auch von Laien gelesen. Die Geschichte schleppt sich äußerst mühsam dahin. Dass die zwei Hauptprotagonisten essen gehen, ist ja schön, aber muss die Beschreibung dieses Essen sich wahrlich über eine halbe Stunde hinziehen? Wird der Autor von der lokalen Tourismusagentur gesponsert? Und wie er damit angibt, wie viele französische Wörter er doch nicht kennt! Die Hälfte davon hätte er ebenso gut auf Deutsch schreiben können. Die Figuren - vom LePen-Anhänger bis zur Superkommissarin - sind platt und völlig überzeichnet ohne jede Differenzierung. Mal sehen, ob ich mir den Rest noch antue.

26.08.2018 11:59:55
Lucky Luke

Einstweilen - nach etwa einem Drittel - schließe ich mich den Verrissen an. Das Hörbuch ist mäßig gelesen. Schlechtere Sprecher kenne ich sonst nur von librivox, aber deren Bücher werden ja auch von Laien gelesen. Die Geschichte schleppt sich äußerst mühsam dahin. Dass die zwei Hauptprotagonisten essen gehen, ist ja schön, aber muss die Beschreibung dieses Essen sich wahrlich über eine halbe Stunde hinziehen? Wird der Autor von der lokalen Tourismusagentur gesponsert? Und wie er damit angibt, wie viele französische Wörter er doch nicht kennt! Die Hälfte davon hätte er ebenso gut auf Deutsch schreiben können. Die Figuren - vom LePen-Anhänger bis zur Superkommissarin - sind platt und völlig überzeichnet ohne jede Differenzierung. Mal sehen, ob ich mir den Rest noch antue.

03.07.2018 19:02:28
Frankreichfan

Ich habe mich von den Handlungsorten - Bordeaux, Dune du Pilat, das Medoc, das Aquitaine pp. - verführen lassen, da ich viele wunderbare Uralube in dieser Region verlebt habe. Ich habe das Hörbuch zähneknirschend bis zum Schluss gehört und mich total über diese Art zu schreiben, und was fast noch schlimmer ist, zu lesen (fürchterlich stockend), geärgert. Tut mir leid, aber das (Hör-)buch war grässlich!

10.06.2018 15:27:15
Krimifan

Alexander Oetker missbraucht seinen Kommissar, um undifferenziert seine politische Haltung zu demonstrieren, lässt dabei den Kommissar ohne schlechtes Gewissen seine Superfrauen betrügen und verwendet sich in einfachem Strickmuster wiederholende Worthülsen.
Hier steckt viel Verbesserungspotential, mögen die Worte im zweiten Versuch so treffsicher werden wie die Schüsse seiner Kollegin aus 80 Meter ins Knie des Verbrechers.

27.03.2018 23:55:39
Sagota

Da muss ich aber Leserratte_1 widersprechen, ich sehe das ganz anders - en contraire:

Bei dem Aquitaine-Krimi "Retour" von Alexander Oetker handelt es sich um dessen Krimidébut, das als tb, broschiert bei Hoffmann und Campe (2017) erschien. 'Retour' ist also Luc Verlains erster Fall und spielt im herrlichen SW Frankreichs, dem Aquitaine; unweit von Bordeaux und seinen Weinbergen des Médoc, aber auch dem rauen Wind des Atlantiks gelegen.

Im Gegensatz zu vielen seiner Ermittler-Kollegen ist Luc Verlain (siehe auch dessen HP unter www.lucverlain.de) ein Kommissar, der es versteht, zu leben (sich also der Mentalität des 'savoir vivre' verschrieben hat): Er liebt gutes Essen, seinen Jaguar, seine Freundin(nen) und es mangelt ihm auch nicht gänzlich an sozialer Kompetenz: Die schwere Erkrankung seines Vaters veranlasst ihn, von Paris zurück ins Aquitaine zu kehren, das er vor 15 Jahren verließ, um seine Polizeikarriere in der Metropole fortzusetzen, was ihm auch gelungen ist.
Dennoch wird aus seiner Ansicht, dass es dort vermutlich viel ruhiger zugeht als in Paris, vorläufig nichts: Kurz nach seiner Ankunft wird ein 17jähriges Mädchen aus einem nahegelegenen kleinen Ort tot am Strand aufgefunden - die Ermittlungsarbeiten laufen an und im neu zusammengestellten Team gibt es von Beginn an eine gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Anouk Filipetti, der jungen und attraktiven Kollegin Luc's sowie Hugo; allerdings gibt es in der Kooperation auf Leitungsebene mit Etxberria, dem Basken, eher Misstöne und Luc muss mit Diplomatie vorgehen, da er dem Basken quasi vor die Nase gesetzt wurde...

Im Laufe der Ermittlung wird deutlich, dass der Baske dem langjährigen Freund des Mädchens, Hakim, durchaus zutraut, einen Mord an ihr begangen zu haben, Luc jedoch ermittelt in alle Richtungen und erhält einen Hinweis auf einen unbekannten zweiten Mann, der durchaus auch als Täter in Frage kommen könnte.

Alexander Oetker lässt Luc Verlain eine Haltung einnehmen, die mir sehr gefällt und die nicht unpolitisch ist (gerade in der jetzigen Zeit, in der Populisten und reaktionäre Kräfte und Parteien in ganz Europa auf Stimmenfang sind!) - Luc verabscheut Ignoranz, Rassismus und Vorverurteilungen und rettet einem seiner Kollegen dennoch 'Kopf und Kragen'.

Herrlich zu lesen sind auch die Landschaftsbeschreibungen der Aquitaine, wobei man als Leser große Lust bekommt (so man sie noch nicht kennt), die Koffer zu packen oder den Rucksack und sich sofort auf den Weg dorthin zu begeben. Humorvoll zeigt sich der Autor, als er die Gäste eines Chateaux in den Weinbergen des Médoc beschreibt, die aus reichen Briten, Amerikanern und Parisern bestehen: "Sie gaben sich hier den Korkenzieher in die Hand".
(Zitat, S. 124) Das lässt den eingefleischten Krimileser, der auf humorvolle Einlagen und Parodien steht, doch sehr schmunzeln ;)

"Retour" ist ein Wohlfühlkrimi mit Anteilen eines kleinen "Reiseführers" durch die Aquitaine mit dem sympathischen jungen Kommissar Luc Verlain einerseits, andererseits nimmt der Autor auch Stellung zu den terroristischen Anschlägen in Nizza und in Paris, die ganz Frankreich und die Welt schockierten; die Franzosen aber nicht dauerhaft in Schockstarre zu versetzen vermögen.
So hat Luc, der einerseits Paris sehr liebt und sein Leben dort, doch Sehnsucht nach der Ruhe und dem Meer der Region, aus der er stammt: Aquitaine!

Die Direktive und das "Zurückpfeifen" des Präfekten wirkt glaubwürdig: In der Tat hatten Macht und Geld schon immer einen gehörigen (und selten gerechten) Einfluss auf Politik und die Justiz.

Der Stil Alexander Oetker's ist leicht und eingängig zu lesen; der Spannungsbogen blieb erhalten und der Plot war schlüssig, der Leser gefordert, mitzurätseln, wer die 17jährige Caroline ermordete.
Das Nachwort des Autors ist sehr berührend und spiegelt die aufrichtige Liebe zur "Grande Nation" (wo er einige Jahre als Korrespondent arbeitete und lebte) und der französischen Lebensart (die ich mit ihm teile) wieder und "Retour" ist sozusagen ein 'Amuse gueule", ein Appetitanreger, der Lust macht auf weitere Fälle von Luc Verlain und auf eine Reise ins Aquitaine.

Einzig der Auslöser der Rückreise Luc's, sein Vater, hätte sich über mehr Tiefgang, Infos und auch Kontakte mit seinem Sohn im Krimidébut sehr gefreut, leider blieb dies etwas zu sehr an der emotionalen Oberfläche für mich. Ein "Merci" sowie Hinweise zur HP runden den Krimi ab. Auf den Buchinnenseiten sind Karten vorhanden, an denen man sich sehr gut orientieren kann bei der Reise durch Aquitaine.

Fazit:

Ein unterhaltsames, spannendes und gut zu lesendes, dabei nicht unpolitisches Krimidébut mit viel Lokalkolorit sowohl der Pariser Metropole als auch besonders der Region Aquitaine; einem herrlichen Flecken im SW Frankreichs, dem man unbedingt einmal mit seinem Besuch aufwarten sollte! Eine Leseempfehlung von mir mit 4 Sternen, 91° auf der 'Krimi-Couch' und - noch etwas Luft für das Entwicklungspotential des Ermittlers - nach oben ;)

16.03.2018 20:32:13
Leseratte_1

Normalerweise werfe ich Bücher nicht weg oder lösche sie vom E-Reader. Aber hier habe ich nach 70 Seiten aufgehört. Es ist mir völlig unverständlich, wieso dieses Buch z.Zt. überall gefeiert wird. Die Geschichte bedient lauter Klischees, die Sprache ist grauenvoll einfach und entspricht der eines am Kiosk erhältlichen Groschenromans für 2,50 €. Meine Empfehlung: Auf keinen Fall Geld dafür ausgeben.

16.03.2018 20:22:30
Leserratte_1

Normalerweise werfe ich Bücher nicht weg oder lösche sie vom E-Reader. Aber hier habe ich nach 70 Seiten aufgehört. Es ist mir völlig unverständlich, wieso dieses Buch z.Zt. überall gefeiert wird. Die Geschichte bedient lauter Klischees, die Sprache ist grauenvoll einfach und entspricht der eines am Kiosk erhältlichen Groschenroman für 2,50 €. Mein Empfehlung: Auf keinen Fall Geld dafür ausgeben.