Blutebbe

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • München: Blanvalet, 2017, Seiten: 396, Originalsprache

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In der Nähe des idyllischen Nordsee-Örtchens Valandsiel werden gleich mehrere grausam zugerichtete Leichen gefunden. Die Opfer wurden mit Harpunen traktiert, wie Raubfische aufgehängt und ausgenommen. Abgesehen von ihrem Mörder haben sie nichts gemeinsam. Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ein Täter seit über vierzig Jahren an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten &

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Letzte Kommentare:
20.08.2017 21:27:37
wampy

Buchmeinung zu Derek Meister – Blutebbe

„Blutebbe“ ist ein Kriminalroman von Derek Meister, der 2017 bei Blanvalet als Taschenbuch erschienen ist. Dies ist der dritte Band der Serie um den Polizisten Knut Jansen und die Profilerin Helen Henning.

Meine Meinung:
Dieses Buch wird durch eine dunkle Grundstimmung gekennzeichnet. Die beiden Hauptfiguren wirken schon zu Beginn angeschlagen und ihre Probleme wachsen während der Geschichte beständig. Knut Jansen und Helen Henning müssen so einiges aushalten, aber auch Personen im Umfeld kommen nicht ungeschoren weg. Ein Psychopath und Ritualmörder treibt sein Unwesen und die grausigen Details werden nicht verschwiegen. Die Perspektive wechselt mehrmals und manchmal verfolgt man das Geschehen aus der Sicht des Täters. Daneben spielen auch persönliche Probleme eine Rolle. So ist Knut bei einigen Kollegen noch immer der Sohn des alten Chefs und Helen wird mit Drohungen eines alten Bekannten aus ihrer amerikanischen Zeit konfrontiert. Die Figuren sind tief und eindringlich gezeichnet, und man fiebert von Beginn an mit ihnen mit. Der Autor nimmt keine Rücksicht auf zartbesaitete Naturen und wuchert mit bluttriefenden Szenen. Dazu kommen Rückblicke auf Szenen, die den Lesen ob ihrer Grausamkeit das Blut gefrieren lassen. Zusätzlich führt der Autor den Leser mehrmals grandios in die Irre, weil die Annahmen über Ort und Beteiligte nicht stimmen. Die Spannung wird nur selten zurückgenommen und wenn, dann nur um kurze Zeit später wieder rasant angezogen zu werden. Die Spannung entlädt sich in einem furiosen Showdown, der leider deutlich überzeichnet ist. Die Auflösung ist plausibel und überzeugend. Und doch gibt es auch Minuspunkte, die meinen Lesespaß getrübt haben. Es war mir einige Male zu filmreif und zu grausam mit Details, die ich nicht brauche.

Fazit:
Dieser Thriller trägt seinen Namen zu Recht und ist überaus spannend und nimmt den Leser gefangen. Doch mir waren es zu viele grausame Details und zum Schluss wurde es zu amerikanisch. Die Figuren waren tief charakterisiert und haben mich überzeugt, auch die Bösewichte. So kann ich nur vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkte) vergeben. Eine Empfehlung kann ich nur für Leser aussprechen, die spannende Thriller mögen und die nicht zartbesaitet sein dürfen.

25.07.2017 21:54:35
walli007

Lebensbaum

Ein Schiff treibt führerlos in der Nordsee. Der Leiter des örtlichen Polizeireviers Knut Jansen macht sich mit dem Rettungskreuzer auf die Suche nach dem Schiff. In seinem kleinen Reich passiert eigentlich nie was, vielleicht ist es ein Fehlalarm. Doch die Retter finden das Boot und der Anblick, der sich ihnen bietet, ist sehr erschreckend. Zwei Frauen wurden brutal umgebracht und offensichtlich hat der Täter Trophäen mitgenommen. Zusammen mit seiner Kollegin Helen Henning beginnt Knut, die Spuren zu sichern. Bei der akribischen Besichtigung des Tatorts findet Helen eine Zeichnung, die sich als Rune deuten lässt. Sollten sie es mit einem Ritualmord zu tun haben?

Knut Jansen, der sich mit seinem Vater überworfen hat, und Helen, die nach einem mißglückten Einsatz für das FBI aus Amerika zurückgekehrt ist, gemeinsam versuchen sie die Beweggründe des Täters zu entschlüsseln, um einen Hinweis auf dessen Identität zu finden. Allzu sicher scheint sich der Mörder zu sein, er beginnt mit der Polizei zu spielen. Vielleicht wird ihn sein Spiel dazu verleiten, Fehler zu begehen. Zwar hat Knut heimlich ein Auge auf Helen geworfen, das jedoch soll die Ermittlungen nicht beeinflussen. Und auch Helen stürzt sich mit aller Kraft in den Fall, obwohl sie bedenkliche Nachrichten aus den USA erhalten hat.

Grausame brutale Morde, die das Erträgliche zumindest ausreizen, zunächst etwas betuliche Ermittler, die jedoch schnell die Brisanz des Falles erkennen. Eine sich langsam steigernde Spannung mit geschickt eingeflochtenen Nebensträngen führt zu einem fulminanten Finale. Hat man anfänglich noch Zeit genug über die Begebenheiten nachzudenken oder selbst nach einem Verdächtigen zu suchen, der in einzelnen Kapiteln selbst auftaucht, sich aber nicht zu erkennen gibt, so haben die Ereignisse während der letzten hundert Seiten eine derart rasante Abfolge, dass man einfach geradeaus weiterlesen muss und sich dem Sog der Geschichte hingibt.

Anders als man bei der idyllisch freundlichen Urlaubsgegend, in der der Autor nach dem Klappentext lebt, erwarten könnte, bietet dieses sympathische Ermittler-Team in seinem dritten Fall packende, manchmal blutige Unterhaltung, mit der dem Leser nicht viel erspart wird. Die Handlung ist dabei schlüssig und fesselt beinahe von der ersten bis zur letzten Seite.

07.07.2017 19:38:23
leseratte1310

Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Der Täter hat sehr grausam gehandelt. Die Frauen wurden aufgehängt und ausgenommen. Außerdem hat der Mörder ein Zeichen hinterlassen: Eine seltsame Rune. Ein schwieriger Fall für Kommissar Knut Jansen und Profilerin Helen Henning. Ihre Ermittlungen bringen sie dann weit in die Vergangenheit, als es schon einmal einen solchen Mordfall gegeben hat. Sind es Ritualmorde? Ist es immer noch der gleiche Täter von damals?
Es ist einiges los in Valandsiel, denn dies ist nach „Der Jungfrauenmacher“ und „Die Sandwitwe“ der dritte Teil der Trilogie um Kommissar Knut Jansen und Profilerin Helen Henning.
Da mir die Sandwitwe gut gefallen hatte, habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Es lässt sich sehr flüssig lesen, auch wenn der Autor die blutigen Details sehr genau beschreibt. Kurze Kapitel sorgen mit dafür, dass es sehr spannend und temporeich ist.
Knut Hansen ist ein sympathischer Kommissar, der nicht nur mit dem Fall zu kämpfen hat. Immer wieder kommt es zu Konflikten mit seinem Vater Thor, der vor ihm die Polizei von Valandsiel führte. Zum Glück vertragen sich die beiden auch immer wieder. Thor war halt Polizist und wird es immer bleiben. Helen kämpft immer noch mit den Dämonen aus ihrer Vergangenheit. Sie ist eine sympathische und starke Frau, die mit ihrem Handicap gut klar kommt.
Der Täter spielt anscheinend mit der Polizei, denn er kündet eine weitere Tat an. Daher wird es für Helen und Knut ein Wettlauf mit der Zeit.Es wird gefährlich für die Ermittler und am Ende kommt es zu einem Showdown im Watt.
Ein sehr spannender Fall für Leser, die nicht zu zart besaitet sein sollten.

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