Fuchskind

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • Berlin: List, 2016, Seiten: 352, Originalsprache

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An einem Herbsttag hört Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes hinter einem Grab plötzlich Babygeschrei. Sie gerät in Panik, denn sie fühlt sich an den Tag erinnert, an dem ihr Sohn zehn Jahre zuvordurch Giftpflnzen ums Leben kam. Doch der Säugling, den sie auf dem Friedhof entdeckt, ist unversehrt. Von den Eltern aber weit und breit keine Spur. Als wäre das nicht genug, wird auch noch eine Frauenleiche gefunden. Und Gesines Exmann steht plötzlich vor ihr. Hat er etwas mit der Toten zu tun? Gesine kommt der Wahrheit näher, als ihr lieb ist ...

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Letzte Kommentare:
26.09.2016 08:14:41
leseratte1310

Die ehemalige Polizistin Gesine Cordes arbeitet als Friedhofsgärtnerin auf dem Ostfriedhof. Eines Morgens geschehen merkwürdige Dinge. Als sie auf dem Friedhof ankommt, brennt Licht im Pförtnerhaus, doch es ist abgeschlossen. Sie fährt weiter Richtung Kapelle. Dort findet sie dann im Gebüsch ein Baby, dem es nicht gut geht. Wer legt doch im November in der Frühe ein Kind ab? Gesine packt das Kind kurzerhand ein und bringt es ins Krankhaus. Währenddessen wird an der Bushaltestelle vor dem Friedhof eine nackte tote Frau entdeckt. Was haben diese Vorgänge miteinander zu tun?
Der Schreibstil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig, er ist manchmal weitschweifig und schwer verständlich. Die eingeschobenen Beschreibungen von Giftpflanzen passen zwar, hätten aber für mich nicht sein müssen.
Der Herbst macht die an sich schon bedrückende Atmosphäre auf dem Friedhof noch düsterer. Aber Gesine fühlt sich wohl dort. Seit sie vor vielen Jahren ihren Sohn verloren hat, der von einer Giftpflanze gegessen hat, weiß sie nicht so recht, wo sie hingehört. Daher lebt sie in einem Wohnwagen auf einem Bauernhof. Ihre Ehe ist zerbrochen und der Verlust des Sohnes noch lange nicht verwunden. Da es hier um ein Kind geht, ist Gesine besonders betroffen. Aber es steckt immer noch ein Stück Polizistin in ihr und sie kann es nicht lassen, eigene Nachforschungen anzustellen. Als dann unverhofft ihr Ex-Mann Klaus auftaucht, bringt sie das aus der Fassung. Er ist Polizist und in Georgien tätig. Sein Verhalten ist verdächtig und er scheint auf der Flucht zu sein.
Aber auch die anderen Personen sind gut beschrieben und doch fand ich das Verhalten von einigen sehr merkwürdig und nicht immer logisch. Auch wie die zuständige Kommissarin Marina Olbert die Ermittlungen angeht, fand ich oft seltsam. Außerdem neigt sie zu Alleingängen. Obwohl Marina und Gesine den Fall aus unterschiedlichen Richtungen angehen, treffen sie am Ende aufeinander. Auch wenn es schon mal dramatische Momente gibt, verläuft die Geschichte doch relativ ruhig. Die Spannung hält sich in Grenzen. Am Ende wird es dann noch einmal dramatisch und man erkennt die Zusammenhänge.
Ein außergewöhnlicher und ruhiger Krimi, der mich jedoch nicht wirklich überzeugen konnte.

11.08.2016 11:25:11
Archer

Ich kannte das Vorgängerbuch nicht, aber für alle, die Bedenken haben: no problem, die Geschichte kann auch für sich allein stehen, alle relevanten Infos bekommt man zwischendurch zugespielt.

Gesine Cordes war vor Jahren einmal Polizistin, bis sie durch einen tragischen Unfall ihr Kind durch Giftpflanzen verlor. Jetzt arbeitet sie als Friedhofsgärtnerin und es ist kein Wunder, dass sie kurz durchdreht, als sie eines Morgens Babygeschrei hört. Doch sie fasst sich schnell, als sie einen kleinen Jungen findet, und bringt ihn ins Krankenhaus. Zur selben Zeit wird an der Bushaltestelle am Friedhof eine Leiche entdeckt und wenig später der Friedhofsgärtner lebensgefährlich verletzt. Als dann auch noch Gesines Mann, ein EU-Polizist in Georgien, auftaucht, sich die Lehrerin von Gesines Nichten mehr als merkwürdig benimmt und ein weiterer Mord im Umkreis georgischer Aussiedler geschieht, ist der Fall sowohl für die ermittelnde Kommissarin als auch für Gesine bereits zu einer Sache auf Leben und Tod geworden.

Endlich mal wieder ein Krimi/Thriller, bei dem die Logik nicht um des Actions Willen vernachlässigt wurde, obwohl es durchaus genügend Action gab. Mir haben sowohl der Schreibstil als auch die Art, wie sich die Ereignisse entwickelt haben, richtig gut gefallen, die Protagonisten waren glaubwürdig und auch mal sympathisch. Natürlich hat mindestens eine der Personen eine tragische Vergangenheit, aber obwohl das eine zentrale Rolle spielte durch das Auffinden des Friedhofbabys, war es nicht so nervig, dass es gestört hätte. Besonders interessant waren zwischendurch auch die Beschreibungen von Giftpflanzen, ihrer Wirkung und wie man die Symptome erkennt. Allerdings bin ich mir im Nachhinein nicht mehr sicher, ob das besser geeignet zum Vorbeugen von Unfällen ist oder ob man damit nicht auch eine gute Anleitung zum unerkannten Morden bekommt. ^^ 4,5/5 Punkten.

09.07.2016 18:30:51
Wencke

Die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes findet auf dem Friedhof ein Baby, in einer Babyschale steht es dort unter einem Strauch. Gesine Cordes war früher einmal Polizistin, vor 10 Jahren hat sie ihren Sohn durch Giftpflanzen verloren. Das gefundene Baby leidet am Down-Syndrom. Kurze Zeit später wird eine Frauenleiche vor dem Friedhof gefunden. In Gesine Cordes steckt doch immer noch die Polizistin, sie ist neugierig, möchte wissen was es mit dem Baby und der Frauenleiche auf sich hat. Hängt beides zusammen?Dieses ist nun der zweite Fall mit der Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes. Den ersten Fall kenne ich bislang nicht, aber ich habe das Gefühl, dass es besser gewesen wäre, wenn ich den ersten Fall vorher gelesen hätte, dann wäre es bestimmt eine rundere Geschichte gewesen. So hätte ich gerne gewusst, was genau im ersten Fall Thema war, was müsste der Leser aus dem ersten Fall wissen?Insgesamt war es aber ein solider Krimi, die Spannung wurde gut aufgebaut und gehalten.

05.07.2016 10:52:30
Buecherwurm101

Ich habe mit dem zweiten Band der Reihe um die Ex-Polizistin Gesine Cordes begonnen. Den ersten Teil werde ich mir auch noch zulegen. Aber mir fehlte keine Vorgeschichte.

Ein Schicksalsschlag vor einigen Jahren machte Gesine schwer zu schaffen. Sie verlor ihren Sohn und dadurch ging auch ihre Ehe zu Bruch. Eine Scheidung war das Ergebnis. Lange war sie nicht seßhaft, bis sie mit einem Mann ins Gespräch kam, der ihr einen leer stehenden Wohnwagen auf seiner Wiese als – vorübergehende – Bleibe anbot. Er war von einem früheren Bewohner liebevoll hergerichtet worden. Gesine fühlte sich sofort wohl darin und blieb. Sie wurde Friedhofsgärtnerin und ging in diesem Beruf auf. Zwar war Block A Tabuland, dennoch war sie dadurch in der Nähe ihres Sohnes. Block A ist der Bereich des Friedhofs, in dem die Kinder beerdigt werden.
Eines nebligen Morgens hört sie in den Büschen Geräusche: weg rennende Schritte und das Wimmern eines Babys. Sie folgt den Geräuschen und findet ein Baby in einer Babytrage ganz tief im Gebüsch. Alte Empfindungen werden geweckt. Dem Baby geht es nicht gut und sie bangt um es, bringt es sofort ins Krankenhaus.
Zeitgrleich wird an der Bushaltestelle neben dem Friedhof eine Frauenleiche entdeckt. Gibt es da etwa einen Zusammenhang? Auch ihr Ex-Mann taucht plötzlich auf der Bildfläche auf. Wie das, denn er ist in mehr als 3700 km Entfernung in Tiflis bei der Polizei eingesetzt.

Sich überschlagende Ereignisse und ihre Kobinationsgabe ziehen Gesine wieder in ihre ursprüngliche Arbeit hinein. Sie beginnt selbst zu ermitteln.

Ein spannender, sehr unterhaltsamer Krimi. Die Handlungsabläufe sind stimmig und gut nachvollziehbar.

Titel und Covergestaltung haben jedoch wenig mit der Geschichte zu tun.

17.06.2016 20:02:36
Gelinde

Fuchskind, von Annette Wieners

Cover:
Ein düsteres Cover, passend zu einem Krimi, die erhabene Schrift in klaren Schriftzügen und klarem Weiß gefällt mir.
(Nur konnte ich die Szene im Buch nicht finden).

Inhalt:
An einem trüben und nebligen Herbsttag entdeckt Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes (ehemalige Polizistin), einen ausgesetzten Säugling unter einem giftigen Strauch. Sie gerät in Panik, denn sie fühlt sich an den Tag erinnert, an dem ihr Sohn zehn Jahre zuvor durch Giftpflanzen ums Leben kam.
Als wäre das nicht genug, wird auch noch eine nackte Frauenleiche gleich gegenüber des Friedhofs entdeckt.
Und dann taucht auch noch Gesines EX-Mann wie aus dem Nichts aus und alles deutet darauf hin, dass er in die Sache verwickelt ist.
Der Säugling weckt etwas in Gesine, und sie beginnt zu kombinieren und zu ermitteln und bringt sich mehr als einmal in tödliche Gefahr.

Meine Meinung:
Dies ist der 2. Fall um die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes.
Ich kenne den 1. Fall nicht. Bin aber ganz gut in die Geschichte reingekommen, wenn es auch ein paar Konstellationen gab bei denen ich gerne mehr von dem Vorleben von Gesine gekannt hätte.
Der Fall baut sich sehr spannend auf, es werden viele Handlungsstränge aufgebaut und viele Wege eingeschlagen und verfolgt. Am Anfang wird das Ganze relativ weit gefächert, um dann sehr undurchsichtig und spannend zu werden. Es stellen sich immer und immer wieder neue Fragen, es kommen neue Wendungen und zeitweise bin ich total verwirrt.
Von der Mitte bis ca. zum letzten Viertel wurde es dann sehr spannend.
Es gibt einige Tote, doch vor allem am Schluss, in der Rückblende, sind für mich dann doch einige Dinge unklar.

Der „Eiertanz“ in Gesines Privatleben mit „ihrem Hannes“ und der Tod der Mutter ihrer Nichten, bleibt mir auch ein Rätsel (vielleicht würde hier auch das Vorgängerbuch helfen).

So alle 30-60 Seiten kommt ein Einschub. Notizbuch: und da gibt es Informationen über Giftpflanzen, hab ich nach dem 2. Mal überlesen.
Ist für mich kein Bezug da, außer dem Tod zum Sohn aus dem ersten Band und da hab ich ja nichts Genaueres erfahren.

Autorin:
Anette Wieners, geb. in Paderborn, hat für ARD, ZDF und WDR als Drehbuchautorin gearbeitet. Sie lebt in Köln.

Mein Fazit:
Ein Buch das sehr spannend aufgebaut ist und das ich gerne gelesen habe.
Doch im Gesamten fehlen mir dann am Schluss doch einige Puzzelstückchen.
Deshalb von mir 3,5 Sterne (die ich dann aber doch ehre abrunde –Bauchgefühl).

17.06.2016 10:14:43
Maren78

Leider habe ich den ersten Band um Gesine Cordes nicht gelesen. Dies störte mein Lesevergnügen aber keinesfalls. Man konnte sehr gut in das Buch hereinkommen und es wurden alle Charaktäre nochmal ausführlich erleutert.
Gesine Cordes arbeitet nach einem persönlichen Zwischenfall nicht mehr in ihrem eigentlichen Beruf als Polizistin, sondern von nun an als Friedhofsgärtnerin.
Als sie eines morgens auf ihren Friedhof kommt, hört sie eigenartige Geräusche und findet einen Säugling. Sie bringt ihn ins Krankenhaus und rettet ihm damit das Leben. Durch ihn wird sie an ihr eigenes totes Kind erinnert, was ihr Leben komplett umgekrempelt hat. Noch im Krankenhaus bekommt Gesine den Fund einer Leiche neben dem Friedhof mit. Nun ist ihre Spürnase gefragt und Gesine mischt sich in die Aufklärung des Falles mit ein. Als auch noch ihr Ex-Mann Klaus nach Hause kommt und in den Fall verwickelt scheint, dreht sich das Karusell.
Ein spannender Wettlauf beginnt und das nicht erst als auf Gesine geschossen wird.
Für mich ist die Friedhofsgärtnerin eine sehr sympathische Person und man kann sich gut in ihre Denkweise hinein versetzen.
Spannendes Buch bis zur letzten Seite.