Töte ihn, dann darf sie leben

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Rütten & Loening, 2015, Seiten: 384, Originalsprache

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Ein perfides Spiel: Kann man wirklich seinen Mann töten – um die Tochter zu retten? Die Psychologin Merette Schulman und ihr Exmann, der Polizist Jan-Ole nehmen eine Auszeit auf einer einsamen Hütte in der Wildnis Norwegens. Doch schon in der ersten Nacht wird Jan-Ole bei einem Überfall schwer verletzt. Während er bewusstlos im Krankenhaus liegt, erfährt Merette: Aksel, einer ihrer früheren Patienten, ist aus der Forensik ausgebrochen. Merette ist überzeugt, dass er für den Überfall auf Jan-Ole verantwortlich ist. Noch am selben Tag erhält sie von ihm eine SMS mit einem Foto ihrer Tochter Julia. Kurz darauf folgt eine weitere Nachricht: „Töte ihn, dann darf sie leben."

Töte ihn, dann darf sie leben

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Letzte Kommentare:
14.03.2021 18:16:57
lscan

Gespaltene Geschichte

Der Thriller ist vielleicht spannend, aber unter Missachtung von Logik und Glaubwürdigkeit. Ob es an der Arbeitsteilung des Autorenduos liegt?
Ein brandgefährlicher allmächtiger Soziopath der aus der geschlossen Psychiatrie flieht und dann kreuz und quer durch Norwegen und Schweden sein Unwesen treibt? (Wahrscheinlich muss man ihm eine Pflock durchs Herz treiben, damit er unschädlich gemacht wird)
Dann plötzlich eine alte "Jugendsünde" des gerechtigkeitsliebenden Polizisten, der gerne der Wahrheitsfindung etwas nachhilft, und eine komplette Kehrtwendung im Plot?
Und warum beliefern die Norweger Deutschland eigentlich mit radioaktivem Grabschmuck?

Weder mit den Hauptpersonen noch mit der Handlung konnte ich mich anfreunden.

10.11.2015 17:22:59
kriminudel

Bereits beim ersten Band „Schwesterlein muss sterben“ war ich begeistert Freda Wolff neu für mich entdeckt zu haben. Nun war ich etwas skeptisch, denn jetzt hatte ich eine Erwartungshaltung und habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass man dann auch schnell enttäuscht werden kann. Nicht so bei „Töte ihn, dann darf sie leben“, die Autoren haben es wieder geschafft mich von der ersten Seite an in die Handlung zu ziehen und ich bin wieder begeistert von ihrem Schreibstil und der ganzen Geschichte. Da die gleichen Personen wie im ersten Band eine Rolle spielen hat das Autorenpaar die Handlung so in den nächsten Band eingeflochten, dass man nicht das Gefühl hat etwas verpasst zu haben. Die einzelnen Charaktere sind wieder so gut gezeichnet, dass ich sie mir bildhaft vorstellen konnte. Freda Wolff ist nicht nur ein extrem spannender Thriller gelungen, sondern sie haben es auch wieder geschafft mich hier und da über die Personen mit ihren Eigenarten nachdenken zu lassen. „Töte ihn, dann darf sie leben“ lebt nicht nur von seiner Spannung, sondern greift auch Themen auf wie z.B. Freundschaft und Vertrauen.Fazit:Wieder vergebe ich Freda Wolff verdiente 5 Sterne und freue mich schon jetzt auf ihr nächstes Buch. Auch wenn der norwegische Touristenverband vielleicht nicht begeistert sein wird, auch ich überlege mir wie Dietmar Bär ob ich in einer einsamen Hütte in Norwegen Urlaub machen möchte.

27.10.2015 16:55:51
c-bird

Spannend mit spektakulären Wendungen

Eine Hütte in den norwegischen Wäldern. Hier wollen die Psychologin Merette Schulman und ihr Ex-Mann Jan-Ole einen Neubeginn in ihrer Beziehung versuchen. Doch gleich in der ersten Nacht wird bei einem Überfall Jan-Ole schwer verletzt. Während er im Krankenhaus liegt erfährt Merette, dass Aksel, ein ehemaliger Patient aus der forensischen Psychiatrie entflohen ist. Besteht erneut Gefahr für Merette und ihre Tochter Julia, die zu einem Campingausflug aufgebrochen ist? Und tatsächlich: Schon bald erhält Merette eine sms mit dem Bild Julias und der Nachricht „Töte ihn, dann darf sie leben“. Merette ist überzeugt davon, dass Aksel hinter dem Angriff auf Jan-Ole steckt und nun ihre Tochter in Gefahr ist. Wie wird Merette die Situation lösen?

Es ist bereits der zweite Fall für Merette, Jan-Ole und Julia, die man schon aus „Schwesterlein muss sterben“ kennt. Zuerst war ich etwas skeptisch nach dem Lesen des Klappentextes. Dieselben Protagonisten und auch mit Aksel wieder derselbe Gegenspieler? So etwas wie ein zweiter Aufguss? Doch weit gefehlt! Das Autorenduo Freda Wolff hat hier eine super konstruierte Handlung abgeliefert.

Schon von Beginn an ist die Handlung fesselnd und temporeich. Die Perspektiven wechseln zwischen Merette, Julia und dem Täter, dadurch erhöht sich nochmals die Spannung. Die Protagonisten wirkten auch auf mich gefestigter als im ersten Band. Was mich ganz besonders gefreut hat: Merette raucht nicht mehr, zumindest gibt sie sich große Mühe.

Spätestens in der Mitte wird der Leser dann das erste Mal richtig überrascht. Es gibt falsche Fährten und spektakuläre Wendungen und genau diese sind es die diesen Thriller prägen. Getoppt wird das Ganze noch mit einem überraschenden Ende.

Ich war wirklich beeindruckt vom Konstrukt der Handlung und hoffe schon jetzt auf einen dritten Band!

17.10.2015 21:02:54
Klaus Plitzkat

Nervenkitzel pur
Ich versuch mich hier nicht als Literaturkritiker, sondern schildere einfach meinen Eindruck von dem Buch: Ich hab es verschlungen! Ich hatte schon "Schwesterlein ... " gelesen und war natürlich neugierig, als ich von der Fortsetzung gehört habe. Und dann war ich auf einer Lesung von Freda Wolff und diese emotionslose Kälte von Aksel ergriff den Raum. Meine Nackenhaare (wenn ich denn welche hätte) stellten sich auf und ich hab das Buch noch am selben Abend gekauft und begonnen zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Wie heißt es auf dem Klappentext von "Tatort"- Dietmar Bär: Nach der Lektüre wird man sich 10x überlegen, ob man in einer einsamen Hütte in den Wäldern Norwegens Urlaub machen will. Falsch, nicht nur 10x ... Freda Wolff sind sicher nicht jedermanns Sache, aber wer einen intelligenten und gut recherchierten Thriller sucht, ist bei den Beiden absolut richtig.

13.10.2015 14:20:50
BookHook

Spannend, überraschend und überzeugend – eine tolle Fortsetzung

Zum Inhalt:
In einer abgeschiedenen Hütte, mitten in der Wildnis Norwegens, wollten die Psychologin Merette Schulman und ihr Exmann Jan-Ole eigentlich Entspannung und wieder richtig zueinander finden. Doch schon in der ersten Nacht wird Jan-Ole von einem Unbekannten hinterrücks niedergeschlagen und kommt schwerverletzt ins Krankenhaus. Dann erfährt Merette auch noch, dass der psychopathische Killer Aksel aus der Geschlossenen Anstalt entkommen konnte. Und Aksel hat noch eine Rechnung mit Merette und ihrer Familie offen…

Meine Meinung:

„Es war nicht vorbei, es fing alles wieder von vorne an“ (S. 95)

„Töte ihn, dann darf sie leben“ ist nach „Schwesterlein muss sterben“ der zweite Thriller um die Psychologin Merette Schulman des Autorenpaars Ulrike Gerold und Wolfram Hänel. Man kann ihn sicherlich auch separat ohne die Vorkenntnis des ersten Bandes lesen, empfehlen würde ich es aber nicht, da „Töte ihn, dann darf die leben“ doch sehr stark auf den Geschehnissen des ersten Thrillers aufbaut.

Dementsprechend ist es mir auch sehr leicht gefallen, in die knapp 370 Seiten lange Story hineinzukommen. Sie startet auch gleich mit einem sehr spannenden und unheilvollen Szenario in den schwarzen Tiefen der norwegischen Wälder. Nach den ersten 20 Seiten werden aber Tempo und Spannung erstmal wieder zurückgefahren, um zum für den schon im ersten Teil typischen Stil zurückzukehren: Eine unterschwellig brodelnde, stets latent vorhandene Gefahr, die wie ein Damoklesschwert über Merette und ihrer Familie hängt. Auch Killer Aksel bleibt sich treu und spielt wieder seine bekannten, perfiden Psychospiele mit Merette. Die ganz große Überraschung ist den beiden Autoren für meinen Geschmack schon ca. zur Mitte des Buches gelungen, als auf einmal durch eine „Beichte“ eine längst vergangene Geschichte zutage kommt. Hier ergibt sich streckenweise schon fast ein zweiter Krimi im Ersten. Selbstverständlich verknüpfen die beiden Autoren die Handlungsstränge aus den verschiedenen Zeiten und lassen ihren Thriller auf ein für mich erneut sehr überraschendes und spannendes Finale zulaufen. Die Aufklärung der Geschehnisse, die am Ende präsentiert wird, ist im großen Ganzen nachvollziehbar, auch wenn sich die Autoren hierfür den schier unendlichen „Möglichkeiten“ der menschlichen Psyche bedienen, was vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist. Mir persönlich hat es jedoch gefallen.

Die Protagonisten waren mir ja schon aus dem ersten Teil größtenteils bekannt. Angereichert wurde das Set um eine überschaubare Anzahl neuer Charaktere. Während bei „Schwesterlein muss sterben“ eine für mein Empfinden deutliche Charakterentwicklung stattgefunden hat, war dies bei „Töte ihn, dann darf die leben“ – mit einer Ausnahme – eher ein bisschen nebensächlich. Gleich stark, oder vielleicht sogar noch ein bisschen intensiver, habe ich die für mich sehr gelungene Beschreibung der Landschaft, der wilden Natur der norwegischen Wälder und Seen empfunden. Ohne selbst in Norwegen gewesen zu sein, erscheint mir die Beschreibung als sehr authentisch, so dass ich mir beim Lesen ein gutes Bild der Settings machen konnte.

Dass dieses Buch aus der Feder zweier Autoren stammt, habe ich an keiner Stelle gemerkt. Es liest sich absolut flüssig, ohne Brüche, und weist einen durchgängig sehr angenehmen, zum Plot passenden Schreibstil auf. Die Erzählperspektive wechselt kontinuierlich zwischen der Psychologin Merette, ihrer Tochter Julia und dem „großen Unbekannten“ selbst, was regelmäßig tiefe Einblicke in die Psyche der handelnden Personen ermöglicht.

Last but not least möchte ich noch einen kleinen „Wehrmutstropfen“ erwähnen: Die Autoren nutzen auch den Zufall für ihre Story. Wie im richtigen Leben auch, spielt oft der Zufall eine entscheidende Rolle. Doch mit der überraschenden Auflösung eines Handlungsteilstrangs haben es sich die beiden Autoren für meinen Geschmack ein bisschen zu leicht gemacht. Daher von mir an dieser Stelle in der Bewertung einen Stern Abzug.

FAZIT:
Packende Psychospiele in der Wildnis Norwegens mit überraschenden Wendungen – eine tolle Fortsetzung

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

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