Federgrab

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • Bergen: Vigmostad & Bjørke, 2015, Titel: 'Uglen', Seiten: 523, Originalsprache
  • München: Der Hörverlag, 2016, Seiten: 1, Übersetzt: Dietmar Wunder

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Aus einem Jugendheim bei Oslo verschwindet ein siebzehnjähriges Mädchen. Einige Zeit später wird sie tot im Wald gefunden gebettet auf Federn, umkränzt von einem Pentagramm aus Lichtern und mit einer weißen Blume zwischen den Lippen. Die Ermittlungen des Teams um Kommissar Holger Munch und seine Kollegin Mia Krüger drehen sich im Kreis, bis sie von einem mysteriösen Hacker kontaktiert werden. Er zeigt ihnen ein verstörendes Video, das neue Details über das Schicksal des Mädchens enthüllt. Und am Rande der Aufnahmen ist der Mörder zu sehen, verkleidet als Eule der Vogel des Todes.

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Letzte Kommentare:
24.01.2019 13:46:40
willi

Der 2. Fall der Munch/Krüger-Reihe begann für mich sehr spannend, konnte diese Spannung aber ab etwa der Hälfte nicht mehr halten. Ich empfand die Ermittlungen als holprig und sprunghaft, zu viele nur angedeutete Verdächtigungen, welche die Handlung nicht bereichern oder tragen konnten. Dazu kam noch, dass zentrale Themen des Romans - Computer, Hacking, Darknet, Geheimgesellschaften - leider nur aus oberflächlichen Schlagworten, Klischees und substanzlosem Geschwätz bestanden, wirkte auf mich wie Seitenfüllen. Außerdem hoffe ich, dass im nächsten Band das Verhältnis der Figuren zwischen "Normalos" und "Durchgeknallten" etwas ausgewogener daherkommt, las sich teilweise wie ein Lehrbuch der Klinischen Psychiatrie. Im Vergleich zu "Engelskalt", das mich durchweg gefesselt hat, fand ich diesen Band eher fade. 50°