Der Mordfall Bischof

Erschienen: Januar 1932

Bibliographische Angaben

  • New York: Charles Scribner´s Sons, 1929, Titel: 'The bishop murder case', Seiten: 349, Originalsprache
  • Berlin: Neufeld & Henius, 1932, Titel: 'Das Zimmer des Schreckens', Seiten: 223, Übersetzt: D. Fickert
  • München: Heyne, 1972, Titel: 'Mordakte Bischof', Seiten: 125, Übersetzt: Marfa Berger
  • Köln: DuMont, 1987, Seiten: 287, Übersetzt: Sascha Mantscheff
  • Köln: DuMont, 2002, Seiten: 287, Übersetzt: Sascha Mantscheff

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Philo Vance, der Sherlock Holmes New Yorks, klärt eine seltsame Mordserie auf, bei der ein Kinderreim grausige Bedeutung gewinnt. Als hochgebildeter, mit psychologischen Kniffen vorgehender Detektiv kennt er nach fünf Minuten am Tatort den Täter. Ihn zu überführen und dazu die seiner Theorie widersprechenden Fakten auszuräumen dauert einen ganzen, spannenden Krimi lang.

Der Mordfall Bischof

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Letzte Kommentare:
01.07.2010 18:48:11
Gaspar

Psychpathen-Krimi, bei dem "der Bischof" eine Mordserie hinlegt, die im Zusammenhang mit Kinderreimen steht. Anders als bei echten Psychpathen befindet sich der Täter innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft mit seinen Opfern, so dass das Ganze ein Bisschen an die "Ten Little Niggers" von Agatha Christie erinnert.
Für mich war die Pseudo-Psychologie recht ermüdend, insbesondere, wenn man ständig einen anderen Täter präsentiert bekommt, dessen Seele erforscht wird und der ganz klar psychisch gestört ist und daher nicht aufhören kann, zu morden. Andere scheinen gerade diese Psychogramme schätzen.

73°

04.08.2007 13:19:47
SukRam

Andrès Kommentar muss ich zustimmen. Für Freunde von Rätselkrimis, die unaufhörlich mitansehen müssen, wie ein möglicher Tatverdächtiger nach dem nächsten aus dem Leben scheidet . Erstaunlich sind die Hintergründe der Tat und die berechnende Kaltblütigkeit des Täters. Doch ihm haben wir es zu verdanken, dass wir den großen Philo Vance in Aktion erleben können und gar nicht fassen, mit welcher Leichtigkeit er zum Schluss zu Mitteln greift, bei denen andere Detektive nur den Kopf schütteln würden- ,,normale" Menschen verstehen jedoch, was ihm aus der Seele spricht.
Schade ist nur, dass van Dine überhaupt keinen Humor besitzt und die Verhöre eher einem quälenden Mathematikbuch gleichen.
Meine Bewertung: 90°

17.03.2005 09:54:25
André

Wahrscheinlich Van Dines bester Roman. Auch wenn die Verwendung der vielen pseudo-wissenschaftlichen Begriffe in dieser Geschichte auf Dauer etwas nervt, und der Held Philo Vance vollkommen konturlos und wenig sympathisch ist: Sehr empfehlenswert! (Zumindest für Freunde der Krimis à la E. Queen, D. Carr & Co)

11.04.2003 18:05:38
Wolfgang Ring

Ein unglaublich gebildeter Autor, sehr viele intelligente Bemerkungen zur Physik und Mathematik. Van Dine muss zu seiner Zeit absolut am neuesten Stand der naturwissenschaftlichen Forschung gewesen sein. Spannend und unterhaltsam.