Hades

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • North Sydney: Random House Australia, 2014, Titel: 'Hades', Originalsprache
  • Berlin: Suhrkamp, 2016, Seiten: 341, Übersetzt: Anke Caroline Burger
  • Berlin: Suhrkamp, 2018, Seiten: 341

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Hades ist der :Herr der Unterwelt9 von Sydney. Er weiß alles über das Verbrechen in seiner Stadt, denn auf seiner gigantischen Müllhalde entsorgt er gegen Honorar Menschen, die gewaltsam zu Tode gekommen sind. Dieses Schicksal hätten auch beinahe die Kleinkinder Eden und Eric geteilt, die man bei Hades deponiert hat. Aber die beiden leben noch. Sie wachsen bei Hades auf und werden Top-Cops bei der Mordkommission von Sydney. Das ist jedoch nur ihr eines Gesicht, ihr eines Konzept von »Gerechtigkeit«. Denn schließlich hat Hades Eden und Eric erzogen.

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Letzte Kommentare:
20.07.2020 21:52:30
Vielleser

Ein merkwürdiges Buch. Die verschiedenen Zeitebenen sind nervig und machen die Handlung vorhersehbar.
Und der Schluss ist sehr plakativ.
Interessanterweise trotzdem lesbar.

17.10.2017 04:23:48
IlseS

Ohne Zweifel ist "Hades" spannend und flott zu lesen. Aber die Parallelen zu "Dexter" sind so offensichtlich, daß ich hier kein wirklich positives Urteil abgeben kann. Erstaunlich, daß das den vielen positiven Rezensenten nicht auch aufgefallen ist. Die Nachfolger werde ich mir jedenfalls nicht antun.

24.04.2017 10:33:26
Anja S.

Frau Fox hat sich ganz offensichtlich den vor ca 10 Jahren veröffentlichten, ganz wunderbaren und ungewöhnlichen Thriller "Darkly Dreaming Dexter" zum Vorbild genommen. Leider ist sie mit "Hades" 10 Jahre zu spät dran.
Dexter war damals wirklich ungewöhnlich, wurde dann auch als Serie verfilmt.
Nun ist natürlich nicht alles an "Hades" schlecht, es liest sich flüssig und ist spannend.
Vielleicht werde ich mir an einem verregneten Sonntagnachmittag auch einmal "Eden" zu Gemüte führen, vielleicht aber auch nicht.

23.01.2017 08:28:02
rolandreis

"Hades" ist der erste Band einer Trilogie von Candice Fox. Im Grunde verlaufen zwei Haupt-handlungsstränge nebeneinander. Zum einen wie Hades Eden und Eric großzieht und zum anderen wie diese beiden als Erwachsene als Polizisten bei der Mordkommission arbeiten. Ich muss gestehen, dass ich mir aufgrund der Leseprobe mehr erwartet hatte, aber ich fand keinen richtigen Zugang zu diesem Buch. Die Protagonisten waren mir einfach nur unsympathisch und auch der ständige Wechsel zwischen den Handlungssträngen nervte mich diesmal eher. Das Buch hat etwas von ständiger Düsterheit und auch die Idee, dass Eric und Eden per Selbstjustiz unterwegs sind sprach mich wenig an. Zwar gibt es immer wieder Abschnitte, die auch spannend sind, aber in Summe war "Hades" nicht mein Fall und ich werde nicht zu den Folgebänden greifen.

04.10.2016 12:13:17
Klaus Clever

In der Tat ein grottenschlechtes Buch, gut, ein bisschen Spannung, das ist dann auch schon alles... Eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte, dümmliche Dialoge, Klischées ohne Ende, von Literatur/guter Schreibe keine Spur! Von wegen 'neuer Stern am Krimi-Himmel'! Typisches Produkt einer Autorin, die glaubt, nach einigenKursen 'Creative Writing' schreiben zu können...

16.09.2016 16:10:34
R.Bösiger

Ich verstehe den Hype um diesen Erstling nicht, der Plot ist absehbar und wirkt konstruiert. Ganz schlecht ist die Zeichnung der Charaktere: Die Hauptpersonen hinterlassen ausserhalb der Handlung überhaupt keinen Eindruck, sie sind ohne Humor, ohne Reiz. Hier drückt die Unreife der Autorin voll durch. Gelungen sind dafür die bildhaften Situationsbeschreibungen. Kurzum, es ist ein Krimi, an dessen Handlung man sich nach ein paar Monaten nicht mehr erinnern kann.

10.09.2016 21:33:11
subechto

Rache und Gerechtigkeit

„Hades“ ist der erste Teil einer Trilogie. Verstörend und fesselnd zugleich. Worum geht es?
Schauplatz ist Sydney in Australien. Hades Archer betreibt eine private Müllkippe, auf der er gegen Geld auch Leichen entsorgt. Eines Tages werden ihm zwei kleine Kinder gebracht. Doch sie leben noch! Hades beschließt, sie zu behalten…
20 Jahre später. Wir lernen Detective Frank Bennett kennen. Er ist der neue Partner von Eden. Sie ist das kleine Mädchen von damals. Auch ihr Bruder Eric arbeitet heute als Cop bei der Mordkommission von Sydney. Frank und Eden jagen einen Serienkiller, der seinen Opfern Organe entnimmt. Wo liegt das Motiv?
„Hades“ von Candice Fox ist keine Gute-Nacht-Lektüre. Kaum zu glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt, noch dazu von einer Frau. Denn „Hades“ ist ein echter Hardboiled-Thriller. Nicht nur Hades ist kriminell, auch Eric und Eden haben eine dunkle Seite. Beide befinden sich auf einem ganz persönlichen Rachetrip.
Mehrere Handlungsstränge, einen davon in der Vergangenheit, gilt es zu verfolgen. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Sicht von Frank. Er ist ein Frauenheld, hat aber auch ein großes Herz. Eden ist schön - und unnahbar. Eric mochte ich dagegen nicht. Zitat: »Als Killer wird man nicht geboren. Man wird dazu gemacht. «
Die Handlung ist komplex, dennoch hochspannend. Es geht um Organtransplantation und „natürliche“ Auslese. Vergangenheit und Gegenwart laufen am Ende schlüssig zusammen und münden in einen unerwarteten, schockierenden Höhepunkt.

Fazit: Gelungenes Debüt einer neuen, starken Stimme der Kriminalliteratur.

19.08.2016 21:46:51
M.Reinsch

Als Frank Bennet zur Sydney ‘er Metro Police versetzt wird, bekommt er Detektiv Eden Archer als Partnerin. Schon am ersten Tag lernt er auch deren Bruder kennen, der ebenfalls als Detektiv im Dezernat arbeitet. Schnell zeigt sich, dass die Geschwister ein dunkles Geheimnis mit sich herum tragen. Und während Eric als der harte Kotzbrocken im Department agiert, ist Eden eher zurückhaltend, aber nicht weniger kalt. Als mehr durch Zufall eine größere Anzahl an Leichen aus dem Hafen gezogen werden, sind die Geheimnisse der Geschwister eher Nebensache, denn nun gilt es einen fanatischen Serienkiller zu stellen…
Candice Fox hat mit ihrem Debütroman (der erste Teil einer Trilogie), eine ziemlich düstere Geschichte aufgezeichnet. Fast alle Protagonisten (mit der Ausnahme von Eric) werden sehr gründlich beleuchtet und man versteht einige (nicht alle) ihrer Handlungen und kann sich auch recht gut in ihre Denkweisen einleben. Die Idee, Waisen, die aus einer Gewaltsituation entstanden sind, mehr oder weniger selbst zu Verbrechern werden zu lassen, ist nicht neu. Fr. Fox bedient sich in ihrem Roman der „Rückblenden“. Immer wieder gibt es Kapitel, die langsam das gesamte Puzzle der „Entstehungsgeschichte“ des ungleichen Pärchens entstehen lassen. Ihr wildes, großteilig unbehütetes Aufwachsen auf dem Gelände einer privaten Mülldeponie, deren Besitzer Leichen für die Unterwelt verschwinden lässt. So verfolgt man die langsam ansteigende Gewaltbereitschaft, die aus traumatischen Erlebnissen, eigenem Austesten und dem fehlen wirklicher Vorbilder erwächst. Das Wenige was Ihnen ihr Ziehvater mit auf den Weg gibt, ist der Druck, zu studieren und sich dann der Polizei an zu schließen. Kurzum Psychopathen jagen Psychopathen (Dexter lässt grüßen). Den Gegenpol bildet Frank Bennet - erstaunlich von einer Autorin einen männlichen Protagonisten als Hauptfigur zu wählen, und diesen dann auch noch in erster Person erzählen zu lassen. Aber genau das macht für mich den eigentlichen Thriller aus, wie der Leser betrachtet Bennet alles aus einer gewissen Distanziertheit und berichtet eher neutral über die Vorgänge. Kurze Kapitel über den Täter selbst runden das Bild ab. Ich bin wirklich überrascht, welch interessante Tiefenschau hier abgehalten wird, Gut/Böse, Licht/Dunkelheit – Alles wird vermengt und auf detaillierte Weise in die Figuren gegeben, so sind zwar Alle grau, aber haben dennoch ihre Schattierungen.
Fazit: Ziemlich harter Tobak, der da aus Australien kommt! Brutal, auch in der Personendurchleuchtung. Trotzdem fesselnd und sehr gut zu lesen – ich bin auf die Folgebände gespannt!

07.07.2016 16:26:44
Angellika

Titel: Hades
Autorin: Candice Fox
Erschienen am: 08.05.2016
ISBN: 9783518466735
Seiten: 341 Seiten
Genre: Krimi und Thriller

Inhalt:
Hades, ein Krimineller, der für Geld Leichen verschwinden lässt, wohnt auf einer Müllkippe. Als eines Tages ein Mann vor ihm steht mit zwei halbtoten Kindern und ihm von einem Missgeschick erzählt, erschießt Hades ihn und nimmt die Kinder in Pflege.

Da ihm die Kinder am Herzen liegen behält er sie und zieht sie als seine eigenen auf. Doch mit der Zeit merkt er, dass die Seelen der Kinder verdorben sind. Da lässt es nicht lange auf sich warten, dass die Kinder ihren ersten Mord begehen.
Trotz allem werden die beiden Polizisten und arbeiten in der Morddezenat.
Zusammen mit einem neuen Arbeitskollegen, Frank, arbeiten sie an einem Fall indem es um einen Serienmörder geht.
Franks Leben wird ebenfalls geschildert, sowie das Leben von Jason, dem Mörder. Aber auch andere Stränge.
Frank findet Eden und ihren Bruder Erik seltsam und fängt an über die beiden zu recherchieren. Schon bald findet er einen Zusammenhang zwischen ihnen und mehreren verschwundenen Männern. Während dessen verliebt er sich in ein entkommenes Opfer, von Jason.

Mein Meinung:
Ein gelungener Roman, welcher sich durch den angenehmen Schreibstil leicht und schnell lesen lässt.
Das Cover sieht interessant aus und lässt auf etwas Geheimnisvolles schließen.
Der Inhalt des Romans hat mir gut gefallen, auch wenn es für meinen Geschmack ab und zu etwas wenig Spannung gab. Trotz dem fand ich den Roman sehr gut, jedoch würde ich ihn eher unter Krimi als unter Thriller einstufen. Wobei Krimi auch nicht die richtige Beschreibung wäre, da man von Anfang an weiß wer der Mörder ist. Die Bezeichnung Thriller ist jedoch unpassend, da es keine Augenblicke gab, die zum Fürchten waren. Es war spannend und ab und zu gab es ein Gefühl des Eckels, jedoch nicht des Gruselns.

-
http://libri-mundi.blogspot.de/2016/06/hades-von-candice-fox.html

24.06.2016 20:57:04
Archer

Erst mal vorneweg: Dieses Buch hätte tatsächlich ein ganz großer Wurf werden können. Alles Notwendige war vorhanden. Eine ziemlich ungewöhnliche Story, ein Kriminalfall, der ebenfalls noch nicht tausende Mal ausgelutscht wurde, allein das australische Flair, ein charismatischer Pate von Sydney und zwei Psychopathen, die ausgerechnet bei der Polizei arbeiten sowie der gute Schreibstil der Autorin. Ich werde später darauf eingehen, warum all das dann ärgerlicherweise für nur 3/3,5 Punkte reichte.

Frank Bennett ist neu auf dem Revier und der Mordkommission. Bevor er seine neue Partnerin, Eden Archer (nein, die ist nicht mit mir verwandt ;D) und ihren Bruder Eric kennenlernen kann, werden sie zu einem Fall gerufen, der erschreckender kaum sein könnte. Auf dem Grunde des Meeres werden Kisten über Kisten mit Leichen gefunden, jeder wurde Organe entnommen. Ein Serienkiller treibt in Sydney in sein Unwesen, und er hält sich für Gott. Er entscheidet, wer lebt und wer überleben darf. Er verfügt über medizinische Kenntnisse und es gibt genügend Verzweifelte, die auf Organspenden warten und nicht warten, woher die Spende kommt. Gleichzeitig kommt Bennett auch dem Geheimnis seiner neuen Partnerin auf die Spur, und das wird genauso gefährlich für ihn wie die Jagd nach dem Killer.

Das hat mich schon in der Leseprobe und vom Schreibstil her begeistert. Bennett und seine Kollegen sind nicht gerade Sympathieträger, aber was soll's. Ein krasser Kriminalfall (in dem gleich noch einer steckt) reicht eigentlich. Doch es gibt viel zu viele Ungereimtheiten, über die ich nicht hinwegsehen konnte. Eden und Eric waren dabei die größten Schwachpunkte, obwohl sie doch die Story tragen sollten. Als Untertitel steht: Als Killer wird man nicht geboren. Man wird dazu gemacht. Ja, schöner Spruch, doch auf diese beiden trifft das schon mal nicht zu. Wer aufmerksam liest, der sieht sofort, dass die beiden von Anfang an nicht ganz astrein sind. Da kann das Trauma ihrer Kindheit nichts dafür. Dann geht's weiter. Sie bekommen erst eine schulische Ausbildung, als sie 11 bzw. 13 sind. Egal, die sind so hochintelligent, dass sie trotzdem nicht nur hinterherkommen, sondern alle überfliegen. Mit 14 kann Eden schon irgendwelche medizinisch-chemisch-biologischen Fachbücher auf Fehler korrigieren, muss sich aber ein Dutzend Jahre später von einem Arzt erklären lassen, wie eine Transplantion funktioniert.

Man könnte fast alle der Rückblicke auf solche Sachen auseinandernehmen. Damit endet es aber nicht. Auch die Polizei scheint nur zu schludern. Eric steht mit brennender Zigarette über einer Grube mit einer Leiche und ascht da hinein. Ah! Kontaminierung eines Tat/Fundorts? Klingelt da was? Eine Zeugin darf stundenlang mit einem Polizisten am Tatort rumlungern und zuschauen, wie Leichen geborgen werden. Ist das in Australien so üblich? Ich glaube nicht. Der Killer wird als auffällig gutaussehender, charismatischer 2-Meter-Mann beschrieben, aber keiner kommt auf die Idee, die Bevölkerung darüber zu informieren bzw. aus der Bevölkerung kommen dahingehend keine Hinweise? Logisch? Eher nicht. Eine Überwachung geht schief, weil Polizisten ihren Platz verlassen. Kriminalisten gehen in eine Kirche, in der sich der Killer aufhält, obwohl draußen ein Haufen Uniformierte rumlungern.

Ich könnte stundenlang das Buch so auseinandernehmen, weil mich das alles so geärgert hat. Es hätte so extrem gut werden können, aber da haben so viele Leute geschlafen bei der Überarbeitung. Es spricht immerhin für die gute Schreibe und die Grundidee, dass es immer noch so viele Punkte werden, wie ich vergebe.

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

Lies die Geschichte, erkunde den Tatort und bringe Licht in das Dunkel um einen mysteriösen Kriminalfall. Welche Auffälligkeiten bringen die Ermittlungen voran? Welches Indiz überführt den Täter? BEHIND THE DOOR - spannende und interaktive Kurz-Krimis auf Krimi-Couch.de.

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