Federspiel

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • München: Knaur, 2015, Seiten: 384, Originalsprache

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Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen.
Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihren Nachforschungen gerät Christine in ein doppelbödiges Spiel, bei dem sie ihr Leben riskiert.

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Letzte Kommentare:
10.07.2017 14:22:42
Happel

Spannend zwar, aber ich finde diese Grausamkeiten müssen nicht sein. Außerdem wird es zum Finale unlogisch, weil ,der Täter diese Einzelheiten weder von seinem Opfer noch sonst woher erfahren haben kann. Auch der Angriff auf die Freundin des Journalisten ist recht hanebüchen, weil unklar bleibt woher der Täter von dieser Freundin wissen kann.

15.12.2016 11:54:28
rolandreis

"Federspiel" ist der erste Thriller von Oliver Ménard. Dabei ist seine Hauptprotagonistin Christine Lenève mit ihren Mitstreitern Albert und Eric einem Serienmörder auf den Fersen. Hatte ich anfangs noch ein wenig Probleme in die Geschichte hineinzufinden, wurde diese immer spannender und zog mich dann doch in ihren Bann. Obwohl ich mit der Journalistin Christine so meine Probleme hatte (Sie machte mir zu viele Alleingänge), lässt der Handlungsstrang einen nicht los. Durch einige Perspektivenwechsel sieht man als Leser immer wieder aus der jeweiligen Brille des Handelnden auf das Geschehen. Nach und nach zieht sich die Schlinge um den Serienmörder zu, bis er nach Aufbringung von großen Opfern gestellt wird. Aber da lagen noch knapp 100 Seiten vor mir und der Autor baute eine weitere Wendung ein. Diese hielt die Spannung dann weiterhin hoch, bis die Geschichte zu ihrem Höhepunkt im Finale führt. Trotz meiner kleinen Abzüge bzgl. der Protagonistin wird der Leser hier mit einem spannenden Thriller unterhalten und ich werde sicherlich auch zu einem Folgeband greifen. Dieser soll im Frühjahr 2017 unter dem Titel "Das Hospital" erscheinen.

10.11.2016 17:56:45
BELSL

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen, der Krimis ist ausgezeichnet, der Stil sehr gut, ein erfreulicher Erstling im Gegensatz zu vielen anderen die eigentlich Lore- Romane in Krimigestalt sind.

Christine ist eine sehr originelle Persönlichkeit, auf die Idee Cornflakes in der Jeanstasche zu haben muss man erst einmal kommen.

Eine Kleinigkeit hätte ich auszusetzen, die Spur die Christine zu dem Täter führt, halte ich für ein bißchen dürftig, dieses Erkennungszeichen dürften wohl einige andere Personen auch aufweisen, dass die Verhaftung des Schuldigen so glatt vonstatten geht, kommt mir auch unwahrscheinlich vor.
Aber ich wäre auf neue Bücher dieses Autors gespannt, es wäre schön wenn er eine Christine- Reihe ins Leben riefe.

23.02.2016 10:51:20
Janosch79

Dieses Thriller-Debüt hat mir wirklich gut gefallen. Den bisherigen positiven Stimmen zu diesem Werk kann ich mich nur anschließen.


Inhalt:Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen.
Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihren Nachforschungen gerät Christine in ein doppelbödiges Spiel, bei dem sie ihr Leben riskiert.

Es gibt wirklich echte Pluspunkte in diesem Thriller. Zunächst finde ich es gut, dass das Buch von einem deutschen Autor geschrieben wurde.
Ein weiterer Pluspunkt befindet sich in der Darstellung der politischen Gepflogenheiten in der ehemaligen DDR (Vertuschung von Schwerverbrechen). Damit liegt hier nicht einfach nur ein Thriller vor, sondern es gibt historische Einblicke.


Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet worden. Oftmals kommt dabei die Journalistin und gleichzeitige Ermittlerin Christine nicht wirklich gut weg in der Bewertung. Ich empfinde sie als äußerst spannenden Charakter, der Potential besitzt für weitere Bücher.
Ihr Partner wider Willen, Albert, der sich im Zwiespalt zwischen seiner Freundin Petra und Christine befindet, hat mir ebenfalls imponiert.
Die übrigen Charaktere sorgen daneben für ein stimmiges Bild.


Der Thriller hat mich von Anfang bis Ende gepackt. Sehr gut fand ich auch, dass der Autor am Ende noch einmal zu überraschen wusste.
Nicht selbstverständlich im Thriller-Genre.


"Federspiel" kann ich Genre-Liebhabern mehr als empfehlen. Besonders in der jetzt kühleren Jahreszeit wird dieses Buch für Gänsehaut sorgen können.
Von meiner Seite eine klare Empfehlung!

11.12.2015 22:19:16
Lienz

Was diesen Thriller so besonders macht, ist nicht allein das Thema, das echt grandios durchdacht ist. Das ganz Besondere an diesem Thriller ist das ernsthafte sprachliche Können des Autors. Aus meiner Sicht führt er das U und E der Literaturszene zusammen: Unterhaltung und ernste Literatur. Mir fällt dabei vor allem auf, das Oliver Ménard kein Selbstdarsteller ist (wie leider viele Autoren eher flacher Krimis/Thriller).
Oliver schreibt, um den Leser ernsthaft zu unterhalten. Und dafür geht er bis zum Äußersten. Der Leser gleitet in das Buch und wird ein Teil desselben, da jede Figur in Oliver Ménards Thriller zum Leben erwacht. So wirklichkeitsnah, dass man am Ende des Buchs meint, diese Menschen persönlich kennen gelernt zu haben
Unbedingt lesen!

29.09.2015 19:51:13
Baerbel82

Vom Umgang der Lebenden mit den Toten

Oliver Ménrad geht gleich in medias res: Sarah Wagner, Moderatorin einer TV-Talkshow, wird von einem Unbekannten gestalkt, in ihrer Wohnung überfallen, brutal vergewaltigt und anschließend entführt.
Danach lernen wir Christine Lenève kennen, eine Journalistin mit französischen Wurzeln. Sie soll im Auftrag von Sarahs Chef herausfinden, wo Sarah steckt. Unerwartete Unterstützung bekommt Christine von ihrem alten Partner Albert Heidrich, ein Hacker.
In Sarahs Wohnung finden die beiden Antidepressiva - und Federn. Weiße Federn. Bald ist klar, dass das Motiv in der Vergangenheit zu suchen ist. Denn der gefährlichste Serienkiller der ehemaligen DDR hinterließ am Tatort ebenfalls eine Feder. Ist Ikarus zurückgekehrt?
„Federspiel“ ist ein beklemmender Psychothriller, der eine fesselnde Reise in die dunkelsten Winkel der menschlichen Seele verspricht. Eine Geschichte, die zeigt, wie Liebe, Freundschaft, aber auch Mord und Verrat das Schicksal beeinflussen - mit überraschenden und manchmal auch brutalen Folgen.
Bei Oliver Ménard lernen wir eine Figur durch deren Handlungen in all ihren Facetten kennen, verpackt in faszinierende Fallstudien. Christine ist tough und Ikarus ist nicht der erste Mörder, den sie jagt. Aber sie hat auch mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Denn alles was sie kann, hat ihr Vater ihr beigebracht. Aber ihr Vater ist tot. Er wurde ermordet.
Auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet. Albert, der über sich hinauswächst, Erik, ein Kommissar a.D., der damals im Fall Ikarus ermittelt hatte, Sarahs Mutter Magdalene Wagner und Kommissar Tobias Dom, der im aktuellen Fall die Untersuchungen leitet, sind mir sofort ans Herz gewachsen.
„Federspiel“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Kaum zu glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt. Wechselnde Perspektiven, actionreiche Spannung, falsche Fährten und überraschende Wendungen. Das treibt die Leser voran und verhindert im vorliegenden Fall das Aufkommen jeglicher Form von Langeweile.
Dass der Autor im Finale nochmal richtig Gas gibt, steigert das Lesevergnügen. Denn einige Überraschungen gegen Ende des Thrillers hält Oliver Ménard für seine Leser noch bereit. Und so freue ich mich schon heute auf die Fortsetzung.

Fazit: Erstklassiger Psychothriller mit innovativem Finale. Unheimlich unterhaltsam!